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Injektionsverfahren, bei dem der Spezialkunststoff PalaXpress nach Vermischen von Pulver und Flüssigkeit in den Füllzylindereinsatz gegossen wird. Im Palajet -Gerät wird das Material mit 4 Bar Pressluftdruck in die Hohlform der verschraubten Küvette gepresst u. nach einer Verweildauer von 5 Minuten im Druckpolymerisationsgerät gehärtet
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autopolymerisierender Basiskunststoff für Teilprothesen, im Stopfverfahren auch für totale Prothesen.
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zum Gaumen hin liegend, gaumenseitig, den Gaumen betreffend
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gegossener, den Gaumen querender Verbinder zwischen rechtem u. linkem Anteil einer Oberkiefer-Teilprothese. Dient der Versteifung einer Prothese sowie der Übertragung von Kaukräften auf das Gaumengewölbe. Form, Lage u. Größe des G. richten sich nach der Topographie der vorhandenen Zahnlücken sowie der Anatomie des Gaumens.
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kieferorthopädisches Federelement als Teil des Bionators zur Umlagerung der Zunge, da diese ein wesentlicher Faktor für die Gebissentwicklung ist. Beim Grund- und Abschirmgerät ist der P. nach ventral offen, beim Umkehrgerät nach dorsal offen.
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silbrigweißes, mittelhartes, mäßig duktiles Edelmetall der Platin-Gruppe; Atomgewicht 106,4 und Ordnungszahl 46; 2-, 3- u. 4wertig; Dichte 12,0 g/cm©¯; Schmelzpunkt 1.558°C; mit kubisch-flächenzentriertem Kristallgitter. Technisch wichtiger Legierungspartner für Gold u. Silber, auch bei Dentallegierungen;
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als kostengünstige Alternative zu den Goldlegierungen konzipierte aufbrennfähige Dentallegierungen mit Pd-Gehalten > 50 m% u. 10-40 m% Silber (Palladium-Silber-Legierungen); daneben findet sich häufig Gold bis zu 6 m%; die Bildung von Haftoxiden wird durch Zugabe von Zink u./oder Zinn, Indium, Gallium u. anderen ermöglicht. Zur Umgehung der bei der Verblendung mit Keramik möglichen Farbprobleme mit deutlich silberhaltigen Legierungen (Dentalkeramik) gibt es silberfreie P. mit Pd-Gehalten zwischen 70 u. 90 m%; diese Legierungen enthalten mehrheitlich neben den genannten möglichen Oxidbildnern auch bis zu 13 m% Kupfer (Palladium-Kupfer-Legierungen). Die Verarbeitung der silbrigweißen P. ist im Vergleich zu den Goldlegierungen deutlich komplizierter; ihre ohnehin geringere, wenn auch bei korrekter Verarbeitung zufriedenstellende Korrosionsfestigkeit ist damit weniger zuverlässig gewährleistet; das gilt insbesondere für die silberfreien Legierungen. Die wiederholte Beobachtung von lokalen Schleimhautentzündungen in der Nachbarschaft der silberfreien Legierungen löste die Diskussion über die Biokompatibilität des Palladiums aus, wobei ignoriert wurde, dass nicht das Palladium, sondern dessen Legierungspartner die Reaktion verursachen; das damalige Bundesgesundheitsamt hat vorsorglich empfohlen (1993), auf die Verwendung von Palladium-Kupfer-Legierungen zu verzichten, bis der Nachweis ihrer Verträglichkeit erbracht ist. Die P. insgesamt sind den Goldlegierungen vom Typ IV bezüglich der mechanischen Eigenschaften vergleichbar bis überlegen; die Palladium-Silber-Legierungen gelten als für alle Indikationen geeignet. P. nehmen unter Carbidbildung Kohlenstoff auf u. müssen deshalb in Keramiktiegeln vergossen werden;
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Röntgenaufnahme der gesamten Zahnreihe eines Kiefers mit intraoraler Weitwinkelröhre bei außen aufgelegtem Film; sie ermöglicht einen Überblick über Anteile des Kiefer-Gesichts-Bereichs. Zu unterscheiden sind: Panorama-Schichtaufnahme u. Panorama-Vergrößerungsaufnahme;
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gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffe (Alkane) der Form CnH2n+2; reaktionsträge (latein. parum affinum = wenig beteiligt) Substanzen; bei Raumtemperatur bis n = 4 gasförmig, dann flüssig (Paraffinöle) und ab n = 17., fest. Vorkommen im Erdgas und Erdöl (Erdwachs). Öle und feste P. sind meist Mischungen unterschiedlich großer Moleküle; bei Hartparaffinen, mit Schmelzpunkten > 60°C ist n > 30. Feste P. sind Komponenten der Gusswachse u. Kompositionsabformmassen.
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zahntechnisches Gerät zur Bestimmung der Einschubrichtung einer Prothese, zur Einzeichnung des prothetischen Äquators am Gipsmodell sowie zur Vermessung von Klammern Ein P. besteht aus einem schwenkbaren Modelltisch und einem ausschließlich parallel verschiebbaren Gestänge.
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Polierpaste, die Wachse und Eisenoxid für die Hochglanzpolitur von Metallen enthält;
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Taschenabszess, marginaler Abszess von einer pathologisch vertieften Zahnfleischtasche ausgehende, akut abszedierende eitrige Entzündung mit Auftreibung am verursachenden Zahn. Therapie: Inzision und ggf. später parodontalchirurgischer Eingriff.
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operatives Vorgehen bei marginalen Parodontopathien, wenn zuvor konservative Maßnahmen im Rahmen der systematischen Parodontalbehandlung erfolglos blieben. Kontraindikation sind internistische Allgemeinerkrankungen. Man unterscheidet resektive (z.B. Gingivektomie, Keilexzision), reparative (geschlossene oder offene Kürettage, Lappenplastik) sowie regenerative Maßnahmen.
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kollagene Faserbündel, die im Wurzelzement bzw. im Alveolarknochen inserieren, miteinander verflochten sind und damit den Zahn mit dem Kieferknochen verbinden. In Einheit mit Gefäßen, Nerven, Bindegewebe etc. bilden sie das Desmodont.
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Mundhygienemaßnahmen, die einer Entstehung von Parodontopathien entgegenwirken bzw. eine Therapie unterstützen.
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ausgeprägte Widerstandskraft des Parodonts gegen lokale u. funktionelle Belastungen, z.B. mangelhafte Mundhygiene mit bakteriellen Belägen,
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ergänzend zur Parodontaltherapie eingesetzte Schiene zur Verblockung von Zähnen mit pathologischer Beweglichkeit. Je nach Tragedauer werden folgende Schienungsarten unterschieden: a) temporär (bis zu mehreren Wochen), b) semipermanent (bis zu mehreren Jahren), c) permanent (zeitlich ohne Begrenzung, bis zum Zahnverlust). Es gibt sowohl herausnehmbare (z.B. Elbrecht Schiene) als auch festsitzende Schienen (verblockte Kronen, Kompositschienen), jedoch führen alle Maßnahmen zwar zu einer Immobilisation, nicht aber zu einer biologischen Festigung.
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graduiertes Instrument zur Messung der Sondierungstiefe (früher: Taschentiefe), die anhand einer Farb- oder Kerbmarkierung in mm abzulesen ist . Das Instrumentenende ist stumpf oder mit einem Kügelchen versehen (WHO-Sonde), damit die P. nicht über den Taschenboden hinaus ins Gewebe eindringt. Druckkalibrierte P. (TPS-Sonde) und elektronische P. (Peri-Probe-Gerät) begrenzen die ausgeübte Kraft
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Desmodontalspalt, Periodontalspalt, Wurzelhautspalt meistens auf die Darstellung im Röntgenbild bezogener Begriff: vermehrt strahlendurchlässige Kontur zwischen Wurzeloberfläche und Alveolarinnenkortikalis mit einer Breite < 0,5 mm. Ist der P. periapikal unscharf dargestellt, während die Wurzelspitze scharf wiedergegeben ist, deutet dies auf ein Abweichen von der Norm hin.
