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von den Zinkoxid-Eugenolzementen abgeleitete Zemente; die Flüssigkeit enthält neben Eugenol ca. 60 m% Ethoxybenzoesäure ; das Pulver leitet sich ab von dem der Zinkoxid-Phosphatzemente unter Zusatz von 20-30 m% Aluminiumoxid oder Quarz. Sie werden als Befestigungszemente und zur Unterfüllung verwendet.
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Dens caninus, Hundszahn einwurzeliger 3. Zahn im Milch- und Dauergebiss. Durchtrittszeit des bleibenden Eckzahnes zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr als letzter Frontzahn, daher öfters Retention wegen Platzmangels
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dynamische Okklusion zwischen Ober- und Unterkiefereckzähnen: die bei einer Laterotrusion des Unterkiefers durch die antagonistischen Eckzähne geführte Bewegungsrichtung, die zur Disklusion der Seitenzähne sowohl auf der Arbeits- als auch auf der Nichtarbeitsseite führt.
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das gegenüber dem Normal- und Halbedelkorund sehr hart und weniger zäh ist. Anwendung in Steinwerkzeugen als Schleifmittel und aufgrund seiner Reinheit als Strahlmittel mit unterschiedlicher Korngröße.
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die chemisch sehr widerstandsfähigen, nur in stark oxidierenden Säuren bzw. ihren Gemischen löslichen Metalle: Silber, Gold, Quecksilber, Rhenium, Ruthenium, Rhodium, Palladium, Osmium, Iridium u. Platin. Silber ist insbesondere wegen seiner hohen Affinität zum Schwefel das am wenigsten beständige Edelmetall.
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festsitzende kieferorthopädische Behandlungstechnik. Grundprinzip ist die Übertragung der zur Zahnbewegung erforderlichen Kräfte durch Vierkantbögen, die in Brackets eingebunden werden, auf die Zähne. Die Brackets enthalten klassischerweise keinerlei Information. Die Zahnbewegung wird ausschließlich über individuelle Drahtbiegungen gesteuert. Es werden verschiedene Behandlungsphasen unterschieden: a) Nivellierungsphase (Grobeinstellung der Zähne, Korrektur von Zahndrehungen und -kippungen in der Horizontalen und Vertikalen), b) Führungsphase (körperliche Führung der Zähne am Vierkantbogen), c) Kontraktionsphase (Rückführung des Frontzahnsegmentes), d) Justierungsphase (Korrektur Zahnachsen, Restlückenschluss, Zahnbogenharmonisierung sowie Justierung der Okklusion), e) Retentionsphase (Stabilisierung der Situation durch Positioner).
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mukogingivalchirurgischer Eingriff zur Verbreiterung der befestigten Gingiva. Im Gegensatz zu den Methoden der Vestibulumplastik wird hierbei ein gestielter Schleimhautlappen gebildet, mit dem die Umschlagfalte apikalwärts verlagert wird. Dabei übernimmt nichtkeratinisierte Schleimhaut die Funktion befestigter, keratinisierter Gingiva. Diese Methode wird auch als präprothetisch-chirurgische Maßnahme zur Verbesserung des Prothesenlagers im Unterkiefer eingesetzt.
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Einteilung der Lückengebisse; orientiert sich im Gegensatz zu anderen Einteilungen von Lückengebissen (Wild Klassen, Kennedy Klassen) nicht an der örtlichen Lage von Lücken innerhalb eines Kiefers, sondern an der Zahl noch vorhandener Stützzonen. Sie berücksichtigt damit zur Klassifikation beide Kiefer. In den Klassen A befinden sich Lückengebisse mit Erhalt aller Stützzonen, Klassen B Verlust von Stützzonen, Klassen C kein Kontakt zwischen Zähnen des Ober- u. Unterkiefers.
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mechanische Spannungen im Inneren eines Werkstückes , die nicht auf eine elastische Verformung durch äußere Kräfte zurückzuführen sind; resultieren, wenn mindestens zwei Teilbereiche eines Werkstückes sich gegenseitig in der Rückstellung zum spannungsfreien Zustand behindern. Eigenspannungen finden sich immer, wenn Teilbereiche eines Werkstückes a) eine unterschiedlich starke plastische Verformung erfahren haben, etwa beim Biegen; b) unterschiedliche Temperaturen aufweisen (beim Abkühlen, Aufheizen); c) unterschiedlich stark gequollen bzw. ausgetrocknet sind (Craquelierung); d) bei Verbundwerkstoffen bedingen unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten der verbundenen Materialien nach Temperaturänderungen (Wärmespannungen).
