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den Frontzähnen anliegender oder nicht anliegender Drahtbogen von kieferorthopädischen Plattengeräten dient der aktiven Bewegung von Inzisiven in palatinal-lingualer Richtung, zum Abhalten der Lippen u. als Halteelement. Er besteht aus inzisalem Teil, U-Schlaufen, Überführungs- u. Retentionsteil, wobei die U-Schlaufe in verschiedenen Formen modifiziert werden kann.
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Distickstoffoxid (N2O). - Anwendung für Inhalationsnarkose (Lachgasnarkose).
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Kurz- oder als Basisnarkose (auch zur Narkoseeinleitung) mit Lachgas in geschlossenem, halbgeschlossenem oder halboffenem System oder durch Insufflation (N2O-Konzentration 40-50%, mit Sauerstoffbeimischung von mindestens 21%). Kleine Barbiturat-, Relaxans-, Opiat-Mengen u./oder ein zweites Inhalationsnarkotikum können ergänzt werden. Vorteile sind rascher Wirkungseintritt (Analgesie bereits nach 1 Minute), schnelle Bewusstseinswiederkehr (1-2 Minuten), keine postnarkotischen Nebenerscheinungen, kein Schleimhaut- u. Brechreiz, keine Organtoxizität. - Die L. wurde zeitweilig ambulant in der zahnärztlichen Praxis angewendet. Heute kann dies wegen der Gefahr der Aspiration von Speichel u. Blut bei intraoralen Eingriffen (forensische Folgen!) nicht mehr empfohlen werden. Oral- u. kieferchirurgische Operationen erfolgen daher überwiegend in Intubationsnarkose durch Fachärzte für Anästhesie;
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Verlauf der Oberkante der Unterlippe beim Lachen . Zur Erzielung einer ästhetischen Wirkung bei der Aufstellung künstlicher Frontzähne im Rahmen der Totalprothetik sollten Schneidekanten künstlicher Zähne parallel zur L. aufgestellt werden.
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für mehrere Monate vorübergehend eingegliederte Kronen u. Brücken, meist aus metallverstärktem Kunststoff im Dentallabor gefertigt. Dient der Sicherung der Bisshöhe u. Bisslage, der Herstellung eines ästhetischen Aussehens sowie der Diagnostik.
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Konzentriertes Bündel von Lichtstrahlen. Kunstwort aus der Abkürzung für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (engl. = Lichtverstärkung durch induzierte Emission von Strahlung): Generator u. Verstärker für kohärente elektromagnetische Strahlung extrem hoher Energiedichte- Die Elektronenzustände eines laseraktiven Materials werden durch Energiezufuhr von außen (Pumpen) angeregt; die bei der spontanen Rückkehr aus dem angeregten in den Grundzustand emittierte Strahlung mit einer materialspezifischen Wellenlänge kann nach Reflexion in das Material weitere Emissionen stimulieren, wobei das stimulierende u. das stimulierte Photon gleiche Frequenz (Monochromasie) u. gleiche Phase (Kohärenz) haben. Wiederholte Reflexion an parallelen Spiegeln an den Enden des säulenförmig gestalteten Materials (dadurch Parallelität der Strahlung zur Säulenachse) bewirkt - weitere Anregung vorausgesetzt - eine Verstärkung der Emission u. damit ihre hohe Intensität; die Abstrahlung erfolgt durch einen der beiden Spiegel, der zu diesem Zweck als für die Strahlung teildurchlässig konzipiert wird. - L. funktionieren v.a. im sichtbaren, aber auch im ultravioletten u. im nahen infraroten Spektralbereich, entsprechend der Elektronenkonfiguration der laseraktiven Materialien; als solche können Gase (Argon-L., CO2-L., HeNe-L.), Flüssigkeiten (Dye-L.), kristalline Festkörper (Nd:YAG-L., Er:YAG-L.), Gläser (Nd:Glas-L.), Halbleiter (GaAlAs-L.), aber auch freies Elektronengas (Röntgen-L.) dienen. Nach der Betriebsart werden kontinuierlich wirkende L. (continuous wave = CW-L.) u. Impulslaser unterschieden. - In der Zahnmedizin bzw. Kieferchirurgie werden v.a. Er:YAG-L., CO2-L. sowie Nd:Glas-L. eingesetzt; in der Zahntechnik werden Nd:YAG-L. der Wellenlänge 1064 m zum Verschweißen gleicher oder unterschiedlicher Metalle in
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Einsatz von Laser a) zur Präparation von Schmelz u. Dentin (Laserpräparation; b) zur Laserchirurgie; c) zum Laserschweißen; d) zur Wurzelkanalaufbereitung; hierbei findet ein Keimreduktion statt; Dentinkanälchen lassen sich zwar verschließen, apexnah sind indessen Nekrosen möglich; es besteht die Gefahr des Bruches von Faserspitzen im Wurzelkanal; e) zur Kariesvorbeugung; dabei wurde eine Schmelzsinterung im Fissurenbereich versucht, allerdings mit der Folge thermisch bedingter Schmelzsprünge.
