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Dalbo-Anker
von Dalla-Bona entwickelte Befestigungselemente von Prothesen an Stiftkappen. Dalbo-Z mit parallelwandiger Patrize Dalbo-B mit kugelförmiger Patrize.

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Dampfstrahlgerät
Gerät zum Reinigen von Zahnersatz und Modellen sowie zur Entfernung von Wachs mit gespanntem Wasserdampf, der mit einem pistolenartigen Handstück appliziert wird.

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Dauerprovisorium
prothetische Interimsversorgung für die Zeitspanne bis nach dem erfolgreichen Abschluss einer Parodontaltherapie; üblicherweise feste Brücken aus Metall für eine Tragedauer von bis zu zwei Jahren.

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Deckbiss
Überbegriff für eine Anomaliegruppe, deren Leitsymptom die durch eine starke Retroinklination und Supraokklusion "verdeckte" untere Front ist. Kennzeichnend ist der Tiefbiss, häufig mit Berührung der Gaumenschleimhaut, in gravierenden Fällen auch mit Einbiss. Der Deckbiss wird häufig mit einer Angle Klasse II,2 gleichgesetzt, was aber unpräzise ist, denn die deckbissartige Schneidezahnstellung kann vergesellschaftet mit jeder Verzahnung u. Bisslage auftreten. Eine ausgeprägte genetische Komponente wird angenommen, allerdings führen auch morphologische und funktionelle Befunde, wie z.B. eine sehr kurze Oberlippe und ein sehr straffer Lippentonus, zum Deckbiss.

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Deckgold
kolloidal gelöstes Gold in einem rückstandslos verbrennenden, pastösen Bindemittel; bildet nach dem Einbrennen auf metallischen Flächen eine goldfarbene Deckschicht und damit einen farblich günstigen Untergrund für eine keramische Verblendung. Mit weiteren Zusätzen auch als Haftvermittler zur Steigerung der Verbundfestigkeit zwischen Gerüst und Verblendung.

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Deckprothese / Coverdenture
Teilprothese, deren Form und Ausdehnung einer Totalprothese entspricht, die jedoch noch an wenigen Restzähnen durch Doppelkronen (meist mit Resilienzspielraum), Stege oder Stiftkappen befestigt ist

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Defektprothese - Obturator - Gaumenobturator
Prothese, die neben dem Ersatz von Zähnen auch Defekte im Kiefer- und Gesichtsbereich decken kann. Meist verwendet zur Defektdeckung nach Oberkieferresektion, selten auch bei Kiefer-Gaumenspalten

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Degussit-Stein
Feinschliff-Werkzeug aus gesintertem Aluminiumoxid und Chromoxid zur Glättung von gefrästen Metallflächen.

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Dehnbarkeit
die unter Zugbelastung bis zum Bruch eines Werkstückes mögliche Verformung. Die Dehnbarkeit ist keine Materialkonstante, sondern in starkem Maße abhängig von der Verformung und Wärmebehandlung

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Dehngrenze
Zugspannung, die eine vorgegebene (kleine) plastische Verformung bewirkt z.B. ist die 0,2-Grenze die für eine bleibende Dehnung von 0,2% erforderliche Spannung. Die im Gegensatz zur Elastizitäts- oder Proportionalitätsgrenze exakt zu bestimmende Dehngrenze dient der Kennzeichnung des Überganges von elastischer zur plastischen Verformung; sie ist keine Materialkonstante, sondern stark abhängig bezüglich Verformung und Wärmebehandlung

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Dehnplatte
aktives kieferorthopädisches Behandlungsgerät für einen Kiefer (mit Dehn- und Zugschrauben); zur kippenden Bewegung von Einzelzähnen, Zahnbogenabschnitten oder zur Dehnung des Kiefers in der Gaumennaht.