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Merkmal regelrechter Okklusion: Beim Kieferschluss berührt ein Zahn zwei Antagonisten
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Klammer mit nur einem (meist bukkalen) Klammerarm. Das Widerlager auf der Gegenseite wird durch Kunststoff gebildet. Nur bei Immediatprothesen indiziert.
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Fixierung von Kiefermodellen in einem Artikulator unter Beachtung der Bezugspunkte (Bonwill Dreieck) nach einer Bissregistrierung oder gelenkachsenbezüglicher Registrierung.
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das Umhüllen eines Gegenstandes mit einer fließfähigen, anschließend verfestigenden Masse entweder zur Fertigung von Anschliffen (Schliffbild) und/oder Dünnschnitten, oder zur Darstellung eines dem eingebetteten Modell entsprechenden Hohlraums in der Einbettmasse; dazu muss das Modell aus der Einbettung entfernbar sein, entweder durch Zerlegen der Einbettung in einzelne Teile, die nachträglich wieder zusammengefügt werden, oder durch Ausbrennen des Modellmaterials. Das Einbetten von in Wachs modellierten Formen ist das in der Dentaltechnik meistgenutzte Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz aus Keramik, Kunststoff oder Metall; es erfolgt mit Hilfe von Gussmuffeln oder Küvetten. thermisch für die bei Einbettmassen durch ihre thermische Expansion (anzugeben in Prozent bei 700-1000°C) zu erzielende Ausdehnung der Gussform zum Ausgleich des Volumenschwundes der erstarrenden Legierung. umgekehrtes die Einbettung der in Wachs modellierten Prothese in den unteren Teil einer Küvette für das Pressen von Kunststoffprothesen. Die künstlichen Zähne sind dann im Konter verankert.
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allgemein: zum Einbetten geeignete Massen. Speziell für den Metallguss: feuerfeste Massen zur Herstellung von Gussformen durch Einbetten entsprechender Wachsformen; sie werden angemischt aus einem Pulver und einer Flüssigkeit; das Pulver enthält als feuerfeste Bestandteile Quarz, meist in der Modifikation Cristobalit und ein ebenfalls möglichst feuerfestes Bindemittel, welches mit der Flüssigkeit das Abbinden der Massen ermöglicht. Abbindeexpansion und thermische Expansion der abgebundenen Masse beim Vorwärmen der Muffel sollen in ihrer Summe der thermischen Kontraktion des Gussstückes (legierungsabhängig) bei der Abkühlung von der Solidus- auf Raumtemperatur entsprechen. Grundsätzlich sollte der Anteil der Abbindeexpansion an der Gesamtexpansion möglichst klein sein, da die Abbindeexpansion das eingebettete Wachsmodell verzerren kann; gipsgebundene Da Gips beim Erwärmen unter Wasserfreisetzung kontrahiert, ist nur ein geringer Gipsanteil möglich, um die geforderte Gesamtexpansion zu gewährleisten; diese Massen sind wenig fest. Bei Temperaturen oberhalb 700°C kann sich das CaSO4 weiter zersetzen, mit der Folge einer Schwefelschädigung der vergossenen Legierung; sie sind somit für hochschmelzende Legierungen ungeeignet. phosphatgebundene Das Pulver enthält Ammoniumphosphat u. Magnesiumoxid; nach dem Anmischen mit Wasser erfolgt unter Expansion das Abbinden nach dem Schema: MgO + NH4H2PO4 + 5 H2O -> MgNH4PO4 o 6 H2O Mit speziellen Anmischflüssigkeiten, wässrigen Lösungen von Wasserglas, wird insbesondere die Abbindeexpansion, weniger die thermische Expansion gesteigert; eine gezielte Verdünnung dieser Flüssigkeiten mit destilliertem Wasser ermöglicht die Vorgabe unterschiedlicher Gesamtexpansionen. Beim Erwärmen erfolgt unter Ammoniak- und Wasserfreisetzung eine weitere Verfestigung der Massen. silikatgebundene Das Pulver dieser Massen ist im wesentlichen Cristobalit, die Flüssigkeit hydrolysiertes Ethylsilikat.Das Abbinden erfolgt durch Polykondensation der Kieselsäure unter Wasserabspaltung, wenn nach dem Anmischen das im Pulver enthaltene Magnesiumoxid (< 1 m%) ein geeignetes alkalisches, die Kondensation beschleunigendes Milieu schafft. Die beim Abbinden und beim Trocknen durch Alkohol- und Wasserverdunstung resultierende Kontraktion wird kompensiert durch die starke thermische Expansion der im abgebundenen Zustand fast ausschließlich aus SiO2 bestehenden Massen beim Vorwärmen. Sie sind so wenig porös, dass zum Entweichen der Luft aus dem Gussraum Luftabzugskanäle erforderlich sind.