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chirurgische Maßnahmen unter Verwendung eines Lasers (CO2-Laser, Nd:YAG-Laser, Er:YAG-Laser, Argonlaser) als präzises Schneid- u./oder Koagulationswerkzeug; vergleichsweise geringere Nebenwirkungen (Nachschmerzen, Ödeme, Schwellungen). So ist z.B die Gingivektomie mit CO2-Lasern bei stark blutenden Gingivahyperplasien gegenüber dem konventionellen Vorgehen vorteilhaft, allerdings müssen Zähne u. Metall abgedeckt werden. - Die Laserstrahlung kann über lichtleitende Fasern, Hohlleiter oder auch über Spiegelgelenksysteme mit unterschiedlich fokussierenden Handstücken in das Operationsgebiet transmittiert werden. Bei Verwendung hochflexibler Lichtleitfasern sind, z.B. mit dem Nd:YAG-Laser, endoskopische Operationen in Körperhöhlen möglich.
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Einteilung von Lasergeräten in 5 Kategorien (I, II, IIIa, IIIb u. IV; nach DIN VDE 0837); die L. kennzeichnen das von Typ (Wellenlänge) u. Bauart (Leistung) abhängige Gesundheitsrisiko eines Lasergerätes. Nur die Strahlung eines Klasse-I-Lasers ist risikofrei; beim Umgang mit allen anderen Lasern sind der Klasse entsprechende Strahlenschutzmaßnahmen zu beachten.
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Verfahren, bei dem die zum Schweißen erforderliche Erhitzung mit Laserstrahlung hoher Energie erreicht wird. Dazu werden i.d.R CO2-Laser u. Nd:YAG-Laser eingesetzt. In der Zahntechnik hat das L. bedeutende Vorteile gegenüber anderen Fügeverfahren: erhöhte Korrosionsresistenz (kein Lot erforderlich; für evtl. erforderliches Zulegematerial zum Auffüllen einer Spalte können legierungsidentische Drähte verwendet werden); Verschweißung auch unterschiedlicher Legierungen; bei Verwendung eines gepulsten Nd:YAG-Lasers sind wegen der geringen auf das Werkstück übertragenen Wärmemenge Schweißungen auf dem Meistermodell u./oder auch an bereits verblendetem Zahnersatz möglich.
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die einem Laser entstammende elektromagnetische, monochrome Strahlung ist im Gegensatz zur Strahlung aus konventionellen Quellen räumlich u. zeitlich kohärent (gleichphasig) sowie parallel; einige laseraktive Materialien können (gleichzeitig, aber auch durch konstruktive Maßnahmen wählbare) verschiedene Wellenlängen emittieren, dann jede mit den genannten Eigenschaften. Die Parallelisierung ermöglicht hohe Intensitäten u. damit die vielfältige Anwendbarkeit der L., auch in Diagnostik u. Therapie. Die Wirkung der L. auf Materialien (biologisches Gewebe, Werkstoffe) ist abhängig a) von dem zu wählenden Lasertyp u. den einzustellenden Laserparametern (Wellenlänge; Emissionscharakteristik kontinuierlich oder gepulst; Impulslänge, -energie, -wiederholfrequenz; Leistung; Bestrahlungsdauer, -querschnitt; Energie- u. Leistungsflussdichte) u. b) von den thermophysikalischen Eigenschaften des bestrahlten Materials, welche den physikalischen Prozess (thermisch; photochemisch, ablativ; nichtlinear) der Wechselwirkung bestimmen. - In der Zahnmedizin befinden sich viele der diskutierten Anwendungsmöglichkeiten noch im Stadium experimenteller u. klinischer Erprobung.
