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Prothesenbasis und Klammern werden in einem Stück aus einem sehr festen Metall hergestellt; dadurch kleinere und dünnere Basis möglich; die Klammern können zum Teil Kaukräfte auf Zähne übertragen, sind aber oft deutlich sichtbar.
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Klammerlose Verbindung zwischen Krone und Prothese; Nut und Feder sorgen für festen Halt des Zahnersatzes und sind nach außen nicht sichtbar.
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Zahnfleischhyperplasie, Fibromatosis gingivae generalisierte oder auf Zahngruppen begrenzte fibröse Verdickung der Gingiva, im Tuber- u. Gaumenbereich oft symmetrisch. Die Gingiva ist primär entzündungsfrei; sekundäre Entzündung durch Bildung von Pseudotaschen u. Behinderung der Mundhygiene. Neben der idiopathischen G. unbekannter Genese tritt bei Einnahme bestimmter Medikamente (Cyclosporine, Hydantoin, Phenytoin) eine G. auf (s. Abb.), deren Wucherungen u.U. die Zahnkronen völlig bedecken, wobei Frontzähne häufiger betroffen sind. Entzündliche hormonelle (Schwangerschaftsgingivitis) u. tumorbedingte Faktoren können ebenfalls zu einer G. führen.
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an ungepflegten Gebissen auftretendes, primär ulzerierendes Karzinom am Zahnfleischrand mit kleinwarzigem Ulkusgrund; diffus infiltrierend, exophytisch u. ulzerierend wachsend. Greift häufig schnell von der Schleimhaut auf den Alveolarfortsatz über. Therapie: Verdacht durch Probeexzision sichern, radikale Resektion.
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marginale Gingiva, mit dem Zahn durch den Epithelsaum verbunden: Das äußere Saumepithel geht ohne scharfe Begrenzung in die befestigte Gingiva propria über. - Teilweise wird unter diesem Begriff auch der Gingivarand verstanden.
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Zahnfleischfurche, anatomischer Sulkus, Sulcus gingivalis um den Zahn verlaufende Vertiefung zwischen Gingivalsaum u. Zahnoberfläche; begrenzt zahnseitig von Schmelz bzw. Wurzelzement, zum Zahnfleisch hin durch das orale Sulkusepithel u. apikal durch das Saumepithel. Physiologische Tiefe 0,1-2 mm; der pathologisch vertiefte G. heißt Zahnfleischtasche.
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Zahnfleischrandschnitt, Marginalschnitt chirurgische Schnittführung, bei der die Durchtrennung des Gewebes in der Zahnfleischtasche durch Epithel, Submukosa u. Periost direkt auf den Kieferknochen erfolgt. Bei der operativen Entfernung eines retinierten Zahnes, bei Zystenoperationen, Tumorexzisionen u.ä. bessere Übersicht, die traumatische Schädigung der Zahnfleischpapillen mit möglicher Degeneration wird verringert, u. es gelingt ein problemloses Wiederanheilen des Zahnfleisches in Alveolennähe.
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chirurgisches Abtragen des Zahnfleisches bei supraalveolären Taschen u. Gingivahyperplasie. Die Gingiva wird bis zum Fundus der Zahnfleischtasche mit Handinstrumenten Elektrotom oder Laser entfernt. Bei Therapie der Parodontitis marginalis superficialis anschließende Kürettage u. Gingivoplastik. Bei der externen G. als alleiniger chirurgischer Maßnahme erfolgt eine vollständige Exzision. Die interne G. ist meist Bestandteil einer Lappenoperation: Entfernung des Taschenepithels einschließlich subgingivaler Granulationen vom Gingivalrand bis zum Taschenboden, ohne dabei die marginale Gingiva zu kürzen.
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oberflächliche Entzündung des Zahnfleischsaumes, mechanisch (Zahnstein, Füllungs- oder Kronenränder), infektiös (Gingivostomatitis), toxisch (Schwermetallvergiftung), hormonell bedingt oder als lokale Begleiterscheinung schwerer Allgemeinerkrankungen (Diabetes, Leukämie). Die G. ist an den Kardinalsymptomen Entzündung (v.a. Rötung u. Schwellung) u. Blutungsneigung erkennbar u. manchmal von Foetor ex ore begleitet. akute Entzündung der Gingiva mit Rötung, Schwellung u. Exsudation; bei mehrtägigem Bestehen Übergang in die chronische Form. akute nekrotisierende ulzeröse/Syn.: ANUG meist plötzlich beginnende, schmerzhafte Entzündung zunächst der interdentalen, später auch der übrigen Gingiva mit Nekrosen u. Ulzerationen Oft verbunden mit Mundgeruch, fauligem Geschmack, Lymphknotenschwellung u. Fieber. Die ANUG entsteht i.d.R. auf dem Boden einer akuten oder chronischen G. u. ist durch einen schubweisen Verlauf charakterisiert. Übergang in eine Stomatitis ulcerosa ist möglich. Nach Abheilung der Ulzera verbleiben interdentale Knochenkrater u. Zahnfleischnischen, von denen Rezidive ausgehen können. Vor allem jüngere Menschen erkranken an der ANUG.
