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magnetisch wirkender Gegenstand. In der Zahnheilkunde u. Zahntechnik verwendet: a) zum Zusammenhalten des Trennsockels (split cast); b) zur lösbaren Verbindung der Modelle im Artikulator; c) zum Fixieren des Modelltisches im Fräsgerät; d) als Halteelement für Epithesen, z.B. auf Implantaten; e) historisch: zur Lagestabilisierung von Totalprothesen im Mund des Patienten (Magnetprothese)
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MAK Wert ist die maximale Arbeitsplatzkonzentration, die bei regelmäßiger täglicher 8-Std.-Arbeit gewerbehygienisch höchstzulässige Konzentration an schädlichen Gasen oder Stäuben am Arbeitsplatz.
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Quarz- oder Glaspartikel als organischer Bestandteil von Kompositfüllungen; Größe 1-100 m. Die Oberfläche makrogefüllter Komposite kann nicht geglättet werden u. wird schnell abradiert; vgl. Mikrofüller
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Moleküle mit einer großen Anzahl von Atomen; meist linear, auch verzweigt, seltener kugelförmig (dann radial von einer zentralen Verzweigungsstelle ausgehende Ketten). Natürliche M. sind z.B. Polysaccharide, Kautschuk; synthetische M. werden aus kleinen Grundmolekülen (Monomere) durch Polyaddition, Polykondensation u. Polymerisation dargestellt.
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der Unterkiefer - ein beweglicher Gesichtsschädelknochen, bestehend a) aus dem horizontalen "Körper" (Corpus mandibulae; mit Canalis mandibulae für Gefäße u. Nerven; mit Kinnvorsprung = Protuberantia vorn median am Unterrand [Gnathion] u. mit dem die Zahnfächer tragenden Alveolarteil = Pars alveolaris) u. b) aus dem am Kieferwinkel = Angulus mandibulae aufsteigenden Unterkieferast (= Ramus mandibulae; mit Kronenfortsatz = Processus coronoideus als Muskelansatz u. mit Gelenkfortsatz = Processus condylaris [samt Köpfchen]).
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rotierender Träger für Schleif- oder Polierscheiben.
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1) dünnes Band aus Stahl oder transparentem Kunststoff (Matrizenband) zur Konturierung von approximalen plastischen Füllungen; es wird um einen präparierten Zahn angelegt, in einen Matrizenhalter eingespannt u. ggf. durch Interdentalkeile an den Zahn angepresst; s.a. Kunststoffmatrize. 2) hohlförmiger, „mütterlicher“ Teil eines aus M. u. Patrize bestehenden Geschiebes
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der Oberkiefer; paariger Knochen des Gesichtsschädels, der den Boden der Augenhöhle, Boden u. Seitenwand der Nasenhöhle u. das Dach der Mundhöhle (mit)bildet. Sein "Körper" (Corpus maxillae) enthält die Kieferhöhle (Sinus maxillaris); seine Processus frontalis, zygomaticus u. palatinus verbinden ihn mit dem Stirn-, Joch- u. Gaumenbein; der Processus alveolaris trägt die Zähne der oberen Reihe. - Beim Menschen frühembryonal aus dem Maxillare u. Os incisivum zusammengewachsen (Naht = Sutura incisiva; ihre Persistenz ist Grundlage der Kieferspalte).
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die den Körper in etwa gleiche Hälften teilende Sagittalebene in der Körperlängsachse
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Bewegung des Unterkiefers zur Medianebene u. nach dorsal (posterior).