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Behandlung von Erkrankungen des marginalen Parodontiums; eine P. gliedert sich in die Erstuntersuchung, die Initialtherapie, die weiterführende P. sowie in die Erhaltungstherapie. Evtl. schließen sich eine prothetische, eine kieferorthopädische u. ggf. eine Rezidivbehandlung an. systematische i.e.S. die in den Verträgen mit der Sozialversicherung kodifizierten Maßnahmen zur Behandlung der marginalen Parodontitis. Die s. P. gliedert sich in die Initialtherapie, Parodontalchirurgie u. Erhaltungstherapie. weiterführende nach erfolgreich durchgeführter Initialtherapie kann, entsprechende Indikation vorausgesetzt, die w. P. nach einem mehrwöchigen Intervall begonnen werden. Sie besteht aus a) Befunderhebung u. Dokumentation (Parodontalstatus, Röntgenstatus, Modelle), b) Diagnose u. Behandlungsplanung, c) Durchführung der Lokalbehandlung und der funktionellen Behandlung, d) Nachbehandlung.
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Entzündung des Zahnbettes. Grundsätzlich wird unterschieden in die Parodontitis apicalis u. die Parodontitis marginalis. interradicularis der durch Entzündung verursachte Abbau des Knochens im Bereich einer Bifurkation. Häufige Form an Milchmolaren; an bleibenden Molaren kann die P. i. von einem Pulpa-Periodont-Kanal ausgehen.
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apikale Parodontitis, apikale Ostitis, Ostitis apicalis, Ostitis periapicalis Entzündung des Desmodonts im Wurzelspitzenbereich u. im angrenzenden Knochen. P. a. acuta akute apikale Parodontitis plötzlich auftretende Entzündung an der Wurzelspitze eines meist avitalen Zahnes; Hyperämie u. Exsudation zunächst in der Wurzelhaut als Folge der Pulpanekrose. Ein v.a. aus Leukozyten gebildetes Infiltrat dringt in den angrenzenden Knochen vor (häufige Abszessbildung). Der auslösende Zahn ist berührungsempfindlich, in der Folge ist auch ein Druckschmerz über der Wurzelspitze auslösbar. Die Sensibilitätsprüfung ist negativ (Differentialdiagnose zur akuten marginalen P.!). Therapie: Trepanation des Zahnes, Wurzelkanalbehandlung. P. a. chronica chronische apikale Parodontitis zumeist abgekapselte Entzündung des periapikalen Parodontiums, gewöhnlich in direkter Nachbarschaft zum Foramen apicale. Der chronische Verlauf tritt ein, wenn sich ein Gleichgewicht zwischen bakterieller Irritation u. Körperabwehr einstellt. Der Zahn ist beschwerdefrei, sofern der chronische Prozess nicht zur akuten P. exazerbiert. Das Röntgenbild stellt die chronisch apikale P. dar, wenn ca. ein Drittel des Mineralgehaltes im Knochen resorbiert ist: Neben der Erweiterung des Desmodontalspalts zeigt sich ein Knochendefekt unterschiedlichen Ausmaßes. Die Radioluzenz kann diffus oder umschrieben sein. - Bei Anhalten des Prozesses entwickelt sich ein apikales Granulom, wobei resorbiertes Knochengewebe durch mit Lymphozyten infiltriertes Granulationsgewebe ersetzt wird. Weitere Verlaufsformen sind: akuter u. chronischer apikaler Abszeß (Parodontalabszeß), radikuläre Zyste (Zyste, radikuläre). - Therapie: Trepanation, Versuch der regelrechten Wurzelkanalbehandlung; bei Therapiemisserfolg: Wurzelspitzenresektion oder Extraktion; bei nicht durchführbarer Aufbereitung an Molaren auch Hemisektion, Wurzelamputation, Extraktion. P. a. chronica, granulierende unübliche Bez. für eine chronische apikale P. mit Fisteleiterung nach extra-/intraoral (meist in den Mundvorhof). Therapie: Extraktion oder Wurzelspitzenresektion, die Fistel heilt spontan aus. Keine Exzision des Fistelganges, später ggf. Narbenkorrektur.
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entzündliche Erkrankung der marginalen Anteile des Zahnbetts (im Gegensatz zur Parodontitis apicalis): Gingiva, Desmodont, Wurzelzement, Alveolarknochen mit fortschreitendem Verlust an Stützgewebe. Die P. m. wird durch bakterielle Beläge verursacht. Außer den Symptomen der Gingivitis finden sich Zahnfleischtaschen mit Attachmentverlust, Knochenabbau, Zahnlockerung, Zahnwanderung u. Abszesse. - Nach ihrem Verlauf werden unterschieden: a) die präpubertäre P., die beim Durchbruch der Milchzähne zwischen dem 2. u. 4. Lebensjahr entweder lokalisiert an einzelnen Zähnen oder generalisiert (bis hin zum Verlust aller Milchzähne) auftritt. b) die lokalisierte juvenile P. (LJP), meist schubweise u. rasch verlaufend, Beginn in der Pubertät, meist an Frontzähnen u. ersten Molaren. Vorkommen beim weiblichen Geschlecht viermal häufiger als beim männlichen. c) die rasch fortschreitende P. (rapidly progressive periodontitis, RPP, früher P. marginalis progressiva): tritt v.a. im 3.Lebensjahrzehnt auf, prognostisch ungünstiger u. häufiger als die LJP. d) die langsam verlaufende Erwachsenenparodontitis (AP), die am häufigsten ist u. eine günstige Prognose hat. Nach ihrem Ausmaß wird die P. m. in folgende Formen differenziert: a) P. marginalis profunda: Entzündung aller Anteile des marginalen Parodonts mit Knochenabbau von mehr als ©ˆ/3 der Wurzellänge. b) P. marginalis superficialis: Entzündung aller Anteile des marginalen Parodontiums mit einem Knochenabbau, der auf ©ˆ/3 der Wurzellänge beschränkt ist.
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die funktionelle Einheit des Zahnhalteapparates Gingiva, Desmodont, Wurzelzement, Alveolarknochen. Das P. unterliegt im Laufe des Lebens einem normalen Rückbildungsprozess. Erkrankungen des P. werden unter Parodontopathien zusammengefasst.
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Lehre von der Physiologie u. Pathologie des Parodonts, innerhalb der gesamten Zahnheilkunde nimmt sie eine zentrale Stellung zwischen allen Disziplinen ein. Im Kammerbereich Westfalen/Lippe darf ein Zahnarzt nach 3jähriger Weiterbildung die Gebietsbezeichnung „Parodontologie“ führen.
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Nicht entzündlicher Zahnbettschwund; Es kommt zum Knochen- und Gewebsschwund und in weiterer Folge zur Lockerung der Zähne.Nur noch außerhalb des zahnärztlichen Sprachgebrauchs benutzte Bez.; früher als entzündungsfreie Rückbildung des Zahnbettes aufgefasst. Bedingt vergleichbar mit involutiven Formen der Parodontopathien.
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Plaque-Anzeige u. -Registriergerät mit batteriebetriebenem Handsender u. netzbetriebenem Drucker, der den Zahnstatus oder wahlweise den Approximal-Plaque-Index nach Lange oder den Sulkus-Blutungs-Index automatisch ausdruckt.
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SI-Einheit des Druckes; 1 Pa (= N/m©˜) ist gleich dem Druck, bei dem auf die Fläche 1 m©˜ die Kraft 1 N (= Newton) ausgeübt wird. Umrechnung: (mmHg) o 0,1333 =1000 Pa (©ˆ/10 davon wird als Hekto-Pa bezeichnet).
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qualitative Beschreibung der Übereinstimmung der Dimensionen eines Werkstückes mit den Vorgaben. Im Dentalbereich speziell die Passung von laborgefertigten Füllungen, Kronen u. Brücken; ein Maß für die P. ist hier der klinische Randspalt.
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die Bildung einer Deckschicht (Passivschicht) auf der Oberfläche eines korrodierenden metallischen Werkstoffes mit der Folge, dass die Korrosionsgeschwindigkeit erheblich reduziert wird. Voraussetzung für eine P. ist, dass die Schichten (meistens Oxide) haften sowie dicht u. ausreichend mechanisch stabil sind;
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Kongruenz von zusammenfügbaren Teilen, z.B. eines Zylinders in einem Hohlzylinder. Spielpassung liegt vor, wenn das Einbringen (u. Entfernen) ohne Kraftaufwand möglich ist, Presspassung, wenn eine (definierte) Kraft hierfür erforderlich ist. Anwendung findet dieses Prinzip bei Teleskop-, Konuskronen sowie Gelenken u. Geschieben.
