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Ebene in der Körperlängsachse streng von hinten nach vorn bzw. umgekehrt (d.h. senkrecht zur Frontalebene). Teilt als mediane S. = Median-S. den Körper in 2 etwa spiegelbildliche Hälften. Salpetersäure -Acidum nitricumHNO3; eine oxidierende Mineralsäure; als "rauchende S." 90%ig. Wirkt ätzend (auch bei Einatmung; Wirkung durch "nitrose Gase"). Mittel zum Absäuern von Dentallegierungen;
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die wässrige Lösung von Chlorwasserstoff (=HCl-Lösung = Chlorwasserstoff-Lösung); farblos-klar; in maximaler Konzentration 35-40%ig als "rauchende HCl"; schleimhautreizend, ätzend (in Brandgasen, bei PVC-, Acrylen-Verbrennung; auch Augenverätzungen, Lungenreizungen verursachend).
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Schul-Artikulator-München halbindividueller Artikulator vom Arcon-Typ (Arcon-Artikulator).
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Oberflächenbearbeitung mit in einem Pressluftstrom auf hohe Geschwindigkeiten (etliche 100km/h) beschleunigten Partikeln (ursprünglich Sand, im Dentalbereich meist Korund, Acrylat-Perlen). Anwendung zur Reinigung durch Abrasion; Beeinflussung der Rauhigkeit; Konditionierung (Aktivieren) für eine Beschichtung (Kleben, Verblenden). Eine abgestrahlte Oberfläche ist immer mit Bestandteilen des Strahlgutes kontaminiert (tribochemische Reaktion);
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historische Brücke, deren Zwischenglieder der Schleimhaut im Bereich der zu ersetzenden Zähne breitbasig aufliegen u. den Alveolarkamm sattelförmig umfassen. Hygienisch ungünstig.
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Gas mit Atomgewicht 15,9994; zweiwertig; wenig löslich in Wasser. Normalerweise bimolekular ("O2"), unter Einwirkung von Ultraviolettlicht u. bei chemischen Reaktionen monomolekular (= atomarer S.; "O"); ferner trimolekular ("O3") als Ozon. Reagiert mit den meisten Elementen (außer z.B. Edelgasen) exotherm (Brennen etc.) mit Bildung von Oxiden, Säuren etc.; daneben "stille Oxidation" (z.B. bei Rostbildung, biologischen Reaktionen).
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zahnloser Kieferabschnitt, der von beiden Seiten durch natürliche Zähne begrenzt ist;
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funktionelle, ortsfeste Drehachse der Kiefergelenke bei Öffnungs- u. Schließbewegungen des Unterkiefers; - arbiträre aufgrund von anatomischen Bezugspunkten angenähert bestimmte Scharnierachse. - horizontale imaginäre horizontale Drehachse (Drehachse, horizontale) des Unterkiefers, um die sich die beiden Kondylen während der Öffnungs- u. Schließbewegung scharnierartig drehen können; - terminale (veraltet) in (forcierter) Retrallage des Unterkiefers bestimmte horizontale Drehachse des Unterkiefers. - zentrische in zentrischer Kondylenposition bestimmte Scharnierachse.
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Bezugsebene, die durch die beiden Durchtrittsstellen der zentrischen Scharnierachse durch die Haut u. den (linken) Infraorbitalpunkt festgelegt ist.
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Ermittlung der arbiträren oder exakten Scharnierachse, um die sich die Kondylen bei Mundöffnungs- u. -schließbewegungen drehen; erfolgt kinematisch durch den mechanischen Scharnierachsen-Lokalisator mit einem Übertragungsbogen, der die Lage der Scharnierachse auf einen Artikulator überträgt, oder rechnerisch mit elektronischen Registriersystemen; s.a. Condylocomp, ECR-System, SAS-System.
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Artikulator, bei dem nur Öffnungs- u. Schließbewegungen - mit u. ohne Freigabe von Transversalbewegungen - ausgeführt werden können. Der Abstand zur Rotationsachse hat keinen anatomischen Bezug;
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gelenkige Verbindung mit einem Freiheitsgrad, der Drehbewegungen um die Scharnierachse erlaubt;
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harzähnliche (Harze) Ausscheidungen von auf verschiedenen tropischen Baumarten siedelnden Schildlausarten.
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1) schichtweiser Aufbau von Kunststoff- oder Keramikverblendungen: Nach Auftrag u. Brennen bzw. Polymerisieren einer opaken, das Metallgerüst abdeckenden Keramik- oder Kunststoffschicht wird in getrennten Dentin- u. Schmelzschichten durch die Verwendung unterschiedlich transparenter Kunststoff- oder Keramikmassen der Schichtaufbau des natürlichen Zahnes imitiert. 2) Inkrementverfahren, Umhärtungsverfahren: schichtweises Einbringen u. Polymerisieren von Kompositen in Approximalkavitäten (s. Abb.). Durch einen Lichtkeil wird die Schrumpfung nach zervikal gerichtet. Bei einzeitiger Härtung würde sich der Kunststoff vom Kavitätenrand ablösen. 3) Schichtaufnahmeverfahren.
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1) Aufbissfläche für zu überstellende obere Schneidezähne bei progener Verzahnung der Front. Wird an den Kronen der Unterkiefer-Frontzähne angebracht u. bewirkt eine vestibuläre Kippung der oberen Schneidezähne. Heute als alleinige Maßnahme sehr selten eingesetzt. 2) Aufbissblock aus Kunststoff an Kieferbruchschienen mit einer Gleitvorrichtung für einen Zahn oder Zahngruppen, um zusammen mit der intermaxillären Verschnürung die Fragmente optimal einzustellen. 3) Teil einer Kieferprothese bei Patienten mit einseitig fehlendem Unterkiefer, meist infolge Tumoroperation. Durch die Kontinuitätstrennung des Unterkiefers ist ein gerader Kieferschluss wegen des ungleichmäßigen Muskelzuges nicht möglich. Die s. E. führt den Unterkiefer in die Schlussbissstellung;
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1) Hilfsmittel aus diversen Materialien (Draht, Gussmaterial, Kunststoff etc.) zur Reposition u. Fixation von Kieferfragmenten bzw. -segmenten. Man unterscheidet eine a) direkte Sch., die sofort im Mund angepasst u. befestigt wird (Ligaturen-, Drahtbogen- u. Drahtbogen-Kunststoffschiene), sowie eine b) indirekte Sch., die nach Abdrucknahme der Kiefer im Labor hergestellt u. dann eingegliedert wird. - Jede Sch., ob sie provisorisch bis zur chirurgischen Osteosynthese oder endgültig bis zum Abschluss der Bruchheilung im Mund bleibt, hat v.a. den Schutz des Parodonts u. die Kariesprophylaxe zu berücksichtigen. Die verschiedenen Formen der Sch. ergeben sich aus der Verweildauer im Mund, aber auch aus dem vorhandenen Zahnbestand. Infolge der guten Ergebnisse mit der Osteosynthese werden Schienenbehandlungen, also die konservative Therapie einer Fraktur, immer seltener durchgeführt. 2) Hilfsmittel zur Ruhigstellung luxierter Zähne. Man unterscheidet für den Patienten abnehmbare S. aus Metall oder Kunststoff, die mehrere oder alle Zähne eines Kiefers überdecken, sowie für den Patienten nicht entfernbare festsitzende S., die auf die Zähne zementiert (Pinledge-Konstruktionen) oder mittels Säureätzverfahrens geklebt werden (Kompositschiene oder Kombination von Kompositen mit zusätzlichen Drahteinlagen = A-Splint). 3) Hilfsmittel zur Verblockung parodontal geschädigter Zähne, Parodontalschiene. 4) Hilfsmittel zur Behandlung von Funktionsstörungen u. Parafunktionen, Aufbissschiene. 5) chirurgisches Hilfsmittel zur Lagerung von Gliedmaßen nach Frakturen u. Operationen, bei Thrombosen
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1) Fixierung von Knochenfragmenten (z.B. nach Kieferbruch), u. zwar indirekt durch Schienen oder direkt z.B. mittels anschraubbarer Metallplatten (Osteosynthese). 2) Einbringen u. Befestigung von Schienen im Mund zur Fixierung traumatisch gelockerter Zähne (z.B. nach Frontzahntrauma): nach Subluxation Ruhigstellen durch einen Schienenverband für 4-6 Wochen, bei Luxation, also mit Dislokation des Zahnes, nach dessen Reposition. 3) mechanisch stabile Verbindung mehrerer Zähne durch feste oder abnehmbare Schienen mit dem Ziel, Kaukräfte auf mehrere Zähne zu verteilen; 4) endodontale S.: Fixation, transdentale.