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das Begrenzen wichtiger Teile einer Abformung, die vollständig in das Modell überführt werden sollen (z.B. Funktionsrand), durch einen Wachsstrang (boxing stick) sowie das Ummanteln der gesamten Abformung mit einem Wachsstreifen (boxing strip)
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das endgültige Einfügen von Zahnersatz in den Mund des Patienten, verbunden mit seiner Adaptation. Eingliedern von Zahnersatz umfasst alle Maßnahmen, die bei der Übergabe eines Zahnersatzes an den Patienten erforderlich sind (z.B. Zementieren, Einschleifen, Information über Zahnersatzpflege).
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Zeitraum bis zur endgültigen Einheilung im Operationsgebiet bei Gewebsverschiebung oder -einlagerung, z.B. bei knöchernen Transplantaten, Lappenplastiken, enossalen Implantaten. Nach der Einheilungsphase liegt eine volle Belastbarkeit der Gewebe vor. Bei enossalen Implantaten wird eine belastungsfreie Einheilungszeit im Unterkiefer von 3-4 Monaten, im Oberkiefer von 6 Monaten gefordert, damit es zu einer histomorphologischen Heilung kommt.
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das in eine Zahnkavität eingebrachte Medikament z.B. zur Schmerzbehandlung bei Caries profunda - auch die Einlagefüllung (Inlay). oder in den Wurzelkanal temporär eingebrachte Desinfizienzien mit provisorischem Verschluss. Die früher oft übliche Mischung von Chlorphenol-Kampfer wurde vom BGA abgelehnt. Anerkannt sind hierfür nur noch Calciumhydroxid-Aufschwemmungen. oder orthopädische Schuheinlage. oder in eine Körperhöhle eingebrachte radioaktive Substanz zur intrakavitären Strahlentherapie.
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chirurgisches Vorgehen zur Gewinnung von autogenem, implantatfähigem Knochen, der in den Alveolarfortsatz eingelagert wird. Gleichzeitig erfolgt eine Anhebung der Kieferhöhlenschleimhaut nach kranial. Erst nach einer Einheilungsphase von 3-6 Monaten können enossale Implantate eingesetzt werden
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allein noch zulässige Handschuhe zum einmaligen Gebrauch bei zahnärztlichen Eingriffen, aus Polyvinyl, Polyethylen oder Latex hergestellt, in steriler u. unsteriler Darreichungsform
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(Anprobe) das erstmalige Einbringen von Zahnersatz an seinen Bestimmungsort; bei herausnehmbaren Prothesen . das Überprüfen der Aufstellung (der Zähne) in Wachs. Bei Kronen u. Gussfüllungen müssen der Randschluss, die Innenpassung, die Approximalkontakte und eine störungsfreie Okklusion überprüft werden. Das Gussobjekt darf nur unter Kraftaufwand vom Stumpf abzunehmen sein
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1. Maßnahmen zur Harmonisierung der (statischen und/oder dynamischen) Okklusion durch (gezielten) Substanzabtrag an den Okklusalflächen natürlicher Zähne oder von Zahnersatz. 2. im Rahmen funktioneller parodontaltherapeutischer Maßnahmen unterscheidet man 3 Einschleifformen: a) ästhetisches Einschleifen: Korrektur der Zahnform im sichtbaren Bereich zur Verbesserung der Ästhetik; b) morphologisches Einschleifen: Korrektur der Zahnform zur Erleichterung der Mundhygiene gedrehter, gekippter oder gewanderter Zähne; c) funktionelles Einschleifen: Beseitigung von Frühkontakten, Gleithindernissen u. Verkleinerung von Kauflächen. 3. in der Kieferorthopädie Gestaltung eines bimaxillären Gerätes für bestimmte Zahnbewegungen unter Sicherung der Unterkieferlage und der Lagestabilität der Apparatur.