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Lehre von den abnormen u. krankhaften Vorgängen u. Zuständen im Körper ("pathologische Anatomie") u. deren Ursachen. Hauptaufgabe besteht in der Ermittlung der kausalen u. formalen Pathogenese der Erkrankungen. Die Veränderungen der Organe u. Gewebe werden systematisch erfasst, dokumentiert u. durch histochemische, biochemische, zytochemische, immunhistochemische u. molekularbiologische Untersuchungen ergänzt. Dabei werden aus einer Vielzahl einzelner Befunde die Gesetzmäßigkeiten bei der Krankheitsentwicklung (Pathogenese) erfasst. Die Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Klassifikation der Erkrankung.
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systematische Anordnung der chemischen Elemente anhand ihres Atomgewichts (u. damit der Ordnungszahl), so dass sich in periodischen Abständen Elemente mit ähnlichen chemischen Eigenschaften wiederholen. Beruht auf Zahl der Hüllenelektronen bzw. auf der Kernladung.
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die den Knochen umhüllende, gefäß- u. nervenreiche, bindegewebige „Bein-“, „Knochenhaut“, mit tiefer zellreicher Kambiumschicht (knochenbildend) und faserreicher Außenschicht.
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Teil eines kombiniert festsitzend-herausnehmbaren Zahnersatzes, der fest auf einem Pfeiler zementiert wird.
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individuell gebogenes Halteelement kieferorthopädischer Plattenapparaturen, als Doppelklammer in zwei benachbarten Interdentalräumen, daher die Okklusion wenig störend. Das Biegen erfolgt mit Pfeilbiege- u. Pfeilknickzange.
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Registrierverfahren zur Bestimmung der horizontalen Kieferrelationen unter Verwendung der Spitze des gotischen Bogens als Referenzpunkt für die zentrische Kondylenposition; Unterkiefergrenzbewegungen, Stützstiftregistrierung.
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negativer, dekadischer Logarithmus der H+-Ionenkonzentration einer Lösung. Saurer Bereich pH 0-7, alkalischer Bereich 7-14; pH-Wertbestimmung durch Farbindikator oder durch Spannungsdifferenzmessung (pH-Meter).
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Legierungen aus preiswerten, unedlen Metallen zu Übungszwecken in der zahnmedizinischen Ausbildung, aber auch zur Fertigung von Transferkappen. Wegen des den einfachen hochgoldhaltigen Goldlegierungen ähnlichen Schmelzverhaltens, aber auch aufgrund der goldähnlichen Farbe werden Kupferlegierungen mit Zinn (Cu > 90 m%, -Zinnbronze) oder mit Zink (Cu > 65 m%, -Messing) verwendet, beide auch mit weiteren Zusätzen (z.B. Al, Co, Fe, Pb, Sn, Zn) in kleineren Mengen. Messinge dieser Zusammensetzung (Randolf, Wiegold) dienten im 1. Weltkrieg u. danach als Goldersatzlegierungen für Zahnersatz, wurden dann aber als für diesen Zweck prinzipiell untauglich eingestuft.
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Salz der Ortho-, Meta- oder Polyphosphorsäuren; i.e.S. ein Metallsalz der dreibasigen Orthosäure (H3PO4), u. zwar als primäres ("Dihydrogen-Ph."), sekundäres ("Hydrogen-Ph.") oder tertiäres Ph.; Hydroxylapatit. - Ferner saure u. neutrale Phosphorsäureester, z.T. als wichtige Bausteine in Nucleinsäuren u. synthetischen Wirkstoffen.
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schwache dreibasige Säure, i.e.S. die Orthophosphorsäure H3PO4; durch Erhitzen entsteht unter Wasseraustritt zunächst Pyrophosphorsäure H4P2O7, dann Metaphosphorsäure HPO3, eine glasige Substanz; Salze: Phosphate. Orthophosphorsäure ist Hauptbestandteil der flüssigen Komponente der Silikat- u. Zinkoxid-Phosphatzemente. Die nach Einbringen des noch plastischen Zementes austretende P. diffundiert bis zu 1 mm in das Dentin (mögliche Pulpaschädigung!). - P. ist darüber hinaus in Ätzgelen zu ca. 30-40% enthalten
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das Einstechen oder Einziehen von Körperschmuck (z.B. Ringe) in die Haut oder Schleimhaut in verschiedenen Körperregionen (z.B. Ohrläppchen, Nasenflügel, Lippen, Zunge, Nabel). P. kann zu Infektionen, Metalleinlagerungen, im Oralbereich auch zu Zahnschäden, Zahnverschiebungen u. Gingivarezessionen führen.
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Aufbissbehelf, der eine Kaudaltraktion der Kondylen der Kiefergelenke durch ein Hypomochlion im Molarenbereich der ipsilateralen Seite bewirken soll.
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Bakteriöser Zahnbelag, der bei mangelnder Zahnhygiene zu Zahnstein führt. Speisereste und zahlreiche Bakterien bilden einen an der Zahnoberfläche festhaftenden Zahnbelag, während der ,,Reifung" lagern sich immer weitere Bakterien an, so dass relativ dicke Schichten von Zahnbelag entstehen können. Die große Anzahl von Bakterien stellt eine erhebliche Bedrohung für den Organismus dar und ruft entsprechende Abwehrmechanismen hervor. Die Plaqueentfernung ist nur mit mechanisch-abrasiven Bürsten möglich, Spülungen können diesen festhaftenden Belag nicht mehr entfernen. Da die Plaque durch ihre zahnähnliche Farbe kaum auffällt, sollten diese Beläge durch Anfärben zur Kontrolle nach dem Putzen sichtbar gemacht werden. So können auch Belagreste noch erkannt und weggeputzt werden. 1) supragingivaler Zahnbelag; grauweiße, weiche Auflagerung auf freiliegenden Zahnoberflächen; sie besteht aus Nahrungsresten, Speichelbestandteilen sowie Bakterien u. ihren Stoffwechselprodukten. Als erster Keim heftet sich Streptococcus sanguis über Lectine dem Schmelzoberhäutchen an. Von Streptococcus mutans gebildete extrazelluläre Polysaccharide erhöhen die Adhäsion. V.a. Streptokokken wandeln Zucker in Milch- u. Brenztraubensäure um, die den Schmelz demineralisieren 2) subgingivaler Belag im Sulkus; setzt sich aus einem anhaftenden u. einem nichtadhärenten Bakterienanteil ("swimming plaque") zusammen. Mit dem Entstehen einer Parodontitis marginalis nimmt der Anteil parodontalpathogener Keime (Bakterien, parodontalpathogene) stark zu. 3) flächenhafte Primäreffloreszenz (Fleck) im Haut- bzw. Schleimhautniveau oder flach erhaben; z.B. senile P. (Druse), Plaques des fumeurs (Leukokeratosis nicotinica [palati]), Pll. muqueuses 4) heller, sich vital nicht anfärbender Fleck in einem dichten Bakterienrasen bzw. in Einschichtkultur infolge Auflösung durch Phagen. 5) beetförmige Gewebsveränderung, z.B. Plaques bei Arteriosklerose
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Entfernung der dem Zahn anhaftenden (weichen) Beläge im Zuge des Zähneputzens mit Zahnbürste u. -seide; darüber hinaus auch bei der professionellen Zahnreinigung;
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quantitative Erfassung des Plaque-Befalls u. seiner Verteilung im Gebiss. Weitergehende Untersuchungen streben an, die mikrobiologische Zusammensetzung qualitativ zu analysieren. Bekannteste Methoden sind der Plaque-Index nach Silness u. Löe - vierstufiger Index sowie nach Quigley u. Hein - sechsstufiger Index
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Beschichtungsverfahren zur Oberflächenvergrößerung von enossalen Implantaten, v.a. Titanimplantaten. Ziel ist eine bessere Osteogenese. Die P. erfolgt mit Hilfe eines Plasmabrenners; ein elektrisch gezündeter u. unterhaltener Lichtbogen in einem Gehäuse mit Gaszufuhr u. Austrittsdüse erzeugt durch seine enorme Temperatur (3.000-30.000°C) in der Düse einen Plasmastrahl hoher Temperatur u. Geschwindigkeit. In diesen Strahl wird mittels eines Fördergases das pulverisierte Schichtmaterial eingebracht, dort geschmolzen u. auf das zu beschichtende Substrat geschleudert, wo es beim Aufprall fladenförmig erstarrt; die Haftung der Schichten wird verbessert, wenn inerte Gase, z.B. Argon, verwendet werden; s.a. CVD, PVD.
