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kristallines Siliciumdioxid (SiO2); formal das Anhydrid der Kieselsäure infolge Polykondensation. Als Mineral: farbloser Bergkristall; mit färbenden Beimengungen: Amethyst (violett), Rauchquarz (grau), Rosenquarz (rosa), verunreinigt als (Quarz-)Sand; schwach wasserhaltig als Opal u. Feuerstein. Schmelztemperatur ca. 1.710°C; die Kristallisation aus der Schmelze ist schwierig; die Schmelze neigt zu starker Unterkühlung u. anschließendem Einfrieren zum Quarzglas. Kristalliner Quarz erfährt zahlreiche Kristallgitterumwandlungen; die Hauptmodifikationen sind: hexagonaler -Quarz, stabil bis 867°C; rhomboedrisches -Tridymit, stabil zwischen 867°C u. 1.470°C; kubisches -Cristobalit, stabil zwischen 1.470°C u. Schmelztemperatur. Beim Abkühlen können die Umwandlungen unterdrückt werden, so dass instabiles Cristobalit u./oder Tridymit auch bei Raumtemperaturen existieren, dann allerdings in weiteren Modifikationen: -Tridymit < 163°C u. -Tridymit < 117°C; -Cristobalit < 270°C; die sehr stabile Quarzmodifikation existiert ebenfalls in zwei Formen: bis 575°C als -, darüber als -Quarz. Die Umwandlungen sind mit z.T. beträchtlichen Volumenänderungen verbunden, deren für Dentalzwecke wichtigste die Expansion des Cristobalits ( -> ) in Einbettmassen ist. Quarz wird nur von Flusssäure angegriffen, löst sich aber in Schmelzen von Alkalihydroxiden leicht zu Silikaten; Quarzsand ist ein wichtiger Rohstoff für die Glas- u. Keramikindustrie. Anwendung im Dentalbereich als Sandstrahlgut u. Schleifmittel.
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Element der 2. Nebengruppe, mit Atomgewicht 200,59, Ordnungszahl 80; silberweißes, flüssiges, bei ca. -39°C erstarrendes, bei ca. 357°C siedendes Metall mit messbarem Dampfdruck bei Raumtemperatur, das mit Metallen Legierungen (Amalgam) bildet. - Aufnahme in den Organismus mit fast allen Nahrungsmitteln (1-100 g/kg; 5-20g/Tag); MAK 0,01 ml/m©¯ = ppm bzw. 0,1mg/m.
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Intoxikation durch das als Zell- u. Protoplasmagift wirkende (Eiweißdenaturierung, Hemmung SH-haltiger Enzyme), in Nieren, Leber u. zentralem Nervensystem kumulierende organisch gebundene Quecksilber bzw. durch Quecksilberionen. - akute Folge der Resorption größerer Mengen gelöster Quecksilberverbindungen (z.B. Sublimat; metallisches Quecksilber wird im Darm fast nicht resorbiert). Symptome: Erbrechen, intestinale Verätzungen, Extrasystolen. - chronische Folge der langfristigen Aufnahme kleiner Quecksilbermengen bei gewerblicher Exposition durch Quecksilberdämpfe (vor Inkrafttreten des MAK-Wertes von 0,1mg/m©¯). Symptome treten bei einem Nachweis von meist erheblich mehr als 20 g/g Kreatinin im Urin auf: Tremor, Sprechstörungen. Müdigkeit bzw. Kopfschmerzen, die von manchen Patienten mit Amalgamfüllungen angegeben werden, sind nur selten zu objektivieren.
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Wachsplatte, die von einem bezahnten Patienten in Schlussbissstellung des Unterkiefers durchbissen wird; einfache Form der Bissnahme.
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Hilfsmittel (Übertragungsbogen) für den schädelbezüglichen, arbiträren Transfer eines Oberkiefermodells in einen Artikulator unter Verwendung von Ohroliven zur Fixierung des Bogens.
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