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modellierende Maßnahmen zur Wiederherstellung der normalen Form der Gingiva bei Gingivahyperplasie, Zahnfleischnischen, nach Gingivektomie, zur Erleichterung der Mundhygiene u. Verbesserung der Ästhetik. Instrumentarium: geeignete Messer oder Scheren, Elektrotom oder Laser.
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hydratisiertes Calciumsulfat, Dihydrat (CaSO4 o 2 H2O), Gipsstein, Selenit; verbreitetes Mineral (Naturgips, Rohgips) in unterschiedlicher Modifikation: Alabaster (feinkörnig, weiß); Fasergips (seidig glänzende Platten mit Faserung senkrecht zur Plattenebene); Gipsspat, Marienglas (durchsichtige Platten); weitere (durch unterschiedliche Verunreinigungen bräunlich verfärbte) gewöhnliche G. - G. haben im Dentalbereich insbesondere als Modellmaterialien Bedeutung; sie dienen auch als Bindemittel in Einbettmassen; s.a. Dentalgipse. Beim Erhitzen von G. auf Temperaturen über 110°C entsteht unter Wasserfreisetzung das sog. Halbhydrat (CaSO4 o ©ˆ/2 H2O + 1©ˆ/2 H2O, richtiger: [CaSO4]2 o H2O + 3 H2O), gebrannter G. Beim Brennen des zunächst zerkleinerten Gipssteins in einem offenen Gefäß erfolgt eine schnelle Freisetzung des Kristallwassers, wodurch das Kristallgitter stark geschädigt wird u. das Halbhydrat als feinkörniges, poröses Pulver mit einer großen Oberfläche resultiert (-Halbhydrat, auch Stuckgips). Wird das Erhitzen in einem geschlossenen Kessel (Autoklav) unter erhöhtem Wasserdampfdruck durchgeführt (nasses Brennen), so erfolgt die Wasserfreisetzung allmählich, u. es entsteht ein grobkörniges Pulver aus kompakten Kristallen mit entsprechend kleiner Oberfläche (-Halbhydrat). Wird dem Halbhydrat Wasser zugegeben, so bildet sich in exothermer Reaktion wieder das Dihydrat; dabei geht zunächst das Halbhydrat in Lösung, aus welcher dann das Dihydrat kristallisiert, wobei sich die Mischung unter Expansion verfestigt (Abbindereaktion). Um dem Halbhydrat/Wasser-Brei eine ausreichende Fließfähigkeit zu verleihen, ist grundsätzlich eine den stöchiometrischen Bedarf zur Rehydratisierung (18,6 ml H2O auf 100 g Halbhydrat) übersteigende Wassermenge erforderlich. Das überschüssige Wasser verbleibt zwischen den neugebildeten Kristalliten des abgebundenen G. u. hinterlässt nach dem Verdunsten ein poröses Gerüst, dessen Festigkeit mit zunehmendem Porenvolumen abnimmt. Das erklärt die Tatsache, dass mit zunehmendem Pulver/Wasser-Verhältnis die Härte des resultierenden G. zunimmt. Die Abbindegeschwindigkeit ist insbesondere abhängig von den Löslichkeitsbedingungen für Di- u. Halbhydrat sowie von der Bildungsmöglichkeit der Kristallkeime; Kaliumsulfat wirkt als Beschleuniger, Borax als Verzögerer. - Das Vermischen des Gipspulver mit Wasser erfolgt mittels eines Spatels im Gummibecher oder in einem Kunststoffgefäß mit einem Rührwerk u. unter Vakuum bei einer bestimmten Umdrehungsgeschwindigkeit u. vorgegebenen Zeitdauer. Im deutschen Sprachgebrauch wird die Bez. "Gips" wenig präzise sowohl für Naturgips (richtig) u. das rehydratisierte, abgebundene Material (unbefriedigend) als auch für die verschiedenen Halbhydrate (falsch) verwendet. Im Englischen wird eindeutig unterschieden zwischen gypsum (Naturgips), plaster (-Halbhydrat), stone (-Halbhydrat) u. rehydrated plaster/stone, gypsum products (abgebundenes Material).
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aus Gips bestehende Positivform eines Kiefers oder einer Zahnreihe
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motorbetriebenes Gerät mit einer Schleifscheibe (Korund- oder Diamantbeschichtung) zum Beschleifen u. Formgeben von Gipsmodellen unter gleichzeitiger Wasserspülung. Bandtrockenschleifer arbeiten ohne Wasserzufuhr mit einem vertikal nach unten laufenden Schleifband; hier ist eine Absauganlage für den Schleifstaub erforderlich.
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optische Erscheinung an glatten Oberflächen, wenn ein Teil des reflektierten Lichtes auf Kosten des diffus gestreuten Anteils vorwiegend in der aus dem makroskopischen Oberflächenverlauf resultierenden Reflexionsrichtung (Glanzwinkel) reflektiert wird. Rauhe Oberflächen reflektieren einfallendes Licht überwiegend diffus (Streureflexion); mit zunehmender Glättung steigt der G. (Hochglanzpolitur), bis schließlich Spiegelung möglich ist.
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abschließender Brand bei einer Keramikarbeit, bestimmend für Oberflächenstruktur u. Lichtreflexion;
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feingemahlenes Gold mit speziellen Zusätzen, das zur Abdeckung der dunklen Farbe von Aufbrennlegierungen nach dem Oxidbrand auf die keramisch zu verblendenden Teile des Metallgerüstes im Brennofen aufgeschmolzen wird. Es bildet eine goldfarbene, glänzende Schicht (auf der die Keramik gut haftet), wodurch eine wesentliche Verbesserung der Farbwirkung erreicht wird.