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die Seite, bei der sich der Unterkiefer zur Medianebene hin bewegt;
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durch die EG veranlasstes Gesetz, das die Gefährdung der Patienten durch Anwendung von Geräten u. Gegenständen verhindern soll. Diese werden in 3 Gefahrenklassen eingestuft, abhängig von der Dauer der Anwendung (z.B. Abformmassen in Klasse I, Herzschrittmacher in Klasse III). In den Geltungsbereich wurden jedoch auch Substanzen einbezogen, die dem Arzneimittelgesetz unterstanden, z.B. Präparate zur Überkappung u. zur Wurzelfüllung. Mit dem Symbol "CE" (Conformité Européenne) versieht der Hersteller Erzeugnisse, die dem M. entsprechen sollen. Berechtigt wird er hierzu nach einer Betriebsbesichtigung z.B. durch den Technischen Überwachungsverein (TÜV). Für die Konformität des einzelnen Produktes mit dem Gesetz hat die Firma einzustehen
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Ausguss einer Abformung mit Superhartgips als Arbeitsmodell. Auf dem M. werden die zahntechnischen Werkstücke hergestellt
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Lagebez.: der Mittellinie eines Kiefers zugewandt
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chemische Verbindung zwischen Kunststoffen (meist Acrylaten) u. Metallen. Der M. wird ermöglicht über die Silikatisierung u. Silanisierung der Metalloberfläche. An die Sauerstoffatome der Silanschicht kann der Kunststoff über Sauerstoffbrücken chemisch angebunden werden
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aus Metall gefertigte, der Mundschleimhaut zugewandte Basisfläche einer Prothese. Im Rahmen der prothetischen Versorgung teilbezahnter Kiefer ist die M. eine Regelleistung, in der Totalprothetik dagegen eine eher seltenere Art der Versorgung
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der für die zahlreichen Elemente mit weniger als 4 Valenzelektronen typische Zusammenhalt (Bindung) positiver Atomrümpfe in einem Elektronengas, zu dem die Atome mit einem elementspezifischen Anteil ihrer Valenzelektronen beisteuern; diese Situation führt im festen Zustand zu vorwiegend sehr dicht gepackten Kristallgittern (hexagonaler u. kubischer Typ). Zwischen den Atomrümpfen bestehen keine individuellen Bindungen; die beweglichen Elektronen bedingen eine Gleichverteilung der Bindungskräfte auf alle benachbarten Atomrümpfe mit der Folge, dass die M. wesentlich weniger fest sind als die individuellen homöopolaren Bindungen in einem Atomgitter (z.B. Diamant); deshalb ist in metallischen Werkstoffen eine Verschiebung benachbarter Kristallbereiche gegeneinander möglich (Gleiten, plastische Verformung). Die Trennung von Elementen mit metallischer u. solchen mit homöopolarer Bindung ist nicht scharf; in etlichen Fällen ergänzen sich die beiden Bindungsarten; in Legierungen können zusätzlich auch heteropolare Bindungskräfte wirken. Die quasi freibeweglichen Elektronen ermöglichen die hohe elektrische u. thermische (Wärme-)Leitfähigkeit der Metalle. Die M. erlaubt zudem die Aufnahme anderer metallischer Elemente in ein gegebenes Metall, z.T. in beliebigen Konzentrationen (Legierungen, Mischkristall).
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diejenigen chemischen Elemente (ca. 70%), die im festen u. flüssigen Zustand metallisch gebunden sind (Metallbindung). Kennzeichnend für M. sind Kristallgitter hoher Packungsdichte; das Elektronengas bedingt die hohen Werte der Lichtreflexion (metallischer Glanz), der elektrischen u. der Wärmeleitfähigkeit; das Fehlen individueller Bindungen ermöglicht die für M. typische plastische Verformbarkeit (Verformung). Im chemischen Verhalten neigen die M. zur Kationenbildung (Abgabe von Valenzelektronen, Basenbildner; s.a. Korrosion); ihre Abgrenzung zu den Nichtmetallen ist unscharf, den Übergang repräsentieren die Halbmetalle (z.B. Germanium) u. Elemente, die sowohl in metallischer als auch in nichtmetallischer Modifikation auftreten (z.B. Arsen, Zinn). Man unterscheidet: Leicht- (Dichte < 5 g/cm©¯) u. Schwermetalle; niedrig- (< 700°C), hoch- (< 2000°C) u. höchstschmelzende M.; Edel- u. Nichtedelmetalle (s.a. Spannungsreihe); M. sind zumindest in begrenztem, oft auch in beliebigem Umfang ineinander löslich (Mischkristalle), bilden aber auch intermetallische Verbindungen
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metallisches, die Festigkeit von Zahnersatz erhöhendes Skelett einer Teilprothese oder Brücke. Das M. einer Brücke wird mit Kunststoff oder Keramik zahnfarben verkleidet. Das M. einer Teilprothese wird durch Keramik- oder Kunststoffzähne sowie Sättel aus Kunststoff zur funktionstüchtigen Prothese vervollständigt.
