Startseite / Fachlexikon
A | Ä | B | C | D | E | F | G | I | J | K | L | M | N | O | Ö | P | Q | R | S | T | Ü | U | V | W | Z
Krone auf metallischem Kronengerüst mit Aussparung auf der labialen oder vestibulären Seite. In der Aussparung wird eine konfektioniert gefertigte, zahnfarbene Kunststoff- oder Keramikfacette zur Verblendung befestigt
nach oben
Verfahren zur Festlegung einer Zahnfarbe bei der Anfertigung von Füllungen und Zahnersatz. Die Farbe eines natürlichen Zahnes wird mit industriell gefertigten, aus Keramik oder Kunststoff bestehenden Musterzähnen (Farbring) verglichen. Sie kann entweder bei natürlichem Licht oder unter Verwendung spezieller Leuchten, deren spektrale Zusammensetzung derjenigen des natürlichen Lichtes ähnelt, erfolgen.
nach oben
Unveränderlichkeit der Farbe eines Werkstoffes gegenüber äußeren Einflüssen, v.a. durch Licht und Lösungsmittel. Die Farbwirkung von Kronen-Brücken-Materialien kann auch durch Schichtdickenänderung infolge Abrasion an der Restauration verändert werden.
nach oben
allergische Reaktion des Organismus auf einen Farbstoff oder eine chemische Komponente desselben, z.B. bei Lebensmittelfarben. Im Bereich der Zahnheilkunde wurden (nicht deklarierte) Farbstoffe im Kunststoff für Prothesenbasen als Allergen verdächtigt. In seltenen Fällen kann Erythrosin zur Plaquedarstellung zu einer Farbstoffallergie führen, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Jod besteht.
nach oben
Abflachung der Schneidenspitzen von Hartmetallwerkzeugen, so dass eine stumpfe, aber exakt linienförmige Schneide entsteht. Dadurch kann beim Fräsen eine möglichst glatte Oberfläche erzielt werden.
nach oben
Synonym.: dentoalveoläre Fasern, desmodontale Fasern, primäre Fasern, Fibrae cementoalveolares ihrer Belastung entsprechend ausgerichtete kollagene Faserbündel zwischen Alveolarknochen u. Wurzelzement. (Sekundäre Fasern des Desmodonts sind nicht ausgerichtet.) Der in die Hartgewebe eingelassene Anteil wird als Sharpey Fasern bezeichnet.
nach oben
zellfreier Wurzelzement mit Sharpey Fasern; Verbindung mit dem Desmodont im zervikalen Drittel der Wurzel (unterschieden vom zellulären Zement im Bereich der Wurzelspitzen und Bifurkation).
nach oben
Kennzeichnung der Zähne mit zwei Ziffern (oder Zahnschema). System zur Kennzeichnung der Zähne. Dabei wird das Gebiss in 4 Quadranten unterteilt. Alle Zahnschemata werden so aufgeschrieben, wie der Untersucher den en face vor ihm stehenden Patienten sieht 1) Internationales - der Fédération Dentaire Internationale (FDI-System, 1970): zweiziffriges System, bei dem die erste Ziffer den Quadranten angibt: oben rechts 1, oben links 2, unten links 3 u. unten rechts 4 für die bleibenden Zähne, für die Milchzähne entsprechend 5 bis 8. Die zweite Ziffer gibt die Reihenfolge innerhalb des Quadranten an, beginnend mit 1 für den mittleren Schneidezahn und endend mit 8 für den Weisheitszahn. Dieses Zahnschema hat sich inzwischen allgemein durchgesetzt. 2) Amerikanisches: wird bei den Streitkräften benutzt; die Zähne, beim rechten oberen Weisheitszahn beginnend, werden fortlaufend von 1 bis 32 durchnumeriert. Die Milchzähne werden analog durch Großbuchstaben (A bis T) gekennzeichnet. 3) nach Zsigmondy (1861): Die Zähne werden spiegelbildlich registriert, wobei der mittlere Schneidezahn die Nummer 1 und der Weisheitszahn die Nummer 8 erhalten; die Milchzähne werden analog in römischen Ziffern angegeben. Der Quadrant wird durch ein vom Achsenkreuz abgeleitetes Winkelzeichen bezeichnet 4)nach Haderup (1887): Wie beim Zahnscema nach Zsigmondy werden die Zähne von 1 bis 8 durchnumeriert, wobei die Zugehörigkeit zu Ober- bzw. Unterkiefer durch ein "+"- bzw. "-"-Zeichen gekennzeichnet wird. Dieses Zeichen wird rechts nach-, links vorangestellt. Die Milchzähne werden durch Voranstellen einer 0 unterschieden.
nach oben
Kennzeichnung von Drähten, bei denen nach dem letzten Ziehen kein Weichglühen erfolgte.
nach oben
elastische Rückstellkraft einer Feder; kann als Kraftquelle für Zahnbewegungen genutzt werden.
