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gezieltes Abtragen von Gips bei der Herstellung von Totalprothesen: a) als Saugrillen im Bereich der Drüsen- u. Fettgewebszone des Gaumens; b) im Bereich der Ah-Linie zur Kompression der dort befindlichen, resilienten Schleimhaut.
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radikulärdie Zahnwurzel betreffend oder von ihr ausgehend, z.B. r. Zyste.
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approximaler Schmelzwulst mesial und distal erhöhter Bereich der Okklusalfläche eines Zahnes als approximale Abgrenzung zum Nachbarzahn, verhindert die Impaktion faseriger Nahrungsbestandteile im Approximalraum.
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qualitative Kennzeichnung der Präzision, mit welcher die Position des Randes eines Werkstückes mit der Sollposition übereinstimmt. Bei Füllungen u. Kronen ist der Randschluss gut, wenn der Übergang zur Zahnhartsubstanz möglichst fugen- u. stufenlos ist; s
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Abstand zwischen Füllung u. Kavitätenwand, v.a. bei Kompositfüllungen, wenn deren Haftung nicht mit im Säureätzverfahren erzielt werden kann. I.w.S. wird auch die mit Zement ausgefüllte Fuge zwischen einer Gussfüllung oder einer -krone als R. bezeichnet. Ein R. auch nur von einigen m wird von Bakterien besiedelt, was Sekundärkaries, bei subgingivaler Lage eine Entzündung des Zahnfleisches zur Folge haben kann.
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1) die Summe aller mikrogeometrischen Abweichungen einer festen Oberfläche gegenüber einer mathematisch glatten Fläche mit dem gleichen makroskopischen Verlauf; demnach hat jeder reale Festkörper eine rauhe Oberfläche. Abnehmende Rauhigkeit (Polieren) erzeugt zunehmend glatte, glänzende Oberflächen. 2) eines von mehreren quantitativen Maßen der Oberflächenmorphologie, die aus den mit Hilfe feiner Taster ermittelten Oberflächenprofilen (Profilometer) abgeleitet werden können: Die R. ist dann definiert als der Quotient aus maximaler Rauhtiefe (für eine vorgegebene Profilstrecke die Höhendifferenz zwischen höchstem Grat u. tiefster Riefe) u. dem mittleren Grat- bzw. Riefenabstand; der Mittenrauhwert ist der Mittelwert aller Abstände des Profils von dessen mittlerem Niveau (Niveau des "planierten" Profils); der Völligkeitsgrad ist der Quotient aus dem Abstand des mittleren Niveaus von der tiefsten Riefe u. der maximalen Rauhtiefe.
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Veraltete Bezeichnung für orthodontische (zahnregulierende, zahngleichstellende) Maßnahmen (z.B. Zahnspangen, die die Zahnfehlstellung regulieren)
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Metall mit einem garantierten Reinheitsgrad. Die metallische Bindung begünstigt die Anwesenheit weiterer Elemente, so dass die Darstellung hochreiner Metalle sehr aufwendig ist (absolut reine Metalle sind nicht darstellbar); andererseits haben die Verunreinigungen bei etlichen Anwendungen einen erheblichen Einfluss, weshalb die Angabe des Reinheitsgrades zur Charakterisierung eines R. unverzichtbar ist; z.B. Feingold: 99,99 m% Au; hochreines Gold: 99,999 m% ("fünf Neuner") Au; Reinstaluminium: 99,999 m% Al; physikalisch reines Platin: 99,99 m% Pt (technisch rein: 99,5 m% Pt).
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reversible Nachgiebigkeit, Einsenkbarkeit oder Eindrückbarkeit eines Gewebes, Organs oder Körpers bei mechanischer Belastung. 1) werk die maximal speicherbare elastische Verformungsenergie pro Volumeneinheit eines Werkstoffes; sie entspricht der Fläche unter der Kurve des technischen Spannungs-Dehnungs-Diagramms im elastischen Bereich u. berechnet sich unter Anwendung des Hooke Gesetzes aus der Proportionalitätsgrenze P u. dem Elastizitätsmodul E des Werkstoffes zu P©˜/2E; - vgl. Zähigke 2) kieferorthop die elastische Verformbarkeit eines Drahtes. 3) proth. die Schleimhautresilienz.
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Verankerungselement von Teilprothesen an festsitzendem Zahnersatz, das neben einer Resilienz in vertikaler Richtung (Resilienzgeschiebe) auch Freiheitsgrade in horizontaler u./oder sagittaler Richtung aufweist. - horizontales Element der beweglichen Prothesenlagerung mit Rotationsmöglichkeit des Freiendsattels um eine horizontale Achse.
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Verankerungselemente von Teilprothesen an festsitzendem Zahnersatz, die eine Nachgiebigkeit in vertikaler Richtung aufweisen.
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Betrag, um den sich ein resilientes Verankerungselement (Teleskop, Geschiebe oder Steg) bei Sattelbelastung einlagern kann, bevor das Sekundärteil okklusal am Primärteil Kontakt erlangt.