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Kaufläche künstlicher Kronen oder Brückenzwischenglieder aus Metall; bietet im Gegensatz zu Keramikkauflächen günstigeres Abrasionsverhalten bei ungünstigerer Ästhetik Metallkaufläche Kaufläche künstlicher Kronen oder Brückenzwischenglieder aus Metall; bietet im Gegensatz zu Keramikkauflächen günstigeres Abrasionsverhalten bei ungünstigerer Ästhetik
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1) Keramikmassen für die Verblendung von Metallgerüsten; 2) metallischer Zahnersatz mit keramischer Verblendung; 3) Verfahren, bei denen metallische Kronen- oder Brückengerüste vollständig oder lediglich im sichtbaren Bereich mit Keramik zahnfarben verblendet werden; s.a. Dentalkeramik, Keramikverbund, Verblendtechnik. Voraussetzung der M. ist die Verwendung aufeinander abgestimmter Kombinationen von Metall u. keramischer Masse. Legierungen für die M. müssen hohe Warmfestigkeiten aufweisen u. über oxidbildende Legierungsbestandteile verfügen, damit es zu einem Verbund zwischen Metall u. Keramik kommt. Geeignete keramische Massen müssen hinsichtlich ihrer Wärmeausdehnungskoeffizienten auf die benutzte Legierung abgestimmt sein. Die M. ist dem technischen Vorgang des Emaillierens vergleichbar.
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H2C=C[CH3]-COOH, Derivat der Acrylsäure, leicht polymerisierbar zum Polymethacrylat. Als Monomer für Methacrylatkunststoffe meist verestert mit Methanol
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H2C=C[CH3]-COOCH3, Methylester der Methacrylsäure; wasserklare, bei 100,3°C siedende, auffällig riechende Flüssigkeit; toxisch als Flüssigkeit u. Dampf (Augenschleimhäute, Atemwege); Baustein der meisten Dentalkunststoffe. - M. war vor Einführung der Komposite auf Dimethacrylat-Basis Bestandteil von Kunststofffüllungen; heute nur noch in vereinzelten Kompositen enthalten. Er wird als toxisch für die Pulpa angesehen.
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spezielle Aufbissschiene am Oberkiefer, die alle Okklusalflächen bedeckt; sie gewährleistet eine gleichmäßige Abstützung der antagonistischen Zähne nach dem Prinzip freedom in centric u. eine Eckzahnführung
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1) homogene M. mit einem Anteil von etwa 50 m% Mikrofüllern; sie weisen eine dementsprechende Abbindeschrumpfung auf, sind aber gut polierfähig. 2) Inhomogene M. bestehen aus vorpolymerisierten Partikeln (ca. 0,1 mm), eingebettet in den beim Einbringen noch plastischen Kunststoff; nur dieser schrumpft bei der Polymerisation. Die Polierfähigkeit bleibt erhalten, die Abriebfestigkeit ist erhöht
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Erscheinen der Milchzähne in der Mundhöhle, im Unterkiefer eher als im Oberkiefer, beginnend mit den Schneidezähnen ab dem 6.Lebensmonat, gefolgt vom ersten Molaren, dann vom Eckzahn, abgeschlossen mit dem zweiten Molaren. Die Zeiten weisen eine Schwankungsbreite von Monaten auf; als verzögerter Zahndurchbruch werden ein Beginn nach dem 1. Lebensjahr u. ein Abschluss nach einem Alter von 2©ˆ/2 Jahren angesehen; s.a. Dentitionszeiten