nach oben
Anschrägung des Kavitätenrandes bei der Präparation für Gussrestaurationen zur Verminderung des Randspaltes
nach oben
die in der Fetalphase entstandene oder angelegte Störung eines Organismus oder seiner Organteile; wird als dysgenetische Fehlbildung bezeichnet. Klassische Fehlbildung in der Zahnheilkunde sind Zahnanomalien, Dysgnathien, Dysostosen und Spaltbildungen des Gesichtes. Die bei der Geburt vorhandene oder sich in der Kindheit entwickelnde Fehlbildung muss meist operativ behandelt werden.
nach oben
fehlerbehaftete Bestimmung der Kieferrelation. In der Totalprothetik Korrektur durch Einschleifen oder Remontage der fertiggestellten Prothese möglich.
nach oben
1) kieferchirurgische Bezeichnung für eine Dislokation der Fragmente beim Kieferbruch; 2) kieferorthopädische Bezeichnung für Abweichungen von der regelrechten Position und Stellung eines Zahnes bzw. mehrerer Zähne. Man unterscheidet Fehlstellungen von Einzelzähnen, von Zahngruppen sowie Okklusionsabweichungen, jeweils in sagittaler, transversaler und vertikaler Ebene
nach oben
1) Instrumente zur Aufbereitung des Wurzelkanals, gekennzeichnet durch eine größere Anzahl von Schneiden 2) Handinstrumente zur Entfernung schwer ablösbarer Konkremente und zur Glättung von Wurzeloberflächen.
nach oben
am Arbeitsplatz eines Zahntechnikers angebrachter Kloben aus Metall oder Holz zur Abstützung der Hand oder des zu bearbeitenden Werkstückes. An modernen Arbeitstischen ist der Feilkloben mit der Absaugvorrichtung verbunden und abnehmbar.
nach oben
meist verbrauchsfertig gelieferte Einbettmassen, die in dünner Schicht unmittelbar vor dem eigentlichen Einbetten zur Erzielung einer möglichst glatten Oberfläche des Gussstückes auf die Modellation aufgetragen werden; als Bindemittel dient z.B. Wasserglas.
nach oben
die Bedeckung der modellierten Teile, insbesondere der Flexeal-Teile, mit einer speziellen, sehr feinkörnigen Feineinbettmasse. Das ist notwendig, da Flexeal vom Alkohol in den Bindermassen (Einbettmassen, silikatgebundene) angelöst wird.
nach oben
funktionelles Einschleifen; im Gegensatz zu den eher groben Korrekturen beim ästhetischen und morphologischen Einschleifen im Rahmen der Parodontaltherapie stellen die Maßnahmen des Feineinschleifen subtile Arbeiten dar, die ein systematisches Vorgehen während mehrerer Sitzungen erfordern und durch Politur abgeschlossen werden.
nach oben
Anteil in 1/1000 Massenteilen von Edelmetallen in Legierungen (Reinheitsgrad).
nach oben
reines Gold (Feingehalt 1.000; 1.000er Gold; 24-Karat-Gold)
nach oben
Überprüfung oder Justierung der Temperaturmessung z.B. des keramischen Brennofens mit einem Blechstreifen aus Feingold, der bei 1.063°C schmilzt.
nach oben
feines Korn- Kennzeichnung eines Gefüges mit kleinen Körnern bzw. eines mit kleinen Diamantpartikeln belegten Schleifkörpers.
nach oben
Technik der Gewebsentnahme mit Punktion eines Tumors zur Gewinnung von histologischem Untersuchungsmaterial; kieferchirurgisch nicht angewandt, da die Probeexzision aus einem Kiefer-Gesichtstumor relativ einfach ist und gleichzeitig eine Inspektion des Neoplasmas erfolgen kann und dem Pathologen so ausreichend Gewebe zur Verfügung steht.
nach oben
Sammelbezeichnung für Kalium-, Natrium- u. Calcium-Aluminiumsilikate; Minerale: Kalifeldspat (Orthoklas: K2O o Al2O3 o 6 SiO2); Kalkfeldspat (Anorthit: CaO o Al2O3 o 2 SiO2); Natronfeldspat (Albit: Na2O o Al2O3 o 6 SiO2); Rohstoffe für Dentalkeramik und Porzellan.
nach oben
seitliche Schädelaufnahme (Blickrichtung nach links) zur Entwicklungsanalyse in der Kieferorthopädie; die Mediosagittalebene ist parallel zur Filmebene ausgerichtet. Die Fernröntgentechnik wurde 1931 von dem Deutschen Herbert Hofrath (1899-1952) und dem Amerikaner Birdsall Holly Broadbent (1894-1977) unabhängig voneinander eingeführt. Für eine zeichenscharfe u. größenrichtige Darstellung werden Fernröntgenseitenbilder mit großem Fokus-Objekt-Abstand (mindestens 1,5 m) meist in einem erweiterten Panorama-Röntgengerät (Cephalostat) angefertigt. Das Weichteilprofil wird mit Verlaufsfolien oder Stufenfiltern dargestellt.