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Bearbeitung eines Werkstückes mittels Glasperlen im Sandstrahlgerät, bis eine matt glänzende Oberfläche entsteht.
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amorpher, also nichtkristallin erstarrter Festkörper. G. entsteht beim Unterschreiten der Glastemperatur (i.d.R. nicht abrupt, sondern kontinuierlich, in einem die Glastemperatur enthaltenden Einfrierbereich) aus einer unterkühlten Schmelze; Gläser haben somit keinen Schmelzpunkt, sondern erweichen beim Erwärmen über die Glastemperatur zu einer zunächst zähflüssigen Masse. Entsprechendes gilt für thermoplastische Kunststoffe, die deshalb auch als "organische Gläser" (z.B. Plexiglas®, Polymethylmethacrylat) bezeichnet werden. Die einfache Bez. "G." ist dagegen für anorganische Werkstoffe dieses Typs reserviert, deren vernetzte makromolekulare Strukturen aus anorganischen Bausteinen (Netzwerkbildnern) bestehen. Technisch wichtig sind die Silikatgläser, mit SiO2 als Gerüstbaustein; es sind Mischungen verschiedener Silikate, hauptsächlich Alkali- u. Calciumsilikate. Die Herstellung erfolgt durch Zusammenschmelzen der Rohstoffe, z.B. Quarz mit Calcium- u. Natriumcarbonat für einfaches Fensterglas; andere Komponenten (z.B. Kalium- statt Natriumcarbonat: Kristallglas, Kronglas für optische Zwecke) u. Zugaben liefern Spezialgläser. Gläser sind hart, spröde, chemisch sehr beständig, wenn auch nicht völlig korrosionsfest; ihre i.d.R. hohe Transluzenz ermöglicht, da sie von lichtstreuenden Einschlüssen frei sind, einen den Gesetzen der geometrischen Optik folgenden Lichtdurchtritt, d.h., sie sind durchsichtig (Transparenz; vgl. Keramikwerkstoffe). Neben dem SiO2 (Quarz) neigen auch B2O3 (Boroxid) u. P2O5 (Phosphoroxid) zur Glasbildung. Wegen ihrer Sprödigkeit sind Gläser besonders anfällig für Rissbildung u. somit empfindlich gegen Zugspannungen. G., hydrothermales Silikatglas, das am Silicium gebunde Hydroxyl-(OH-)Gruppen enthält; die Herstellung erfolgt unter feuchter Hitze (hydrothermal). H. G. hat gegenüber den einfachen Silikatgläsern eine niedrigere Glastemperatur, bessere chemische Beständigkeit u. höhere mechanische Festigkeit. Der seit den 60er Jahren bekannte Werkstoff dient neuerdings auch als Glasurmasse u. Bindemittel in der Dentalkeramik.
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Polyalkenoatzemente, Glaspolyalkenoatzemente nicht ganz korrekte Bez. für Polyalkenoatzemente. Das Pulver dieser Zemente ist ein besonders aluminiumreiches Silikatglas, die Flüssigkeit eine wässrige Lösung von Polysäuren (bis zu 50 m%); die zunächst ausschließlich genutzte Polyacrylsäure ist inzwischen meist ersetzt durch Copolymerisate (z.B. aus Acryl-, Methacryl-, Itacon-, Maleinsäure; mittlerer Polymerisationsgrad 90). Die aus den Glaspartikeln im Austausch gegen H3O+-Ionen freigesetzten mehrwertigen Aluminium- u. Calcium-Ionen reagieren mit der Polysäure zu einer vernetzten Matrix (Ionomer); dabei reagieren zunächst die schnell diffundierenden Calcium-Ionen; danach u. lang andauernd erfolgt die mit einer weiteren Festigkeitssteigerung einhergehende Reaktion mit den Aluminium-Ionen. Der Zugabe von 5 m% Weinsäure wird sowohl eine Stabilisierung des Monomers als auch eine Beschleunigung der Abbindereaktion zugeschrieben. Etliche Produkte enthalten die Säurekomponenten gefriergetrocknet im Silikatpulver u. sind dann mit destilliertem Wasser anzumischen. G. sind während der (über Stunden andauernden) Abbindereaktion empfindlich gegen Feuchtigkeit (Craquelierung) u. deshalb mit einem Lack gegen das Mundmilieu zu schützen. - G. werden als Befestigungszemente, (Wurzel-)Füllungs- u. Unterfüllungsmaterialien verwendet; wie bei den Polyacrylsäurezementen ermöglichen die Carboxylgruppen der Säuren eine Haftung zur Zahnhartsubstanz. Das Silikatglas enthält meist gezielt Anteile von Fluoriden, welche ebenfalls säurelöslich sind u. dann auch in erwünschter Weise vom Zement freigesetzt werden; die Pulpareaktion entspricht etwa jener auf Phosphatzement. - vgl. Kompomere. G., lichthärtende Syn.: kunststoffmodifizierte G., Hybridionomere G. mit photopolymerisierbaren Monomeren, die schneller vernetzen u. verfestigen u. damit auch weniger feuchtigkeitsempfindlich sind. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Steuerung der Aushärtungsphase. Im Gegensatz zu den Kompomeren werden sie aus Pulver u. Flüssigkeit gemischt. G., metallverstärkte Cermetzemente. G., stopfbare G. für Milchzahnfüllungen, die nach dem Anmischen eine zähere Beschaffenheit aufweisen als konventionelle Präparate. Vorteile sind die leichte, amalgamähnliche Verarbeitung u. die geringe Haftung am Instrument.