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Dehnschraube
Bewegungselement von kieferorthopädischen Platten und Aktivatoren zur transversalen Erweiterung des oberen Zahnbogens und zur Distalisierung von Molaren. Die Dehnschraube setzt sich aus einer zentralen Spindel, zwei Führungsstiften und einem Gehäuse zusammen

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Dentalkeramik
speziell für zahnprothetische Zwecke konzipierte Keramikwerkstoffe und die daraus gefertigten Produkte: hauptsächlich zum Ersatz von Zahnhartsubstanz (Keramikzähne, -kronen, -inlays, -verblendungen), aber auch zur Imitation der Schleimhaut. Dentalkeramik leiten sich zwar vom Porzellan ab, unterscheiden sich von diesem inzwischen aber dadurch, dass sie im wesentlichen aus Feldspat (60-80 m%) u. Quarz bestehen und das für Porzellan charakteristische Kaolin allenfalls in Anteilen unter 5 m% enthalten, mit der Folge, dass insbesondere die Brenntemperaturen erniedrigt (von Bedeutung beim Verblenden von metallischen Gerüsten), aber auch die Transluzenzwerte erhöht sind. Die Rohstoffmischungen werden vom Hersteller zu einem Scherben gebrannt u. anschließend zermahlen, so dass die vom Techniker genutzten Pulverpartikel bereits aus einer Feldspatmatrix mit kristallinen Einschlüssen aus Leuzit bestehen; als Farbträger dienen brennfeste Pigmente, meist Metalloxide. a) Dentinmassen, die eigentlichen Farbträger des Zahnersatzes mit mittlerer Transluzenz b) Effektmassen, geeignet gefärbte Massen zur Imitation von Defekten an natürlichen Zähnen, wie Schmelzrisse, Kalkflecken c) Glasklarmassen, Verwendung im lingualen Bereich von Frontzähnen zur Erzielung der besonders hohen Transluzenz der Schneidekanten d) Glasurmassen, niedrigschmelzende, meist zu einem Glas erstarrende Massen, die in dünner Schicht auf die sonst fertige Keramikrestauration aufgebrannt werden zur Erzielung einer glatten Oberfläche; oft auch als Malfarbe bei Glaskeramik u. Vollkeramik e) Grundmassen, enthalten zur Erhöhung der Opazität Trübungsmittel (z.B. Titanoxid, TiO2) und sollen das Durchscheinen des Befestigungszementes bzw. der zu verblendenden Legierung verhindert f) Halsmassen, intensiver eingefärbte Dentinmassen für den Zahnhalsbereich g) Hartkernmassen, von den Grundmassen abgeleitete, mechanisch besonders stabile Massen; h) Schmelzmassen, Massen mit hoher, dem natürlichen Schmelz entsprechender Transluzenz; i) Schultermassen, spezielle Dentinmassen mit besonders niedrigem Brennschwund, zur Darstellung eines metallfreien, ausschließlich keramischen, exakten Randes von Verblendkronen. Die Massen werden angemischt, meist mit destilliertem Wasser, dem Zucker oder Stärke zur Erhöhung der Bindemittel-Eigenschaft zugesetzt sein kann. Gebrannt wird zunächst die Grundmasse; danach werden Dentin- u. Schmelzmasse aufgetragen u. gemeinsam gebrannt; es folgen Korrekturbrände, bis schließlich mit dem Brennen der Effekt- u. Lasurmassen die Restauration fertig gestellt wird. Der Brennschwund der keramischen Massen ist beachtlich und kann bis Vol.% betragen. Um eine möglichst geringe Porosität zu erreichen, wird in evakuierbaren Öfen gebrannt (Vakuumbrennverfahren). Die Massen für Vollkeramik-Restaurationen erfordern höhere Brenntemperaturen (bis zu 1200°C) als die Massen für Verblendzwecke (< 900°C); hydrothermale Keramikmassen, mit einem hydrothermalen Glas als Bindemittel, haben besonders niedrige Brenntemperaturen (ca. 770°C). Mit dem Leuzit-Gehalt der Feldspatmatrix steigt sowohl die mechanische Festigkeit als auch der Wärmeausdehnungskoeffizient. Vorgefertigte Keramikblöcke können nach dem Plastifizieren bei hohen Temperaturen unter Druck in Hohlformen verpresst werden z.B. IPS Empress

