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Abformlöffel
Syn.: Abdrucklöffel Träger für Abformmassen zur Abformung von Zähnen u. Kiefer. Je nach Anwendungszweck werden konfektionierte Metall-Abdrucklöffel oder im Dentallabor individuell gefertigte Kunststoff-Abdrucklöffel eingesetzt.

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Abformmaterialien
Materialien zur Abformung der räumlichen Mundsituation, insbesondere der Kiefer u. Zähne. Man unterscheidet nach der mechanischen Eigenschaft im verfestigten Zustand starre und (gummi-)elastische Abformmaterialien.

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Abrasion
Abnützung der Zahn-Kaufläche durch Kautätigkeit

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Abschlussrand -Ventilrand
dorsale Begrenzung einer oberen Totalprothese. Dient dem Erhalten des Unterdruckes unter der oberen Totalprothese und wird während des Funktionsabdruckes durch Kompression des Weichgewebes erzielt.

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Abszess
meist abgekapselte Ansammlung von Eiter (Blut-,Zell- und Bakterienresten)mit Ausbildung einer zentralen Nekrose, häufig durch eine bakterielle Infektion ausgelöst; die sog. Abszessmembran verhindert die unbegrenzte Ausbreitung.

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Adhäsion
Anziehungskraft zwischen den Molekülen verschiedener Körper aus gleichen oder verschiedenen Stoffen; Haftung

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Adhäsivbrücke, Maryland-Brücke, Ätzbrücke
festsitzende Brücke, die durch Klebetechnik an den Pfeilerzähnen verankert wird. Die Präparation verbleibt im Zahnschmelz, so dass der Zahnhartsubstanzverlust gering ist und die Pulpaschädigung durch die Präparation ausgeschlossen sind. Die Retention ist jedoch geringer als bei einer herkömmlichen Brücke.

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adhäsive Zahnheilkunde
klebende Verbindung zwischen Füllungsmaterialien (Komposits)und säurevorbehandeltem Schmelz und Dentin infolge mechanischer Haftung(Mikroverzahnung) und Adhäsion

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AGC-Verfahren
Herstellungsverfahren für Kronen nach dem Galvano-Verfahren im cyanidfreien Goldbad. Dabei wird auf die mit Silberpulver vorbereiteten Stümpfe eine Goldschicht von ca.200µm abgeschieden. Die Gerüste haben eine Reinheit von 99,99% Gold und eine Härte von ca.200HV (ungeglüht).

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Agnathie
angeborenes Fehlen des Ober- oder Unterkiefers; zum Teil mit Verwachsungen beider Ohranlagen (Synotie)

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Aktivator, Andressen-Häupl Aktivator
funktionskieferorthopädisches Behandlungsgerät, das lose den Zähnen anliegend, passiv durch Auslösung und Übertragung von Muskelimpulsen einen Gewebsumbau auslöst. Zur Umformung von Zahnbögen, Bewegung von Zähnen oder Zahngruppen, Änderung der Bisslagen etc. Der Aktivator besteht aus einer Kunststoffbasis, Drahtelementen sowie Schrauben.

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Alabaster
nach der antiken ägyptischen Stadt Alabastron benannter reinweißer, weil von Verunreinigungen freier, feinkörniger Gips(Mineral)