nach oben
die Vermessung des Fernröntgenseitenbildes; sie wird im Rahmen der kieferorthopädischen Diagnostik, Wachstumsanalyse und -prognose sowie Behandlungsplanung u.nd -kontrolle durchgeführt. Bei der manuellen Analyse werden i.d.R. eine sog. Durchzeichnung auf einer speziellen Durchzeichenfolie angefertigt und die kephalometrischen Bezugspunkte identifiziert. Anschließend können entsprechende kephalometrische Winkel- u. Streckenmessungen vorgenommen werden. Bei computerunterstützten Verfahren werden entweder nur die Koordinaten der Referenzpunkte digitalisiert - hier übernimmt der Computer die Berechnung der kephalometrischen Messgrößen und eine graphische Aufbereitung der Daten - , oder das gesamte Bild wird digital erfasst (Scanner, Videokamera, digitale Photographie). Die Festlegung der Referenzpunkte erfolgt anschließend am Bildschirm. Moderne digitale Röntgenverfahren bieten den Vorteil, dass die Aufnahme bereits digital erzeugt wird (keine Digitalisierung notwendig).
nach oben
qualitative, nicht differenzierende Bezeichnung dessen, was einen Festkörper ausmacht: Widerstand gegen Verformung (Formelastizität) sowie gegen Zerteilung und mechanische Zerstörung. Die in entsprechenden Prüfanordnungen ermittelten Werte für Druck-, Scher- und Zugfestigkeit als Quotienten aus maximaler, zum Versagen führender Kraft und belastetem Ausgangsquerschnitt sind für einen gegebenen Werkstoff keineswegs gleich groß. Die Festigkeit ist zudem keine Materialkonstante, sondern von der Vorgeschichte des Werkstückes bezüglich Verformung und Wärmebehandlung abhängig; zudem hat die Verformungsgeschwindigkeit Einfluss: Je schneller die Belastung steigt, desto geringer ist die Festigkeit. Wird beim Zugversuch die zum Versagen führende Kraft auf den durch Querkontraktion und - bei duktilen Werkstoffen - durch zusätzliche Einschnürung gegenüber dem Ausgangsquerschnitt verkleinerten Bruchquerschnitt bezogen, so resultiert die Reißfestigkeit.
nach oben
Reaktionen, etwa Ausscheidungen oder Konzentrationsausgleich (Homogenisieren) in einem Festkörper. Der dafür erforderliche Transport von Atomen oder Molekülen erfolgt über Diffusion und somit nur bei höheren Temperaturen mit messbarer Geschwindigkeit
nach oben
Ester des Glycerins mit Fettsäuren. Sie werden mit den fettähnlichen Stoffen, den Lipoiden, zur Gruppe Lipide zusammengefasst. Fette sind löslich in organischen Lösungsmitteln.
nach oben
das lockere, läppchenförmige Gewebe, das v.a. aus Fettzellen ("weißes Fett") und aus Gitterfasern besteht; es findet sich v.a. in der Unterhaut, der Achselhöhle, Leistengegend und Nierenfettkapsel sowie im großen Netz (Omentum majus); wirkt als Speicher- ("Depotfett"), Stützgewebe (Baufett), ferner als Kälteschutz, Wasserspeicher und als druckelastisches Polster. Es geht ab dem 4. Fetalmonat aus den vom Mesenchym angelegten "Keimlagern" (retikuläres Bindegewebe mit argyrophilen Fasern) hervor.
nach oben
das "gelbe", aus Fettzellen bestehende, nicht blutbildende Knochenmark, das nach der Geburt das "rote Knochenmark" ersetzt (nicht jedoch in den Wirbelkörpern, Rippen u. dem Brustbein).
nach oben
Fasern mikroskopischer Größenordnung; z.B. aus fädigen Eiweißmolekülen bestehende Strukturelemente der Bindegewebsfasern oder im Zytoplasma von Muskel- (Myofibrillen), Nerven- und Epithelzellen (des mehrschichtigen, mechanisch beanspruchten Plattenepithels).
nach oben
der Blutfaserstoff, der bei der Blutgerinnung (dort Schema) unter Einwirkung von Thrombin aus Fibrinogen entsteht: zunächst Bildung löslicher Fibrinmonomere, die in Gegenwart von Calciumionen u. Faktor XIII zu einem unlöslichen Fibrinnetz polymerisieren.
nach oben
junge, dem Mesenchym entstammende Zelle mit großem Zellleib und etwas abgeplattetem Kern. Beteiligt sich an der Bildung von Interzellularsubstanz des Bindegewebes (Grund-, Kittsubstanz, Bindegewebsfasern) und wird mit Beendigung dieser Sekretionstätigkeit zum Fibrozyten.
nach oben
Polierwerkzeug unterschiedlicher Größe und Form aus Filz zur Vorpolitur mittels Technikhandstück oder Poliermotor.
nach oben
1) abschließendes Glätten von Kavitätenrändern mit rotierenden Hartmetallfinierern oder Feinkorndiamanten mit mittlerer Drehzahl; sinngemäß ist darunter bei Approximalkavitäten auch der Einsatz von Handinstrumenten zu verstehen, wie Gingivalrandschräger oder Schmelzmeißel . 2) Entfernen von Überschüssen erhärteter Füllungen und Korrektur ihrer Oberfläche. Für Amalgam wurden gewendelte Hartmetallfinierer angegeben, für Komposite Diamantfinierer, an konvexen Glattflächen flexible Scheiben
nach oben
Winkel zwischen der Protrusions- und Mediotrusionsbahn des schwingenden Kondylus bei Projektion auf die Sagittalebene.