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Dentalkunststoffe
für alle im Dentalbereich verwendeten Kunststoffe. Überwiegend genutzt werden Acrylate. a) rosa eingefärbte Prothesenkunststoffe (Basismaterialien), meist Polymethylmethacrylat (PMMA), aber auch Copolymerisate (z.B. Methylmethacrylate mit Vinylacetat, Vinylchlorid, Styrol) für partielle u. totale Prothesen, auch für kieferorthopädische Geräte; neben den auto- oder heißpolymerisierenden werden thermoplastisch zu verarbeitende Basismaterialien verwendet. b) glasklare, also nicht eingefärbte Acrylate. c) zahnfarbene Füllungsmaterialien, inzwischen fast ausschließlich Komposite, also durch Zusatz von anorganischen Partikeln verstärkte Diacrylate d) Modellkunststoffe, neben PMMA auch Epoxide und Epimine zur Fertigung von Modellen. h) weich(bleibend)e Kunststoffe, Copolymerisate, vorwiegend mit inneren Weichmachern, zur Unterfütterung von Prothesen, Fertigung von Mundschutz u. Applikationsschienen. Die Verarbeitung der Dentalkunststoffe erfolgt überwiegend nach dem Pulver-Flüssigkeit-Verfahren durch Auto- oder Heißpolymerisation; Komposite dagegen sind meist Lichtpolymerisate.

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Dentallegierungen
Bezeichnung für alle im Dentalbereich verwendeten Legierungen; z.B. Gusslegierungen, Drahtlegierungen und Lote. Bei den Gusslegierungen unterscheidet man in einfache und aufbrennfähige Legierungen; weiter wird differenziert in Edelmetall-(EM-)- und Nichtedelmetall-(NEM-)Legierungen sowie innerhalb dieser Gruppen weiter nach den Hauptbestandteilen in Gold-, Palladium- und Silberlegierungen, Cobalt-, Nickel- sowie Titanlegierungen. Die wichtigste Forderung an Dentallegierungen ist eine hohe Korrosionsfestigkeit und Biokompatibilität.

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Dentin
Bezeichnung für das Zahnbein. Es macht die Hauptmasse des Zahnes aus, ist härter als der Knochen, aber weicher als der Zahnschmelz

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Dentin / Dentinum
in ihrer Zusammensetzung knochenähnliche, elastische Substanz mit 70% Hydroxylapatit, 20% Kollagen u. 10% Wasser. Von Fortsätzen der Odontoblasten ausgefüllte Dentinkanälchen führen von der Pulpa bis zur Schmelz-Dentin-Grenze. Pulpanah beträgt ihr Anteil an einer quergeschnittenen Dentinfläche nach dem Durchbruch noch 80% mit hoher Permeabilität als Folge. An der Grenze zur Pulpa befindet sich eine Schicht von noch nicht voll mineralisiertem Prädentin. Im zirkumpulpalen Dentin und im schmelznahen Manteldentin ist das Lumen der Dentinkanälchen durch die Auskleidung mit peritubulärem Dentin eingeengt. Im pulpanahen Bereich der Dentinkanälchen liegen freie Nervenendigungen vor. Dentin hypersensibles -überempfindliches durch Kälte, Berührung oder osmotische Reizung ausgelöste Schmerzempfindung an freiliegenden Dentinanteilen (Zahnhälse, Abrasionsflächen), die nicht durch kariöse Läsionen bedingt ist; sie ist Folge von Schmelzverlust oder Gingivarezession.

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Dentinbildung / Dentinogenese
Noch vor der Schmelzbildung beginnt an der Spitze der Zahnpapille die Ausdifferenzierung von Odontoblasten. Sie bilden Prädentin entlang dem inneren Schmelzepithel und ziehen sich mit ihrem Kern pulpawärts zurück, hinterlassen aber ihre Fortsätze in den Dentinkanälchen. Die Mineralisation erfolgt in rhythmischen Zeitabständen.