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alle Verankerungselemente von Teilprothesen an festem Zahnersatz, die bei okklusaler Belastung des Prothesensattels ein Einlagern des Sattels in die Schleimhaut ermöglichen; bei der Einlagerung in die nachgiebige (resiliente) Schleimhaut wird der Resilienzspielraum (Resilienzweg) der R. aufgebraucht
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1) Abbau von Knochen- oder Zahnhartgewebe infolge chronischer Entzündungen, Zysten- oder Tumorwachstums, aber auch physiologisch bei Zahnbewegungen oder im Rahmen der Gebissentwicklung. Bei der Knochenresorption kann die zelluläre Leistung der Osteoblasten u. Osteoklasten die Knochenmasse nicht mehr erhalten Runterminierende R. eines benachbarten Milchzahnes durch den bleibenden Zahn anstelle des „richtigen Milchvorgängers“ häufig resultiert daraus ein Platzmangel für den Nachbarzahn. Gründe sind eine enge Keimlage, Keimverlagerung, große Breitenunterschiede zwischen Ersatz- u. Milchzahn sowie unphysiologische Durchbruchsrichtungen. 2) die Aufnahme von Wasser u. gelösten Stoffen durch lebende Zellen in Richtung Blut, Lymphe;.
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das nach einer Polymerisation noch im Polymerisat vorhandene, nicht umgesetzte Monomer; es reduziert den mittleren Polymerisationsgrad u. damit die mechanischen Eigenschaften, entsprechend der Wirkungsweise eines Weichmachers. Der anfängliche hohe Restmonomergehalt bei zahnärztlichen Autopolymerisaten wird durch andauernde Polymerisation im Laufe von einigen Wochen reduziert u. erreicht dann die von vornherein geringen Werte der Heißpolymerisate.
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1) Durchbruchsbehinderung eines Zahnes. Als "retiniert" wird ein Zahn bezeichnet, wenn die physiologische Durchbruchszeit um mehr als 1,5 Jahre überschritten ist. Ursache ist meist eine nicht orthograde Durchbruchsposition. Betroffen sind v.a. Weisheits- u. Eckzähne, aber auch untere zweite Prämolaren. In der Regel ist die operative Entfernung des retinierten Zahnes aufgrund der Gefahr einer Infektion oder Zystenbildung angezeigt. - komplette vollständiger Einschluss eines Zahnes im Kiefer, Zahndurchbruch ist regelgerecht nicht möglich; - partielle teilweiser Rückhalt eines Zahnes im Kiefer, eine Verbindung zur Mundhöhle besteht bereits, Zahndurchbruch ist deutlich behindert. 2) Sicherung des kieferorthopädischen Behandlungsergebnisses mit herausnehmbaren Geräten oder festsitzenden Retainern. Noch nicht durchgebrochene Weisheitszähne, deren Platzbedarf noch nicht feststeht, beeinflussen die R. 3) Haltewirkung einer Prothese; 4) Verankerung einer Füllung, so dass sie durch Abzugskräfte nicht verloren geht. Man unterscheidet die makromechanische R. durch die Kavitätengestaltung (z.B. unter sich gehende Stellen bei der Präparation, Anlegen eines Schwalbenschwanzes) sowie eine mikromechanische R. durch Haftung von Kompositen am angeätzten Schmelz
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Bereich eines Zahnes unterhalb seines prothetischen Äquators. In das R. greifen Klammerunterarme zur Erzielung ihrer Haltewirkung (Retention).
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kieferorthopädische Platten (Retainer) zur Sicherung des Behandlungserfolges.
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kugelförmige Erhebungen auf der Gerüstoberfläche von Metallkronen zur mechanischen Retention des Verblendkunststoffes. R. entstehen durch das Aufkleben von entsprechenden Kunststoffperlen auf das Wachsmodell.
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Endphase einer kieferorthopädischen Behandlung, in der das Behandlungsergebnis stabilisiert werden soll, indem man die Zähne passiv in ihrer posttherapeutischen Position schient u. den umgebenden Hart- u. Weichgeweben ausreichend Zeit zur Adaptation gibt. Die wichtigsten Geräte sind Retentionsplatten, Retainer oder Positioner.
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Baumwollfaden zum kurzfristigen Einlegen in Zahnfleischtaschen vor der Abformung; Ziel ist ein Abschwellen der Gingiva, eine Öffnung der Zahnfleischtasche, ggf. eine Blutstillung, um das Einfließen von Abformmasse über die Präparationsgrenze hinaus zu erleichtern. R. sind z.T. mit Aluminiumsalzen getränkt u. enthalten manchmal auch hohe Adrenalinkonzentrationen, was zu Zwischenfällen führen kann.
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Ring in der Art eines Retraktionsfadens zum Abformen von Kronenstümpfen.
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Schraubenelement bei kieferorthopädischen Plattenapparaturen zur Lückenschließung von Front- u. Eckzähnen sowie Prämolaren
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eine im natürlichen Kiefergelenk nach rückwärts gerichtete Bewegung, die nur bei wenigen Artikulatoren simuliert werden kann, z.B. beim Condylator.