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Der Zahnarzt setzt die Lasertechnologie zur Kariesbehandlung ein. In der Zahntechnik werden verschiedene Metalle bei der Herstellung von Zahnersatz mit Hilfe von Lasertechnologie verschweißt.
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Verschiebung der Kiefermitten gegeneinander infolge seitlicher Verlagerung des Unterkiefers (meist mit Kreuzbiss auf der Seite der Verlagerung).
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Rückbewegung des Unterkiefers aus einer Seitstellung in die zentrische Kondylenposition oder in die maximale Interkuspidation;
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Bewegung des Unterkiefers von der Medianebene weg (lateral) u. nach posterior (dorsal).
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(Unterkiefer-)Gelenkkopf der Arbeits-(Laterotrusions-)Seite; im Gegensatz zum "schwingenden Kondylus" der Mediotrusionsseite führt der L. eine Rotation um eine vertikale Achse u. eine zusätzliche Gleitbewegung nach lateral aus; bei extraoraler Aufzeichnung tritt zusätzlich (projektionsbedingt) eine Kranialbewegung (= Laterosurtrusion) auf.
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Unfähigkeit eines Patienten, eine harmonische, gleichförmige Laterotrusionsbewegung auszuführen; ursächlich können sowohl okklusale als auch muskuläre oder arthrogene Faktoren sein.
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Entsteht durch Zusammenschmelzen mehrerer Metalle zur Verbesserung der Eigenschaften des Grundmetalls (z.B. erhöhte Festigkeit, Härte, Elastizität). In der Zahntechnik werden diese Legierungen zur Herstellung von hochqualitativem Zahnersatz verwendet.Metallischer Werkstoff aus der Mischung zweier oder mehrerer Metalle mit dem Ziel der Optimierung von Eigenschaften; es können auch, in geringem Umfang, nichtmetallische Elemente, z.B. Kohlenstoff (Stahl), Sauerstoff, Silicium, Stickstoff beteiligt sein; die technische Darstellung erfolgt i.a. durch das Zusammenschmelzen der Komponenten, ist jedoch auch durch Sintern (Pulvermetallurgie) oder Diffusionsprozesse von der Oberfläche aus möglich (z.B. Härten). Die metallische Bindung ermöglicht im großen Umfang die Aufnahme weiterer metallischer Elemente in ein gegebenes Metall, so dass Legierungsschmelzen, von wenigen Ausnahmen (z.B. Blei/Eisen) abgesehen, beliebig mischbar sind; im festen Zustand dagegen müssen für eine lückenlose Mischbarkeit (Mischkristall) zusätzliche Voraussetzungen, v.a. identischer Kristallgittertyp der Komponenten, erfüllt sein; neben den Mischkristallen mit i.d.R. statistischer Verteilung der Komponenten auf die Kristallgitterplätze finden sich bei etlichen Kombinationen auch intermetallische Verbindungen. L. haben i.a. keinen Erstarrungs-(Schmelz-)punkt sondern ein Erstarrungs-(Schmelz-)intervall. Homogene L. bestehen aus nur einem Mischkristalltyp, so dass in jedem Kristallit alle Komponenten entsprechend der Einwaagekonzentration vertreten sind (vgl. Blockseigerung). Heterogene L. enthalten dagegen zwei oder mehr Kristalltypen (Kristallgemisch, Eutektikum), wobei es sich um Kombinationen von verschiedenen Reinkristallen, von Mischkristallen unterschiedlicher Zusammensetzung oder von intermetallischen Phasen mit- u. untereinander handeln kann. Dentallegierungen auf Edelmetallbasis sind vorwiegend homogen, solche auf Nichtedelmetallbasis meist heterogen.
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Methode bzw. Vorschrift zur Kennzeichnung von Legierungen. Im einfachsten Fall erfolgt die Benennung nach dem Hauptbestandteil in Massenprozent (m%) z.B. Gold- oder Cobaltlegierung; die normgerechte Bez. nennt die 3 Hauptbestandteile in der Reihenfolge u. unter Angabe der auf ganze Zahlen gerundeten Gehalte in m%, z.B. Au 49; Ag 27; Cu 12 für eine Legierung mit der Zusammensetzung Ag 27,0; Au 48,6; Cu 12,4; Pd 10,0; Zn 2,0 (jeweils in m%). Bei den Dentallegierungen werden weitere Attribute wie aufbrennfähig, goldarm (Goldlegierungen) oder silberfrei (Palladiumlegierungen) zur Charakterisierung verwendet. Das o.a. Beispiel lässt erkennen, dass weder die Bez. als Goldlegierung noch die normgerechte Benennung die o.a. Legierung als goldarm (Edelmetallgehalt Au + Pd < 60 m%) u. damit als riskant, wenn nicht untauglich, ausweist. Die Beurteilung einer Dentallegierung erfordert eine komplette Angabe der Zusammensetzung, u.U. auch in Atomprozent.