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Allergie
Allergie die veränderte, d.h. gesteigerte oder verminderte Reaktionsweise ("Andersempfindlichkeit") des Organismus; i.e.S. die zu krankhafter Immunreaktion (Überempfindlichkeitsreaktion) führende Reaktionsänderung des Organismus aufgrund einer Sensibilisierung durch ein Allergen; ist Grundlage für Krankheitserscheinungen verschiedener Art. Bei der humoral, d.h. durch zirkulierende Antikörper vermittelten Allergie vom Soforttyp (oder vom Frühtyp), d.h. bei den Allergietypen I-III (= IgE-vermittelte bzw. zytotoxische oder komplementvermittelte Allergie bzw. Arthus* Typ) treten innerhalb von Sekunden, Minuten (oder Tagen) nach Allergenkontakt Juckreiz, Erythem u. Quaddelbildung (Urticaria) bzw. Purpura, Blut-, Organschäden bzw. Serumkrankheit, evtl. auch Schocksymptome auf (s. Abb.). Bei der zellvermittelten = Allergie vom verzögerten Typ (= Spättyp = Typ IV) erfolgt erst nach Stunden bis Tagen die Bildung eines entzündlichen Infiltrats: der "Ekzem-" bzw. "Tuberculintyp" der Allergie(typisch z.B. als Kontakt-, Infekt-, Arzneimittelallergie.). Das Zustandekommen einer Allergie ist abhängig von einer Disposition (allergische Diathese; s.a. Allergisierung), von der Allergenart (obligate Sensibilisierung), der Durchlässigkeit der Kontaktflächen (Haut, Schleimhäute), von der Phagozytose u. der vegetativen Reaktionslage. - Eine Sensibilisierung durch zahnärztlich angewendete Legierungen ist nicht nachweisbar; allergische Reaktionen auf Dentallegierungen vom Typ IV treten nur bei bereits spezifisch sensibilisierten (häufig gegen Nickel) Patienten auf. Da die Mundschleimhaut im Vergleich zur Haut eine deutlich höhere Barriere darstellt, treten bei Sensibilisierten nicht notwendig allergische Reaktionen auf, wenn sie mit einer das Hapten als Komponente enthaltenden Legierung versorgt werden; im Epikutantest (Allergietest) als verträglich ausgewiesene Materialien sind somit auch im Mund unbedenklich.

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Allergiepass
Ausweis mit dem Ergebnis der Testung auf Allergene; er ist dem (Zahn-) Arzt vor der Behandlung vorzulegen

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Aluminiumoxid
Al2O3, auch Korund (grobkristallin) oder Tonerde (pulverig). Als reines Oxid: Edelkorund; mit färbenden Beimengungen: Rubin oder Saphir. Sehr hartes Material; Schmelzpunkt 2.050°C; chemisch hergestelltes ALuminiumoxid wird durch Rekristallisation säure- u. laugenfest (inert). Schleifmittel (Schmirgel: verunreinigter Korund).

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Aluminiumoxid-Keramik
gesintertes Rein-Aluminiumoxid; meistens gebranntes Aluminiumoxid mit niedriger schmelzenden Zugaben als Bindemittel; mechanisch sehr stabile Keramikwerkstoffe mit hervorragender Biokompatibilität, z.B. für Einzelzahnimplantate in verschieden ausgebildeten Formen, wie Stufenzylinder, Schrauben, Pfeilstifte etc.

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Alveolarkammabbau
Syn.: Alveolarkammatrophie, Alveolarfortsatzatrophie, Kieferkammatrophie, Kieferatrophie physiologischer Abbauvorgang am zahntragenden Kieferknochen nach Zahnverlust. Die Umbauprozesse an den Alveolarfortsätzen sind in den ersten Monaten nach Zahnverlust am ausgeprägtesten, halten jedoch zeitlebens an. Durch unzweckmäßig gestalteten Zahnersatz (Über-, Fehl- oder Unterbelastung) kann der Alveolarkammabbau verstärkt werden. Vor prothetischer oder implantologischer Versorgung kann bei ausgeprägtem Atrophie eine Augmentationsplastik erforderlich werden.

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Alveolarkammplastik
chirurgische Modellierung des Kieferkammes nach Extraktion, wie digitale Kompression, Kantenglättung, exakte Wundversorgung der Alveolen (versetzte Papillennaht), um einen günstigen Prothesensitz zu ermöglichen. Weitergehende Maßnahmen sind Alveolarfortsatzerhöhung, Mundvorhofplastik.

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Alveolarmukosa
Schleimhaut, die den Mundvorhof u. den Mundboden auskleidet; an der Mukogingivalgrenze geht sie in die befestigte Gingiva über. Im Gegensatz zu dieser ist sie mit unverhorntem mehrschichtigem Plattenepithel überzogen. Sie ist mit dem Alveolarfortsatz nur lose verbunden u. auf ihrer Unterlage verschiebbar. Sie lässt sich durch Zug an Lippen u. Wangen darstellen.

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Amalgam
Umstrittene Legierung aus Silber, Zinn, Kupfer und Quecksilber zum Beheben kleiner Defekte im Seitenzahnbereich. Gesundheitsministerium rät seit 1995 davon ab, Amalgam bei sensiblen Personen wie Kindern oder Schwangeren einzusetzen.