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1) Rückverlagerung, z.B. eines (Schneide-)Zahnes gegenüber der normalen Stellung (koronale R.) oder des Unterkiefers in Relation zum Oberkiefer u./oder Gesichtsschädels R., alveoläre Neigung u. Stellung der Zähne im Alveolarfortsatz nach distal. 2) Dorsalkippung der Schneidezahnachse.
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wechselseitig; aufeinander bezüglich (an Agonisten bzw. Antagonisten). r. Gelenkknacken Gelenkknacken, reziprokes. r. Wirkung Anforderung an eine Gussklammer beim Einschieben der Klammerprothese sollte durch ein Widerlager gegenüber sich aufbiegender elastischen Klammerarmen ein Horizontalschub auf die Pfeilerzähne vermieden werden. Einer. W. kann i.d.R. nur durch Überkronung eines Pfeilerzahnes mit Gestaltung einer zur Einschubrichtung der Prothese parallelen Fräsung erreicht werden.
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Verankerungselement für abnehmbaren Zahnersatz .Gemeinsames Merkmal aller R. ist der Umstand, dass der Patient manuell einen Schwenk,- Dreh- oder Steckmechanismus betätigen muss, bevor der riegelgesicherte Zahnersatz abgenommen werden kann. Danach können Riegel in Dreh-, Schwenk- u. Steckriegel unterteilt werden. Die Achse eines Drehriegels befindet sich in bukko-oraler Richtung u. hat in ihrer Mitte ein halbmondförmiges Profil. Liegt die flache Seite dieser Riegelachse einer am festsitzenden Zahnersatzteil angebrachten Kerbe gegenüber, kann der Zahnersatz abgenommen werden. Die Achse des Schwenkriegels liegt in der Einschubrichtung des Zahnersatzes. Der Schwenkriegel greift in eine Nut am festsitzenden Zahnersatz (meist ein Steg oder Stegstummel) ein. Die Achse des Steckriegels liegt, dem Drehriegel vergleichbar, ebenfalls in bukko-oraler Richtung. Die Verriegelung erfolgt jedoch nicht durch Drehen dieser Achse, sondern Verschieben der Achse in ihrer Längsrichtung.
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individuelles, halbkronenförmiges, parallel zur Einschubrichtung gefrästes u. mit Führungsrillen versehenes Präzisionsteil, auf das das passend gegossene Sekundärteil aufgeschoben wird. Die Haltekraft entsteht durch Friktion;
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nur noch selten durchgeführte Einzelabformung von präparierten Zähnen mittels eines dem Stumpf angepassten Kupferringes: Er wird aus einem Sortiment von Kupferringen unterschiedlichen Durchmessers ausgewählt u. dem abzuformenden Zahn angepasst. Anschließend wird Abformmasse eingefüllt u. der Ring auf den Zahn aufgeschoben. Die Orientierung mehrerer Einzelabformungen zueinander sowie zu den Nachbarzähnen erfolgt durch eine Überabformung.
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einteilige Stiftkrone; besteht aus einem metallischen Kern mit Stift, der mit Kunststoff oder Keramik verblendet ist; oder Richmond Krone
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verschiedene Varianten geteilter Klammern. Bei geteilten Klammern ist der elastische, in die Infrawölbung eingreifende Teil der Klammer vom starren Auflageteil getrennt .
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Silikatisierung der Legierungsoberfläche durch einen tribochemischen Prozess. Durch die hohe kinetische Energie der dem Strahlmittel zugefügten SiO2-Partikel wird die Legierungsoberfläche bei deren Auftreffen mit Siliciumoxid kontaminiert. Durch die nachfolgende Silanisierung wird der spaltfreie Verbund zum Verblend- oder Basiskunststoff hergestellt.
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Drehung eines Körpers (z.B. eines Zahnes) um eine wirkliche oder eine gedachte Achse;
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Drehachse; gedachte imaginäre Achse, um die sich ein oder beide Kondylen des Unterkiefers bewegen;
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der Punkt, um den sich die Zahnachse bei einer Bewegung dreht. Sie liegt bei einer ideal körperlichen Bewegung (Translation) theoretisch im Unendlichen, es findet keine Rotation statt.
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Gestaltungsform einer Modellgussprothese im Bereich zahnloser Kieferabschnitte (besonders im Oberkiefer- u. Unterkiefer-Frontzahnbereich). Statt eines Kunststoffsattels wird die orale Zahnform in Wachs modelliert u. als Teil der Modellgussprothese gegossen. Die R. wird wie eine Kunststoffverblendkrone im sichtbaren Bereich mit Kunststoff verblendet.
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die Rückverformung in Richtung auf die Ausgangsdimension, sobald die äußere Ursache einer Verformung abnimmt oder ganz verschwindet. Die R. betrifft nur den elastischen Anteil der Verformung u. ist nur vollständig, wenn die Verformung rein elastisch war.
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