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die Eignung von Stoffen für einen Energietransport, die danach als Leiter, Halbleiter u. Nichtleiter unterschieden werden. - Als elektrische oder spezifische L. der Kehrwert des spezifischen elektrischen Widerstands eines Stoffes: (l = Länge, q = Querschnitt, R = Ohm* Widerstand);
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lokale Betäubung, bei der ein Nerv an seinem Stamm mit einem Anästhetikum umspritzt u. damit sein peripherer Versorgungsbereich insgesamt ausgeschaltet wird. Zahnärztlich u. kieferchirurgisch wesentliche L. sind die des N. infraorbitalis, N. palatinus, N. incisivus, N. pterygoideus (Tuber), N. mandibularis.
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K2O • Al2O3 • 4 SiO2; kristalliner Bestandteil der Dentalkeramiken auf Feldspatbasis; der Leuzitgehalt fördert sowohl die mechanische Festigkeit als auch den Wärmeausdehnungskoeffizienten.
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der sichtbare Bereich des elektromagnetischen Spektrums; i.w.S. auch UR- u. UV-Licht. Gerichtet oder ungerichtet (diffus), polarisiert oder nichtpolarisiert (d.h. Feldvektoren nur in einer bzw. in allen senkrecht zur Fortpflanzungsachse stehenden Ebenen schwingend), homogen (= monochromatisch) oder inhomogen (= polychromatisch). Wird von Körpern (Geweben) absorbiert unter Umwandlung der Energie in Wärme oder in - emittiertes - L. anderer Wellenlänge; geringere Eindringtiefe in menschliche Haut; als natürlicher Lichtfilter bzw. -schutz wirken Stratum corneum (für Epidermis), Pigment (für Kutis) u. Behaarung.
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sehr helle u. heiße Gasentladung (Plasma, Temperaturen > 5.000°C); sie wird unterhalten durch einen starken Gleichstrom zwischen zwei Elektroden, meist aus Graphit, aber auch zwischen Graphit u. einem zu schmelzenden Metall.
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Polymerisation unter Einwirkung von Licht geeigneter Wellenlänge (im kurzwellig sichtbaren [400-490 nm], nur noch selten im UV-A-Bereich), wobei Photoinitiatoren zu Radikalen umgewandelt werden. Die L. erfordert eine hohe Lichtintensität, so dass lichtpolymerisierende Werkstoffe praktisch unbefristet verarbeitbar bleiben, solange eine stärkere Bestrahlung mit der spezifischen Wellenlänge vermieden wird (etwa durch einen Filter vor der Arbeitsleuchte); Komposite, aber auch Kronen-Brücken-Materialien (Verblendkunststoffe) werden überwiegend mit Licht polymerisiert. Bei plastisch eingebrachten Füllungskunststoffen führt das Bestrahlen mit einer Polymerisationsleuchte zum Erhärten der Füllung in der Kavität. Die zu polymerisierende Schicht sollte höchstens 2 mm stark sein (vgl. Schichtverfahren). Eine Temperaturerhöhung findet statt. Die Lichtzuleitung geschieht über Faseroptiken
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zugfestes bindegewebiges, bandförmiges Gebilde, das die Beweglichkeit von Körperteilen, Organen u. Gelenken auf ein funktionell sinnvolles Maß einschränkt u. somit für deren Stabilisierung sorgt.
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festsitzende kieferorthopädische Technik mit sehr dünnen Drähten in allen Behandlungsphasen. Die Zahnbewegung erfolgt durch Kippungen. I.d.R. werden bleibende Zähne extrahiert;
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alveolaris frühere Bez. (BNA) für den knöchernen Alveolarrand; jetzt Arcus alveolaris.