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Amalgamentfernung
Entfernen von Amalgamfüllungen. Aufgrund der Diskussionen um die angebliche Schädlichkeit von Amalgam werden häufig auf Patientenwunsch auch intakte Amalgamfüllungen entfernt. Dadurch kann der Quecksilberspiegel im Blut kurzfristig ansteigen, um dann über Monate hinweg wieder zu fallen. Daher wird vom Entfernen einwandfreier Amalgamfüllungen - besonders bei Schwangeren - abgeraten. Während des Entfernens sind das Freiwerden u. die Aufnahme von Quecksilberdampf auf ein Mindestmaß zu beschränken (reichliche Wasserkühlung, Absaugen, scharfe Instrumente, geringer Anpressdruck, Anlegen von Kofferdam).

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Amalgamfüllung
Füllung einer Kavität aus einem plastischen Gemisch einer Silberfeilung mit Quecksilber, das nach einer Abbindereaktion erhärtet; dabei findet eine Expansion statt, die den Randschlus an der Kavitätenwand begünstigt u. mit dem Silbergehalt der Feilung ansteigt. Die Bearbeitung der rasch härtenden Amalgame kann bereits nach 10 Minuten erfolgen (Schnitzen, Sofortpolitur). Amalgamfüllungen sind indiziert bei Klasse-I- u. Klasse-II-Kavitäten, wenn andere Füllungsmaterialien nicht in Frage kommen. Kontraindikationen bestehen bei Kindern, Schwangeren, Nierenerkrankungen u. den - sehr seltenen - Quecksilberallergien. Amalgamfüllungen sollten keine Restaurationen aus gegossenem Metall am Nachbarzahn berühren. Eine Abgabe von elementarem Quecksilberdampf u. Quecksilberionen aus bereits gelegten Amalgamfüllungen und die damit verbundenen möglichen toxischen Nebenwirkungen werden derzeit kontrovers diskutiert. Für den Patienten belastend kann die Inhalation von Quecksilberdampf sein, das Verschlucken von abgeriebenen Amalgampartikeln u. Quecksilberionen weniger, da kaum eine Darmresorption stattfindet. Die Bestimmung des Quecksilbers mittels Speicheltest nach Kaugummikauen ist daher ungeeignet, da sie den freigesetzten Quecksilberdampf nicht erfast. Als Maß für die Resorption gilt der Gehalt an Quecksilber in Blut u. Urin, ferner in Kleinhirn u. Niere. Amalgamalternativen für tragende Füllungen im Seitenzahnbereich (Komposite etc.) werden an vielen Hochschulen in Langzeituntersuchungen getestet.

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Amalgamkorrosion
Lösung von Amalgambestandteilen durch Korrosion im Speichel unter Bildung von Quecksilberionen im Speichel; dadurch erhöhen sich die physiologischen Quecksilberwerte kurz nach Legen der Füllung, bei gamma-2-freiem, festgestopftem Amalgam allerdings kaum nachweisbar.

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Amalgamphasen
intermetallische Verbindungen in der Feilung (Gamma-Phase Ag3Sn, Epsilon-Phase: Cu3Sn) bzw. nach der Reaktion mit Quecksilber (Gamma-1-Phase: Ag3Hg4, Gamma-2-Phase: Sn8Hg, Eta-Phase: Cu6Sn5). Die Gamma-2-Phase verschlechtert die mechanischen Eigenschaften u. die Korrosionsfestigkeit; daher werden nur noch gamma-2-freie Amalgame, die ohne Gamma-2-Phase erhärten u. deren Feilung einen Kupferanteil von über 11 m% besitzt, eingesetzt.

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Amalgamtätowierung
Einsprengung kleiner Amalgampartikel in die Mundschleimhaut. Befund: bläulich-schwarze, meist kleine, flache Verfärbung der Schleimhaut unterschiedlicher Ausdehnung, auch in die Tiefe der Submukosa reichend. Differentialdiagnose: Melanom der Schleimhaut. Therapie: Exzision des verfärbten Bezirkes.

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Ameloblasten, Adamantoblast, Gonoblast, Schmelzbildner
aus dem inneren Schmelzepithel hervorgegangene prismatische Zelle, die an ihrem dem Dentin zugewandten Ende organische Schmelzmatrix absondert. Palisadenförmig angeordnet, ziehen sich die Ameloblsten bis zum Abschluss der Schmelzbildung in Richtung des äußeren Schmelzepithels zurück. Die Reste bilden das primäre Schmelzoberhäutchen.