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grauweißes, relativ weiches, duktiles kubisch-flächenzentriertes Edelmetall. Dichte 21,5 g/cm©¯; Schmelzpunkt 1.772°C; Atomgewicht 195,09; Ordnungszahl 78. Meist Bestandteil der Dentallegierungen auf Goldbasis, insbesondere der aufbrennfähigen Goldlegierungen. Platin-Metalleumfasst mit Ruthenium, Rhodium, Palladium (leichte P.-M.), Osmium, Iridium u. Platin (schwere P.-M.) sechs chemisch nahverwandte Edelmetalle, die in der Natur meist gediegen oder untereinander legiert vorkommen.
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Legierungen mit Platin als Hauptbestandteil (i.d.R. > 80 m% Pt); v.a. mit Iridium u. Rhodium für Geräte bei der Herstellung u. Verarbeitung von Spezialgläsern; als warmfeste Dichtungswerkstoffe, Katalysatoren, Heizleiter. Im Dentalbereich wurden Platin-Iridium-Legierungen, z.T. mit geringen Zusätzen von Palladium, zur Fertigung von angussfähigen Wurzelstiften verwendet; eingebrannte Crampons bestehen ebenfalls aus Pt-Ir-Legierungen.
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Epithel mit oberster Zellage aus flachen, besonders widerstandsfähigen Zellen; einschichtig (mit unregelmäßig begrenzten, fliesenartig aneinandergefügten Zellen) als Endo- u. Mesothel, in Henle Schleife (absteigender Teil), häutigem Labyrinth, Lungenalveole; mehrschichtig u. nicht-verhornt in Mundhöhle (einschließlich Stimmlippen), Speiseröhre, After, weibliche Harnröhre, Vagina (einschließlich Vestibulum u. Labia majora), Fossa navicularis der männlichen Harnröhre u. Tunica conjunctiva bulbi, verhornt (mit Stratum corneum, lucidum, granulosum, spinosum u. basale) als Epidermis.
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Maßnahme zur Herstellung von möglichst glatten Festkörperoberflächen (von Werkstücken, Füllungen etc.) mit möglichst geringer Rauhtiefe, i.d.R. durch mechanisches Abtragen von Oberflächengraten mit Hilfe von möglichst feinkörnigen Poliermitteln; insofern ist das P. eine Fortsetzung des Schleifens. Die zunehmende Glätte als Resultat der Politur mit Poliermitteln zunehmender Feinkörnigkeit wird optisch erkennbar am zunehmenden Glanz der bearbeiteten Oberfläche; Hochglanz resultiert, wenn die Rauhigkeit mit Werten unter 0,25 m deutlich kleiner als die Wellenlängen des sichtbaren Lichtes geworden ist. Im Endstadium der Politur können auch plastische Effekte zur Glättung beitragen; bei metallischen Werkstoffen sind polierte Oberflächen als Folge einer Kaltverfestigung härter als unbearbeitete Flächen. Metallische Werkstoffe lassen sich auch auf galvanischem Wege glätten (Glänzen). - Das P. von Kompositfüllungen mit Mikrofüllern erfolgt mit Diamantfinierern feinster Körnung (bis 15 µm) u. flexiblen Scheiben; Kompositfüllungen mit Makrofüllern werden nicht bearbeitet, damit die glatte Oberfläche, die durch das Anpressen der Matrize während der Polymerisation entstanden ist, nicht aufgerauht wird. - Das P. von Amalgamfüllungen erfolgt frühestens 24 h nach dem Legen mit schrittweisem Vorgehen unter Wasserkühlung u. niedriger Drehzahl (5000 min-©ˆ); verwendet werden Hartmetallfinierer, Abrasivgummi-Polierspitzen, Gummikelche, Bürstchen u. Polierpasten.
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Sammelbezeichnung für die zum Polieren genutzten, immer in feinster Körnung eingesetzten Materialien. Anders als bei den Schleifmitteln sind die P. oft gewollt weniger hart als das zu polierende Material, da beim Polieren das Glätten u. nicht das Abtragen im Vordergrund steht. Entsprechend schnell/groß ist der Verschleiß der P. Die Partikel sind in Flüssigkeiten, Pasten oder auch Wachs gebunden u. werden mit Hilfe rotierender Instrumente (Bürsten, Schwabbel) angewendet; rotationssymmetrische Polierkörper verwenden als Bindemittel vorwiegend Gummi (Gummipolierer). Im Dentalbereich verwendete P. sind in der Reihenfolge abnehmender Härte: Siliciumcarbid u. Aluminiumoxid, jeweils in Gummi; Bimsstein; Kieselgur; unterschiedliche Modifikationen des Calciumcarbonates (Kalkspat, Schlämmkreide); Chromoxid (Cr2O3, Poliergrün) u. Eisenoxid (Fe2O3, Pariser-, Polierrot), jeweils in Wachs oder Seife; Zinkoxid (ZnO) mit Alkohol, Glycerin oder Wasser.
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Polierpaste macht Zahnoberflächen von Zahnersatz oder eigenen Zähnen glatt und glänzend
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chemische Verknüpfung verschiedener polyfunktioneller Moleküle zu einem Makromolekül (Polyaddukt); im Unterschied zur Polymerisation findet bei der Reaktion eine Umlagerung statt, meist von Wasserstoffatomen, z.B. bei der Reaktion von Dialkoholen mit Diisocyanaten zum Polyurethan. Enthalten die Ausgangssubstanzen auch Moleküle mit mehr als zwei funktionellen Gruppen, so erfolgt eine Vernetzung.
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Spritzgussverfahren, bei dem Polymethylmethacrylat in einer Aluminiumkartusche in das vollautomatisch arbeitende Spritzgussgerät eingesetzt wird. Sobald der Kunststoff geschmolzen ist, wird er unter hohem Druck in die Hohlform in der Küvette gepresst.
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durch Polykondensation der Kohlensäure (bzw. geeigneter Derivate, z.B. Phosgen) mit linearen Alkoholen, in den meisten Fällen Dihydroxydiphenylpropan (HO-C6H4-C[CH3]2-C6H4-OH, Bisphenol-A), entstandene thermoplastische Polyester. Das Bisphenol-Carbonat ist ein mechanisch sehr stabiler Kunststoff, dessen Verwendung als Prothesenkunststoff sich jedoch wegen der komplizierten Verarbeitung (Spritzgussverfahren) nicht durchgesetzt hat; allerdings werden Folien u. Platten aus diesem Material für die Fertigung von Stumpfkäppchen u. individuellen Löffeln durch Tiefziehen genutzt.
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allgemein: Sammelbezeichnung für z.T. sehr unterschiedliche Polymere (z.B. Cellulose) mit dem gemeinsamen Merkmal, dass ihre Monomere über eine Sauerstoffbrücke (-C-O-C-, Etherbindung) verbunden sind; sie entstehen z.B. aus Formaldehyd oder aus sauerstoffhaltigen heterozyklischen Verbindungen (etwa Ethylenoxid) unter Ringöffnung. Speziell im Dentalbereich: elastisch-irreversible Abformmaterialien; die Komponenten enthalten neben Farb- u. Füllstoffen in der Basispaste Polyethercopolymere aus äquimolaren Anteilen der Heterocyclen Ethylenoxid u. Tetrahydrofuran (5-Ring aus Sauerstoff u. 4 CH2-Gruppen), mit endständigen Aziridingruppen; diese werden durch die katalytische Wirkung eines in der Härterpaste enthaltenen aromatischen Sulfonsäureesters geöffnet (s.u. Epimine) u. ermöglichen dann die Vernetzung zum Elastomer. Diese Reaktion verläuft additiv, also ohne Kondensatbildung, so dass die P.-Abformungen sehr volumenstabil sind u. ohne Präzisionseinbuße über mehrere Tage gelagert werden können; allerdings erfahren P. schon im feuchten Milieu unter Wasseraufnahme eine deutliche Quellung.