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die Zunge; schleimhautbedeckter (mit Papillae linguales), sehr beweglicher, bei geschlossenem Mund fast völlig die Mundhöhle ausfüllender Muskelkörper; im Bereich der Wurzel lymphatische Folliculi. Wichtiges Saug-, Kau-, Empfindungs-, Sprach-, v.a. aber Geschmacksorgan;
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großer Verbinder bei Unterkieferteilprothesen; verbindet Sättel des rechten u. linken Seitenzahnbereiches miteinander.
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Zahnstellungsanomalie, bei der ein Zahn mit seiner Krone nach lingual gekippt steht.
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Kunststoffschiene auf der lingualen Seite der Zähne, wird bei Unterkieferfraktur zur Ruhigstellung der Fragmente eingesetzt u. mit Ligaturen an den Zähnen befestigt.
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angeborene, dysgenetische Spaltbildung im Mittelgesichtsbereich. Ätiologie: Die kraniofaziale Dysplasie entwickelt sich in der 4.-9. Woche der Embryogenese infolge multifaktorieller endogener u. exogener Einflüsse auf die für die Kopfregion zuständigen Organisationszentren, die mit biochemisch gesteuerten Induktionsreizen die Gesichtsschädelentwicklung leiten. Embryogenetisch laufen die Lippen- u. Gaumenbildung nacheinander ab, beide gelten daher als unterschiedliche Fehlentwicklungen. Entsprechend große Formvarianten treten auf jeweils ein- oder beidseitige, partielle oder komplette Lippenspalten, Lippen-Kieferspalten, Spalten des harten u./oder weichen Gaumens, Uvulaspalte. Die Spaltfrequenz in Mitteleuropa beträgt 1:500, bezogen auf alle Lebendgeburten. Befund: Bei der vollständigen beidseitigen LKG-Spalte verläuft die Spaltung von der Oberlippe u. dem Naseneingang über den Alveolarfortsatz des Oberkiefers unter Einbeziehung des Nasenbodens zur Gaumenmitte, wobei der völlig isolierte Zwischenkiefer nach kranial nur über den Nasensteg u. den Vomer Verbindung zur Schädelbasis besitzt u. von diesem Treffpunkt hinter dem Foramen incisivum gemeinsam über den harten u. weichen Gaumen bis zur Uvula reicht. Man schaut von unten in beide Nasengänge, die Nasenmuscheln, das freiliegende Nasenseptum u. den Nasenrachen, weshalb die frühere Bez. "Wolfsrachen" vom optischen Aspekt her verständlich ist. Therapie: Es erfolgt eine operative Therapie in altersabhängigen Etappen: a) Lippenspaltplastik im 3.-6. Lebensmonat, bei doppelseitigen Spalten heute meist einzeitiges Vorgehen; b) Kieferspaltplastik je nach Ausbildung der Gesamtspalte zusammen mit der Lippenplastik oder kombiniert mit dem Verschluss des harten Gaumens. In einzelnen Fällen auch mit Kieferspaltosteoplastik; c) Gaumenspaltplastik im 1. Lebensjahr für harten u. weichen Gaumen in einer Sitzung; d) Velumplastik als primäre Operation mit 6-8 Monaten, z.B. bei ausgedehnten LKG-Spalten vor der Lippenplastik, um die Sprachentwicklung zu fördern, Methode wie bei Gaumenspaltplastik. Begleittherapie: Unabhängig von dem operativen Vorgehen wird parallel dazu eine kieferorthopädische Therapie durchgeführt. Nach der Geburt wird mit präoperativen Platten die Kieferentwicklung gesteuert u. postoperativ zur Lenkung des Zahndurchbruchs fortgesetzt. Die Plattenbehandlung hat sich allgemein wegen der besseren Oberkieferentwicklung durchgesetzt. Eine weitere Therapie ist die Sprachheilbehandlung der Kinder, die ab dem 3.-4. Lebensjahr durch speziell ausgebildete Logopäden erfolgt. Auch eine HNO-Behandlung gehört ab dem 5.-6. Lebensmonat zur Standardbetreuung, zur Therapie von Tuben-Mittelohr-Katarrhen, meist mit Einlage von Drainagen in die Paukenhöhle, Kontrolle der Adenoide u. ggf. Adenotomie. Korrekturoperationen aus funktionellen oder ästhetischen Gründen an Lippe (Narbenverbesserung), Gaumen (Restloch), Velum (Sprache, Velopharyngoplastik), Nase (Rhinoplastik), Kiefer (Kieferosteotomie wegen Fehlstellung) sind routinemäßige Eingriffe zur vollständigen Rehabilitation von Patienten mit LKG-Spalten. Wegen der vielseitigen Problematik bis zum Erwachsenenalter hat sich die interdisziplinäre Betreuung von Spaltpatienten in klinischen Zentren bewährt.