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1) spanabhebendes Abtragen mit Hilfe von Schleifmitteln zur abschließenden Formung ansonsten fertiger Werkstücke, dann meist auch zum Zweck der Glättung durch das Entfernen von Graten auf der Oberfläche. Da Schleifmittel körnig sind, erzeugt das S. wieder eine rauhe Oberfläche, deren Rauhigkeit von der Korngröße abhängt. Eine Reduzierung der Rauhigkeit erfordert somit wiederholtes S. mit Schleifmitteln zunehmender Feinkörnigkeit. Dem S. zur Oberflächenglättung folgt i.d.R. ein Polieren. 2) Substanzverringerung an Zahnhartsubstanzen durch rotierende Instrumente.
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rotierende Instrumente zur spanabhebenden Bearbeitung mit gezielt rauher Oberfläche. Sie sind am Arbeitsteil mit Diamant- oder Korundpartikeln belegt u. werden nach ISO (International Standardization Organization) unterschieden hinsichtlich ihres Schafts ihrer Form, ihrer Korngröße und. des Durchmessers des Arbeitsteils S. können auf ihrem Schaft fest montiert oder mit einem Mandrell verschraubt sein.
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Sammelbezeichnung für die zum Beschleifen verschiedener Werkstoffe verwendeten, immer in der Form möglichst scharfkantiger Partikel eingesetzten Materialien; scharfkantige Partikel entstehen in einfacher Weise beim Zerkleinern spröder Materialien. Zum Schleifen geeignet sind nur solche Materialien, die in Relation zum zu bearbeitenden Werkstoff eine größere Härte aufweisen, diesen also spanabhebend schneiden können. Es gibt somit für die verschiedenen Werkstoffgruppen spezifische Sch., die sich dann noch nach der Korngröße der Schleifpartikel unterscheiden. Um den zum Schleifen erforderlichen Vorschub der Partikel zu ermöglichen, sind sie z.B. auf Papier (Schleifpapier, Schleifscheiben) aufgeklebt oder in ein festes Bindemittel eingebettet; letzteres ermöglicht die Anfertigung rotationssymmetrischer Schleifkörper für eine rotierende Bearbeitung, wie es auch mit sinterfähigen (Sintern) Sch. möglich ist (Schleifsteine). Sch. verschleißen durch Stumpfwerden der Schneidekanten u./oder - bei Schleifkörpern - durch Versagen der Bindung. Sofern die Bindung geeignet verschleißfreudig ist, können alsbald tieferliegende Schleifpartikel freigelegt werden, so dass der Schleifkörper insgesamt zwar verschleißt, aber nicht seine Funktionstüchtigkeit einbüßt. Im Dentalbereich gängige Sch., in der Reihenfolge abnehmender Härte: a) Diamant, in keramischen Bindemitteln oder als Splitterbelag auf Hartmetallschleifkörpern. b) Carbide: Wolframcarbid (WC), in Cobalt als Bindemittel; Siliciumcarbid (SiC), in Keramik (hart), in Magnesit (MgCO3, weich) u. in Kunststoff (flexibel bis fest bei Trennscheiben). c) Korund (Aluminiumoxid) in Bindemitteln wie beim Siliciumcarbid, aber auch gesintert oder auf Papier geklebt (Schmirgelpapier). d) Quarz; in der Modifikation des Arkansassteins als Schleifkörper u. auf Papier (Sandpapier) geklebt.
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Schleifkörper, die durch Bearbeiten eines Rohlings aus abrasivem Material, durch Sintern geeigneter Schleifmittel oder unter Nutzung von Bindemitteln gefertigt werden.
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die Auskleidung der Hohlorgane. Sie besteht in der Mundhöhle aus verhorntem, mehrschichtigem Epithel (an Haut-Schleimhaut-Grenze als Übergangsepithel); sie enthält Drüsen, deren Schleim die Oberfläche als Film bedeckt, sie gleitfähig macht u. vor Reizen schützt;
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Oberflächenbetäubung durch Einpinseln oder Aufsprayen von anästhesierenden Lösungen auf die (Mund-)Schleimhaut.
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intraorale Faltungen der Schleimhaut, die oft als derbe bindegewebige Ansätze vom Alveolarfortsatz in die umgebenden Weichteile ziehen. Am bezahnten Kiefer imponieren sie als Lippen-, Wangen- oder Zungenbändchen, die gelegentlich exzidiert werden müssen. Im zahnlosen Kiefer können S. den Sitz von Prothesen beim Sprechen u. Essen erschweren, indem sie die Prothese abhebeln. Dies macht eine Mundvorhofplastik notwendig.
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Gussverfahren, bei dem die Legierungsschmelze der Legierung durch die Zentrifugalkraft des rotierenden Schleuderarmes in die Hohlform der Muffel gedrückt wird.
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schlammähnliche, gut fließende Mischung feinster Partikel mit einer inerten Flüssigkeit (meist Wasser), die beim Austrocknen eine gewisse Festigkeit erreicht; kennzeichnend ist eine gute Fließfähigkeit, die zur Formgebung, etwa von Rohlingen aus Keramikmassen, Schablonen erfordert (schlickern), also eine freie Modellation ausschließt.
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im zahnlosen Kiefer durch Resorption von Alveolarknochen infolge ungünstiger Belastung entstandener Überschuss des weichgewebigen Kieferkammes .Therapie: Exzision oder Einlagerung von Ersatzmaterialien, wie Knochen, Knorpel, Hydroxylapatit etc., u. Neuanfertigung der Prothesen.
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der Vorgang zur Beförderung der Nahrung aus der Mundhöhle in den Magen: nach Mundschluss u. Aufeinanderpressen der Kiefer Inhaltsverschiebung rachenwärts durch Zungendruck an den harten Gaumen, wodurch der Schluckreflex ausgelöst wird; Einspritzen bzw. -schleudern des Bolus durch den Schlund in den Ösophagus durch Kontraktion der Mundbodenmuskeln bei gleichzeitigem Verschluss des Nasopharynx (Gaumensegelhebung) u. des Kehlkopfes (Epiglottis).
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durchscheinender Überzug der Zahnkrone, deren Form er bestimmt. Als härtestes Körpergewebe weist er einen Härtegrad von einigen 100 nach Knoop auf, er ist wenig elastisch u. zugfest. Seine Abriebfestigkeit ist geringer als jene keramischer Massen. Er besteht zu ca. 98% aus Hydroxylapatit (abweichendes stöchiometrisches Verhältnis; mit eingebauten Carbonaten; Spuren von Mg, Na, K, F) u. keratinähnlichen Substanzen. Seine Belastungsfähigkeit wird durch den Aufbau der Schmelzprismen mit annähernd radiären Verlauf bestimmt. Prismenfreier Sch. liegt v.a. bei Milchzähnen sowie nahe der Schmelz-Zement-Grenze vor. Überzogen wird der Schmelz vom Schmelzoberhäutchen.