nach oben
1) Faltungslinie des Gesichts bei der Embryogenese; 2) krankhafte Spaltbildung, z.B. Lippenspalte, Gesichtsspalte; 3) tiefreichender Schleimhautriss; 4) Knochenfissur; 5) spaltenförmige Vertiefung des Schmelzes im Bereich der Kaufläche der Prämolaren und Molaren; zusätzliche Nebenfissuren können die Kaufläche weiter zergliedern. In der Aufsicht wird das Fissurenmuster, im Schliffbild die Fissurenform unterschieden. Fissuren entstehen durch Verwachsen bzw. Verschmelzen von Teilen der Zahnanlage (Zahnscherbchen). Sie sind Prädilektionsstellen der Karies.
nach oben
Okklusalkaries -Karies, ausgehend von den Fissuren der Kauflächen von (Prä-)Molaren tritt besonders in den ersten Jahren nach dem Durchbruch auf. Bei für das Auge scheinbar noch intakter Schmelzoberfläche kann das darunter liegende Dentin schon befallen sein. Ein dunkel verfärbter Fissurengrund muss andererseits nicht mit Karies verbunden sein, maßgeblich ist eine Opazität in diesem Bereich. Das Sondieren verbessert die Diagnose kaum, eher Bissflügelaufnahmen, noch mehr das Messen des elektrischen Widerstandes in diesem Bereich (Kariesmeter). Hilfreich sind das Erweitern des verfärbten Fissurenabschnitts mit einem dünnen Diamantschleifer und eine anschließende Fissurenversiegelung.
nach oben
prophylaktische Maßnahme zur Kariesreduktion von bleibenden Molaren; kariesgefährdete Regionen (Fissuren) werden durch photopolymerisierende Dimethacrylate unter Anwendung des Säureätzverfahrens verschlossen, so dass keine Bakterien mehr eindringen können. Die Versiegelung ist bei Sechsjahrmolaren kurz nach ihren Durchbruch indiziert, bei Kindern mit erhöhtem Kariesbefall auch bei den 2. Molaren u. Prämolaren. Ebenso können Milchmolaren bei stark zerklüftetem Kauflächenrelief versiegelt werden. Nicht nötig ist die Versiegelung bei sehr flachen Fissuren und bei Zähnen, die über mehrere Jahre kariesfrei geblieben sind.
nach oben
unphysiologischer angeborener oder erworbener Gang, der einen organischen oder pathologischen Hohlraum mit der Körperoberfläche oder der Mundhöhle verbindet und meist epithelisiert ist. Therapie: Beseitigung der Ursache, bei embryonalen und traumatischen Fistel erfolgt die Exzision, bei entzündlichen Fisteln zuerst Sanierung des Infektes, dann Exzision des vernarbten Fistelganges und/oder -maules. embryonal angeborene dysontogenetische Fistel oder Zyste; sie entsteht als pathologische Variante während der Entwicklung aus den embryonalen Gängen, wobei sich Fistel und Zysten ausbilden können, wenn Epithel zurückbleibt. Beschrieben werden diese Formen unter nasopalatinale Zyste, laterale und mediane Halszyste, Lippenfistel, Zungengrundzyste. Therapie: operative Exzision. entzündliche infolge entzündlicher Vorgänge in der Tiefe der Gewebe bei subakuter Abszedierung oder chronischem Verlauf; sie sondert häufig Sekret durch Haut oder Schleimhaut nach außen ab. Ätiologie: chronische apikale Parodontopathien an devitalen Zähnen, Osteomyelitis, infizierter Bruchspalt. Befund: Fistelmaul mit in die Tiefe sondierbarem Gang und serös-eitriger Sekretion. Zur Abklärung des Verlaufs der Fistel erfolgt röntgenologische Darstellung mit Kontrastmittelgabe. Therapie: Die Fistelexzision ist obsolet, vielmehr Sanierung des verursachenden Infektes z.B. durch Zahnextraktion, Wurzelspitzenresektion, Revision des Knochens; nach Fistelheilung Narbenkorrektur.
nach oben
einfaches Laborhilfsgerät zur Montage und Bissübertragung bei bimaxillären kieferorthopädischen Geräten; ohne Kondylen (keine Öffnungs- u. Schließbewegung möglich). Die vertikale, horizontale und sagittale Lage der Oberkiefer- und Unterkiefermodelle zueinander wird fixiert, wie sie durch den Konstruktionsbiss festgelegt wurde.
nach oben
Die richtige Zuführung von Brenngas und Luft oder Sauerstoff führt zur höchsten Flammentemperatur und zu einer neutralen Flamme, d.h. weder Überschuss an Brenngas noch an Luft oder Sauerstoff.