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definitive Restauration (Deckfüllung) aus Glasionomerzemente, aufgrund deren geringer Abrieb- u. Kantenfestigkeit begrenzte Liegedauer u. eingeschränkter Indikationsbereich: v.a. Klasse-V-Kavitäten (sofern das opake Aussehen nicht stört), provisorische Versorgung defekter Kronenränder u. kleinere Stumpfaufbauten.
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Keramik (u. daraus gefertigte Gegenstände), die durch partielles Kristallisieren eines Glases entstanden ist/sind. Die Kristallbildung (Keramisieren, Entglasen) wird durch eine gezielte Wärmebehandlung des Glases nach dessen Formung (z.B. Gießen) sowie durch die Kristallkeimbildung fördernde Zusätze (z.B. Titanoxid) gesteuert u. erfasst i.d.R. schließlich mehr als die Hälfte des Volumens; der Vorgang ist mit einer Kontraktion des zu keramisierenden Werkstückes verbunden. Anwendung bei enossalen Implantaten.
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glasähnliche Kohle, nicht graphitische Modifikation des Kohlenstoffes, mit zweidimensionalem hexagonalem Netzwerk ohne kristalline Ordnung der Ebenen untereinander; somit nicht amorph. Die Glasähnlichkeit beschränkt sich auf das Aussehen der Oberflächen u. Bruchflächen sowie die im Gegensatz zum Graphit ausgeprägte Isotropie der Eigenschaften. G. entsteht durch Verkohlen von geeigneten Kunststoffen bei Temperaturen über 2000°C (Pyrolyse); die Formgebung erfolgt am Kunststoff; Verwendung als Implantatwerkstoff; vgl. Diamant, Glas.
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funktionelles System, das davon ausgeht, dass allein die statische u. v.a. dynamische Okklusion die Führungspriorität bei allen Unterkieferbewegungen in Zahnkontakt zu übernehmen hat.
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statisches Okklusionskonzept), das eine gleichmäßige Gleitbewegung des Unterkiefers von der zentrischen Okklusion in die maximale Interkuspidation von höchstens 0,5 mm ermöglicht.
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früher bei Gelenk- oder Defektfrakturen verwendete Führungsschiene, die an den Kieferbruchschienen befestigt war, um nach der primären Ruhigstellung in der Phase der Mobilisation die Mundöffnungsbewegungen zu führen, d.h. die Abweichung des frakturierten Unterkiefers zur Seite u. nach distal zu vermeiden. In der Funktion ähnlich einer schiefen Ebene.
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das Glätten ausgearbeiteter metallischer Oberflächen durch gezieltes galvanisches Abtragen. Das G. ist insbesondere vorteilhaft bei harten Legierungen u. Werkstücken mit komplizierter Geometrie, z.B. Gerüste für partielle Prothesen aus CoCrMo-Legierungen; dabei wird das zu glättende Werkstück in einen geeigneten, werkstoffspezifischen Elektrolyten (Glänzbad) getaucht u. mit Hilfe einer Spannungsquelle als Anode geschaltet (anodische Polarisation), unter elektrischen Bedingungen, die eine bevorzugte Auflösung der Oberflächengrate u. damit ein Einebnen gewährleisten. An der Kathode wird Wasserstoff freigesetzt. Das Resultat ist jedoch weniger gut als das durch mechanisches Polieren.
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Lehre vom Kiefer; Gesamtbetrachtung der physiologischen u. pathologischen, sowohl der strukturellen wie der funktionellen Parameter des Kauorgans.
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Bewegungssimulator, dessen Bewegungssteuerung nach den Kaubahnen der natürlichen Zähne programmiert wird.
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speziell zum Gießen geeignete Goldlegierungen, zur Unterscheidung von Legierungen für Halbzeuge (Bleche, Drähte, Ringe).