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Übergang zwischen den Zahnhartsubstanzen an der Zahnoberfläche, entspricht etwa der Grenze zwischen anatomischer Krone u. Wurzel. Nach dem Zahndurchbruch haftet das innere Saumepithel am zervikalen Schmelz, der eine unregelmäßige Prismenstruktur aufweist. Die S. ist im approximalen Bereich zur Kaufläche hin gewölbt, an den beiden übrigen Flächen zur Wurzel hin. Die Grenze ist Referenzpunkt bei der Messung des Attachmentverlustes der Gingiva.
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Verlust von Zahnhartsubstanz durch häufige direkte Säureeinwirkung; Früherosionen betreffen nur den Schmelz u. sind stumpf u. glanzlos; Späterosionen erreichen das dann leicht bräunlich verfärbte Dentin .Sch. werden nach Eccles folgendermaßen klassifiziert: I = nur im Schmelz, II = Dentin liegt bis zu einem Drittel der betroffenen Fläche frei, III = darüber liegende Befunde. Ursachen sind industrielle Säuredämpfe, Genuss von säurehaltigen Fruchtgetränken, häufiges Erbrechen; im Gegensatz zur Karies sind Bakterien nicht beteiligt. Exzessive Mundhygiene bei falscher Putztechnik, stark abrasive Zahnpasta u. zu harte Zahnbürsten können die Erosionen an der Zahnhartsubstanz verstärken. - Differentialdiagnose: Anders als bei der Karies ist ein, wenn auch sehr schmales Schmelzband entlang dem Zahnfleischsaum erhalten. Im Gegensatz zu Abrasionen weisen Sch. keine scharfkantigen Übergänge zur intakten Schmelzoberfläche auf. Bei ruhenden Läsionen kann der Schmelzrand wulstig sein.
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Temperaturbereich, begrenzt von Solidus- u. Liquidustemperatur, in welchem ein nicht reiner Stoff, z.B. eine Legierung, beim Erwärmen schmilzt In diesem Bereich existieren flüssige u. kristalline Phasen unterschiedlicher Konzentration nebeneinander;
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Frühstadium der Karies vor Erreichen des Dentins mit Vordringen entlang den Schmelzprismen. An sichtbaren Stellen erscheint die S. als kreidiger Fleck (white spot, Kreideflecken), an Approximalflächen ist sie auf Bissflügelaufnahmen zu erkennen;
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vom Verlauf der Schmelzprismen deutlich abgesetzte Strukturen, die das Fortschreiten der Karies zur Schmelz-Dentin-Grenze begünstigen; im Schliffbild schmaler Streifen von der Schmelz-Dentin-Grenze bis zur Zahnoberfläche; folgt im Gegensatz zu den Schmelzbüscheln nicht den Schmelzprismen.
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das aus der Zahnleiste hervorgehende, glockenförmige, der Schmelzbildung (u. Formgebung) dienende ektodermale Gebilde (insgesamt 20, entsprechend der Zahl der Milchzähne). Besteht aus innerem u. äußerem Schmelzepithel u. zwischen diesen Schichten gelegener Schmelzpulpa; aus der inneren, der mesenchymalen Zahnpapille aufliegenden Epithelschicht gehen Ameloblasten hervor. Das Sch. bildet zusammen mit den Papillen die eigentliche Zahnanlage (mit umhüllendem Zahnsäckchen).
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thermoplastisches Verfahren mit einem speziellen Kunststoff, Luxene. Dieser wurde in vorpolymerisierten Platten geliefert, die durch einen Presskolben in die erhitzte, verschraubte Küvette gedrückt wurden. Das weiterentwickelte Copolymerisat, die neue Formel Luxene, besteht aus Polyvinylpolymer, PMMA u. Polyethylmethacrylat u. wird gebrauchsfertig in Kartuschen geliefert. Die Einbettung der Wachsmodellation auf dem Modell mit Gips in verschraubbare Küvetten erfolgt wie gewohnt, jedoch muss der Gips wegen der Wasserdampfempfindlichkeit des Copolymerisates speziell vorbehandelt werden. Das teilpolymerisierte Material wird mit Druckluft in die kalte, verschraubte Küvette eingedrückt u. bei konstantem Druck von 6-8 bar u. bei 96°C fertigpolymerisiert u. bei anhaltendem Druck abgekühlt, wodurch die Polymerisationsschrumpfung durch den nachgedrückten Kunststoffteig minimiert wird.
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Strukturelement des Schmelzes mit leicht geschwungenem Verlauf von der Schmelz-Dentin-Grenze bis zur Schmelzoberfläche. Die Sch. erscheinen im Querschnitt in verschiedenen Formen (Hufeisentyp, Schlüssellochtyp, zylindrischer Typ). Ihre Umrisse werden beim Anätzen durch Säure deutlich u. ergeben ein retentives Relief. Nahe der Schmelz-Zement-Grenze verlaufen die S. völlig unregelmäßig;
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makroskopisch schwach sichtbare Sprünge an der (natürlichen) Krone ohne Substanzverlust bei Durchleuchtung besser zu erkennen. Sie sind Hinweis auf ein Trauma im Sinne eines Vorstadiums der Zahnfraktur. Im Mikroskop erscheinen sie als dunkle Linien, die den Schmelzprismen bis zum Dentin folgen;
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muldenförmiger - daher auch Schmelzmulde - Einsatz aus Schamotte oder Keramik im Gussgerät, in dem die Legierung geschmolzen wird;
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Methoden zur Überführung einer festen Substanz in den schmelzflüssigen Zustand durch Erhitzen; speziell in der Dentaltechnik Verfahren zum Schmelzen von Dentallegierungen: 1) Schmelzen mit der Flamme: Wichtig ist eine korrekte Einstellung des Gas/Luft-(Sauerstoff-)Gemisches, damit einerseits dessen Wasserstoff- u. Kohlenstoffanteile völlig verbrennen, andererseits kein Sauerstoffüberschuss resultiert. Letzterer birgt die Gefahr, dass unedle Bestandteile der Legierung oxidieren (Abbrand); die Aufnahme von Gas u./oder Kohlenstoff in die Schmelze kann beim Erstarren Porenbildung (Spratzen) u. Ausscheidungen im Gussstück verursachen. 2) Schmelzen im hochfrequenten Induktionsfeld: Hochfrequenz-Induktionsschmelzen. 3) Schmelzen im Lichtbogen: Dazu wird ein Lichtbogen zwischen dem Schmelzgut u. einer hochschmelzenden u. zusätzlich gekühlten Elektrode gezündet. 4) Schmelzen im (Widerstands-)Ofen: Dieses Sch. ist wegen seiner relativ niedrigen Aufheizgeschwindigkeit zwar relativ zeitaufwendig, deswegen aber auch gut temperatursteuerbar u. bietet somit den besten Schutz gegen ein Überhitzen der Schmelze. Auch bei den "elektrischen" Sch. ist das Schmelzgut vor unerwünschten Veränderungen seiner Zusammensetzung zu schützen, am besten durch Schutzgas u./oder Vakuum, aber auch durch Zugabe von geeigneten Flussmitteln (Schmelzpulver). Goldlegierungen, die i.d.R. im Widerstandsofen geschmolzen werden, sind bei Verwendung eines Graphittiegels durch das im Tiegel entstehende CO2-Gas vor Abbrand geschützt;
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durch Erregung von Schmerzrezeptoren hervorgerufene, häufig unter Beteiligung weiterer Sinne (v.a. Druck-, Temperatursinn) zustande kommende Sinnesempfindung (mit starker seelischer Komponente = Schmerzerlebnis), unterschieden - je nach Qualität - als "klopfend"(=pulsrhythmisch) im Gegensatz zu "ziehend", ferner brennend, bohrend, lanzinierend, hell u. stechend (Oberflächenschmerz, Tiefenschmerz). Der Sch. stellt ein biologisches Alarmsignal mit Schutzfunktion dar u. ist ein Kardinalsymptom der Entzündung, das jedoch ab einer gewissen Stärke stets mit vegetativen Nebenwirkungen (Hautblässe, Blutdruckabfall bis zum Kollaps, Schweißabsonderung etc.) gekoppelt ist, Hypalgesie, Hyperalgesie, Hyperpathie, Neuralgie, Myalgie. - Die Schmerzsymptomatik im Bereich der Pulpa wird durch Reize auf freiliegendes Dentin ausgelöst, als Folge der Pulpitis auch spontan). Die Differentialdiagnose zur periapikalen Parodontitis erfolgt durch die Sensibilitätsprüfung.