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seltene Unterform der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte mit ein- oder doppelseitiger Lippen-Kieferspaltung bis zum Foramen incisivum bei sonst intaktem Gaumen sowie Deformität des Nasenbodens u. Alveolarfortsatzes. Häufig Über- oder Unterzahl der angelegten Zahnkeime. Ätiologie u. Therapie wie bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten.
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Kontaktlinie von Ober- u. Unterlippe bei entspanntem Kieferschluss, dient im Rahmen der Totalprothetik der Positionierung von Inzisalkanten oberer Schneidezähne;
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angeborene, paramediane, ein- oder doppelseitige, sehr selten mediane Spaltung der Oberlippe in der Vertikalebene, im Volksmund als "Hasenscharte" bezeichnet. Formvarianten sind Lippenkerbe, partielle L.,totale L. sowie die Kombination als Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Die linke Seite ist doppelt so oft beteiligt wie die rechte, ein Viertel ist beidseitig, Mädchen sind weniger häufig betroffen als Jungen. Ätiologie: s.u. Lippen-Kiefer-Gaumenspalte; Therapie: Lippenplastik.
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Verhältnis der Lippen in der Profilansicht (Lippenprofil) negative L.: Die Oberlippe liegt vor der Unterlippe (fliehende Unterlippe); positive L.: Die Oberlippe liegt hinter der Unterlippe (vorstehende Unterlippe)
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Schleimzyste in der Lippenregion, von den Ausführungsgängen der kleinen Speicheldrüsen ausgehend; oft durch traumatisches Lippenbeißen mit Einblutung ausgelöst, daher Verwechslung mit Hämangiom möglich;
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untere Temperaturgrenze des schmelzflüssigen Zustandes einer Substanz; beim Unterschreiten der L. beginnt die Kristallisation; bei Reinstoffen identisch mit der Erstarrungstemperatur
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lokale, meist von Defekten einer Passivschicht ausgehende, starke Korrosion in die Tiefe metallischer Werkstoffe; Ursache ist häufig Sauerstoffdefizit des Elektrolyten im Defekt/Loch gegenüber dem Elektrolyten auf der (passivierten, aber elektronenleitenden) Oberfläche.
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1) skelettierte Prothese; eine Form der Gaumenüberquerung bei Teilprothesen im Oberkiefer Die L. besteht aus einer hinteren u. vorderen Gaumenquerung, zwischen denen ein Loch verbleibt; s.a. Verbinder, skelettierter. 2) Metallplatte (Edelstahl, Tantal, Titan) zur temporären Überbrückung eines Defektes nach Unterkieferresektion. Sie besitzt Löcher zur Befestigung von Schrauben. Manchmal auch Bez. für eine Osteosyntheseplatte.
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Spracherzieher, Sprachtherapeut, eine in Logopädie (Stimm- u. Sprachheilkunde) ausgebildete u. examinierte ärztliche Hilfskraft. Bei Patienten mit (Lippen-Kiefer-)Gaumenspalten ist oft eine langjährige logopädische Behandlung erforderlich.
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örtliche Betäubung; ärztliche Maßnahme zur temporären Ausschaltung der lokalen (Schmerz-)Empfindung mittels eines Anästhetikums. Anwendung bei operativen Eingriffen, bei starken Schmerzen (Neuralgie) etc., unter Beachtung der Risiken u. Komplikationen, sowie bei einer Kontraindikation für eine Allgemeinanästhesie (Narkose). 1) Oberflächenanästhesie, z.B. Schleimhäute im Mund, am Auge, in der Nase durch Einpinseln oder Aufsprühen eines geeigneten Anästhetikums (z.B. Lidocain); 2) intra- u. submuköse L. durch Injektion in oder unter die Schleimhaut für einen streng lokalisierten Eingriff, wie Abszeßeröffnung; 3) terminale Anästhesie durch Infiltration im Operationsgebiet, wodurch die peripheren Nervenendigungen betäubt werden, z.B. zur Zahnextraktion im Oberkiefer; 4) Leitungsanästhesie durch Betäubung des sensiblen Nervenstammes fernab des Operationsgebietes, wie des N. mandibularis bei Zahnextraktion im Unterkiefer; 5) Spinalanästhesie, Lumbalanästhesie durch Unterbrechung der am Rückenmark austretenden Nervenäste, z.B. in der Gynäkologie. Das normale Gefühl tritt je nach Art des Anästhetikums u. seiner Resorptiongeschwindigkeit nach 1-4 Stunden wieder ein. 6) Heilanästhesie: Versuch der Behandlung der initialen Pulpitis durch Blockade der vegetativ vermittelten Selbststrangulation (entzündlich bedingte Kompression der Pulpengefäße).