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Entfernung nicht erhaltungswürdiger Milchzähne mit kleinen Zangen, möglichst unter intraligamentärer Anästhesie. Das Ausmaß der Wurzelresorption u. die Lage des Nachfolgers sollten zuvor im Röntgenbild abgeklärt werden. Tiefzerstörte Milchzähne sollten extrahiert werden bei Abszeß im apikalen Bereich oder in der Furkation, Komplikationen bei einem endodontischen Eingriff, frühem Auftreten der Pulpanekrose mit Gefahr für den nachrückenden Keim u. bei tiefen Frakturen. Bei der M. kann es v.a. bei Molaren zu einer Verlagerung oder gar Extraktion (Replantation!) des bleibenden Zahnkeims kommen; ein Durchtrennen des Milchmolaren kann dem vorbeugen
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Füllung im Milchgebiss Unterfüllungen führen meist zu einer zu dünnen Deckfüllung, so dass bei tiefen Kavitäten nur eine dünne Schicht Calciumsaylicylatzement aufgetragen werden sollte. Amalgamfüllungen sind vom Bundesinstitut für Arzneimittel u. Medizinalprodukte bis zum 6. Lebensjahr de facto verboten. Glasionomerzementfüllungen haben einen eingeschränkten Indikationsbereich. Sie werden zunehmend von Kompomeren verdrängt. Kompositfüllungen sind v.a. im Frontzahnbereich u. bei nichtokklusionstragenden Zahnflächen indiziert. Unruhige Kinder machen das Trockenhalten der Kavität bei Kompomer- u. Kompositfüllungen oft schwierig
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Karies im Milchgebiss mit prinzipiell gleichem Ablauf wie bei der Karies der bleibenden Zähne. Aufgrund des geringen Abstandes der approximalen Schmelz-Zement-Grenze zur Pulpa (nur ca. 1,5 mm) erreicht die M. jedoch rascher das Pulpakavum
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Abbau der Milchzahnwurzel v.a. durch Riesenzellen, die Osteoklasten entsprechen. Die M. beginnt nahe der Krone des Ersatzzahnes, an Milchmolaren demnach an den der Bifurkation zugewandten Wurzeloberflächen. Bei Nichtanlage eines Nachfolgers kann die M. stark verzögert sein. - M. können z.B. auch nach Frontzahntrauma oder nach Pulpanekrose auftreten, interne Resorptionen sind ebenfalls möglich
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Zähne des Milchgebisses; sie unterscheiden sich von den bleibenden Zähnen durch ihre Größe, Form u. Histologie: a) Der Schmelz ist höchstens 1 mm stark, wird daher von Karies schneller durchbrochen. b) Die Pulpakammern nehmen einen größeren Anteil des Zahnes ein, ihr Abstand zur Schmelzoberfläche ist geringer, besonders an Pulpahörnern u. nahe dem Zahnfleisch (ca. 1,5 mm). c) Die Kauflächen der Molaren sind schmaler, Bukkal- u. Lingualflächen divergieren zum Zahnhals u. weisen hier einen Wulst auf. d) Die Molarenwurzeln sind stärker gespreizt, jedoch apikal einwärts gekrümmt; sie umfassen den Keim des Nachfolgers. e) Die Schmelzoberfläche ist bis zu einer Tiefe von 0,1 mm prismenlos. f) Der Mineralgehalt des Schmelzes ist geringer. g) Prä- u. postnatal gebildete Zahnhartsubstanz ist durch eine hervortretende Kontur (Geburtslinie) getrennt.