nach oben
Lötverbindung zweier Metallwerkstücke in einer reduzierenden Flammzone eines Brenners (Propan-Sauerstoff-, Propan-Druckluft-, Erdgas-Sauerstoff-, Erdgas-Druckluft-Gemisch), im Gegensatz zu einer Ofenlötung.
nach oben
Temperatur einer Flamme; sie ist abhängig vom Brennwert des verwendeten Gases (z.B. Acetylen 57.000 kJ/m©¯, Propan 93.000 kJ/m©¯, Erdgas 36.000 kJ/m©¯, Wasserstoff 10.750 kJ/m©¯) sowie von der Verwendung von Luft oder Sauerstoff.
nach oben
Bestandteil des Austenal-Systems: Hilfsteile aus Spezialkunststoff zur Modellation von Klammern, Bügeln, Retentionen, Platten auf dem Einbettmassemodell
nach oben
die Eigenschaft eines Stoffes, plastisch verformbar zu sein. Während bei Flüssigkeiten beliebig kleine Krafteinwirkungen das Fließen einleiten, ist bei Festkörpern eine Mindestbelastung erforderlich (Fließgrenze).
nach oben
einwertiges Element der Halogen-Gruppe, Atomgewicht 18,9984, Ordnungszahl 9. Ein schwach gelbgrünes, "erstickendes", giftiges Gas, das sich - als reaktionsfähigstes Element - oft explosionsartig mit zahlreichen Elementen zu Fluoriden umsetzt; Kommt in der Natur nur gebunden vor, z.B. als Fluorid (Salze aus der Verbindung Fluor/Wasserstoff, Bestandteil der Zähne). Es steigert bei synthetischem Einbau in organische Verbindungen deren Beständigkeit u. Wirksamkeit (Fluorcorticoide). Es kommt als Spurenelement bei Tier und Mensch vor. Wird zur Kariesprophylaxe verwendet, zum Beispiel im Form von Fluorid-Tabletten.
nach oben
Fluorhydroxylapatit/3 Ca3(PO4)2 + CaF2; der aus Hydroxylapatit durch Austausch von OH-Gruppen gegen Fluorionen (z.B. durch Fluoraufnahme mit dem Trinkwasser) entstehende Apatit. Die Substitution erfolgt z.T. präeruptiv, aber auch während der Schmelzreifung nach dem Durchbruch. Der Einbau des Fluorids in das Gitter der Kristallite im Schmelz vermindert die Säurelöslichkeit und beschleunigt die Remineralisation.
nach oben
Leuchterscheinungen von festen Körpern, Flüssigkeiten oder Gasen während einer Bestrahlung. Spezielle fluoreszierende Stoffe absorbieren kurzwellige Röntgenstrahlung und emittieren langwellige Lichtstrahlen: Prinzip des Durchleuchtungsschirms (Röntgendurchleuchtung) und der Verstärkerfolie (Folienfilm).
nach oben
Salze der Fluorwasserstoffsäure (HF), z.B. Calciumfluorid, Natriumfluorid. - Ferner Bez. für die Gesamtheit des als freies Ion ,,F-" im Körper enthaltenen Fluors; Normalwerte: Serum 0,01-0,045, Gesamtblut 0,01-0,10 mg/100 ml; in Zahnschmelz 10-120, Dentin 24-180, Knochen (altersabhängig) 94-270 mg/100 g Trockengewicht. Die Fluoridkonzentration im Schmelz ist an der Oberfläche, im Dentin dagegen in Pulpanähe am größten. Fluoride werden aufgrund ihrer Affinität zu den Zahnhartgeweben während der Mineralisation und präeruptiven Reifung eingelagert. Sie sind aber auch für die Erhaltung der Zahnhartsubstanz wichtig, da sie die Remineralisation des Schmelzes fördern und dessen Säureresistenz erhöhten.
nach oben
Zubereitung von bis zu 5% Natriumfluorid in visköser Trägersubstanz, z.B. Oxyethylcellulose, Polyacrylsäure. Teilweise wird auch schwach saures Natriumhydrogenphosphat zugesetzt, das die Aufnahme von Fluoridionen in den Schmelz beschleunigt. In der Regel wird das Fluoridgel einmal wöchentlich eingebürstet, wobei es nicht verschluckt werden darf, was die Anwendung bei Kleinkindern ausschließt. Eine längere Kontaktzeit lässt sich in der Praxis mit konfektionierten Applikationslöffeln erzielen.
nach oben
Lack, zum Bepinseln der Zähne. Er dient der Kariesprophylaxe
nach oben
Zahnpasten mit einem Zusatz von karieshemmenden Fluorionen (ca. 1 mg/g) als Natriumfluorid oder -monofluorphosphat, bei einigen als Aminfluoride. Die Wirksamkeit der Fluoride ist abhängig von ihrer Einwirkungsdauer auf den Zahnschmelz.