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(griech. meros = Teil) natürliche oder synthetisierte organische, aber auch anorganische, kettenförmige Makromoleküle (Molekulargewicht > 10.000), die durch Polymerisation (Polymerisate), Polyaddition (Polyaddukte) oder Polykondensation (Polykondensate), d.h. durch zahlreich wiederholte chemische Verknüpfung identischer oder einiger weniger verschiedener Ausgangsmoleküle entstanden sind;
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chemische Verknüpfung zahlreicher kleiner identischer, aber auch verschiedenartiger Moleküle (Monomere) zu einem Makromolekül (Polymer, Polymerisat): 1)durch Reaktion von Kohlenstoff-Doppelbindungen, z.B. beim Ethylen zum Polyethylen: Formel 1 2) durch Öffnen von ringförmigen Strukturen, z.B. beim Epoxyethan zum Polyether: Formel2 Wie bei der Polyaddition werden bei der P. keine Nebenprodukte (Kondensate) abgespalten. Bei den Dentalkunststoffen sind die Monomere überwiegend Derivate der Acrylsäure, also Moleküle mit Doppelbindungen. Die P. beginnt nach der (zufälligen) Aktivierung eines Monomeren (etwa Aufrichtung der Doppelbindung: C=C -> oC-Co) durch Energiezufuhr (Wärme, Licht) oder (gezielt) durch geeignete radikalische oder ionische Startersubstanzen (Initiatoren); von den bei Doppelbindungen möglichen Mechanismen ist der radikalische der wichtigste u. bei den Dentalkunststoffen maßgebend; dabei erfolgt die Aktivierung durch ein Startradikal (Radikal, Symbol: Ro); die Startreaktion liefert ein neues Radikal, an welches sich ein nächstes u. dann weitere Monomere in exothermer Reaktion (Polymerisationswärme) anlagern: Formel3 Es resultiert ein aus einer Folge von Kohlenstoff-Atomen bestehendes Kettenmolekül zunehmender Länge (Kettenwachstum), bis schließlich der radikalische Zustand verloren geht, im einfachsten Fall durch Reaktion zweier Radikale miteinander (Kettenabbruch). Die Startradikale entstehen aus Peroxiden (meist Benzoylperoxid), die den zu polymerisierenden Substanzen beigemischt sind; die Peroxide zerfallen entweder beim Erwärmen (ca. 70°C) in zwei Radikale (Heißpolymerisation) oder reagieren nach gezielter Zugabe eines Reduktionsmittels (Beschleuniger, z.B. Sulfinsäuren, etwa Toluolsulfinsäure; tertiäre Amine, etwa Dimethyltoluidin) mit diesem unter Abspaltung eines Radikals (Autopolymerisation). Bei der Lichtpolymerisation werden Photoinitiatoren verwendet, die unter Einwirkung von UV-A-Strahlung (inzwischen obsolet) oder sichtbarem kurzwelligem Licht Startradikale freisetzen. Bei der P. identischer Monomere resultiert ein Homopolymerisat, zwei oder mehr verschiedene Monomere polymerisieren zu einem Copolymerisat; verfügen zumindest einige Monomere über eine zweite funktionelle Gruppe (Doppelbindung, Ring), so entstehen bei der P. Verzweigungen u. - mit zunehmender Konzentration dieser Moleküle - auch Vernetzungen. Die bei der P. zunehmende Molekülgröße bzw. -länge bewirkt grundsätzlich eine Zunahme der Viskosität des Reaktionsgemisches, schließlich bis zur Verfestigung; - vgl. Polykondensation.
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benennt die Zahl der nach einer Polymerisation in einem Makromolekül enthaltenen Ausgangsmoleküle (Monomere); bei Makromolekülen aus nur einem Monomertyp ergibt das Produkt aus P. u. Molekulargewicht des Monomers das Molekulargewicht des Makromoleküls. Da bei einer Polymerisation unterschiedlich lange Makromoleküle resultieren, lässt sich für ein Polymerisat nur ein mittlerer P. angeben.
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Differenz der Volumina einer Substanz im monomeren u. polymeren Zustand; sie resultiert aus der Tatsache, dass die mittleren Distanzen der Monomeren (molekulare Abstände) größer sind als die der Bausteine in den Polymeren (atomare Abstände). Bei gegebener Länge eines Makromoleküls ist die P. um so größer, je kleiner die Monomere sind, je häufiger also das Ereignis Kettenwachstum erfolgte. Die P. des wichtigsten Dentalkunststoffes, Polymethylmethacrylat, beträgt ca. 21 Vol.%; im Dentalbereich wird der nachteilige Einfluss der P. auf die Dimensionstreue von Gegenständen aus nach der Formung zu polymerisierenden Materialien mit Hilfe des Pulver-Flüssigkeit-Verfahrens reduziert.
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Unterschieden wird nach dem Ausgangszustand des Monomers; bei der Massepolymerisation (fälschlich auch als "Blockpolymerisation" bezeichnet) erfolgt die Polymerisation in der reinen, nur den Initiator enthaltenden Monomerflüssigkeit; bei diesem P. bereitet die Abfuhr der Polymerisationswärme Schwierigkeiten. Zerspante Massepolymerisate dienen als Pulver (Splitterpolymerisat) beim Pulver-Flüssigkeit-Verfahren. Bei der Lösungspolymerisation ist das Monomer in einem Lösungsmittel enthalten, in dem auch das Polymer löslich ist; eine Trennung erfolgt dann oft erst im Zuge einer Anwendung, etwa als Klebstoff. Ist das Polymerisat im Lösungsmittel des Monomers unlöslich, so fällt es im Laufe der Polymerisation als mehr oder weniger feines Pulver aus (Fällungspolymerisation). Bei der Perlpolymerisation polymerisieren Monomertröpfchen als Emulsion in einer wässrigen Phase zu kugelförmigen Partikeln (Perlpolymerisat). Die Tröpfchengröße kann durch spezielle Emulgatoren, aber auch durch Rühren beeinflusst werden. Die Pulver für das Pulver-Flüssigkeit-Verfahren sind meist Perlpolymerisate;
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die bei einer Polymerisation, aber auch bei der Polymerbildung durch Polyaddition u. Polykondensation auftretende Wärme infolge der exothermen Kettenwachstumsreaktionen;
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Polymethylmethacrylat -PMMA glasklares thermoplastisches Polymerisat des Methacrylsäuremethylesters, auch unter der Bez. Plexiglas. Im Dentalbereich ist PMMA der am meisten benutzte Kunststoff zur Fertigung von partiellen u. totalen Prothesen (Prothesenkunststoffe) sowie von kieferorthopädischen Geräten; dann zur Imitation der Schleimhautfarbe rosa eingefärbt. Die bevorzugte Verwendung im Dentalbereich beruht auf der guten Mundbeständigkeit u. Schleimhautverträglichkeit, v.a. aber auf der vergleichsweise einfachen Verarbeitbarkeit (Kunststoffverarbeitung); die mechanischen Eigenschaften dagegen, insbesondere die Kerbschlag(biege)festigkeit, sind im Vergleich zu anderen Kunststoffen mäßig. P. ist bei den Kronen-Brücken-Materialien weitgehend verdrängt durch Diacrylate.
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1) Sammelbegriff für Zwischenglieder von Brücken. 2) historischer, industriell gefertigter Keramikzahn mit konvexer, der Alveolarschleimhaut aufliegender Fläche, wurde mit dem metallischen Brückengerüst vernietet.
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1) Gruppe hochwertiger Keramikwerkstoffe auf Silikatbasis; weißes, sehr hartes, chemisch sehr beständiges, durchscheinendes, wenig poröses Material. Das für Tafelgeschirr u. Laborgeräte typische Hartporzellan wird aus Mischungen von 50-70 m% Kaolin u. annähernd gleichen Mengen Quarz u. Feldspat gebrannt. Das Brennen erfolgt bei Temperaturen um 1500°C, wobei der Feldspat zum Bindemittel schmilzt u. gläsern erstarrt. Die erforderliche Brenntemperatur u. die Härte nach dem Brennen nehmen zu mit dem Kaolingehalt, die Transluzenz steigt mit dem Feldspatanteil. Weichporzellan hat Kaolingehalte < 50 m%. 2) aus P. gefertigte Gegenstände. P. wurde Anfang des 7. Jahrhunderts n.Chr. in der chinesischen Töpfereikunst entwickelt; die Herstellung in Europa gelang erstmalig in Sachsen durch Johann Friedrich Böttcher (1682-1719).
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charakteristisches geometrisches Gebilde, das sich bei der Aufzeichnung der Unterkiefergrenzbewegungen am Inzisalpunkt in der Sagittalebene ergibt.