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Einlagerung von Calciumsalzen u. Phosphaten in die präformierte organische Grundsubstanz von Knochen (Ossifikation), manchmal noch als Verkalkung bezeichnet. Zur M. der Zahnhartsubstanzen
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operative Versorgung eines Kieferbruchs mit Hilfe von genormten miniaturisierten Metallplatten (Miniplatten vorwiegend aus Titan. Bei Mittelgesichts- u. frontobasalen Frakturen als Adaptationsosteosynthese mit Osteosyntheseschraubendurchmessern von 1-2 mm u. entsprechend dünnen Osteosyntheseplatten. Im Unterkiefer inzwischen für die übungsstabile Osteosynthese überwiegend eingesetzt. In der Dysgnathiechirurgie zur Adaptation osteotomierter Fragmente üblich. Vorgehen im Unter- u. Oberkiefer meist von intraoral, bei Mittelgesichts- u. Jochbeinfrakturen von extraoral; Entfernung der Platten nach Heilung der Fraktur (ca. 3-6 Monate)
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Kristall mit Fremdatomen. Man unterscheidet: a) Substitutionsmischkristall: Bei diesem Typ sind Punktlagen des Kristallgitters fremdbesetzt, also mit anderen als denen der reinen Substanz entsprechenden Atomen bzw. Atomrümpfen (Mischphase); Voraussetzung ist, dass die Fremdatome bezüglich Ladungszustand u. Größe nicht allzustark von den substituierten Bausteinen des Wirtsgitters abweichen; stöchiometrische Beziehungen sind weitgehend ohne Relevanz, so dass die Konzentration der Fremdsubstanz variabel u. in vielen Fällen sogar beliebig ist (lückenlose Mischkristallreihe). Die Mischkristallbildung ist typisch für Legierungen; die Verteilung der zwei (aber auch mehrerer) Komponenten auf die Gitterplätze ist meist statistisch, kann aber auch regelmäßig sein (geordneter M.); so bilden sich z.B. im lückenlos mischbaren System Gold-Kupfer unterhalb von 400°C für die Konzentration um 75 Atom% Cu Kristalle, bei denen die Ecken des kubisch-flächenzentrierten Gitters (Elementarzelle) mit Gold- u. die Flächenmitten mit Cu-Atomen besetzt sind; da die Bildung geordneter Strukturen eine Diffusion erfordert, kann sie durch schnelles Abkühlen unterdrückt werden ,die Ausscheidung geordneter Phasen kann zum Vergüten genutzt werden. b) Einlagerungsmischkristall (Zwischengitterkristall): Bei diesem Typ befinden sich die (hinreichend kleinen, oft auch nichtmetallischen) Fremdatome zwischen den Atomen des Wirtsgitters auf Zwischengitterplätzen; z.B. Bor, Kohlenstoff (in Stahl), Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff (in Reinmetallen u. Legierungen).
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Artikulator, dessen mechanische Führungsgrößen (Interkondylarabstand, Kondylarbahnneigung u. evtl. Bennett Winkel) auf epidemiologisch erhobene Durchschnittswerte (Mittelwerte) eingestellt sind, Einartikulation mit Bonwill Dreieck.
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Füllung einer Kavität, die beide Approximalflächen, verbunden über die Kaufläche, einschließt. Häufige dreiflächige Füllung im Seitenzahnbereich. Die Breite des okklusalen Verbindungsteils sollte i.a. die Hälfte des bukkolingualen Höckerspitzenabstandes nicht überschreiten, da sonst die Gefahr einer Höckerfraktur, v.a. bei oberen Prämolaren u. lingualen Höckern im Unterkiefer, besteht
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Positivform eines Kiefers oder einer Zahnreihe. Der Herstellung eines M. geht die Anfertigung einer Abformung voraus. Neben dem mit Abstand am häufigsten verwendeten Modellwerkstoff Gips können Metalle oder Kunststoffe verwendet werden. M. dienen der Dokumentation eines Gebisszustandes, der diagnostischen Auswertung (Modellanalyse) oder der Anfertigung von Zahnersatz oder kieferorthopädischen Geräten. nach Zeiser* Sägemodell, bei dem die Modellstifte (Dowel pin) in einem Sekundärsockel aus Plexiglas geführt sind.