nach oben
1) Materialien, z.B. Borax, die im geschmolzenen Zustand Oxidschichten auf festen und flüssigen Metalloberflächen auflösen und die Bildung neuer Oxide verhindern. Unverzichtbare Hilfsmittel beim Löten; häufig auch beim Gießen von Legierungen: Oxidhautfreie Schmelzen fließen besser. 2) Zusätze zu Gläsern (Glas), meist Metalloxide, die Bindungen in den dreidimensionalen Netzstrukturen öffnen und damit die Glastemperatur herabsetzen
nach oben
Acidum hydrofluoricum, HF; Fluorwasserstoff-Lösung; stark ätzend, sehr giftig; Anwendung in der Zahntechnik zum Ablösen einer aufgebrannten Keramikschicht vom Metallgerüst, zum Anrauhen von Jacketkronen-Innenflächen, um die Adhäsion von Befestigungskompositen zu erhöhen, sowie zum Absäuern von Einbettmasseresten an CoCrMo-Gusskegeln.
nach oben
Gerät zum schonenden Erwärmen von Modellierwachs, um die Erstarrungskontraktion so gering wie möglich zu halten. Sie haben eine niedrigere Flammentemperatur als Bunsen Brenner.
nach oben
HCHO; farbloses, stechend riechendes, in Alkohol und Wasser lösliches Gas, das leicht polymerisierbar und kondensierbar ist (z.B. mit Phenol oder Harnstoff zu Kunstharzen); es denaturiert Eiweißkörper, hemmt Enzyme und wirkt bakteriostatisch bis bakterizid. Kommt auch in Tabakrauch, Pressspanplatten, geräucherten Lebensmitteln vor; ist als aktivierter F. ein Produkt des Zwischenstoffwechsels. Kann durch die Haut eindringen, wirkt allergisierend, haut- und schleimhautreizend, bewirkt nach Einatmen bzw. nach Einnahme als Lösung Vergiftungserscheinungen, und zwar Bindehautentzündung, Entzündung der Atemwege bzw. des Verdauungstraktes (hier auch Nekrosen mit - tödlicher - Magenperforation), Nierenschäden. F. wirkt extrem dosiert im Tierversuch kanzerogen.
nach oben
Bruch, Zahnfraktur, Kronenfraktur, Wurzelfraktur. -. chir der Knochenbruch, die Trennung des Zusammenhalts eines über seine Elastizitätsgrenze hinaus belasteten Knochens unter Bildung zweier oder mehrerer Bruchstücke (Fragmente) mit oder ohne deren Verschiebung (Dislokation). Als sichere Zeichen gelten abnorme Beweglichkeit, Reibegeräusche bei Bewegung (Krepitation), Achsenfehlstellungen, ein anfänglicher Muskelstupor sowie die entsprechenden Röntgenbefunde, als unsichere Hämatom, Schmerz u. Funktionsstörung. Ist meist Folge einer direkten, örtlich begrenzten oder indirekten, fortgeleiteten Gewalteinwirkung (direkte bzw. indirekte Fraktur) auf gesunde Knochen (traumatische F.), evtl. als Mehrfachbruch, Stückbruch eines Knochens; oder sie tritt ohne Gewalteinwirkung auf an krankhaft veränderten Knochen (pathologische F.; Spontanfraktur). Sie wird bezeichnet z.B. nach dem Frakturort (z.B. Kollum-, Unterkiefer-, Oberkieferfraktur), der Ursache, dem Mechanismus (z.B. Biegungsbruch).
nach oben
die Versorgung einer Fraktur, speziell einer Kieferfraktur, durch unterschiedliche Maßnahmen, wie funktionelle, konservative oder operative. Funktionelle Methode zur Behandlung einer Kieferfraktur durch einen kieferorthopädischen Apparat (Aktivator), fast ausschließlich verwendet bei einer Kiefergelenkkopffraktur (Kollumfraktur). Durch die Knochenheilung unter Funktion erzielt man eine möglichst geringe posttraumatische Einschränkung der Gelenkfunktion; bei einer Ruhigstellung besteht die Gefahr einer Ankylose des Kiefergelenkes. Bei mehrfachen Frakturen des Kiefers nicht immer anwendbar. konservative Die "unblutige" Versorgung eines Kieferbruchs erfolgt durch Einsetzen von Schienen im Ober- u. Unterkiefer; dabei gelingen die Reposition der Fragmente u. die Einstellung der Okklusion durch eine elastische intermaxilläre Verschnürung (mittels Gummizügen), danach erfolgt die Ruhigstellung der Kiefer durch eine starre Immobilisierung. Die Heilungsdauer ist ohne Komplikationen mit 4-6 Wochen zu veranschlagen. operative Eine Reposition und Fixation der Fragmente auf operativem Wege beinhaltet alle operativen Verfahren wie Drahtnaht (Drahtosteosynthese), Drahtumschlingung (circumferential wiring), Osteosynthese, Miniplatte (Zugschraube), Schraubenschiene (Pinfixation).
nach oben
(engl.) statisches Okklusionkonzept (Ramfjord und Ash), das im Gegensatz zur "Punktzentrik" einen geringen Freiraum für die Bewegung der okkludierenden Zähne im Bereich der maximalen Interkuspidation ermöglicht.