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Richtung, in der Teilprothesen oder Brücken auf Pfeilerzähne geschoben werden. Bei Teilprothesen kann die Einschubrichtung in Grenzen frei bestimmt werden. Durch die Wahl der Einschubrichtung sollen die Pfeilerzähne gleichmäßig zum Halt der Prothese herangezogen werden. Bei Brücken ergibt sich die Einschubrichtung aus der Präparation der Pfeilerzähne; bei Divergenz der Brückenpfeiler sind geteilte Brücken indiziert.
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Abformung einzelner Zahnstümpfe mit Kupferringen zur Anfertigung von Einzelstümpfen. Sie werden durch einen Überabdruck (Sammelabdruck) zueinander fixiert
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Ersatz eines einzelnen verlorenen Zahnes durch ein Implantat Vorteile gegenüber einer Brücke sind die Schonung der Nachbarzähne, weil kein Beschleifen für die Brückenpfeiler erforderlich ist, und. der Erhalt des Alveolarfortsatzes durch semiphysiologische Belastung.
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definitive Befestigung von Kronen, Brücken oder Gussfüllungen mit Befestigungszementen (Keramikinlays werden dagegen mit Komposit eingegliedert). Voraussetzungen sind guter Randschluss, Approximalkontakte und eine störungsfreie Okklusion. Stümpfe bzw. Kavitäten sind zu reinigen und trocken zu legen. Der für das Einrasten auf Stümpfe und Kavitäten notwendige Druck ist allmählich zu steigern, damit überschüssiger Zement entweichen kann. Approximale Zementüberschüsse müssen restlos entfernt werden.
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(Ektoderm, Epiblast)das äußere Keimblatt des Embryoblasten. Aus ihm geht die Anlage des Zentralnervensystems und der Sinnesorgane hervor, ferner die Haut und ihre Anhangsgebilde, somit der Schmelz sowie teilweise das Mesoderm.
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die Fähigkeit eines Festkörpers zur vollständigen Rückverformung in seine ursprüngliche Form, wenn die äußere Ursache der Verformung verschwindet. Eine vollständige Rückverformung ist nur bei hinreichend kleinen (= elastischen) Verformungen möglich (Elastizitätsgrenze). Neben dieser nur Festkörpern eigenen Formelastizität haben alle Substanzen unabhängig vom Aggregatzustand eine Volumenelastizität.
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oberer Grenzwert der Spannungen (meist im Zugversuch ermittelt), die eine ausschließlich elastische Verformung eines Werkstoffes bewirken. Elastizitätsmodul (E-Modul)Verhältnis zwischen mechanischer Spannung und relativer elastischer Verformung. Es wird meist im Zugversuch aus Zugspannung und Dehnung ermittelt. Der Elastizitätmodul (Dimension = Kraft/Fläche) ist eine Materialkonstante; sein Wert entspricht anschaulich der Zugspannung, welche die Dehnung 1 (Verdoppelung der Ausgangslänge) bewirkt. Es ist somit ein direktes Maß für den Widerstand gegen elastische Verformung (Steifigkeit).
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kieferorthopädisches Behandlungskonzept mit einem individuell hergestellten Positioner auf der Basis thermoelastischer oder Silikonmaterialien, häufig nach Abschluss einer Multiband-Behandlung, aber auch als eigenständige Therapieform. Eine instrumentelle Funktionsanalyse mit schädelbezüglicher Übertragung in den Artikulator wird dabei empfohlen.