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1) einfache hochgoldhaltigen, goldgelben Dentallegierungen mit Goldanteilen von 65-96 m% enthalten als weitere Komponenten zur Erzielung einer feinkörnigen Erstarrung Palladium u. Platin sowie, für eine ausreichende Festigkeit der härteren Legierungen unverzichtbar, auch unedle Komponenten (Kupfer u./oder Zink, Zinn); gefordert wird ein Mindestgehalt an Edelmetallen (Au, Pd, Pt) von 75 m%; die G. stehen, je nach Indikation, in 4 unterschiedlichen Härtestufen von weich über mittelhart (Typ I u. II für Inlays) bis hart u. extrahart (Typ III u. IV für Kronen, Brücken u. Prothesengerüste) zur Verfügung; die Härte steigt mit abnehmendem Goldgehalt. Die Korrosionsfestigkeit dieser Legierungen wird nur durch grobe Verarbeitungsfehler bedroht; als Folge der Diskussion um die Biokompatibilität des Palladiums sind inzwischen auch gezielt palladiumfreie Produkte im Angebot. Goldreduzierte ("edelmetallreduzierte") Legierungen (mittel- bis extrahart) haben aus Kostengründen Edelmetallgehalte (Au, Pd, Pt) zwischen 60 u. 75 m%, davon mindestens 50 m% Gold; das Gold ist hier v.a. durch Silber, weniger durch Palladium oder Kupfer ersetzt. Diese Legierungen haben eine zufriedenstellende Korrosionsfestigkeit, sind jedoch deutlich empfindlicher gegenüber Verarbeitungsfehlern. Goldarme Legierungen mit Edelmetallgehalten (Au, Pd) unter 60 m% (Au < 50 m%) u. deutlichem Silberanteil haben eine nur mangelhafte Korrosionsfestigkeit; die wegen des niedrigen Goldanteils blasse Farbe (Blassgolde, vgl. Weißgolde) wird bei einigen Produkten durch drastische Erhöhung des Kupferanteils oder durch Zugabe von Indium zur Bildung einer rötlichen In/Pd-Phase kompensiert; bei diesen gelben goldarmen Legierungen ist die Korrosionsfestigkeit zusätzlich beeinträchtigt; von ihrer Verwendung als Dentallegierungen ist abzuraten; vgl. Silberlegierungen. 2)aufbrennfähige G.: Die ersten aufbrennfähigen G. waren hochgoldhaltige, silbergraue Legierungen mit Edelmetallanteilen > 95 m% (Au < 75, Pt ~ 10, Pd < 10 m%); die für den Keramikverbund erforderlichen Haftoxide werden durch Zugabe v.a. von Zink, Zinn u./oder Indium u.a. ermöglicht; der Silberanteil, wenn überhaupt vorhanden, liegt unter 3 m%. Auch bei diesem Legierungstyp sind neuerdings gezielt palladiumfreie Produkte auf dem Markt. Goldreduzierte Legierungen (Au > 40 m%) wurden aus Kostengründen konzipiert, mit Edelmetallgehalten (Au, Pd, Pt) zwischen 75 u. 95 m%; dabei sind Gold u. Platin durch Palladium (10-30 m%) u. Silber (10-20 m%) ersetzt. Zur Umgehung der bei der Keramikverblendung möglichen Farbprobleme mit deutlich silberhaltigen Legierungen (Dentalkeramik) gibt es silberfreie Legierungen mit Palladiumgehalten bis zu 40 m%. Die goldreduzierten Legierungen sind den hochgoldhaltigen bezüglich Elastizitätsmodul u. Warmfestigkeit deutlich überlegen. Wegen der hohen Edelmetallgehalte haben die aufbrennfähigen G. eine hervorragende Korrosionsfestigkeit. 3)universell einsetzbare G.: Diese, den einfachen G. sehr ähnlichen Legierungen können mit neukonzipierten niedrigschmelzenden, zudem silberunempfindlichen Keramikmassen verblendet werden; der Edelmetallgehalt ist bei den meisten Produkten > 75 m% (Au 61-75, Pt ~ 10, mehrheitlich palladiumfrei). Die Bildung von Haftoxiden ist wieder durch die Zugabe von Zink, Zinn u./oder Indium gewährleistet.
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anteriorer Anteil des geometrischen Gebildes (Rhombus), das sich bei Aufzeichnung der Grenzbewegungen des Inzisalpunktes in der Horizontalebene ergibt
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knötchenförmiges Granulationsgewebe zur Entfernung des entzündungsauslösenden Agens; histomorphologisch eine chronisch granulomatöse Entzündung. dent meist i.S. einer Parodontitis apicalis chronica (apikales G.). G., apikales -lymphozytenhaltiges Granulationsgewebe an der Wurzelspitze (Apex) eines Zahnes mit gangränös-nekrotischer Pulpa (Parodontitis apicalis); kann zu einer akuten Exazerbation mit Abszedierung führen. Der Knochen im Bereich der Wurzelspitze wird durch Granulationsgewebe ersetzt. Sofern es von einer Bindegewebskapsel umgeben ist, kann sich das a. G. im Röntgenbild als eher umschrieben darstellen. Von einer radikulären Zyste im Frühstadium ist es dann nicht zu unterscheiden. Therapie: Nach vollständiger Wurzelkanalaufbereitung kann eine langfristige Calciumhydroxid-Einlage zur Reossifikation führen; ansonsten Wurzelspitzenresektion, Hemisektion. G., eosinophiles - spezielle Form eines Granuloms im Kiefer, selten der Weichteile oder generalisiert. Ätiologie: Wegen der ungeklärten Genese als "Histiocytosis X" (Lichtenstein, 1953) bezeichnet, in 3 Formen beobachtet: a) lokales, meist solitäres Auftreten im Kiefer bei Jugendlichen; b) chronisch generalisierte Form (Morbus Hand-Schüller-Christian) bei Kindern; c) akute generalisierte Form (Morbus Abt-Letterer-Siwe) bei Säuglingen u. Kindern bis 3 Jahre. Histologie: Histiozyten, Schaumzellen, mehrkernige Riesenzellen u. eosinophile Granulozyten. Befund u. Röntgenologie: tumorartige Auftreibung z.B. am Alveolarfortsatz mit röntgenologisch scharfbegrenzter Läsion um den Zahn, ähnlich wie bei einer chronischen Parodontopathie. Therapie: bei der solitären Form Exkochleation, ggf. Zahnextraktion, dadurch meist heilbar. Bei den generalisierten Formen Versuch der Chemotherapie, wegen Beteiligung innerer Organe oft ungünstig. G., internes -Pulpitis chronica granulomatosa clausa von der Pulpa ausgehende Resorption der Wurzelkanalwand; im Röntgenbild als ampullenförmige, deutlich begrenzte Erweiterung des Wurzelkanals erkennbar (s. Abb.). Bei Lage nahe der Krone erscheint diese rosa verfärbt ("pink spot"). Die angezeigte Wurzelkanalbehandlung ist erschwert. Die Pulpa bleibt oft vital. Wird die Pulpa nicht entfernt, kann die Resorption bis zum Desmodont fortschreiten, Wurzelfrakturen können auftreten. Als Ursache wird eine Infektion der Kronenpulpa vermutet, die sich über Dentinkanälchen ausbreitet. knötchenförmiges Granulationsgewebe zur Entfernung des entzündungsauslösenden Agens; histomorphologisch eine chronisch granulomatöse Entzündung. dent meist i.S. einer Parodontitis apicalis chronica (apikales G.). G., apikales -lymphozytenhaltiges Granulationsgewebe an der Wurzelspitze (Apex) eines Zahnes mit gangränös-nekrotischer Pulpa (Parodontitis apicalis); kann zu einer akuten Exazerbation mit Abszedierung führen. Der Knochen im Bereich der Wurzelspitze wird durch Granulationsgewebe ersetzt. Sofern es von einer Bindegewebskapsel umgeben ist, kann sich das a. G. im Röntgenbild als eher umschrieben darstellen. Von einer radikulären Zyste im Frühstadium ist es dann nicht zu unterscheiden. Therapie: Nach vollständiger Wurzelkanalaufbereitung kann eine langfristige Calciumhydroxid-Einlage zur Reossifikation führen; ansonsten Wurzelspitzenresektion, Hemisektion. G., eosinophiles - spezielle Form eines Granuloms im Kiefer, selten der Weichteile oder generalisiert. Ätiologie: Wegen der ungeklärten Genese als "Histiocytosis X" (Lichtenstein, 1953) bezeichnet, in 3 Formen beobachtet: a) lokales, meist solitäres Auftreten im Kiefer bei Jugendlichen; b) chronisch generalisierte Form (Morbus Hand-Schüller-Christian) bei Kindern; c) akute generalisierte Form (Morbus Abt-Letterer-Siwe) bei Säuglingen u. Kindern bis 3 Jahre. Histologie: Histiozyten, Schaumzellen, mehrkernige Riesenzellen u. eosinophile Granulozyten. Befund u. Röntgenologie: tumorartige Auftreibung z.B. am Alveolarfortsatz mit röntgenologisch scharfbegrenzter Läsion um den Zahn, ähnlich wie bei einer chronischen Parodontopathie. Therapie: bei der solitären Form Exkochleation, ggf. Zahnextraktion, dadurch meist heilbar. Bei den generalisierten Formen Versuch der Chemotherapie, wegen Beteiligung innerer Organe oft ungünstig. G., internes -Pulpitis chronica granulomatosa clausa von der Pulpa ausgehende Resorption der Wurzelkanalwand; im Röntgenbild als ampullenförmige, deutlich begrenzte Erweiterung des Wurzelkanals erkennbar (s. Abb.). Bei Lage nahe der Krone erscheint diese rosa verfärbt ("pink spot"). Die angezeigte Wurzelkanalbehandlung ist erschwert. Die Pulpa bleibt oft vital. Wird die Pulpa nicht entfernt, kann die Resorption bis zum Desmodont fortschreiten, Wurzelfrakturen können auftreten. Als Ursache wird eine Infektion der Kronenpulpa vermutet, die sich über Dentinkanälchen ausbreitet.
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(griech. graphein = schreiben) Modifikation des reinen Kohlenstoffes, Mineral; künstliche Darstellung möglich aus Kohle. G. besteht aus flächenförmigen Makromolekülen, an denen die Kohlenstoffatome als Eckpunkte dreier benachbarter 6er-Ringe mit drei kovalenten Bindungen beteiligt sind; die vierte Valenz der Atome dient einer dem metallischen Zustand (Metalle) ähnlichen Bindung der Schichtmoleküle untereinander. Diese Struktur erklärt die elektrische Leitfähigkeit des G. insbesondere parallel zu den Molekülschichten, den metallischen Glanz, die leichte Spaltbarkeit u. geringe Festigkeit. G. dient als Elektrodenmaterial (Funkenerosionsverfahren), Isolier- u. Schmiermittel; Aufstreichen von Graphitpulver ermöglicht das Galvanisieren nichtleitender Gegenstände.
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aus Gemischen von Graphit u. Ton gebrannte Tiegel. Beim Aufheizen unter Luftzutritt schafft der Kohlenstoff des Graphits eine reduzierende Atmosphäre u. schützt somit das Schmelzgut vor Oxidation. G. sind nicht geeignet für Legierungen, die Kohlenstoff unter Carbidbildung aufnehmen können, z.B. Nichtedelmetall-Legierungen u. palladiumreiche Dentallegierungen.