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pharmakologische Mittel zur örtlichen Betäubung sensibler Nerven (Schmerzausschaltung) mit nur geringer Beeinflussung des Zentralnervensystems. Sie bestehen aus einer aromatischen u. einer substituierten Aminogrupe, verbunden als Säureamide (Articain, Lidocain, Mepivacain, Prilocain u.ä.). Zusätze u.a. zur Konservierung (Natriumsulfit, Parabene) u. Vasokonstriktion (Adrenalin) beeinflussen die Toxizität, Wirkungsweise u. -dauer der L. u. können zu Überempfindlichkeitsreaktionen führen. Allgemeinreaktionen mit Tachykardie auf den Vasokonstringenzien-Zusatz sind durch langsames Injizieren zu vermeiden. Eine Intoxikation durch das Lokalanästhetikum selbst ist bei zu rascher oder gar intravasaler Injektion oder durch eine zu hohe Lösungsmenge möglich. Notfallmaßnahmen: Bei zentralnervös bedingten Krämpfen ist Diazepam, bei Bradykardie u. Arrhythmien Epinephrin zu verabreichen. Bei einem Kollaps Flachlagerung; bei Herzstillstand extrathorakale Herzmassage
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(kurzgeschlossenes) galvanisches Element durch die Nachbarschaft unterschiedlich zusammengesetzter Kristallite in heterogenen Legierungen oder aufgrund der Kornseigerung bei inhomogenen Legierungen; die Korrosion erfolgt bevorzugt in dem weniger edlen Bereich;
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das eine gleichmäßige Gleitbewegung des Unterkiefers von der zentrischen Okklusion in die maximale Interkuspidation von > 0,5 mm ermöglicht
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metallische Werkstoffe zur festen Verbindung anderer Metalle durch Löten, meist speziell für diesen Zweck konzipierter Legierungen. Man unterscheidet niedrigschmelzende (fälschlich leichtfließende) Weichlote (meist Lötzinn: 8-90 m% Zinn, 1-3 m% Antimon, Rest Blei, mit Liquidustemperaturen von 185-305°C) u. Hartlote mit Liquidustemperaturen > 500°C. Im Dentalbereich sind aus Gründen der mechanischen Stabilität u. der Mundbeständigkeit Weichlote nicht brauchbar. Dentallote sind i.a. auf bestimmte Dentallegierungen (überwiegend werden Edelmetall-Legierungen gelötet) abgestimmt, auch unter dem Aspekt einer möglichst ähnlichen Zusammensetzung, zur Vermeidung korrosionsfördernder Effekte; es sind vorwiegend Legierungen auf Gold-, seltener Silber- u. Palladiumbasis. Dentallote werden als Drähte, in Bandform oder als Bleche geliefert. - Um eine Zweitlötung ohne Schädigung einer vorausgegangenen Lötung zu ermöglichen, muss zu einem Erstlot ein Zweitlot (auch Nachlot, Reparaturlot) mit niedrigerer (50-100°C) Arbeitstemperatur verfügbar sein. Bei Lötungen nach einer Keramikverblendung muss sich die Arbeitstemperatur an der zur Solidustemperatur der Legierung relativ niedrigen Brenntemperatur der verwendeten Keramik orientieren, löttechnisch ein Nachteil
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für den Gussvorgang von Dentallegierungen am Gussobjekt angebrachter Kanal, durch den die beim Guss mitgerissene Luft sowie die Restluft in der Muffel abgeleitet werden
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Lufteinschlüsse in Abformmaterialien, Gipsen, Einbettmassen, Keramik, Metallen etc
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Antrieb für Bohr- u. Fräswerkzeuge, gekennzeichnet durch hohe Umdrehungsgeschwindigkeit der meist im Durchmesser kleinen Werkzeuge.