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als Leistung der Sensibilität die Ortsbestimmung eines Schmerzes. Mit zunehmender Entzündung der Pulpa kann die Fähigkeit des Patienten gemindert sein, den ursächlichen Zahn zu lokalisieren.
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auf Schmerzreize (chemische, thermische, mechanische oder elektrische Reize) ansprechender, eine Schmerzempfindung auslösender sensorischer Rezeptor meist als freie Nervenendigung. Der Reiz wird ausgelöst durch die infolge Gewebsschädigung freigesetzten "algetischen" Substanzen (Bradykinin, Histamin u. 5-Hydroxytryptamin; ferner - die Nozizeptorenempfindlichkeitsschwelle für diese drei senkend - Prostaglandin E2). Die Schmerzleitung erfolgt dann über markhaltige A-Fasern u. marklose C-Fasern in Richtung ZNS.
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nach der Präparation an Kavitätenwänden verbleibende Dentinpartikel, vermischt mit Speichel u. Dentinliquor, z.T. als Pfropfeinlagerung in angeschnittenen Dentinkanälchen; da die S. den Randschluss einer Füllung verschlechtern kann, ist der locker aufliegende Anteil durch Auswaschen mit 3%igem Wasserstoffperoxid zu beseitigen. Die festere Schicht ist nur durch Säure bzw. (langsamer) durch EDTA zu beseitigen. Dies erfolgt bei Dentinhaftvermittlern, soweit sie nach einer Konditionierung aufgetragen werden. Der nachfolgende Primer verschließt dann die Dentinkanälchen.
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aus Schmelz gebildeter, horizontal verlaufender koronaler Abschluss der Frontzähne, die im Längsschnitt eine schaufel- oder meißelförmige Kronenform aufweisen. Die S. dient zum Abtrennen von Nahrungsbissen. Sie ist bei jugendlichen Zähnen durch zwei Einschnitte unterteilt, die sich im Lauf der Zeit durch Abrasion einebnen.
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Wiederherstellung einer frakturierten oder durch Karies zerstörten Schneidekante oder von deren Anteilen durch einen Kompositaufbau im Schichtverfahren. Zur Formgebung dient z.T. eine zurechtgeschnittene konfektionierte Kunststoffkronenhülse (Frasaco-Krone). Zur Retentionsverbesserung eignen sich die Schmelzätztechnik u. der Einsatz parapulpärer Stifte besser als eine "Schwalbenschwanzpräparation", da hierbei weniger Zahnhartsubstanz geopfert wird.
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beidseits der Kiefermittellinie stehende, schaufelförmige Zähne (mittlere S.) u. ihre seitlichen Nachbarn (seitliche S.); im Milch- wie auch im bleibenden Gebiss einwurzelig.
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Anlage für die Zahntechnik, bei der der Drehstrommotor in einer handstückähnlichen Ummantelung von einem Hochfrequenzgenerator mit Strom versorgt wird .Die Umdrehungsgeschwindigkeit ist regelbar bis 50.000 U/min. Die Motoren zeichnen sich durch Robustheit u. hohe Durchzugskraft aus.
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meist aus Titan hergestelltes, schraubenförmiges Zahnimplantat , z.B Brånemark Implantat ITI-Bonefit-Schraube, Titan-Plasma-Schrauben(TPS)-Implantat, das durch entsprechende chirurgische Maßnahmen in den Kiefer eingeschraubt wird. Selbstschneidendes Gewinde, das sich beim Eindrehen selbst in den Knochen dreht; es ist also keine Vorarbeit mit einem Gewindeschneider notwendig. Schraubenimplantate sind v.a. bei spongiösem Knochen vorteilhaft.
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Josephus Sch., geb. 1921, Zahnarzt, Eindhoven Verfahren zur Herstellung von Totalprothesen; benutzt neben der Form zahnloser Kiefer halbindividuell angepaßte, konfektionierte Abformlöffel für die Erstabformung (Clan-Tray), spezielle Abformmassen u. spezielle Artikulatoren.
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Präparation des approximalen Kavitätenrandes annähernd senkrecht zur Schmelzoberfläche (u. zum Kavitätenboden), auch als Kastenpräparation bezeichnet. Die analoge Gestaltung bei der Kronenpräparation wird gelegentlich als Schulterpräparation, häufiger als Stufe bezeichnet (im Gegensatz zur Tangential- oder Hohlkehlenpräparation).
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reaktionsträges Gas (z.B. Argon, Stickstoff), welches die sauerstoffhaltige Luft ersetzt (in einem geschlossenen, zunächst vakuierten oder ausreichend mit S. gespülten Gefäß) oder strömend verdrängt u. so z.B. beim Gießen die Oxidation (Abbrand) von Legierungsschmelzen bzw. deren unedlen Komponenten verhindert.
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Brücke, deren Zwischenglieder keinen Kontakt zur Schleimhaut im Bereich der zu ersetzenden Zähne haben . Sch. sind durch Mundspeichel voll unterspülbar u. hygienisch günstig. Indiziert im nicht sichtbaren Bereich.
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Schädigung einer Legierung beim Gießen durch Calciumsulfid (CaS), welches sich in Gegenwart von Kohlenstoff (Wachsreste!) bei der Zersetzung des Calciumsulfates in gipsgebundenen Einbettmassen bilden kann. CaS reagiert v.a. mit Palladium u. Silber zu Sulfiden dieser Metalle, welche die mechanische u. die Korrosionsfestigkeit der betroffenen Legierung deutlich herabsetzen.
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H2SO4; starke Säure, zerstört organische Substanzen. Mittel zum Absäuern von Dentallegierungen Sie darf zum Verdünnen nur dem Wasser zugegeben werden: Infolge der heftigen Reaktion werden bei umgekehrtem Vorgehen Säurespritzer in den Raum geschleudert! - Historisch ist der Versuch, Wurzelkanäle mit Sch. zu erweitern.
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das feste Verbinden zweier Werkstücke (Fügen) durch eine gemeinsame Erstarrungszone (Schweißnaht) im Kontaktbereich. Um die zum Sch. erforderliche Schmelzzone der Werkstücke möglichst klein zu halten, werden bei metallischen Werkstoffen Brenner mit möglichst scharf begrenzter Flamme, mit spitzen Elektroden eingeleitete Ströme (Punktschweißen: eng benachbarte, überlappende Punkte bilden dann eine Schweißnaht) u., zunehmend auch im Dentalbereich, Laserstrahlen verwendet; der Ausbildung einer schmalen Schweißnaht dienlich ist zudem eine geringe Wärmeleitfähigkeit, wie sie den Nichtedelmetall-Legierungen eigen ist; Edelmetall-Legierungen mit ihrer guten Wärmeleitfähigkeit sind dagegen kaum schweißbar (Ausnahme Laserschweißen) u. werden deshalb vorwiegend durch Löten gefügt. Thermoplaste können mit Heißluft oder mit Hilfe heißer Instrumente verschweißt werden.
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Nach Baume gibt es 4 Entstehungsmechanismen der regelrechten Einstellung des Sechsjahrmolaren: a) Eine mesiale Abschlussstufe im Milchgebiss erlaubt den unmittelbaren Durchbruch in die Neutralposition. b) Bei gerader Postlaktealebene u. Primatenlücke im Unterkiefer kann es durch Mesialbewegung der Milchmolaren unter dem Wachstumsdruck der Sechser zur Neutralverzahnung der ersten Ober- u. Unterkiefermolaren kommen. c) Ohne Beeinflussung der Primatenlücke kann bei einem großen Oberkiefer u. gerader Postlaktealebene der obere Sechser in einem entsprechenden Abstand vom letzten Milchmolaren in die Neutralverzahnung durchbrechen. d) Bei gerader Postlaktealebene u. Fehlen der Primatenlücke geraten die Sechser vorübergehend in die Höcker-Höcker-Position, bis der untere Sechser unter Einbeziehung des leeway space nach mesial wandert u. sich eine Neutralverzahnung einstellt.