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abnehmbarer, parodontal abgestützter Zahnersatz, dessen Halte-, Stütz-, Verbindungs- u. Basiselemente in einem Stück gegossen werden . Zur Herstellung von M. werden i.d.R. CoCrMo-Gusslegierungen verwendet. Nach Abformung des zu versorgenden Lückengebisses wird ein Gipsmodell hergestellt. Dieses Modell wird zur Berechnung der Haltekraft der Klammern vermessen. Durch Benutzung einer Doubliermasse wird ein identisches Modell aus Einbettmasse hergestellt. Darauf wird die M. in Wachs modelliert. Einbettmassemodell u. Wachsmodellation der M. werden in weitere Einbettmasse eingebettet u. die Prothese auf dem Modell gegossen. Die ausgearbeitete Prothese wird durch Kunststoff im Bereich der Sättel u. durch Kunststoff- oder Keramikzähne ergänzt
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Technik, bei der die durch Gießen in Metall, Glas oder Keramik zu überführende Wachsmodellation nicht separat, sondern auf dem Modell eingebettet wird, das dann aus einer entsprechend feuerfesten Einbettmasse gefertigt sein muss
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1) Gestaltung von Zahnersatz aus leicht formbarem Material (z.B. Wachs) als Formvorlage für die definitive Fertigung aus Keramik, Kunststoff oder Metall; 2) Gestalten v.a. des okklusalen Anteils noch plastischer Füllungen, Carving (Schnitzen des Amalgams). Die Oberfläche von Kompositen sollte dagegen nicht modelliert werden, da dies Lufteinschlüsse zur Folge hat. Fissuren sind allenfalls mit einem spitz zulaufenden Instrument anzudeuten. Daher muss zuletzt mit einem leichten Überschuss polymerisiert werden, der durch Ausarbeiten mit Diamantfinierern abgetragen wird
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Modellmaterialien aus Kunststoffen auf Acrylat-, Epoxid- oder Epimin-Basis; bezüglich der mechanischen Eigenschaften dem Gips überlegen; die mit dem Abbinden verbundene Polymerisationsschrumpfung soll durch Zugabe von Füllstoffen (anorganische, auch metallische Pulver) reduziert werden; der hohe Füllstoffanteil beeinträchtigt die Fließfähigkeit u. damit die Reproduktion
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Sammelbezeichnung für die im Dentalbereich genutzten Werkstoffe zur Modellherstellung; s.u. Modellgips, Modellkunststoffe, Modellzemente. feuerfeste von den Einbettmassen abgeleitete Materialien für den Modellguss u. für Stümpfe, auf denen Keramikkronen gebrannt werden können (Vollkeramik-Restaurationen). keramische Das Pulver-Flüssigkeitsgemisch dieser Massen verfestigt sich in der Abformung so weit, dass das Modell von dieser getrennt werden kann; die dabei auftretende Abbindeexpansion soll bei dem nachträglichen Brennen (z.B. einige Minuten bei 600°C in einem Vorwärmeofen) durch den Brennschwund gerade kompensiert werden. metallische 1)Amalgame, meist Kupferamalgam; inzwischen obsolet. 2)Kupfer u. Silber; diese Metalle werden in ca. 0,5 mm dicken Schichten galvanisch (Galvanisieren) auf der Abformung abgeschieden, deren Oberfläche zuvor durch Auftragen einer dünnen Schicht aus Graphit oder Silberpulver elektrisch leitend zu machen ist; die entstandene Metallform (Galvanoplastik) wird anschließend durch Ausgießen mit einem Modellkunststoff zum fertigen Modell komplettiert. 3)Sprühmetall, das als niedrigschmelzende Legierung aus einer heizbaren Spritzpistole in die Abformung gesprüht wird u. dort zu einer dünnen Schicht erstarrt; z.B. eine Wismut-Zinn-Legierung in eutektischer Zusammensetzung (Bi58Sn42), mit einem Schmelzpunkt von 138°C (Eutektikum); die Metallform wird durch Ausgießen mit einem Modellkunststoff zum Modell komplettiert. Niedrigschmelzende Legierungen dienten vor der Einführung der Modellguss-Technik zur Fertigung von Modellen (Ausgießen von Gipsabformungen) u. Stempeln zum Stanzen von Stahlplatten zu Prothesenbasen (Stanzmetalle);
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Einbringen von Modellen in einen Artikulator oder einen Okkludator. Ziel der M. ist es, die Ober- u. Unterkiefermodelle eines Patienten zueinander in dieselbe Position zu bringen, wie sie im Mund vorliegt. Bei der schädelbezüglichen M. kommt die korrekte Montage zu Bezugsebenen am Schädel des Patienten hinzu.
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meist vierhöckrige, im Oberkiefer drei-, im Unterkiefer zweiwurzelige Zähne; im Milchgebiss die beiden letzten, im bleibenden die drei letzten Zähne eines Quadranten. Diese permanenten Zähne werden von der generellen Zahnleiste (wie sonst die Milchzähne) als Zuwachszähne gebildet.