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Anamnesefragebogen
Vordruck mit Fragen an den Patienten zu (früheren) Erkrankungen u. Befunden, die mit Ja oder Nein zu beantworten sind. Mit der Unterschrift bestätigt der Patient die Richtigkeit, der Zahnarzt die Überprüfung. Reduzierte Fragebögen sind im Wesentlichen auf das Risiko der Lokalanästhesie u. Extraktionen v.a. bei Notfällen abgestimmt. Unverzichtbar ist die Frage nach einer Schwangerschaft (Röntgenaufnahmen!).

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Anaplasie
rückläufige, zu Verlust der Differenziertheit führende Umwandlung von Zellen -retrograde Metaplasie; physiologisch bei Keimzellen, pathologisch als Atypie bei bösartigen Geschwülsten.

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Angle, Edwart Hartley (1855-1930, Minneapolis)
Begründer der wissenschaftlichen Kieferorthopädie Klassifikation Klassifikation der sagittalen Okklusionsbeziehung des unteren ersten Molaren relativ zum oberen. Klasse I: Der mesiobukkale Höcker des oberen ersten Molaren beißt in die zentrale Fossa des unteren ersten Molaren. Klasse II: Der mesiobukkale Höcker des oberen ersten Molaren liegt mesial der zentralen Fossa des unteren ersten Molaren, wobei eine Klasse II,1 mit labial gekippter u. eine Klasse II,2 mit steil stehender bzw. invertierter Oberkieferfront unterschieden werden. Klasse III: Der mesiopalatinale Höcker des oberen ersten Molaren liegt distal der zentralen Fossa des unteren ersten Molaren.

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Anhydrit
Calciumsulfat (CaSO4), Mineral; entsteht auch beim Brennen von Gips in drei von der Brenntemperatur T abhängigen Modifikationen: T > 130°C: wasserlösliches, abbindefähiges Anhydrit; T > 300°C: wasserunlösliches (totgebranntes) Anhydrit; T > 1000°C: Zersetzung in CaO u. SO3, daneben aber auch Bildung einer abbindefähigen Lösung von CaO in A.nhydrit(Estrichgips).

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Anker
Kleiner Druckknopf zur festen Anbindung von abnehmbarem Zahnersatz an festsitzende Kronen oder Stege.

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Ankerbandklammer
Ankerbandklammer ist ursprünglich in eine Vollkrone eingearbeitete, stabile Doppelarmklammer mit Auflage, bei der die Klammerarme bis auf einen schmalen Steg zusammengeführt sind. Rasten an den Klammerenden greifen in entsprechende Nuten im Klammerlager ein u. erzeugen so die erforderliche Abzugskraft. Die heutige Modifikation der Ankerbandklammer wird parallel zur Einschubrichtung in die Vollkrone eingefräst (Ankerbandkrone).

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Ankerbandkrone
Ankerbandkrone ist eine parallel gefräste Krone mit mesialem, aktivierbarem Schwalbenschwanzgeschiebe. Im Gegensatz zur Teleskopkrone wird auf das Primärteil ein offener Ring u. keine vollständige Außenkrone aufgeschoben. Bei der Ankerbandkrone hat daher - im Gegensatz zur Teleskopkrone - bereits das Primärteil eine anatomisch korrekt ausgeformte Okklusalfläche.

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Ankerzähne
Ankerzähne sind Zähne, auf die Brücken- oder Prothesenanker zementiert werden u. die zur Befestigung von Zahnersatz dienen; besser als "Pfeilerzähne" bezeichnet.

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Ankyloglosson, -glossie, -glossum
1) angeborene Entwicklungsstörung der Zunge, wobei die Zungenspitze durch ein zu kurzes, weit nach vorn an ihre Unterfläche reichendes "angewachsenes" Zungenbändchen (= Frenulum linguae) mit dem Mundboden verbunden ist. Meist ohne wesentliche Störung des Saugens u. Sprechens. 2) narbige Verwachsung der Zunge am Mundboden; evtl. mit Sprach-, Schluckstörung. 3) durch intrauterine Schädigung bedingte angeborene Zungen-Munddach-Verwachsung mit Oberlippen- u. Oberkieferunterentwicklung, auch mit Hypodontie, evtl. auch Unterentwicklung des Hand-Unterarm-Skeletts u. Fazialisparese.

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Ankylos®-Implantat
spezielles enossales Titan-Schraubenimplantat in zylindrischer Form mit progressiver Gewindetiefe zur Erzielung einer optimalen Fixation im Knochen.