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Konzentrationsgefälle in einem metallischen Werkstück (Blockseigerung) oder in einem Mischkristall (Kristallseigerung).
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seitlich abweichende Lage der Unterkiefermittellinie zur Schädelmitte bei Ende der Kieferschließbewegung, verursacht durch Inkongruenz der Zahnreihen (alveolär) oder durch Asymmetrie der Kieferbasen (gnathisch, skelettal).
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dünnflüssiges Cyanoacrylat, das sehr schnell erhärtet. Die Klebestelle hat eine hohe Zugfestigkeit.
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neue kariöse Defekte am Rand von Füllungen u. Kronen, begünstigt durch einen zu breiten Randspalt oder mangelhafte Mundhygiene;
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mechanisch feste Verbindung mehrerer Zähne durch abnehmbaren Zahnersatz. Nach Abnahme des Zahnersatzes ist die Verblockung aufgehoben.
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Vergüten eines Gussstückes während seiner (normalen) Abkühlung nach dem Gießen.
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Entfernung von Zahnbelägen bzw. Verhinderung deren Neubildung in Bereichen, die der Einwirkung von Speichelfluss, Speisebolus u. der Aktivitäten von Lippen, Wangen u. Zunge ausgesetzt sind.
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die Erzeugung einer Immunantwort durch ein Antigen u. anschließende Antikörperbildung; teilweise identisch mit Allergisierung, Allergie. Ferner als "S. ohne Immunisierung" die S. ohne Bildung reaktiver Antikörper, sondern durch Auftreten von Immunzellen;.
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1) Aufhebung des approximalen Kontaktes durch Beschleifen, z.B. bei der Präparation für eine Kronenversorgung; 2) das Auseinanderdrängen eng stehender Zähne mit einem Separator.
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dünne, runde, rotierende Stahlscheibe mit einem Durchmesser von 19-21mm, ein- oder doppelseitig bzw. auf ihrer Kante mit Diamantpartikeln belegt zum Beschleifen von Approximalflächen, u.a. für eine Scheibenschliffpräparation. Sie ist mit einem Mandrell verbunden u. zum Schutz der Weichteile mit einem Scheibenschützer anzuwenden.
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Krankheitsbilder infolge Eindringens von pathogenen Bakterien (u. deren Giften) aus einem infizierten Organ in den Blutkreislauf (Septikämie; im Gegensatz zur Bakteriämie nicht nur zeitweilig); z.B. bei Antikörpermangel, herabgesetzter Resistenz, bei immunsuppressiver oder zytostatischer Therapie. Die S. tritt u.a. auf bei Wundinfektionen, Otitis media (otogene S.), Angina/Peritonsillitis (tonsillogene S.), Cholezystitis, Zahngranulom. Das Eindringen der Keime in die Blutbahn erfolgt über Phlebitis, Thrombophlebitis, Lymphangitis. Die S. verläuft akut bis hochakut (foudroyant), subakut (z.B. als Endocarditis lenta) oder chronisch. Klassische Symptome sind: intermittierendes Fieber mit Schüttelfrost, Milztumor, Schäden des Knochenmarks bzw. Blutes, des Herzens u. der Gefäßnerven (Tachykardie, Zentralisation des Kreislaufs, Ödeme, Oligurie; evtl. Schock), des Verdauungstraktes (trockene, belegte Zunge, Durchfälle); evtl. Septikopyämie (Pyämie mit Bildung septischer Infarkte u. metastatischer Abszesse).
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Scheidewand. Septa interalveolaria 1) knöcherne Scheidewand zwischen den Zahnfächern der Kiefer (gebräuchlichere Bez.: interdentales Knochenseptum); 2) bindegewebige Scheidewand zwischen den Lungenbläschen der Ductuli alveolares. Septa interradicularia knöcherne Trennwände zwischen den Wurzeln mehrwurzeliger Zähne (im Gegensatz zu den Septa interalveolaria). S. nasi die Nasenscheidewand als Trennwand zwischen rechter u. linker Hälfte der Nasenhöhle; z.T. knöchern (=S. n. osseum; von der Lamina perpendicularis des Siebbeins, unten vom Vomer gebildet) bzw. knorpelig (Cartilago septi nasi), der Rest bindegewebig (Pars membranacea).
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Blutserum betreffend, aus Blutserum bestehend; serumhaltig; eine serumartige Flüssigkeit betreffend bzw. bildend;
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individuelle Aufstellung der Zähne zu einem Set-up-Modell, das zur Vorlage für die Anfertigung eines Positioners oder eines Elasto-KFO-Gerätes benutzt wird.
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Aufstellung der Zähne in Wachs mit Vorwegnahme aller therapeutischen Zahnbewegungen zur Veranschaulichung von Art u. Umfang der geplanten Behandlungsmaßnahmen.
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schrumpfungsarmes Wachs zur Befestigung von Zähnen auf Bissschablonen bei der Herstellung von Teil- u. Totalprothesen sowie für die Kieferrelationsbestimmung.
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vom Periost in die Rindensubstanz der Knochen einstrahlende kollagene Faserbündel, i.e.S. gebräuchliche Bez. für die Bindegewebszüge des Desmodonts. Sie verbinden den Zahn mit dem Alveolarknochen. Von der Alveole ausgehend, sind sie v.a. mehr apikalwärts gerichtet u. im Wurzelzement verankert. In Ruhe wellenförmig, werden sie bei Belastung gestrafft.
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7µm dünne Metallfolie zur Okklusionprüfung.
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die - seit 1978 in der BRD gesetzlich angeordneten - Maßeinheiten des mit reproduzierbaren (atom)physikalischen u. technischen Größen arbeitenden Système International d'Unités, dessen Grundlage die 7 "Basiseinheiten" Meter, Kilogramm, Ampere, Kelvin, Sekunde, Mol u. Candela (u. die Supplement-Einheiten Radiant u. Steradiant) sind, von denen sich die meisten in den Naturwissenschaften gebräuchlichen Einheiten "kohärent" (d.h. ohne verschiedene Umrechnungsfaktoren) ableiten lassen wobei dezimale Vielfache u. Teile durch entsprechende Vorsilben bezeichnet werden
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allgemein: Dampfblasen in einer Flüssigkeit; sie entstehen, wenn eine Flüssigkeit über ihren Siedepunkt erhitzt wird; speziell: Poren im Inneren eines Polymerisates infolge der Verdampfung von Monomer, wenn während der Polymerisation die von außen zugeführte Wärme u./oder die Reaktionswärme das Reaktionsgemisch über die Siedetemperatur des Monomers erhitzen. S. werden vermieden, wenn entweder die Prozesstemperatur herabgesetzt wird (Autopolymerisate) oder der Druck im Reaktionsgefäß (Druckpolymerisation) ausreichend erhöht wird.
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das Auftragen eines geeigneten Silans, z.B. Methacryloxypropyltrimethoxysilan (H2C=C[CH3]-CO-[CH2]3-Si[O-CH3]3), auf die Oberfläche eines Silikat-Werkstoffes (Keramik, Glas, z.B. Füllstoffe in Kompositen) als Haftvermittler für einen nach dem Auftragen zu polymerisierenden Kunststoff; dabei reagiert das siliciumhaltige Ende des Silans unter Abspaltung von H3COH mit dem Silikat, während die Doppelbindung der Methacrylgruppe mit in die Polymerisation der Kunststoffbeschichtung einbezogen wird.