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(Elaste)allgemein: weitmaschig vernetzte makromolekulare Stoffe, mit Einfrierbereichen deutlich unter dem Gefrierpunkt; das lockere Netzwerk erlaubt bei Raumtemperatur große elastische Verformungen mit nur kleinen Kräften (Gummielastizität). Speziell im Dentalbereich: elastisch-irreversible Abformmaterialien (Polyether, Polysulfide und Silikone); die Elaste werden bezüglich ihrer Fließfähigkeit unmittelbar nach dem Anmischen unterschieden in dünn-, mittel-, schwerfließend und knetbar. Die Fließfähigkeit wird bestimmt insbesondere durch den Gehalt an Füllstoffen, deren Zugabe zu den im unvernetzten Zustand ölartigen Polymeren mit diesen eine zunehmend schwerfließende, pastöse Masse bildet; die Zweit-(Härter-)Komponenten, inzwischen meist ebenfalls als Pasten, werden dann in ihrer Viskosität der jeweiligen Basiskomponente angeglichen, indem die eigentliche, vom Volumen oft auch nachrangige Härtersubstanz einer Paste aus dem gleichen Füllstoff mit inerten Ölen (z.B. Paraffine) beigemischt wird; zur besseren Benetzung der Füllstoffpartikel können in beiden Komponenten zusätzlich oberflächenaktive Substanzen (Verteileröle) beigegeben sein; Gleiche Viskosität der Komponenten begünstigt die Mischbarkeit zu einer homogen Masse. Im vernetzten Zustand verleiht ein hoher Füllstoffgehalt auch eine erhöhte Steifigkeit sowie eine bessere Volumenstabilität sowohl gegenüber Temperaturänderungen als auch bezüglich eventueller Kondensatverluste.
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fortlaufende Klammer, gebogene Klammer, deren Klammerstiel in mesiodistaler Richtung über die Kaufläche des Klammerzahnes verläuft Elbrecht Schiene abnehmbare, permanent getragene Parodontalschiene mit oder ohne Ersatz fehlender Zähne; aufgrund der fortlaufenden Klammer sowie der Auflagen oder Krallen im sichtbaren Bereich kosmetisch unbefriedigend
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Substanzen, die in wässriger Lösung oder in geschmolzener Form der elektrolytischen Dissoziation unterliegen, zerfallen teilweise in positive Kationen und in negativ geladene Anionen.
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spezielles Pressverfahren für thermisch plastifizierte (Leuzit-verstärkte) Keramik zur Herstellung von Kronen, Brücken und Gerüsten nach dem Verfahren des verlorenen Wachsmodells.
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flüssige oder streichfähige Zubereitungen, die unlösliche Stoffe (z.B. Öle, Fette) in sehr feiner und gleichmäßiger Verteilung enthalten. Die Emulsionsbildung ist das Prinzip der physiologischen Fettverdauung.
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Wenn alle Backenzähne fehlen, muss die Prothesenbasis auf dem Kiefer und der Mundschleimhaut abgestützt werden.
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ein im Zellplasma gelegenes Zellorganell als System kommunizierender Hohlräume, welches mit dem kernnahen Raum (perinukleäre Zisterne) und über den Golgi Apparat mit dem Extrazellularraum verbunden ist. Funktionen: Polypeptid-Transport, die Synthese von Glykogen, Calcium-Ionen-Akkumulation, Entgiftung.
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Brücke, bei der auf beiden Seiten der Brückenzwischenglieder Brückenanker zur Befestigung der Brücke dienen.
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Lageangabe, bezogen auf den am weitesten distal befindlichen Zahn.
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erforderliche Vorwärmtemperatur der Muffeln im Vorwärmofen, welche ca. 50°C über der Muffeltemperatur beim Gießvorgang liegen muss
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Auftragen von un- oder leichtgefülltem Kunststoff auf eine polierte Kompositfüllung, voraus geht ein kurzes Anätzen der Füllungsoberfläche und des angrenzenden Schmelzes. Dauerhaft lässt sich die Oberflächenqualität dadurch nicht verbessern.
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innerhalb des Knochens befindlich, in den Knochen hineinreichend, in den Knochen eingebracht
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(Entoderm) das innere Keimblatt des Embryoblasten, aus dem die Epithelien des Verdauungstraktes (außer Mundhöhle) und seiner Drüsen sowie des Atmungstraktes hervorgehen.