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Dentinkaries
Demineralisation, Abbau der organischen Grundsubstanz bis zur Defektbildung im Zahnbein. Erreicht die Entkalkung im Schmelz - auch schon vor Verlust dieser Substanz - das Dentin, breitet sich der Prozess seitwärts, im Bereich der Schmelz-Dentin-Grenze unterminierend aus, aber auch in Richtung zur Pulpa, so dass der Befall die Form eines Kegelstumpfes aufweist. Die Pulpa kann an korrespondierender Stelle Tertiärdentin bilden. Diagnose: Aktive Läsionen sind gelb bis hellbraun, inaktive dunkelbraun bis schwarz, wobei die Farbe kein sicheres diagnostisches Kriterium darstellt.

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Dentitio, Dentition
Vorgang des Zahndurchbruchs ("Zahnen") beim Milchgebiss u. bei den bleibenden Zähnen; auch andere Bez. für Gebiss - difficilis erschwerter Zahndurchbruch aus (diversen) Gründen, meist Platzmangel im Kiefer durch Engstand mit teilweiser Verlagerung des Zahnes;. - praecox vorzeitiger, d.h. nicht altersgemäßer Zahndurchbruch; das Dentitionsalter ist dem chronologischen Alter um mindestens 1,5-2 Jahre voraus. Aufgrund der relativen Unterwicklung der Kieferbasen kommt es sehr oft zu Platzproblemen. - senilis Zahndurchbruch im Alter, betrifft meist ehemals retinierte Zähne, die durch den Alveolarkammabbau in die Mundhöhle durchtreten. - tarda im Vergleich zur skelettalen Reife und zum chronologischen Alter stark verzögerter Durchbruch der Zähne. Problematisch ist ein zu später Behandlungsbeginn wegen des fortgeschrittenen skelettalen Wachstums und der psychosozialen Schwierigkeiten mit jugendlichen Patienten in der Pubertät.

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Desaktivieren / deaktivieren
Maßnahmen zur Verringerung der Haltekraft einer Feder, Klammer oder eines Geschiebes.

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Desmodont
Periodontium/ Periodontalligament - Begriff für die Wurzelhaut; es besteht aus kollagenen Faserbündeln, die entweder im Wurzelzement des Zahnes oder im Alveolarknochen inserieren und in der Mitte des Desmodontalspaltes miteinander verflochten sind (früher als Sharpey Fasern bezeichnet); dort finden sich Blut- und Lymphgefäße sowie Nervenfasern.

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devital
ohne vitale Reaktionen, Kennzeichnung eines Zahnes ohne vitale Pulpa

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diagnostisches Aufwachsen
Aufwachsen von okklusalen Strukturen auf Situationsmodellen vor dem Beschleifen der Zähne im Mund. Es wird zur prospektiven Analyse der nach Restauration zu erwartenden statischen und dynamischen Okklusion eingesetzt

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diagnostisches Einschleifen
Einschleifmaßnahmen an Situationsmodellen vor dem Einschleifen der Zähne im Mund. Es wird zur prospektiven Analyse der statischen und dynamischen Okklusion durch eine geplante Einschleiftherapie eingesetzt

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Diamant
kristalline Modifikation des reinen Kohlenstoffes; Mineral, aber auch synthetisch darstellbar. Härtester der bekannten Stoffe; technische Verwendung als Schneid- und Schleifmaterial

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Diamantschleifer
Oder Diamantschleifkörper, Diamantinstrumente rotierende, auch oszillierende, mit Diamantsplittern belegte Instrumente unterschiedlicher Form und Größe zur Schmelz- oder Metallbearbeitung Bei gesinterten Diamantschleifern (durchdiamantierten Werkzeugen )werden im Verlauf des Verschleißens immer neue Splitter freigelegt.

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Diastema
eine nicht durch Zahnverlust bedingte Zahnlücke. - echtes Diastema mit Platzüberschuss und tief inserierendem Lippenbändchen -mediale Lücke zwischen den mittleren bleibenden Incisivi des Oberkiefers. -unechtes aufgrund der ein- oder beidseitigen Nichtanlage bzw. Verkümmerung oberer seitlicher Schneidezähne

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Diffusion
das Wandern von Atomen und Teilchen in Richtung des Konzentrationsgefälles dieser Teilchen. Im Zusammenhang mit Festkörperreaktionen sind die Diffusion entlang den Korngrenzen (Korngrenzdiffusion) und die Oberflächendiffusion von Bedeutung; deren Geschwindigkeiten sind insbesondere bei niedrigen Temperaturen der Volumendiffusion deutlich überlegen; die Beweglichkeit der Teilchen und damit die Diffusionsgeschwindigkeit nimmt exponentiell mit der Temperatur zu.