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Quecksilberlegierungen mit Silber. Im Dentalbereich Bez. für Amalgame, die entstehen, wenn eine Feilung aus Silber u. Zinn mit Quecksilber vermischt wird;
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als kostengünstige Alternative zu den Goldlegierungen konzipierte, meist nicht aufbrennfähige Dentallegierungen mit 35-70m% Silber u. 15-30m% Palladium (Silber-Palladium-Legierungen); neben weiteren Komponenten (Kupfer, dazu Zink, Indium u. andere) enthalten sie mehrheitlich auch Gold, meistens 2-20m%, in etlichen Fällen aber auch bis zu 40m% (dann den goldarmen Goldlegierungen vergleichbar). Die weißen, im wesentlichen aus Silber (>60m%) u. Palladium (>20m%) bestehenden S. haben eine vertretbare Korrosionsfestigkeit, sind aber diesbezüglich den silberhaltigen Palladiumlegierungen unterlegen. Wie bei den goldarmen Legierungen bewirkt eine gezielte Gelbfärbung - durch erhöhten Kupfergehalt oder durch Zugabe von Indium - einen deutlichen Verlust an Korrosionsfestigkeit; von der Verwendung gelber S. ist abzuraten. Die mechanischen Eigenschaften der S. sind denen der Goldlegierungen vergleichbar bis unterlegen.
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Flammenbeschichtungsverfahren, bei dem der 1.200-1.500°C heißen Flamme eine siliciumorganische Verbindung zugesetzt wird. Es entstehen hochreaktive Si(OH)-Bruchstücke, die zu SiO2-Clustern kondensieren. Im ersten Konditionierungsschritt entsteht die sog. Silikatisierung der Metalloberfläche. Im zweiten Schritt wird ein bifunktionelles Alkoxysilan aufgetragen (Silanisierung). Über Methacrylat-Gruppen des Silans erfolgt durch Polymerisationsreaktion die Anbindung des Verblendkunststoffes.
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formal Salze der nicht beständigen Orthokieselsäure (H4SiO4); diese neigt unter Wasserabspaltung zur partiellen Kondensation, wobei neben kleinen (z.B. Dikieselsäure, H6Si2O7) vorwiegend sehr große Agglomerate resultieren; die vollständige Polykondensation führt zum Quarz; entsprechend finden sich S. mit länglichen (Mineralfasern), flächigen u. räumlichen Strukturen (Netzwerke); sie enthalten als Metalle hauptsächlich Aluminium, Calcium, Kalium, Magnesium u. Natrium (Feldspate); die natürlichen S. bilden die Hauptmasse der Gesteine u. deren Verwitterungsprodukte (z.B. Ton); sie dienen als Rohstoffe für die künstlichen S. (Glas, Keramik). In der Zahnheilkunde früher allgemein verwendeter Begriff für Silikatzemente. Calcium-Aluminium-Fluor-Silikat ist Bestandteil der heute verwendeten Glasionomerzemente.
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das Pulver dieser Zemente ist ein Aluminiumsilikatglas, die Flüssigkeit eine wässrige Lösung der Phosphorsäure (ca. 55 m%), die zur Verzögerung der Abbindegeschwindigkeit mit ca. 7 m% Aluminium u. Zink gepuffert (Pufferlösung) ist. Die zur Salzbildung mit der Säure erforderlichen Metallionen werden aus den Glaspartikeln im Austausch gegen H3O+-Ionen freigesetzt. S. sind bezüglich Farbe u. Transluzenz zahnähnliche Füllungsmaterialien; nach Einführung der Komposite inzwischen ohne Bedeutung.
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1) summarische Bez. a) für lineare makromolekulare Verbindungen des Siliciums aus (-Si-O-)-Ketten (deshalb Polysiloxane), bei denen die beiden restlichen Valenzen des Siliciums mit organischen Resten (oft -CH3) abgesättigt sind (siliciumorganische Verbindungen; vgl. Silane); man unterscheidet: (kurzkettige) Silikonöle (Schmiermittel mit praktisch temperaturunabhängiger Viskosität u. niedrigem Dampfdruck, somit vakuumtauglich); (längerkettige) Silikonharze (Bindemittel für Farben; Klebstoff für Keramiken u. Gläser); Silikonkautschuk (durch Vernetzung von Silikonöl chemisch resistente, bis 180°C warmfeste Elastomere); b) kurz für Silikonkautschuk; 2) im Dentalbereich: elastische (irreversible) Abformmaterialien. Bei den additionsvernetzenden S. (A-Silikone) enthält die erste Paste neben Füllstoffen u. einer Platinverbindung als Katalysator (z.B. Hexachloroplatinsäure, H2PtCl6) Polydimethylsilikone (-{Si[CH3]2-O}n) mit endständigen Vinylgruppen, die mit dem Polymer der zweiten Paste, einem Polydimethylsiloxan, bei dem etliche CH3-Gruppen durch Wasserstoff ersetzt sind (Hydrosiloxane), in einer Additionsreaktion (Polyaddition) zum Elastomer vernetzt: -O-Si-CH=CH2 + H-Si= -> -O-Si-CH2-CH2-Si= Bei den kondensationsvernetzenden S. (K-Silikone) enthält die Basispaste neben Füllstoffen Polydimethylsiloxan mit endständigen OH-Gruppen (Polysilanol), welche mit einem tetrafunktionellen Silikat Si[OR]4 im flüssigen oder meist pastenförmigen (dann mit Füllstoffen) Härter unter Abspaltung von Alkohol (Kondensat) reagiert: -O-Si[CH3]2-OH + Si[O-R] -> -O-Si[CH3]2-O-Si[O-R]3 + ROH (R: meist C2H5); die Reaktion weiterer Silanole mit den drei restlichen OR-Gruppen des nunmehr endständigen Silikates bewirkt die Vernetzung zum Elastomer; als Katalysator fungiert eine metallorganische Verbindung (z.B. Zinnoktoat, Sn[O-CO-(CH2)6-CH3]). Die Verdunstung des Alkohols bedingt eine nennenswerte Volumenänderung der kondensationsvernetzten S., während die additionsvernetzten Materialien auch über mehrere Tage zufriedenstellend dimensionsstabil bleiben. Die S. werden auch als Dubliermassen verwendet.
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das Verbacken von Partikeln (Pulvermetallurgie, Keramikmassen) bei hohen Temperaturen, jedoch unter der Schmelz-/Solidustemperatur, zu einem kompakten Feststoff; dabei werden durch Diffusion die Kontaktbereiche der Partikel vergrößert, mit der Folge, dass der mittlerere Teilchenabstand u. damit auch das Volumen der Zwischenräume abnehmen; durch S. gefertigte Gegenstände erleiden somit während des Prozesses eine Volumenkontraktion. Wichtiges Fertigungsverfahren bei sehr harten u. schwer vergießbaren Werkstoffen (Hartmetalle); die Rohlinge werden mit Hilfe von Formen gepresst oder unter Verwendung eines geeigneten, sich spätestens beim S. verflüchtigenden Bindemittels modelliert (vgl. Brennen). Die Sintertechnik wird inzwischen auch zur Herstellung von nachträglich mit Keramik zu verblendenden Kronengerüsten aus Goldlegierungen genutzt.
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Sinus-lift-Operation - Sinusboden-Augmentation, -Elevation präprothetische Operationsmaßnahme im Oberkiefer. Zur Augmentation der knöchernen Anteile des Alveolarfortsatzes wird meist autogener Beckenknochen inlayartig eingelagert, wobei die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben (Sinus lift), aber nicht eröffnet wird. Ein Anfüllen des Lumens der Kieferhöhle bis zu einem Drittel ist möglich, wobei die orale Konfiguration des Kieferkammes erhalten bleibt. Durch sofortige Insertion von Implantaten (Kompressionsimplantat) wird der Knochen stabilisiert. Nach einer Einheilungszeit von 6 Monaten wird die Prothese eingegliedert, die Kaufähigkeit nachhaltig verbessert.