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die vom - aktiven - Bindegewebe und den Blutgefäßen getragene Abwehrreaktion des Organismus auf einen äußeren oder innerlich ausgelösten Entzündungsreiz mit Rötung, Überwärmung, Schwellung, Schmerzen, Funktionsstörung; auslösend wirken mechanische Reize (Fremdkörper, Druck, Verletzung) und andere physikalische Faktoren (ionisierende Strahlen, UV-Licht, Wärme, Kälte), chemische Stoffe (Laugen, Säuren, Schwermetalle, bakterielle Toxine, Allergene und Immunkomplexe) sowie Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten). Das Geschehen wird mit der Endung "-itis" gekennzeichnet. Die Entzündung ist verbunden mit Gefäßerweiterung durch Austritt eiweißreicher Flüssigkeit aus den Gefäßwänden. Der Vorgang wird ergänzt durch Einwanderung neutrophiler Granulozyten und Monozyten durch die Gefäßwände; ferner wandern Lymphozyten-Effektorzellen ein, die zur Bildung spezifischer Antikörper gegen den Entzündungsreiz führen (Immunreaktion). In der Folge kann eine Schädigung (Dystrophie u. Koagulationsnekrose) des zugeordneten Organparenchyms eintreten. Der Gesamtorganismus reagiert mit Fieber, Leukozytose u. beschleunigter Blutkörperchensenkungsreaktion. a)akute plötzlich einsetzende, heftige Form, gekennzeichnet durch die Gefäßerweiterung und den Austritt von Flüssigkeit (Exsudation) u. Granulozyten. b)chronische symptomarmer Prozess, primär einsetzend oder aus einer akuten E. hervorgehend: Lymphozyten herrschen vor, auch Makrophagen und Plasmazellen sind vorhanden. Es wird Granulationsgewebe gebildet, später Fasern als Vorgang der Proliferation; c)eitrige mit massiver Beteiligung von Leukozyten, die - unter gleichzeitigem Zerfall und Freisetzung lytischer Fermente - zur Einschmelzung (Kolliquationsnekrose) und zu Bildung von Eiter führen. Meist durch Eitererreger, aber auch durch Fremdkörper hervorgerufen; d)exsudative durch Austritt von Flüssigkeit und/oder von Blutzellen geprägte e) fibrinöse mit starkem Austritt von Blutplasma, wobei Fibrinogen zu Fibrin gerinnt und zur Bildung eines ablösbaren Belags führt. f) gangränöse hochgradige Entzündung mit fauliger, geruchsintensiver Zersetzung der Gewebe, hervorgerufen meist durch Anaerobier. g)parodontal-endodontale die über das Foramen apicale oder Seitenkanäle der Pulpa vom parodontalen auf den endodontalen Bereich übergreift. h) periimplantäre um ein Implantat herum entstandene E., z.B. der Schleimhaut oder des periimplantären Knochens (Resorption); auch periimplantäre regenerative Knochenverdichtung.
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(Ferment) (griech. en zyme = in der Hefe) für den Stoffwechsel aller Organismen unentbehrliche Eiweißkörper, die als Biokatalysatoren die biochemischen Vorgänge durch Senkung der notwendigen Aktivierungsenergie ermöglichen, sie beschleunigen und in eine gewünschte Richtung ablaufen lassen, ohne selbst verändert zu werden.
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der Kehldeckel; elastisch-knorpelige Platte mit Schleimhautüberzug, die, hinter der Zungenwurzel gelegen, beim Schluckakt den Kehlkopfeingang abdeckt (passiv, unter Zungendruck).
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das dem Ekto- und Entoderm, z.T. auch dem Mesoderm entstammende Deckgewebe, das aus - in einer oder mehreren Schichten angeordneten - fast lückenlos zusammengefügten Epithelzellen und wenig Interzellularsubstanz besteht und keine Gefäße enthält. Ein Schutz- und Stoffwechselorgan mit der Fähigkeit zur Resorption (z.B. Alveolarepithel) und Sekretion ( Drüse), das die äußere Körperoberfläche bedeckt (Epidermis) bzw. die Hohlorgane und Körperhöhlen auskleidet (Tunica mucosa, Mesothel, Ependym); ferner das hochdifferenzierte Sinnesepithel. Morphologisch unterschieden als einschichtiges Plattenepithel, kubisches und prismatisches Epithel; ferner als mehrreihiges (auch mehrzeilig, -schichtig), d.h. aus mehreren Lagen verschieden hoher Zellen bestehend, z.B. als mehrschichtiges Plattenepithel auch in der Mundhöhle.