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Diffusionsglühen
Erwärmung zum Zwecke der Beschleunigung einer Diffusion, um so diffusionsbedingte Eigenschaftsänderungen zu ermöglichen.

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Diffusionsvergoldung
Vergoldung eines Metalls, bei der das Gold durch Erhitzen auf Schmelztemperatur in das zu vergoldende Werkstück eindringt und fest damit verbunden wird.

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Digitales Röntgen
Röntgenaufnahmen, die direkt in die EDV, ohne Entwicklung mit Röntgenchemikalien, übertragen werden

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Discus / Diskus
(latein. = Scheibe) knorpelige Zwischenscheibe zwischen den artikulierenden Gelenkflächen; sie teilt den Gelenkspalt in zwei Bereiche. Im Kiefergelenk liegt der Discus zwischen Fossa articularis und Kondylus, es entsteht ein meniskokondylärer und meniskotemporaler Gelenkraum. Fixation durch Bänder an der Gelenkkapsel, Mitbewegung beim Mundöffnen; die Zwischenwirbel- oder Bandscheiben als druckelastische Synchondrosen zwischen den Wirbelkörpern; sie bestehen aus einem weichen Kern (Nucleus pulposus) u. einem umgebenden Faserknorpelring (Anulus fibrosus) u. sind auf der Ober- u. Unterseite von einer dünnen, fest verwachsenen Hyalinknorpelschicht bedeckt.

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Disklusion
Verlust von Okklusion. Während in Schlussbissstellung sämtliche Zähne Okklusion haben und eine Disklusion nicht auftritt, ist bei Seit- und Vorschubbewegung des Unterkiefers die Disklusion der Seitenzähne physiologisch.

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Diskusperforation
infolge degenerativer Vorgänge, selten auch in Verbindung mit Traumen eingetretene perforierende Läsion des Diskus. Je nach der Art der Läsion Gelenkschmerzen, Kaufunktionseinschränkung, Kieferklemme

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Diskusverlagerung
unphysiologische Lagebeziehungen des Diskus in Relation zum Kondylus, partiell oder total, mit oder ohne Reposition, in maximaler Interkuspidation oder bei exkursiven Unterkieferbewegungen. Typische Ursache ist das Trauma, wobei es zum Abriss und zur queren Diskusverlagerung kommen kann. -Macht sich durch Schmerzen, Bissstörung u. Kieferklemme bemerkbar

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Doppelarmklammer
Halteelement einer Prothese mit je einem Klammerarm auf der vestibulären und oralen Seite des Zahnes .Sie haben ausschließlich Haltefunktion und verhindern nicht das Absinken einer Prothese, aber mit zusätzlicher Auflage haben zugleich Stützfunktion.

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Doppelkrone
Hülsenkrone, bestehend aus einer auf den Pfeilerzahn zementierten Innenkrone und einer am abnehmbaren Teil eines Zahnersatzes befestigten Außenkrone . Sie dienen der Retention u. Abstützung einer Prothese an Zähnen; sie werden unterteilt in Teleskopkronen, Konuskronen, Doppelkronen mit zusätzlichem Halteelement oder mit Resilienzspielraum.

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Doppelplatte
Spornplatte, Vorschub-, Rückschub-Doppelplatte kieferorthopädische Ober-/Unterkieferplatten, die durch Stege miteinander verbunden sind, so dass eine bestimmte Unterkieferposition zwingend eingenommen werden muss

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Dowel pin / Modellstift
für die Modellherstellung verwendeter konfektionierter Stift, um reponierbare Einzelstümpfe eines Sägemodells präzise in den Sekundärsockel zurücksetzen zu können. Er wird in die Abformung eingesteckt oder in parallele Bohrungen im Zahnkranz mittels Sekundenkleber eingeklebt.