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oder anatomische Abformung Abformung der anatomischen Situation eines Kiefers ohne Berücksichtung von Muskelfunktionen; dient der Herstellung von Modellen zur Diagnostik, Planung oder Dokumentation sowie der Herstellung von individuellen Abformlöffeln.
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im Zustandsdiagramm die obere Temperaturgrenze des festen Zustandes von Mischungen; die S. repräsentiert die Soliduspunkte aller Konzentrationen des betrachteten Systems;
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obere Temperaturgrenze des festen Zustandes einer Substanz; beim Überschreiten der S. beginnt das Schmelzen; bei Reinstoffen identisch mit der Schmelztemperatur; - vgl. Liquidustemperatur.
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Form einer Schwebebrücke. Im Gegensatz zur Raumbrücke besteht jedoch nur ein geringer Spalt (ca. 1mm breit) zwischen Schleimhaut u. Brückenzwischenglied.
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verstärkte Korrosion an den spaltbegrenzenden Oberflächen metallischer Werkstoffe infolge eines diffusionsbedingten Sauerstoffdefizites im Spaltelektrolyt gegenüber dem belüfteten Elektrolyt über den nicht abgedeckten Bereichen des Werkstückes;
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Ferdinand Spee, 1855-1937, Anatom, Kiel gedachte Verbindungslinie der Höckerspitzen der Unterkieferzahnreihe einer Seite (von lateral betrachtet); diese Verbindung stellt ein Kreisbogensegment dar ,wobei der Kreismittelpunkt in der Mitte der ipsilateralen Orbita liegt
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die Absonderung der 3 Speicheldrüsen; insgesamt 500-1500ml/24h. Davon ca. ©ˆ/4 als dünnflüssiger eiweißarmer "Parotisspeichel" ("Verdünnungsspeichel"), ©˜/3 als klarer, eiweißhaltiger, schwach fadenziehender Submandibularis-Speichel, ©ˆ/20 als eiweißreicher fadenziehender Sublingualis-Speichel ("Gleitspeichel"). Der Ruhespeichel wird ständig abgesondert (normal 0,3ml/min). Der Reizspeichel beträgt ca. 1ml/min. Die Absonderung wird v.a. reflektorisch durch den Kauakt ausgelöst, aber auch durch Geruchs- u. Gesichtsempfindungen, Hungergefühl u. psychogen. - Der Gesamtspeichel besteht aus 99% Wasser sowie anorganischen u. organischen Substanzen. Die wichtigsten anorganischen Bestandteile sind Natrium, Kalium, Calcium, Phosphat, Chlorid, Magnesium, Hydrogencarbonat u. Fluorid. Sp. enthält ca. 1,4-1,6g/l Eiweiß, u. zwar Mucin (v.a. Mucoproteine u. Mucopolysaccharide), ferner Enzyme wie -Amylase für die Kohlenhydratvorverdauung, Lysozym oder Lactoperoxidase.
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die den Speichel bildenden Drüsen der Mundhöhle: als kleine Sp. in der Submukosa der Schleimhäute die Glandulae labiales, buccales, linguales u. palatinae, als große, paarige die Glandulae parotis, submandibularis u. sublingualis
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1) Bestimmung von Keimzahl, Fließgeschwindigkeit u. Pufferkapazität zur Vorhersage der zu erwartenden Kariesaktivität. Die Zählung von Streptococcus mutans ermöglicht die Einschätzung der Kariesgefährdung, die Lactobazillenzahl kann ein Hinweis auf falsche Ernährungsgewohnheiten sein. Werte > 1.000.000 Streptococcus mutans u. > 100.000 Lactobazillen/ml gelten als Hinweis für ein erhöhtes Kariesrisiko. Die Keimzahl ist allerdings v.a. von der Zahl unversorgter kariöser Defekte u. der Mundhygiene abhängig. - Eine Sekretion von weniger als 1 ml/min Reizspeichel, evtl. verbunden mit verminderter Pufferkapazität des Speichels, kann das Kariesrisiko erhöhen. Dieses lässt sich eher am vorangegangenen Kariesbefall abschätzen, wenn nicht abrupte Änderungen wie z.B. Bestrahlung der Speicheldrüsen oder verschlechterte Mundhygiene eingetreten sind. 2) Quecksilberbestimmung im Speichel.
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Trennsockel, geteilter Modellsockel für Modelle mit keilförmigen Nuten u. passgenauen Gegenformen; ursprünglich zur Kontrolle der Modellmontage nach zentrischen Bissregistraten entwickelt. Heute zum reproduzierbaren Einsetzen u. Abnehmen des Meistermodells aus dem Artikulator. Herstellung individuell aus Gips oder durch Verwendung industriell gefertigter Trennsockel. Der Zusammenhalt des Trennsockels erfolgt meist über Magnete.
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das Freisetzen von in metallischen Schmelzen gelösten Gasen (etwa Luftsauerstoff) beim Abkühlen u. v.a. während des Erstarrens; die Freisetzung kann so heftig erfolgen, dass aufsteigende Gasblasen Schmelze verschleudern ("spratzen", typisch für Silber). Der Effekt bedingt immer auch poröse Gussstücke.
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technisch wichtiges Verfahren der Kunststoffverarbeitung, auch zur Herstellung von totalen Prothesen, bei dem ein thermoplastisches Kunststoffgranulat nach dem Plastifizieren in eine geschlossene Küvette gespritzt wird. Bei diesem Verfahren entfällt die Polymerisationsschrumpfung; wegen der erforderlichen hohen Verarbeitungstemperatur resultiert jedoch eine so hohe thermische Kontraktion (Wärmeausdehnung), dass das S. bezüglich der Passgenauigkeit der Prothesen das Stopfverfahren mit Heißpolymerisaten nicht übertrifft.
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im Dentalbereich genutztes Verfahren zur Herstellung von totalen Prothesen, bei dem der Kunststoffteig (Pulver-Flüssigkeit-Verfahren) unter Druck aus einem Reservoir über einen Gusskanal in eine geschlossene Küvette gespritzt wird. Der während der Polymerisation andauernde Druck ermöglicht eine zumindest teilweise Kompensation der Polymerisations- u. der thermisch bedingten Schrumpfung (Schwundlenkung) u. damit passgenauere Prothesen; das S. ermöglicht passgenauere Prothesen als das Stopfverfahren. Sowohl Auto- als auch Heisspolymerisate lassen sich nach dem S. verarbeiten, wobei der Polymersationstyp keinen nennenswerten Einfluss auf die Passgenauigkeit der Prothesen hat.
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geringe plastische Verformbarkeit eines Werkstoffes, der schon bei kleinen, weil nur elastischen Verformungen versagt; typische Eigenschaft der Keramikwerkstoffe;
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Injektions- u. Nachpressverfahren; der in einer Kapsel vordosierte Kunststoff mit hohem Monomeranteil wird in einem Rüttler vermischt u. bei 5bar Pressluftdruck in die Hohlform der verschraubten Küvette gedrückt. Bei der Polymerisation im Wasserbad (95-100°C;) wird nur ein Teil der Küvette erhitzt, so dass die gerichtete Polymerisation ein Nachfließen des unter Druck stehenden Materials erlaubt u. so die Schrumpfung vermindert wird.
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Substanz, die chemische Reaktionen unterdrückt. St. werden insbesondere in der Kunststofftechnik genutzt, a) um vorzeitige Polymerisation oder vorzeitiges Härten zu vermeiden u. damit die Lagerbeständigkeit von Ausgangsmaterialien zu erhöhen; b) um fertige Produkte vor Alterung infolge weiterer Reaktion u./oder Zersetzung, etwa durch Licht-, Sauerstoff- oder Wärmeeinwirkung, zu schützen.
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Eigenschaft einer flüssigen Masse, aufgrund ihrer hohen Viskosität nicht unter Eigengewicht zu fließen, hinreichend kleine Volumina (kleine Kräfte) vorausgesetzt. Die St. angemischter Pulver-Flüssigkeit-Mischungen (Keramikmassen, Füllungsmaterialien) ist Voraussetzung für ihre Formung in freier Modellation; - vgl. Fließfähigkeit.