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(latein.) hinterer, rückwärtiger. - Führung mechanische Führung des Unterkiefers durch die beiden Kiefergelenke - im Gegensatz zur „anterioren F.“ durch die okkludierenden Zähne.
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gedachte Gerade von der mesialen Approximalen des Eckzahnes zur lingualen Fläche des Tuberculum retromolare. Sie entspricht ungefähr dem Verlauf der Lingualflächen der unteren Seitenzähne.
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Lösung aus einem hydrophilen Monomer in Wasser, Aceton oder Ethanol, die bei Kompositrestaurationen auf das konditionierte Dentin aufgetragen wird. Sie sickert in die Schmierschicht bzw. angeätzte Dentinoberfläche ein u. bildet eine Vermittlerschicht zwischen dem hydrophilen Dentin u. dem anschließend aufgebrachten hydrophoben Dentinadhäsiv. Ziel ist ein fester Verbund zwischen Dentin u. Komposit.
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Teil eines Geschiebes oder einer Doppelkrone, der fest auf einen Pfeilerzahn zementiert wird;
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das bis zur vollständigen Entwicklung des Zahnes gebildete Zahnbein (zur Unterscheidung vom Sekundärdentin);
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Karies an einer noch nicht mit einer Füllung versehenen Zahnfläche (im Gegensatz zur Sekundärkaries am Füllungsrand).
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erste Phase der Kavitätenpräparation, in der das kariöse Dentin entfernt wird. Dabei werden rotierende Instrumente (z.B. Rosenbohrer) oder Handinstrumente (Exkavator) verwendet. Die Präparation mittels Laser spielt in der Zahnerhaltung nur eine untergeordnete Rolle.
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mechanisch feste Verbindung natürlicher Zähne durch verlötete, an einem Stück gegossene oder durch starre Geschiebe verbundene Kronen. Im Gegensatz zur Sekundärverblockung bleibt die P. auch nach Abnahme evtl. vorhandener Prothesen erhalten.
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Eingliederung von Zahnersatz mit provisorischen Zementen zur Überprüfung von Okklusion, Ästhetik u. Funktion eines Zahnersatzes.
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Einsetzen von Kronen u. Brücken mit provisorischen Zementen. Provisorisch zementierte Kronen u. Brücken können vom Zahnarzt zerstörungsfrei entfernt werden, um die Restauration ggf. noch zu verändern oder wenn eine Pulpareaktion nicht auszuschließen ist.
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relative Vorlage des Unterkiefers; dreidimensionale Überentwicklung des Unterkiefers (Makrogenie) gegenüber dem Oberkiefer u. Schädel, mit umgekehrtem Frontzahnüberbiss, meist mit Kreuzbissstellung im Seitenzahnbereich u. weiteren Zahnstellungsanomalien wie Reklination im Ober- u. Proklination im Unterkiefer. Es resultieren zudem eine Prominenz des Unterkiefers u. eine positive Lippentreppe (sog. Habsburger Lippe). Zusätzliche Symptome sind ein abgeflachter Kieferwinkel, eine flache Supramentalfalte u. die betonte Nasolabialfalte. Die erbliche Komponente ist unbestritten. - Therapie: Versuch der frühzeitigen kieferorthopädischen Behandlung, meist aber chirurgisch durch Progenieoperation. Später kieferorthopädische Nachbehandlung.
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Modifikation des Aktivators, mit der ein im Vergleich zum klassischen Aktivator reziproker Effekt (Umkehraktivator, Umkehrbionator) auf das Wachstum erreicht werden soll. Der Oberkiefer soll in seiner Entwicklung gefördert, der Unterkiefer in seinem Wachstum gehemmt werden. Eine Konstruktionsbissnahme ist durch die sehr begrenzte Retralverlagerungsmöglichkeit des Unterkiefers nur stark eingeschränkt möglich, am ehesten bei einem progenen Zwangsbiss (Pseudoprogenie). - Bekannte Modifikationen sind der Progenieaktivator nach Wunderer, der die Progenieschraube nach Weise verwendet, mit der eine sukzessive Dorsalverlagerung des Unterkiefers vorgenommen werden kann, u. der Aktivator nach Leger-Sörensen (LS-Duobloc-Aktivator).
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chirurgische Korrektur der Fehlstellung des Unterkiefers bei der mandibulären Prognathie. Nach detaillierter Progenieplanung erfolgen die Osteotomie des Unterkiefers, seine Mobilisation u. Transposition in die angestrebte Stellung in Intubationsnarkose. Die Retention u. Fixation erfolgen durch Drahtnähte oder Plattenosteosynthese mit intermaxillärer Ruhigstellung. Nach knöcherner Heilung Lösen der Verschnürung, evtl. Einschleifen u. kieferorthopädische Nachbehandlung. Später operative Entfernung der Drähte oder Schrauben. - Klassische Operationsmethoden sind die P. nach Obwegeser-Dal Pont im aufsteigenden u. nach Dingman im horizontalen Unterkieferast.
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ursprüngliche Bez. für den vorstehenden, vergrößerten Oberkiefer (relative Vorlage des Oberkiefers), heute für beide Kiefer verwendet als maxilläre P. für den Oberkiefer und mandibuläre P. für den Unterkiefer (Progenie) oder als bignathe P. (
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Vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten, z.B. Karies.
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Der Zahntechniker stellt Prothesen her, um verlorengegangene Zähne, Teile des Gaumens und des Kiefers zu ersetzen. Es gibt Voll- bzw. Teilprothesen mit unterschiedlichen Verankerungsmöglichkeiten. 1) der Ersatz fehlender Zähne. P. lassen sich einteilen nach: a) noch vorhandenen Zähnen (Teilprothese, Totalprothese), b) Art der Abstützung in parodontalgestützte, schleimhautgetragene u. parodontal-schleimhautgetragene P., c) Entfernbarkeit durch den Patienten in herausnehmbare, festsitzende sowie kombiniert festsitzend-herausnehmbare P.; s.a. Interimsprothese, Immediatprothese, Resektionsprothese, Epithese. - abgestützte an Zähnen oder Implantaten abgestützter, gegen Einsinken in die Alveolarschleimhaut gesicherter Zahnersatz. Dazu werden Stützelemente wie Klammern mit Auflage, Doppelkronen (Teleskopkronen) oder Geschiebe verwendet; s.a. Prothesen, senkbare. - chirurgische Zahn- u. Kieferersatz, der vom Kieferchirurgen u. Prothetiker z.B. nach einer Oberkieferresektion eingegliedert wird (Resektionsprothese); s.a. Epithese. - parodontal abgestützte Zahnersatz, der über Zähne Kaukräfte auf das Parodontium weiterleitet; s.a. Abstützung. - partielle Zahnersatz für den Kiefer mit noch vorhandenen Zähnen (Teilprothese). - provisorische Interimsprothese. - rationierte obere Teilprothese mit Überquerung des Gaumens durch ein Transversalband; - schleimhautgetragene bei denen Kaukräfte ausschließlich auf die Schleimhaut des Alveolarfortsatzes übertragen werden. - senkbare, die nur der Alveolarschleimhaut aufliegen u. nicht an Zähnen oder Implantaten abgestützt sind. Senkbare P. sinken durch die Kaubelastung in die Schleimhaut ein u. können zu rasch fortschreitendem Alveolarkammabbau führen. In der Nähe natürlicher Zähne verursachen sie parodontale Schäden u. sind daher - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nur als Interims- oder Immediatersatz indiziert. - skelettierte Oberkiefer-Teilprothese mit skelettiertem Verbinder im Gegensatz zur gaumenbedeckenden Modellgussprothese. - temporäre Interimsprothese. - totale Zahnersatz für den zahnlosen Kiefer, Totalprothese. 2) aus körperfremdem, unbelebtem Material hergestelltes "Ersatzstück" zur möglichst vollkommenen Substitution eines Körperteils in Form u./oder Funktion (einschließlicher elektronischer Hör-, Seh- u. Sprechhilfen); unterschieden als Ekto- u. Endoprothese; i.e.S. das eigen- (z.B. kinematisch) oder fremdtätig (myoelektrisch, pneumatisch) bewegte Kunstglied (Arm-, Ober-, Unterschenkel-P. etc.).