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Drahtklammer
Das einfachste "Halteelement", das als Verbindung zwischen Prothese und Restbezahnung dient. Durch die Federkraft eines gebogenen Stahldrahtes auf den Zahn wird versucht der Prothese im Mund Halt zu geben. Als Halteelement nur bedingt geeignet, weil seitlicher Druck auf den Zahn erfolgt und die Prothese relative mobil im Mund sitzt.

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Drehstand
Zahnfehlstellung, bei der der Zahn um seine Längsachse gedreht ist. Man unterscheidet einen zentrische (Drehachse verläuft durch die Längsachse eines Zahnes) und einen exzentrischen Drehstand (Drehachse liegt mesial oder distal der Längsachse). Außerdem wird zwischen einer Mesialrotation und einer Distalrotation differenziert.

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Dreiecksklammer
gängiges einarmiges Halteelement herausnehmbarer kieferorthopädischer Geräte. Es wird individuell gebogen und greift gingivalwärts in den Interdentalraum ein. Vorteile: Hält auch an Zähnen mit wenig Unterschnitt, relativ klein, geringe Beeinträchtigung Nachteile: verbiegt leicht, dadurch auch Bruchgefahr, Haltekraft nicht so groß wie bei Adams Klammern.

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Dreieckswulst
anatomischer Teil der Okklusalfläche eines Seitenzahnes: (dreiecksförmiger) Teil der inneren Höckerabhänge von der Höckerspitze zum Kauflächenzentrum. Häufig begrenzt von Fissuren, zur Höckerspitze hin breit und allseitig konvex, zum Zentrum und der zentralen Fissur hin schmal auslaufend.

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Druckguss
Einpressung einer metallischen Schmelze in die Hohlform mittels Überdruck (Druckluft, Wasserdampf)

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Druckspannung
mechanische Spannung durch eine von außen auf das Innere eines Werkstückes gerichtete Kraft; der Wert der Druckspannung berechnet sich als Quotient aus der wirkenden Druckkraft und dem betroffenen Querschnitt senkrecht zur Kraftrichtung.

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Druckstelle
Läsion infolge unphysiologischer Druckbelastung, z.B. Druckgeschwür der Mundschleimhaut infolge Passungenauigkeit oder okklusaler Fehlbelastung einer Prothese. Heilt nach Korrektur der Prothese ohne Narbe ab.

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Dublieren
Herstellung einer identischen Zweitform eines Modells oder eines Gussteils unter Nutzung einer Abformung mit Silikon-, Polyether- oder Agar-Agarmassen (Dubliergel). Oder Verfahren zur Neuanfertigung eines Zahnersatzes, durch Übernahme von Zahnform, -stellung u. -farbe.

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Dubliermassen
spezielle elastische Abformmaterialien zur Herstellung von Zweitmodellen; dabei wird das Erstmodell, oft schon durch Wachsstrukturen ergänzt, mit einer Dubliermasse abgeformt u. diese Abformung mit Modellmaterial bzw. Einbettmasse (Modellgussprothese) ausgegossen. Verwendet werden reversibel plastifizierbare und deshalb wiederholt verwendbare Hydrokolloide, aber auch irreversible Alginate oder Silikone.

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duktil/Duktilität
Kennzeichnung für Werkstoffe, die eine (begrenzte) plastische Verformung ertragen; die Fähigkeit eines festen Stoffes zur bleibenden (plastischen) Verformung, doch eher ein Unterbegriff der Plastizität, zur (qualitativen) Charakterisierung dieser Eigenschaft bei Werkstoffen mit hoher Festigkeit, deren Verformung zudem meist mit einer Verfestigung (Kaltverformung) einhergeht. ist eine typische Eigenschaft metallischer Werkstoffe schon bei Raumtemperatur zu erstarren

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Dysgnathie
anlagebedingte Fehlentwicklung der Kiefer in Form u. Lage. Anomalien der Zähne (dental), des Alveolarfortsatzes (alveolär) und der Kieferknochen (skelettal) lassen sich durch kieferorthopädische oder kieferorthopädisch/kieferchirurgische Maßnahmen während der Wachstumszeit korrigieren.

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