nach oben
Brücke, die nur auf einer Seite des Brückenzwischengliedes durch einen Brückenanker befestigt ist.
nach oben
Teilprothese, die uni- oder bilateral dorsal nicht mehr durch einen Zahn gestützt wird. Mit Freiendprothese werden Freiendlücken prothetisch versorgt. Da in diesem Bereich der Prothesensattel der nachgiebigen Schleimhaut aufliegt, sind im Verhältnis zu parodontal gestützten Teilen der Prothese Kippmomente unvermeidbar.
nach oben
unbelebtes oder belebtes Gebilde, das auf unnatürlichem Wege in den Organismus gelangt bzw. künstlich eingebracht worden ist, so z.B. Stäube, Aspirate, Nahtmaterial, Folien, zahnärztliche Werkstücke bzw. ein Transplantat, Implantat. Löst aufgrund seiner physikalischen oder auch chemischen Eigenschaften bei Verträglichkeit (Toleranz) wie auch bei Unverträglichkeit eine charakteristische Entzündung (Fremdkörperreaktion) aus, die die Bildung eines Fremdkörpergranuloms, evtl. - bei Infektion - eines Abszesses, bei Immunintoleranz eine Abstoßungsreaktion zur Folge hat; kann aber auch mechanische Schäden setzen, z.B. Drucknekrose, Perforation, Lichtungsverlegung.
nach oben
(latein. = kleiner Zügel) Haut- oder Schleimhautlängsfalte zwischen zwei Organ(teil)en; z.B. vom Alveolarfortsatz zur Lippe (Lippenbändchen), zur Zunge (Zungenbändchen) oder Wange (Wangenbändchen); kann zur Behinderung beim Sprechen, Kauen u. des Prothesensitzes führen. frenulum labii das obere bzw. untere mediane Lippenbändchen. Frenulum linguae das Zungenbändchen; mediane Schleimhautlängsfalte zwischen Zungenunterseite und Mundboden. Bei derber, bindegewebiger Ausbildung kann es zu einer funktionellen Einschränkung der Zungenbeweglichkeit kommen; in diesem Fall Exzision (Zungenbändchenplastik).
nach oben
die Häufigkeit eines wiederkehrenden Ereignisses je Zeiteinheit; z.B. Physik die Schwingungszahl (f) je Zeiteinheit (Reziprokwert der Schwingungsdauer), mit der Einheit "Hertz" (Hz; = 1 Schwingung/Sek.).
nach oben
früheres keramisches Sofortimplantat aus polykristallinem Aluminiumoxid zum Einzelzahnersatz.
nach oben
(latein. = Reibung); 1) in der Prothetik - Haftreibung zwischen Innen- und Außenteil einer teleskopierenden Verbindung. Voraussetzung der Friktion ist das Vorliegen einer Übergangspassung zwischen Innen- und Außenteil. 2) in der Kieferorthopädie - Haftreibung zwischen Bogendraht und Bracketschlitz bei der Zahnbewegung; ist beim Einsatz von sogenannte Gleitmechaniken von Bedeutung. Das Ausmaß der Friktion ist stark abhängig von der Oberflächenrauhigkeit der verwendeten Materialien. 3) die "Reibung" von Hautpartien als Element der Massage; eng begrenzte kreisende Bewegungen mit den Fingerspitzen, aber auch mittels Bürste, Tuch oder Massagehandschuh. Bewirkt Durchblutungssteigerung (Durchwärmung) der oberflächlichen Gewebe mit reflektorischer Tiefenwirkung.
nach oben
zusätzliches Halteelement bei Doppelkronen oder anderen teleskopierenden Verbindungen, wird in den äußeren Teil einer Doppelkrone eingelötet oder eingeschweißt und kann durch leichtes Verbiegen aktiviert werden; die Haftkraft entsteht durch Kontakt mit der Innenkrone
nach oben
die etwa parallel zur Stirn stehende Ebene senkrecht zur Sagittalebene.
nach oben
Metallringe mit aufgeschweißten Brackets, die speziell für die Frontzähne geformt sind. Sie werden seit Einführung der Bracketadhäsivtechnik nur noch selten und in speziellen Fällen benutzt.
nach oben
Frontzahnüberbiss, Schneidezahnstufe Abstand zwischen oberem und unterem Incisale, also der Betrag, um den die Frontzähne des Oberkiefers die Frontzähne des Unterkiefers überragen; Sie kann in eine sagittale (Overjet) und vertikale (Overbite) unterteilt werden. Bei frontal offenem Biss wird die Schneidekantendistanz gemessen. sagittale - Overjet Abstand zwischen den Labialflächen der mittleren Unterkiefer-Schneidezähne und der Inzisalkante der oberen mittleren Incisivi, parallel zur Okklusionsebene gemessen; Normwert ca. 2 mm. Vertikale - Overbite Abstand zwischen den Inzisalkanten der mittleren oberen und unteren Schneidezähne, senkrecht zur Okklusionsebene gemessen, Normwert ca. 2 mm.
nach oben
Jargonbezeichnung für eine Blase, die sich beim Glanzbrand an der Oberfläche der keramischen Verblendung aufwölbt.