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Dem Kiefer und der Mundschleimhaut direkt aufliegender Teil der Prothese wird auch als Basis bezeichnet und sollte möglichst klein gehalten werden. Die Prothesenbasis trägt Verbindungselemente und Zähne.Unterfläche einer abnehmbaren Prothese, die Kontakt zur Schleimhaut der Kiefer hat. Sie endet im oralen Bereich ca. an der Grenze zwischen beweglicher u. unbeweglicher Schleimhaut, sublingual an der Kinn-Zungenbein-Linie (Linea mylohyoidea), palatinal am Übergang vom harten zum weichen Gaumen. Zur Verteilung von Kaukräften auf möglichst große Schleimhautflächen u. zur damit einhergehenden Reduzierung des Druckes sollte die P. maximal ausgedehnt werden. Aus hygienischen Gründen muss die P. geglättet werden. - s.a. Reliefgriffigkeit.
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Maßnahmen zur Reinigung von Zahnersatz u. Keimreduktion auf der Prothesenoberfläche; kann durch mechanisches Bürsten u. Anwendung chemischer Prothesenreiniger durchgeführt werden. Für die häusliche P. durch den Patienten ist Bürsten trotz Anwendung chemischer Prothesenreiniger gegenwärtig unverzichtbar.
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Krankheitsbild, das die Annahme von Zahnersatz durch den Patienten erschwert oder unmöglich macht. Symptome: Brennen, Wundgefühl, Geschmacksirritationen, Parästhesien. Von körperlichen Ursachen der P., wie z.B. allergische Reaktionen auf Materialien, die zur Herstellung von Prothesen verwendet werden, sind seelische u. psychosomatische Ursachen (z.B. Depression) abzugrenzen.
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zur Imitation der Schleimhautfarbe rosa eingefärbte Kunststoffe für die Fertigung von totalen u. zur Ergänzung von partiellen Prothesen. Meistens Polymethylmethacrylat (PMMA); die Einfärbung erfolgt mit Cadmiumsulfid (CdS) u. -selenid (CdSe), aber auch, wegen der gegen Cadmium erhobenen Bedenken, mit organischen Farbstoffen; Farbträger sind dabei die Pulverpartikel der in aller Regel nach dem Pulver-Flüssigkeit-Verfahren zu verarbeitenden Materialien. Dazu auch thermoplastische, im Spritzgussverfahren zu verarbeitende Copolymerisate des Methylmethacrylates (MMA) mit anderen Estern des Methacrylates oder mit Styrol. Erfahrungsgemäß werden diese Copolymere häufig auch von Patienten toleriert, die eine nachgewiesene.
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alle Gewebe, die benutzt werden, um auf Zahnersatz auftreffende Kräfte weiterzuleiten. Dafür kommen prinzipiell in Frage: Mundschleimhaut, knöcherne Kieferteile, Zahnhartsubstanzen u. Zahnhalteapparat sowie Implantate. - I.e.S. nur die Mundschleimhaut zahnloser Kieferabschnitte mit den darunterliegenden knöchernen Kieferteilen (s. Abb.). Besondere Bedeutung hat das zahnlose P. für die Totalprothetik.
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Festlegung von Maßnahmen, die den Aufbau u. die Zusammensetzung einer Prothese bestimmen. Im Zuge der P. wird z.B. festgelegt, welche Zähne als Prothesenpfeiler benutzt werden sollen, welche Prothesenanker angewendet werden u. welche Ausdehnung u. Form eine Prothese haben soll. Ferner werden die zu verwendenden Materialien ausgewählt.
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Entzündung der Mundschleimhaut unter der Prothesenbasis. Meist scharf begrenzte Rötung. Eine P. kann durch ständige Schleimhautschädigung aufgrund schlecht sitzender, wackelnder Prothesen, Stoffwechselprodukten von der Prothese anhaftenden Bakterien, Candida-Infektion der Schleimhaut oder allergischer Reaktion auf Prothesenmaterialien hervorgerufen werden.
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Anpassung der Prothesenbasis nach Alveolarkammabbau. - direkte -Auftrag von Prothesenkunststoff auf die Prothesenbasis u. Einsetzen der Prothese in den Mund des Patienten mit noch formbarem Kunststoff; nach Abschluss der Kunststoffhärtung im Mund Entnahme der Prothese u. Nacharbeit. - indirekte - Auftrag von Abformmasse auf die Prothesenbasis u. Einsetzen mit Abformmasse. Nach Erhärten der Abformmasse Entnahme der Prothese aus dem Mund u. Ersatz der Abformmasse durch Prothesenkunststoff im Dentallabor.
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(auf die Sagittalebene projizierter) Weg, den der Gelenkkopf des Unterkiefers bei der Protrusion (Vorschubbewegung) beschreibt; meist als Bewegung der Scharnierachse registriert.
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offenes, S-förmiges oder geschlossenes, meist mit Doppelschlaufen versehenes Bewegungselement kieferorthopädischer Plattenapparaturen; dient zur Protrusion von Schneidezähnen sowie zur Bukkalbewegung von Eckzähnen u. Prämolaren.
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Wachsregistrat in gerader, nach vorn verschobener Position des Unterkiefers, dient der Einstellung der Kondylenbahnneigung bei halbjustierbaren Artikulatoren.
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starres, geschlossenes Bewegungselement kieferorthopädischer Plattenapparaturen; es dient v.a. der Protrusion steil stehender unterer Schneidezähne sowie zur Bukkalbewegung oberer Prämolaren
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Übergangslösung; In der Zahnheilkunde wird ein Provisorium übergangsweise bis zur Fertigstellung des Zahnersatzes getragen
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Sammelbegriff für provisorische Kronen u. Brücken. -laborgefestigte provisorische Kronen oder Brücken, die nach einer Abformung im Labor gefertigt werden, im Gegensatz zu direkt durch den Zahnarzt gefertigten P.;
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noch nicht mineralisierte Schicht neugebildeten Dentins nahe den Odontoblasten. Nach außen folgt eine Zone der Mineralisation (intermediäres Dentin).
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Dentes praemolares die beiden Zähne zwischen Eckzahn u. den Molaren (in der Zählung der 4. u. 5. Zahn); ihre Vorgänger sind die beiden Milchmolaren. Ihre Krone ist zweihöckrig; bis auf den 1.oberen P. haben sie i.d.R. eine Wurzel.
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1) Kavitätenpräparation. 2) Substanzabtrag am Zahn als vorbereitende Maßnahme zur Aufnahme einer prothetischen Restauration. Die P. wird unter Kühlung mit rotierenden Instrumenten, Schleifern u. Fräsern durchgeführt. Umfang u. Ausmaß der P. richtet sich nach der Art der anzufertigenden Restauration. P. können unterteilt werden nach Lage der Präparationsgrenze in Bezug auf die Gingiva, nach der Geometrie an der Präparationsgrenze u. nach Art der einzugliedernden Restauration in Kronen-, Teilkronen-, Inlaypräparation etc.
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im Zuge prothetischer oder konservierender Maßnahmen entstehender Übergang von der beschliffenen Zahnhartsubstanz zur nichtpräparierten Zahnoberfläche; i.e.S. die marginale Stufe bei der Kronenpräparation als winklige oder hohlgekehlte Stufe .Sie sollte an einer Abformung eindeutig erkennbar sein u. dient dem dichten Randschluss der Krone. Eine supragingivale P. beugt einer marginalen Parodontitis vor, ist aber bei hoher Lachlinie sichtbar. Aus ästhetischen Gründen ist eine subgingivale P. vorzuziehen, Voraussetzung sind einwandfreie Passung der Krone u. eine gute Mundhygiene.
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Gussverfahren mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen u. Werkstoffen, mit dem Ziel einer möglichst guten Dimensionstreue des Gussstückes im Vergleich zum Modell; das erfordert neben dem exakten Einbetten insbesondere eine Schwundlenkung bezüglich der Erstarrungskontraktion (Lunker) sowie die Kompensation der thermischen Kontraktion des Gussstückes bei der Abkühlung von der Solidus- auf die Gebrauchs-(Raum-)Temperatur durch eine entsprechende Gesamtexpansion der Einbettmasse.
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zweiteiliges Modell aus Primär- u. Sekundärsockel, meist aus Gips Typ IV hergestellt, das eine hohe Präzisionsanforderung an Maßhaltigkeit u. Oberflächengüte erfüllt.