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Kavitäten an u. Hohlräume in erstarrten Werkstoffen als Folge der Erstarrungskontraktion sowie Hohlräume durch die Freisetzung von in der Schmelze gelösten Gasen während der Erstarrung (Spratzen). Erstarrungsbedingte L. lassen sich beim Gießen nicht vermeiden; im Gesamtgussstück können jedoch lunkerfreie Bereiche erzielt werden, wenn dort die Erstarrungskontraktion durch Nachspeisen aus einem Schmelzreservoir kompensiert wird (Schwundlenkung);
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SI-Einheit der Beleuchtungsstärke (B.); 1 lx ist die B. einer Fläche von 1 m©˜, auf die der Lichtstrom 1 lm fällt
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Copolymerisat aus Vinylchlorid, Vinylacetat u. Methylmethacrylat (60:30:10 m%); das bereits vom Hersteller zu weichen Platten vorpolymerisierte Material wird in einer Spezialapparatur zunächst unter Druck thermoplastisch geformt u. dann auspolymerisiert. Verwendung als Basis- u. Kronen-Brücken-Material
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1) Gebiss nach Zahnverlusten. Für das L. wurden verschiedene Einteilungen angegeben (Eichner Klassen, Wild Klassen, Kennedy Klassen). 2) lückiger Zahnstand durch eine Anomalie infolge der unpassenden Relation zwischen Zahnform (zu klein) u. Kiefer (zu groß).
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die maximale, auch von der Temperatur abhängige Konzentration, mit der ein Stoff in einem anderen festen oder flüssigen Stoff löslich ist; beim Überschreiten der L. (Übersättigung) erfolgt normalerweise, aber nicht notwendig (Keimbildung), eine Ausscheidung, wobei der überschüssige Stoff in reiner Form oder in einer Lösung höherer Konzentration freigesetzt wird;
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Unterlage aus Schamotte oder Graphit, um das aufliegende Werkstück bis zur erforderlichen Löttemperatur erhitzen zu können; auch ein Block aus Löteinbettmasse, in die zu verlötende Teile - fixiert mit Klebewachs oder Kunststoff - eingebettet werden
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spezielle, in ihrer Zusammensetzung meist den gipsgebundenen Einbettmassen ähnliche Massen zur feuerfesten Fixierung von zu verlötenden Werkstücken. Ihr Wärmeausdehnungskoeffizient muss dem der zu verlötenden Legierungen entsprechen, da andernfalls beim Erwärmen die L. reißen; L. sind nach dem Abbinden durch die Verwendung grobkörnigen Quarzes gezielt porös, um eine schnelle u. gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten.
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das feste Verbinden (Fügen) zweier metallischer Werkstücke mit Hilfe eines Lotes, welches, als Schmelze appliziert, gegenüberliegende Oberflächen der Werkstücke benetzt u. dann erstarrt. Damit nicht auch die Werkstücke aufschmelzen, muss die Löt-(Arbeits-)temperatur (ca. 10°C über der Liquidustemperatur des Lotes) deutlich (50-100°C) unter der niedrigsten Solidustemperatur der beteiligten Werkstücke liegen. Je geringer jedoch der Abstand zwischen der Löttemperatur u. der Solidustemperatur des benetzten Materials ist, desto eher kommt es an der Grenzfläche durch Diffusion zu einer Legierungsbildung u. damit zu einer direkten metallischen Bindung zwischen (erstarrtem) Lot u. Werkstück; ohne diese Legierungsbildung beruht die Bindung lediglich auf der schwächeren Adhäsion (z.B. bei den mechanisch wenig stabilen Lötungen für elektrische Kontakte). Die unverzichtbare Benetzung der Werkstückoberflächen durch das Lot wird gefördert, wenn nicht überhaupt erst möglich, durch ein Flussmittel, welches die hinderlichen Oxidschichten auflöst u. die Oberflächen vor erneuter Oxidation schützt. Die Erwärmung auf die erforderliche Arbeitstemperatur erfolgt entweder mit einer Flamme (Flammenlötung) oder in einem Ofen (Ofenlötung); letzteres Verfahren hat den Vorteil einer gleichmäßigen Erwärmung u. vermeidet insbesondere eine Überhitzung;
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Fuge zwischen zwei zu verlötenden Werkstücken. Breite L. werden am besten zunächst mit Blech oder einem zurechtgeschliffenen Gussstück der gleichen Legierung aufgefüllt
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