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opake Kronen-Brücken-Materialien zur farblichen Abdeckung eines zu verblendenden Gerüstes (Verblenden) bzw. des Befestigungszementes bei Jacketkronen.
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Schleifwerkzeug in unterschiedlicher Form u. Größe. Die feinen bis feinsten abrasiven Partikel (Schleifmittel) sind in unterschiedlich hartem Gummi oder Silikon eingelagert. Anwendung zur Politur von Füllungsmaterialien aus Metall oder Kunststoff, in der Zahntechnik zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken aus Dentallegierungen. I.a. werden die Werkstücke dabei bis zur Vorpolitur geglättet. Spezielle G. erzielen glänzende Oberflächen.
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1) elastische Ringe oder Ketten, die durch Behelfe an Ober- u./oder Unterkieferzähnen angebracht sind u. biologisch wirksame Kräfte ausüben G. dienen bei kieferorthopädischen Zahnbewegungen der Verankerung u. der Behandlung von transversalen u. sagittalen skelettalen Fehlbildungen. 2) die intermaxilläre, starre oder elastische Immobilisierung eines Kieferbruchs nach Einsetzen eines Schiene durch Gummiringe verschiedener Stärke.
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Standardverfahren der Zahntechnik zur Formung metallischen Zahnersatzes; angewendet zur Herstellung von Kronen, Brücken u. Teilprothesen: Das zu gießende Objekt wird in Wachs oder Kunststoff modelliert u. in eine feuerfeste Form eingebettet. Durch Erwärmung schmilzt das Wachs oder verbrennt der Kunststoff, so dass eine Hohlform entsteht. In diese Hohlform wird im Schleuderguss oder Vakuumdruckguss geschmolzenes Metall eingepresst. Vorteil des G. ist die Möglichkeit, geometrisch komplizierte Objekte zu formen. Probleme entstehen hinsichtlich des Dimensionsverhaltens der abkühlenden Metallschmelze. Die thermische Schrumpfung des erkaltenden Gussobjektes muss durch Expansion der Einbettmasse u. der damit einhergehenden Vergrößerung der Hohlform vor dem G. kompensiert werden.
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verfahrens- oder werkstoffbedingte Fehler beim Guss in unterschiedlichster Form. Beispiele: Fehlguss; die Hohlform wurde nur teilweise gefüllt; Lunker; Hohlraum im Gussobjekt; Porosität; kleine Gasbläschen im Gussobjekt durch von der Schmelze mitgerissenes Gas, auch durch Überhitzung der Schmelze; Einbettmasse- oder Schlacketeilchen im Gussobjekt.
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eine dem durch Gießen darzustellenden Objekt entsprechende Hohlform; diese wird i.d.R. durch Einbetten eines Modells in geeignete Einbettmassen hergestellt. Im Bereich der Dentaltechnik werden die zu gießenden Objekte in Wachs modelliert, welches nach dem Einbetten ausgebrannt wird; Modelle, die als Ganzes entfernt werden müssen, erfordern zerlegbare Gussformen.
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Einlagefüllung, Inlay i.d.R. aus Edelmetall gegossene, mit der Kavität kongruente Restauration der Zahnform. Die Präparation erfolgt von okklusal, unter sich gehende Stellen müssen vermieden werden u. die Kavitätenwände divergierend sein. Eine Retention muss schon vor dem Befestigen mit Phosphatzement gegeben sein. Ein Randspalt von 50 m ist anzustreben. Im Gegensatz zur Teilkrone bzw. zum Onlay oder Overlay sind bei der G. noch Teile der natürlichen Kaufläche (Höckerspitzen) vorhanden.
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zahntechnische Geräte, die Metall nach dem Schmelzen in eine Hohlform einbringen. Sie wirken als Zentrifuge (Schleuder) oder durch Über- bzw. Unterdruck;
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die zum Guss benötigte Legierungsmenge, die je nach Gussverfahren unterschiedlich ist. Beim Schleuderguss wird mehr Legierung benötigt als für ein gleich großes Objekt, das im Vakuum-Druck-Gussverfahren gegossen wird. Durch Wiegen der Wachsmodellation einschließlich Zuführkanälen lässt sich mit dem spezifischen Gewicht der zu vergießenden Legierung das benötigte G. sehr genau ermitteln.
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Kanal, durch den geschmolzenes Metall in Richtung auf das Gussobjekt geführt wird; je nach Form u. Größe des zu gießenden Objektes müssen die Größe u. Lage des G. variiert werden. Mehrere G. werden im Eingusstrichter zusammengeführt
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in der trichterförmigen Öffnung der Gussform erstarrter Überschuss der Schmelze; die Wiederverwendung von Gusskegeln zusammen mit noch nicht vergossenem Material ist bei etlichen Dentallegierungen unter strenger Beachtung der diesbezüglichen Herstellerempfehlungen möglich.
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im Gussverfahren hergestellte Klammer zur Verankerung einer Modellgussprothese. Im Gegensatz zur Drahtklammer lässt sich die Haltekraft einer G. am Zahn durch die Anwendung bestimmter Meßverfahren sowie darauf abgestimmter Materialien (z.B. Bios-Klammer, Ney Klammer) berechnen. Die Haltekraft ist abhängig vom E-Modul des verwendeten Metalls, dem Profil der Klammer, der Klammerlänge u. der Unterschnittstiefe.