nach oben
Bearbeitung der Oberfläche eines Werkstückes mit einem Werkzeug mit geometrisch regelmäßiger Oberflächenstruktur.
nach oben
rotierendes Instrument mit geometrisch definierter Oberflächenstruktur (rund, kegelförmig, zylindrisch, konisch); zur spanabhebenden Bearbeitung von Zahnhartsubstanz sowie im zahntechnischen Labor für Metalle oder Kunststoffe
nach oben
Gerät mit eigenem Antrieb, in dessen Spannfutter die Fräswerkzeuge (Fräser) eingesetzt werden. Die zum Frästisch senkrechte Achse der Pinole ist starr oder beweglich mit der Säule des Fräsgerätes verbunden. Mit dem Fräsgerät erstellt und bearbeitet der Zahntechniker parallelwandige oder konische Flächen an Primärkronen oder Stegen bis zum Hochglanz.
nach oben
Herstellung von Stegen, Primärvoll- und -teilkronen, Geschiebepatrizen, Führungsrillen usw. mit parallelen oder gezielt konischen Wänden durch Fräsen.
nach oben
alle Abformmethoden, bei denen sich Bewegungen von Lippe, Wange und Zunge während des Kauens, Sprechens und mimischer Bewegungen in der Ausdehnung der Abformung niederschlagen. Anwendung in der Totalprothetik zur Festlegung des späteren Prothesenrandes.
nach oben
klassisches Behandlungskonzept (begründet von Viggo Andresen, 1870-1950, Dänemark, und Karl Häupl, 1893-1960, Österreich) mit herausnehmbaren Geräten, bei der es durch die Transformation körpereigener (muskulärer) Kräfte in Zug- und Druckkräfte zu einer Korrektur der Bissanomalie kommt. Dabei werden Kau-, Zungen- und Wangenmuskulatur zum Zwecke eines funktionellen Reizes aktiviert. Das Grundgerät ist der sog. Aktivator, der vielfach modifiziert u. weiterentwickelt wurde. Neben den klassischen Konzepten gibt es die Theorie der Druckelimination mit Weiterentwicklung der Mundvorhofgeräte. Bekanntester Vertreter diese Gerätegruppe ist der Funktionsregler nach Fränkel. Auch bimaxillär wirksame Plattenapparaturen als Weiterentwicklung der Vorbissplatte, wie z.B. die Vorschubdoppelplatten oder der bite block werden zu den funktionskieferorthopädischen Geräten gezählt.
nach oben
von Fränkel entwickeltes bimaxilläres funktionskieferorthopädisches Gerät; die skelettierte Kunststoffbasis ist nach vestibulär verlagert, durch die Wangenschilde und die Lippenpelotte wird der entwicklungshemmende Einfluss der Wangen- und Lippenmuskulatur vom Kiefer abgehalten. Zungenbewegung und damit auch die Sprache sind wenig behindert. Indikationsgebiet: Korrektur alveolärer und skelettaler Fehlentwicklungen, mandibuläre Retrognathie, skelettal tiefer Biss, Progenie.
nach oben
das Herstellen einer festen Verbindung zwischen Werkstücken durch Kleben, Löten, Schweißen, aber auch Nieten.
nach oben
prothetisches Hilfsmittel aus klarem Kunststoff zum exakten chirurgischen Präparieren der Implantatlager (Führungskanal), das an den Zähnen oder am Alveolarfortsatz fixiert wird (Bohrschablone) und die zweckmäßige Lokalisation und korrekte Achsenrichtung der geplanten Implantate ermöglicht. Kann zuvor mit metallischen Messkugeln als diagnostische Röntgenschablone verwendet werden.
nach oben
meist anorganische Substanzen in Pulverform, die Materialien/Werkstoffen zugemischt werden, um deren Eigenschaften (Abbindekontraktion, Festigkeit, Fließfähigkeit, Verschleiß, Wärmeausdehnungskoeffizient) zu optimieren. Wenn die Partikel mit der sie umgebenden Matrix eine Bindung eingehen, resultiert ein Verbundwerkstoff oder Komposite, Makrofüller, Mikrofüller.
nach oben
Fächerschraube - Bewegungselement kieferorthopädischer Platten zur Erweiterung des Oberkiefers. Die Fächerdehnschraube besitzt im distalen Anteil ein Gelenk; dadurch ist es möglich, eine Dehnplatte mit einem Sägeschnitt fächer- oder V-förmig zu erweitern. Sie kann anterior oder posterior eingebaut werden und so entweder den posterioren oder den anterioren Kieferanteil stärker beeinflussen.
nach oben
Fäulnis verursachende Bakterien; als Aerobier v.a. Bacillus subtilis, Proteus, Pseudomonas; als Anaerobier zahlreiche Arten von Clostridium. Bei Gangrän der Pulpa überwiegen gramnegative anaerobe Stäbchen, die früher als Bacteroides-Arten zusammengefasst wurden. In odontogenen Abzsessen sind häufig Prevotella nachzuweisen.
nach oben
|