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unphysiologischer Überbiss der unteren über die oberen Schneidezähne, daher Erscheinungsbild wie bei der echten Progenie. Ursache ist eine dentale u./oder alveoläre Protrusion ohne skelettale Beteiligung, durch a) Fehlstellung von Oberkieferzähnen (Kippung, Verlagerung), b) vorzeitigen Zahnverlust durch Extraktion, c) Zahnunterzahl, d) Zustand nach operativer u./oder kieferorthopädischer Fehlbehandlung bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten.
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Zahnfleischtasche, deren pathologische Tiefe (mehr als 2 mm) nicht durch Absinken des Epithelansatzes bedingt ist, sondern nur durch Anschwellen des Zahnfleischrandes infolge einer Entzündung.
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das Mark bzw. Parenchym eines Organs. I.e.S. (P. dentis PNA) das Zahnmark, das Weichgewebe im Innern des Zahnes, die P. füllt Pulpakavum u. Wurzelkanäle aus u. ist insofern ein verkleinertes Abbild der äußeren Zahnform. Am Foramen apicale geht sie mit zahlreichen Verzweigungen in das Desmodont über. Die P. wird nach dem Durchbruch durch Sekundärdentin verkleinert, v.a. im Bereich inzisal gerichteter Divertikel an den Frontzähnen oder an den Wurzelkanaleingängen. Vielfach bleiben nach mesial gerichtete Pulpahörner an ersten Molaren erhalten. Zusätzliche Verbindungen zwischen P. u. Desmodont können am Boden des Pulpakavums bestehen, an der Wurzel als Seitenkanal. Die Lage der Wurzelkanaleingänge ist für die Exstirpation der Pulpa u. die Wurzelkanalaufbereitung bedeutsam. Die Struktur der P. ähnelt zunächst embryonalem, gallertigem Bindegewebe. Ihre Peripherie ist von einem Odontoblasten-Saum besetzt. Darunter folgt eine zellarme (=Weil Zone), dann eine zellreiche Schicht; diese enthält den von Nervenfasern gebildeten Raschkow* Plexus.
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Freilegung der Pulpa; 1) in Ausnahmefällen Folge einer Fraktur oder tiefer Karies; meist jedoch i.S. des unbeabsichtigten u. unerwünschten Abhebens einer letzten dünnen Dentinschicht bei der Präparation. Ein austretender Blutstropfen kann dies anzeigen. Der Versuch, die Pulpa über eine direkte Überkappung zu erhalten, ist angezeigt, wenn keine Schmerzen als Verdachtsmoment für eine beginnende Pulpitis vorausgegangen sind u. die P. im gesunden Dentin erfolgte. 2) beabsichtigte P. zum Zweck der Exstirpation.
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fauliger Zerfall des nekrotischen Pulpagewebes durch Bakterien. Dabei werden Gase wie Kohlendioxid, Ammoniak u. Schwefelwasserstoff (Geruch!) gebildet. Im Anfangsstadium symptomfrei. Bei geschlossenem Pulpakavum erfolgt eine Infektion über das Foramen apicale hinaus, der Zahn wird perkussionsempfindlich als Symptom einer apikalen Parodontitis. Bei langsamerem Fortschreiten der Infektion entwickelt sich die chronische apikale Parodontitis zunächst ohne Beschwerden (Nachweis im Röntgenbild). Therapie: Trepanation des Pulpakavums (meist noch geschlossen). Aufbereitung u. Füllung des Wurzelkanals werden oft in einer Sitzung durchgeführt. Soweit noch eine temporäre Wurzelfüllung eingebracht wird, ist hierfür nur mehr Calciumhydroxid indiziert.
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der von der Kronenpulpa eingenommene Raum im Inneren des Zahnes meist im Zusammenhang mit der Wurzelkanalbehandlung benutzte Bez. Im Gegensatz schließt der Begriff Cavitas dentis (Pulpahöhle) auch die Wurzelpulpa mit ein.
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Verlust der Vitalität des Zahnmarks mit Übergang zur Kolliquationsnekrose. Proteolytische Enzyme (z.B. von Bacteroides) bewirken dabei eine Verflüssigung der Strukturen (s.a. Pulpagangrän). Ätiologie: Entzündung, Trauma, Präparationsschaden durch mangelhafte Kühlung. Symptome: Die P. ist zunächst symptomlos, bei Ausbreitung der Infektion treten die Zeichen der akuten oder chronischen apikalen Parodontitis auf. Die Frühdiagnose erfolgt durch den negativen Ausfall der Sensibilitätsprüfung. Therapie: Trepanation des Zahnes mit anschließender Wurzelkanalaufbereitung u. -füllung. - Die Pulpanekrose bei Milchzähnen ist meist durch Karies bedingt. Müssen Milchmolaren aus Platzhaltergründen erhalten bleiben, sollten eine Vitalexstirpation mit Formokresol u. eine anschließende Wurzelfüllung mit Zinkoxid-Eugenol durchgeführt werden.
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- Dentinwundverband, Dentinwundversorgung Auftragen von Substanzen auf den Kavitätenboden, um eine Schädigung der Pulpa durch Diffusion von Füllungsbestandteilen bzw. Infektion zu vermeiden. Bei einem Abstand des Kavitätenbodens zur Pulpa von < 1mm ist Ca
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entzündliche Erkrankung des Zahnmarks, meist infektiös (bei Karies, evtl. auch hämatogen oder retrograd, von Zahnfleischtaschen durch das Foramen apicale), seltener durch mechanisch-traumatische, chemische u. thermische Reize. Das Frühstadium der Hyperämie kann bei andauerndem Reiz in eine akute oder chronische Pulpitis übergehen. Eine schematisierte Einteilung erfolgt nach Ausdehnung u. Exsudat. - acuta -Akutstadium der P. mit Kapillarerweiterung u. Austritt von Granulozyten u. Serum (P. a. serosa); in der Folge bauen proteolytische Enyzme die Grundstruktur ab, es entsteht Eiter (P. a. purulenta). Oft Spontanschmerzen; aus der Symptomatik ist jedoch der histologische Befund nicht zu erschließen; - chronica meist symptomlose Reaktion des (noch geschlossenen) Zahnmarks auf Noxen, überwiegend mit Lymphozyteninfiltrat; häufiger Zustand nach Legen ausgedehnter Füllungen (P. chr. clausa). Selten sind die offenen Formen, die P. chr. aperta ulcerosa bzw. granulomatosa, der Pulpapolyp. Möglich ist eine akute Exazerbation, auch eine Nekrose als Spätfolge. Eine seltenere Sonderform ist das interne Granulom.
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hauptsächlich bei der Verarbeitung von Dentalkunststoffen genutztes Verfahren: Aus Monomer-Flüssigkeit u. einem Pulver bereits polymerisierter Partikel wird ein formbarer Teig gemischt, der nach der Formgebung durch Polymerisation des Monomeranteils härtet (im Dentalbereich als "chemoplastisches Verfahren" bezeichnet). Die Pulverpartikel, meist kugelförmig (Perlpolymerisation), aber auch splitterförmig (Späne von einem massepolymerisierten Block), werden vom Monomer angelöst, aber auch in den oberflächennahen Schichten gequollen (Anquellen), so dass bei der nachfolgenden Polymerisation in den Grenzflächen die bereits vorhandenen mit den neuentstehenden Polymeren unter Bildung eines interpenetrierenden polymeren Netzwerkes verfilzen; es resultiert eine physikalische Bindung der Partikel in der nachträglich polymerisierten Matrix. Der Zweck des Verfahrens ist es, die bei der Verarbeitung anfallende Polymerisationsschrumpfung (für Polymethylmethacrylatmonomer ca. 21Vol.%) herabzusetzen: Die Schrumpfung des Gemisches resultiert lediglich aus dem Monomeranteil u. beträgt bei einem Pulver-Flüssigkeitsverhältnis von beispielsweise 2:1 nur noch ein Drittel, im Falle des PMMA also 7Vol.%; entsprechend wird die pro Volumeneinheit anfallende Polymerisationswärme reduziert;
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Methode zur Reinigung der sichtbaren Zahnoberfläche von Belägen und Verfärbungen
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Schweißen unter Nutzung der Widerstandswärme bei Stromdurchgang (Widerstandsschweißung). Die Stromzuführung erfolgt mit Hilfe spitzer Kupferelektroden; die entlang der Strombahn entstehende Schmelze erstarrt zu einem Schweißkanal mit (möglichst) kleinem Querschnitt, also mit "punktförmigen" Enden an der Oberfläche.
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