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Okklusionsverhältnisse der Seitenzähne nach Andrews: a) Die distale Fläche der distalen Randleiste des 1. Oberkiefermolaren okkludiert mit der mesialen Fläche der mesialen Randleiste des 2. Unterkiefermolaren. b) Der mesiobukkale Höcker des 1. Oberkiefermolaren liegt innerhalb der bukkalen Einziehung zwischen dem mesialen u. mittleren Höcker des 1. Unterkiefermolaren. c) Der mesiolinguale Höcker des 1. Oberkiefermolaren liegt in der zentralen Fossa des 1. Unterkiefermolaren
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silbrigglänzendes, bei höheren Temperaturen schmiedbares, gut legierbares Metall mit kubisch-raumzentriertem Kristallgitter; Dichte 10,2 g/cm©¯; Schmelzpunkt 2.610°C; Atomgewicht 95,94 u. Ordnungszahl 42; 2- bis 6wertig. Biologisches Spurenelement (z.B. in Xanthinoxidase); dient in Form seiner - ähnlich wie Blei giftigen - Salze (= Molybdate) zur histologischen Färbung; MAK: 5 mg/m©¯ (lösliche Verbindungen). - Mo stabilisiert die Passivierung u. ist deshalb wichtiger Bestandteil der Dentallegierungen auf Cobalt- u. Nickelbasis sowie besonders korrosionsfester Stähle
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einzelne kleine Moleküle, die durch Polyaddition, Polykondensation oder Polymerisation in Polymere überführt werden können
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Wasserstrahlgerät als zusätzliches Hilfsmittel für die häusliche Mundhygiene. Ein i.d.R. pulsierender Druckstrahl spült besonders die schwer zugänglichen Bereiche, entfernt Speisereste u. lose Partikel von der Zahnoberfläche u. unterstützt damit die Reinigung durch die Zahnbürste , haftende Beläge werden nicht entfernt. Patienten mit Endokarditis dürfen M. nicht anwenden, da sie Bakteriämien auslösen können.
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grundsätzlich alle Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Mundhöhle; i.e.S. die Belagentfernung. Man unterscheidet zwischen Maßnahmen, die der Zahnarzt oder speziell dazu ausgebildetes Hilfspersonal erbringt (z.B. professionelle Zahnreinigung, Erstellung von Indizes, Instruktion u. Motivation etc.), u. solchen, die der Patient selbst durchführt (Zähneputzen, Munddusche etc.); besonders im Rahmen der Kariesprophylaxe sowie der Parodontalprophylaxe u. -therapie hat die M. eine große Bedeutung
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die Schleimhautauskleidung der Mundhöhle von den Lippen bis zu den Gaumenbögen. Von der M. kann die Gingiva (ohne schleimbildende Drüsen) entlang der Mukogingivalgrenze abgegrenzt werden. Soweit die M. einer Submukosa aufliegt, ist sie verschieblich. Fest mit dem Periost verbunden ist die Schleimhaut des Gaumens, ebenso am zahnlosen Kieferkamm. (Auch am Zungenrücken, dessen Oberfläche durch seine Papillen bestimmt wird, ist das Epithel fest mit der Aponeurose verbunden.)
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Veränderungen der Mundschleimhaut (ausschließlich der Gingiva; s.u. Parodontitis marginalis; ein Befall der Zunge wird nicht immer in den Begriff der M. eingeschlossen). M. sind u.a. Veränderungen der Keratinisation (Hyperkeratose, Leukoplakie, Erythroplakie, Lichen), aber auch Aphthen u. andere Formen der Stomatitis. Meist nicht als M. bezeichnet werden Verätzungen, Druckstellen bzw. -geschwüre, orale Manifestationen innerer Erkrankungen.
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In gedachter Frontalansicht ruht der Kondylus wie ein Pistill in der Gelenkgrube (Mörser). Dieses Prinzip wurde in der Totalprothetik auf die Kauflächen übertragen: Die oberen palatinalen Höcker stehen wie ein Pistill in der zentralen Grube des unteren Gegenzahnes das M. ist beim Kondyloformzahn praxisgerecht verwirklicht worden. - Gerber Kondylartheorie, kiefergelenkprotektiv
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