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Krone, deren Gerüst aus Metall gegossen wurde. Eine G. kann als Vollgusskrone oder als Verblendkrone ausgeführt werden.
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Gießküvette, Gießform genormte, i.a. zunderfreie Stahlringe unterschiedlicher Größe, die in die Fixierungsrillen von Hartgummi-Muffeltellern (Gummisockler) passen. Sie dienen zur Aufnahme von Gussobjekten aus Wachs oder Kunststoff u. der darüber gegossenen Einbettmasse. Diese werden nach dem Ausbrennen des Wachses zur Hohlform, in die die geschmolzenen Dentallegierungen geschleudert oder eingedrückt werden. Nach dem Guss wird die G. auf Raumtemperatur abgekühlt. Vorher sollte der Guss nicht aus der Einbettmasse gelöst werden.
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hinreichend dimensionierter Gusskanal, aber auch zusätzlich Querbalken (Balkenguss) oder Ring (Ringguss) aus 3,5 mm starkem Wachsdraht im Hitzezentrum der Gussmuffel, verbunden mit den Gusskanälen. Aus dem G. wird über die Verbindungskanäle flüssige Schmelze zum Gussobjekt nachgesaugt, um die Erstarrungskontraktion auszugleichen.
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Horizontalschleuder - Gerät, in dem unter Ausnutzung der Zentrifugalkraft das verflüssigte Metall in eine Hohlform geschleudert wird. Der Antrieb erfolgt mechanisch über eine Aufzugsfeder oder durch einen Elektromotor. Früher gebräuchliche Handschleudern nutzten die vertikale Zentrifugalkraft.
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Verfahren, die beim Gießen das vollständige Ausfließen der Schmelze in der Gussform sicherstellen sollen, wozu insbesondere bei der Darstellung komplizierter u. filigraner Formen das Eigengewicht der Schmelze i.a. nicht ausreicht. Beim Schleuder-G. befindet sich die Gussform mit dem Boden nach außen auf einem horizontal rotierenden Schleuderarm, so dass die Zentrifugalwirkung die Schmelze in die Form presst. Beim Druck-G. wird die Schmelzoberfläche einem Gasdruck (im einfachsten Fall Druckluft) von mehreren Bar ausgesetzt u. so in die Form gepresst. Beim Vakuum-G. (auch Unterdruck-G., Saug-G.) werden der Boden der Gussform (poröse Einbettmasse) mit einer Saugpumpe verbunden u. die Schmelze infolge der Druckdifferenz zur Atmosphäre in die Form gesaugt. Beim Vakuum-Druck-G. befindet sich die Gussform in einer evakuierten Gusskammer. Nach dem Eingießen der Schmelze wird diese mit Pressluft beschickt u. in die Gussform gepresst.
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Spezialwachse unterschiedlicher Härte (weich, mittelhart, hart) u. unterschiedlicher Erweichungstemperaturen (z.B. für den Gebrauch im Sommer bzw. Winter); Mischungen aus Paraffin, synthetischen Wachsen, mit Zugaben von Carnaubawachs zur Festigkeitssteigerung. G. dienen der Modellation von Gussobjekten; sie müssen nach dem Einbetten rückstandslos verbrennen. Die mit der Abkühlung des zum Modellieren erwärmten, meist verflüssigten G. einhergehende thermische Kontraktion wird vom Modell behindert u. führt somit im Wachsmodell zu inneren Spannungen, die beim Abheben vom Arbeitsmodell zu Deformationen führen können. - Spezielle, harte bis extraharte Fräswachse erlauben, ohne dabei zu schmieren oder zu splittern, eine nachträgliche Bearbeitung der Modellation zur Erzielung flächenparalleler oder konischer Formen. Unterziehwachse sind weiche, unelastische ("bleitote") G. für eine erste, dünne u. damit möglichst gut adaptierte Beschichtung des Modellstumpfes
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durch Koagulation u. Trocknung aus dem Milchsaft von Isonandra-Baumarten gewonnenes Produkt; Polyisopren der trans-Form, Isomer des Kautschuks (cis-Form); oberhalb 50°C weichplastisch; weniger gut vulkanisierbar als natürlicher Kautschuk. Normalerweise (bei Raumtemperatur) liegt G. in der -Form vor. Erhitzung bis zur Erweichung (65°C) u. anschließende Abkühlung lassen bei 42-49°C die -Form entstehen, die klebrig, fließfähig u. zu weich für die Kondensation im Wurzelkanal ist. - Verwendung im Dentalbereich mit Füllstoffen (z.B. < 30 m% Zinkoxid) als thermoplastisches Abformmaterial, als provisorisches Verschlussmaterial (nur bedingt) u. als Wurzelfüllungsmaterial.
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Mittelwertartikulator, der mit einem Gesichtbogen kombiniert werden kann u. eine einstellbare Schneidezahnführungsebene besitzt. Weiter wurde von Gysi ein teiljustierbarer Artikulator (Artikulator, teiljustierbarer), der Gysi Truebyte-Artikulator, entwickelt.
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