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Apatit
Apatit ist eine mineralische, sehr harte Verbindungen von Calcium u. Phosphat im Verhältnis 1:1 Apatite sind im Schmelz als kleine Kristallite aufgebaut. Je größer der Fluoridgehalt im Apatit ist, desto stabiler ist die Kristallgitterstruktur (Schmelzhärtung).

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Approximalkaries oder Interdentalkaries
kariöser Defekt im Kontaktbereich zum Nachbarzahn (Kariesprädilektionsstelle). Erkennung im Frühstadium durch Bissflügelaufnahme im Seitenzahnbereich u. Kaltlicht.

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Approximalkontakt
Approximalkontakt das ist der Bereich, in dem benachbarte Zähne sich berühren. Nach dem Zahndurchbruch liegt ein Kontaktpunkt vor, der sich durch gegenseitigen Abrieb der Zähne zu kleinen Kontaktflächen vergrößert. - Bei Füllungen u. Kronen ist der Kontakt so wiederherzustellen, dass er wie beim natürlichen Zahn das Eindringen z.B. von Fasern möglichst verhindert.

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Artikulator
Artikulator ist ein technisches Gerät, das mit den Mitteln der Mechanik versucht, die Unterkieferbewegungen zu simulieren. Sie werden benutzt, um bei der Herstellung von Zahnersatz die intermaxilläre Relation der Zahnreihen in ihrer Statik u. Dynamik patientenbezogen nachzuahmen. Sie dienen ferner im Rahmen der instrumentellen Funktionsanalyse dem Auffinden von Störungen der dynamischen u. statischen Okklusion. - Funktionselemente des Artikulators sind die Artikulatorgelenke, der frontale Stützstift, der Stützstift-Auflageteller.... 1. teiljustierbare Artikulatoren bei dem einzelne mechanische Führungselemente (entsprechend den am Patienten bestimmten Werten) variiert bzw. individuell eingestellt werden können. 2. volljustierbare Artikulatoren bei dem die mechanischen Führungselemente (entsprechend den am Patienten bestimmten Werten) individuell eingestellt u. somit die gemessenen Grenzbewegungen des Patienten registratbezogen simuliert werden können.

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Aufbrennkeramik
Aufbrennkeramik das sind Keramikmassen für Verblendungen.

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Aufbrennlegierungen
Legierungen für die Aufbrenntechnik mit ausreichend hohen Schmelzintervallen u. geeigneten Wärmeausdehnungskoeffizienten; die aufbrennfähigen Edelmetalllegierungen enthalten für den Keramikverbund förderliche unedle, oxidierbare Komponenten (Haftoxide);

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Aufwachstechnik
Aufwachstechnik das ist die Aufbautechnik einer Krone oder eines Brückengliedes aus Wachs. Verschiedene Methoden (Technik nach Thomas ["Zahn-zu-Zahn"-Prinzip], Lundeen ["Zahn-zu-zwei-Zahn"-Prinzip], Schulz, Polz [naturgemäße, biomechanische Aufwachstechnik]) ermöglichen den segmentweisen Aufbau einer Kaufläche in optimaler Kontaktbeziehung zu den Antagonisten u. benachbarten Zähnen.

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Ausblocken
Ausfüllen eines unter sich gehenden Gebietes mit Wachsen, Gipsen, Kunststoffen oder Silikonmaterialien zur Vermeidung unerwünschter Materialeinlagerungen der Prothesenbasis, der -sättel oder des -gerüstes. Dadurch wird die Einschubrichtung der Prothese am Restgebiss u. den Kieferkämmen parallelisiert.

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Ausgießen
Herstellung von Modellen durch Ausgießen der Abformung mit Gipsen oder anderen Modellmaterialien z.B. Kunststoff

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Ausmodellieren
Das ist die Modellation der Wachse bei der Prothesenherstellung zur Erzielung einer naturähnlichen Darstellung von Alveolarfortsatz oder Gingiva u. zur Vermeidung grober Rauhigkeiten als Erleichterung für das Ausarbeiten.

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Aussenteleskop/Sekundärteleskop
Das ist der äußere Anteil einer parallelwandigen Doppelkrone. Es ist mit der abnehmbaren Prothese verbunden u. dient dieser als Halte- u. Stützelement.

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Axiographie
Das ist die Kiefergelenkdiagnostik unter Verwendung eines Axiograph

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