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mit Hilfe von diversen Materialien (Kunststoff, Keramik, Glas) hergestellte Gesichtsprothese zur Defektdeckung nach Tumorresektionen oder traumatischen Gewebsverlusten, die in Farbe und Form der Umgebung angepasst werden. Die Verankerung der Epithese ist möglich durch enossale Implantate, verbunden durch Stege, über Reiter oder Magnete.
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beschäftigt sich mit der Herstellung und Eingliederung von extraoralen Prothesen. Hauptaufgaben sind der Ersatz von Ohren, der Nase u. Augen.
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(Epoxidharze, Epoxiharze) durch Polyaddition von binären Alkoholen und Molekülen mit der namengebenden funktionellen Gruppe entstandene flüssige oder thermoplastische Polymere, mit endständig verbliebenen Epoxidgruppen, die eine nachträgliche Härtung (Anmischen, Wärmebehandlung) durch Vernetzung ermöglichen (Duroplaste); die mit der Endhärtung verbundene Schrumpfung ist gering. Verwendung als Gießharz, Kleber, Arbeitsmodelle z.B. für Kronenstümpfe.
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Englischer Ausdruck für Ausstattung, Ausrüstung, hier: zahnmedizinisches bzw. zahntechnisches Arbeitswerkzeug
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sie entwickelt eine Temperatur bis zu 2.700°C und ist zum Schmelzen von Dental-Goldlegierungen geeignet.
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Ozokerit, in gereinigter Form Zeresin, ein festes Paraffingemisch, insofern kein echtes Wachs; natürliches Vorkommen im Erdöl (Mineralwachse). Komponente in Gusswachsen
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Temperaturbereich, begrenzt von Liquidus- und Solidustemperatur, in dem die Schmelze eines nicht reinen Stoffes z.B. Legierung, beim Abkühlen unter Kristallbildung erstarrt.
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die beim Erstarren auftretende Kontraktion, infolge der im festen Zustand regelmäßigeren Anordnung der Atome bzw. Moleküle in einem Kristallgitter; nur in seltenen Ausnahmefällen (z.B. Wasser) erfolgt die Erstarrung unter Expansion.
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das "rote Blutkörperchen" als reife, beim Menschen kernlose Endform der Blutbildung hochspezialisierter "korpuskulärer" Bestandteil des Blutes, der mit seinem roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) den Sauerstofftransport im Organismus vollzieht und aktive Stoffwechselleistungen vollbringt.
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Verbindung einer organischen oder anorganischen Säure mit Alkoholen unter Wasserabspaltung.
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(Ethylalkohol, Alcohol, Spiritus aethylicus) C2H5OH; als ,,Alkohol", ,,Spiritus" im gebräuchlichen Sinne des Wortes ein ca. 96 Vol.%iges Gemisch mit Wasser. Wird meist durch alkoholische Gärung gewonnen. Ist als ,,absoluter Alkohol" (dehydriert = wasserarm; Konzentration ca. 99,5 Vol.%) sehr hygroskopisch. - Anwendung äußerlich für Einreibungen, Umschläge sowie Sprühdesinfektion, als hydrophiles Lösungs- und Extraktionsmittel für Tinkturen etc. als Labor-Reagens (für Extraktionszwecke), histologisches Härtungsmittel.
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neutrale Stellung von Zahnreihen und Kieferbögen (Neutralbiss).
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(griech. eu = gut; tekein = schmelzen) das für eutektische Legierungen typische Gefüge aus einem feinen Gemenge zweier oder mehrerer Kristallsorten, meist in lamellarer Anordnung. Dieses Gemenge schmilzt (und erstarrt) bei einer konstanten Temperatur (eutektische Temperatur), die immer unter der Schmelztemperatur des am niedrigsten schmelzenden Vertreters der beteiligten Komponenten liegt (Legierungen, niedrigschmelzende). Nur Schmelzen mit einer bestimmten - der eutektischen - Zusammensetzung erstarren rein eutektisch.
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„Herausziehen“; z.B. die Zahnextraktion, die Fremdkörperextraktion bzw. chem. das Hereauslösen eines reinen Stoffes aus einem Feststoff oder aus einem Flüssigkeitsgemisch durch selektives Lösen dieses Stoffes in einem Lösungsmittel.
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