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im Querschnitt runder, ovaler oder parallelwandiger Metallstab, der zwischen zwei Kronen befestigt ist u. die überkronten Zähne primär verblockt; auf St. werden an abnehmbaren Prothesen befestigte Stegreiter aufgeschoben, die die abnehmbare Prothese am Restgebiss verankern. Entsprechend dem Querschnitt des St. werden Steggelenke (runder u. ovaler Querschnitt) u. Steggeschiebe (parallelwandiger St.) unterschieden.
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im Querschnitt ovaler oder runder Steg zur Verankerung einer abnehmbaren Prothese,im Gegensatz zum Steggeschiebe lässt das St. eine Drehbewegung um die Stegachse zu (St. nach Dolder).
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individuell gefräster oder industriell gefertigter, parallelwandiger Steg, der als Geschiebe zur Verankerung von abnehmbarem Zahnersatz genutzt wird (z.B. St. nach Dolder). St. führen im Gegensatz zu Steggelenken zu einer kraftschlüssigen, starren Verbindung von abnehmbarer Prothese u. Steg
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Wiederherstellung eines Zahnes oder Zahnstumpfes durch Verankerung von Füllungen oder Kronenaufbauten mit einem Stift: bei devitalen Zähnen mittels Stift im Wurzelkanal (Wurzelstifte), bei vitalen Zähnen mit parapulpären Stiften. Bei St. im Wurzelkanal können konische Stifte von parallelwandigen unterschieden werden. Ferner können St. nach indirekter oder direkter Methode hergestellt werden. Bei der indirekten Methode wird der Wurzelkanal abgeformt u. der Stift nach Modellherstellung individuell aus Kunststoff oder Wachs modelliert u. anschließend gegossen. Bei der direkten Methode wird ein industriell gefertigter, konfektionierter Wurzelstift im Mund mit Kunststoff aufgebaut, modelliert u. beschliffen; -
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1) i.e.S. Krone, die mit Hilfe eines Stiftes im Wurzelkanal verankert wird, wobei Krone u. Stift aus einem Stück bestehen u. in einem Vorgang in den Wurzelkanal zementiert werden. Sie werden unterteilt in St. mit u. ohne Wurzelumfassung. Historische Vorläufer der St. ohne Wurzelumfassung ist die Logan Krone. Vorläufer der St. mit Wurzelumfassung ist die Richmond Krone. 2) i.w.S. alle Formen von Kronen, die auf einem mit einem Stift im Wurzelkanal aufgebauten Zahn aufzementiert werden (s. Abb.). Im Gegensatz zu (1) wird bei diesen Kronen zunächst ein Stiftaufbau hergestellt u. in den Wurzelkanal zementiert. Dieser Stiftaufbau wird im weiteren Vorgehen wie ein beschliffener Zahn behandelt u. mit einer Krone versehen. Es handelt sich demnach um eine zweiteilige Form stiftverankerter Kronen, deren historischer Vorläufer die Davis Krone ist.
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Entzündung der Mundschleimhaut, mit Rötung, Schwellung, evtl. auch Blutungen, Belägen, Mundgeruch (Foetor ex ore), vermehrter Speichelbildung (Hypersalivation), erschwerter Nahrungsaufnahme;. - Tritt als selbständige - bakterielle, mykotische oder virale - Erkrankung (oft von einer Gingivitis ausgehend), als allergische Reaktion oder als Begleitreaktion anderer Krankheiten auf (z.B. Haut-, Stoffwechsel-, Blutkrankheiten, Metallvergiftung). -simplex häufige, ausgedehnte, zumeist flüchtige, diffuse Entzündung der Mundschleimhaut mit Schleimhautrötung, vermehrter Schleimbildung u. Epitheldesquamation. Ausgelöst durch Allgemeininfektionen, aber auch physikalische Einflüsse wie heiße Speisen, Prothesenreize. - ulcero(membrano)sa St. mit tiefen, fortschreitenden, membranbedeckten Geschwüren, intensivem Foetor ex ore, Speichelfluss, Schwellung regionaler Lymphknoten; z.B. bei Plaut-Vincent Angina, Leukämie, Agranulozytose, Sepsis.
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herkömmliches Verfahren zur Verarbeitung von chemoplastischen Kunststoffen im Zuge der Herstellung von partiellen u. totalen Prothesen, bei dem der Kunststoffteig im Überfluss in die geteilte Küvette gebracht u. danach durch Zusammenpressen der beiden Küvettenhälften unter hohem Druck geformt wird; der Überschuss fließt als Pressfahne zwischen den Küvettenhälften ab, wodurch sich eine Bisserhöhung entsprechend der Pressfahnendicke ergibt. Sowohl Auto- als auch Heißpolymerisate lassen sich nach dem St. verarbeiten, wobei die Autopolymerisate wegen der niedrigen Arbeitstemperatur die passgenaueren Prothesen (geringere Abkühlungsschrumpfung) ermöglichen.
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Kunststoffverarbeitungsverfahren zur Herstellung kieferorthopädischer Plattenapparaturen mit schichtweisen Auftragen von Polymerpulver aus einer Streuflasche u. anschließendem Benetzen mit Monomerflüssigkeit. Nach vollendeter Formgebung der Platte wird im Druckpolymerisationsgerät bei 30-40°C ausgehärtet.
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Aufbau eines durch Bruch oder Karies zerstörten Zahnes vor der Versorgung mit einer Krone. Der St. dient der Retention der Krone. In Abhängigkeit von der Größe des aufzubauenden Defektes sowie der Vitalität des Zahnes werden Aufbauten mit parapulpären Stiften, Wurzelstiften oder Wurzelkanalschrauben befestigt.
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Als St. werden alle Teile einer Teilprothese bezeichnet, die Kaukräfte an Zahn u. Parodontium weiterleiten; sie sichern eine Prothese gegen Absinken. Verwendet werden z.B. Klammern mit Auflagen, Geschiebe, Doppelkronen.
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Fläche einer Teilprothese, die vollständig parodontal abgestützt ist. Das Stützfeld ergibt sich aus der Verbindung aller Stützelemente einer Teilprothese. In der Regel ist es Ziel der Prothesenplanung, das St. so groß wie möglich zu wählen.
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Aufzeichnung des gotischen Bogens, der Grenzbewegung des Unterkiefers in einer Ebene, die parallel zur Kauebene liegt. Der Stützstift wird hierbei intraoral in zentraler Position (Mitte des Oberkiefers, zwischen 2. Prämolaren u. 1. Molaren) an einer Platte im Ober- oder Unterkiefer befestigt. Die St. kann zur Kieferrelationsbestimmung beim zahnlosen Patienten benutzt werden. Ferner kann die St. im Rahmen der Funktionstherapie zur Festlegung einer therapeutischen Kieferrelation herangezogen werden.
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Bereich eines Zahnes oberhalb des prothetischen Äquators; kann zur Abstützung von Prothesen durch Auflegen einer Klammer genutzt werden; vgl. Infrawölbung
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Verbindung zweier Knochen durch Faserknorpel, z.B. der paarig angelegten Unterkieferknochen in der Kinnmitte; sie verknöchert nach der Geburt (bis zum 6. Monat).
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Arbeitsmodell für die zahntechnische Herstellung von Kronen, Brücken u. Inlays; es besteht aus dem Zahnkranz, der mit Dowel pins versehen u. auf den Sockel aufgegipst wird. Der Zahnkranz kann in Segmente zersägt werden, so dass die einzelnen Stümpfe herausgenommen werden können.
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Die in der Plaque lebenden Bakterien bilden nach jeder Zuckeraufnahme eigene Stoffwechselprodukte, die sich in den Belägen direkt am Zahn anreichern. Da diese Mikroorganismen ihren Energiebedarf aus Gärungsprozessen beziehen, fallen als Endprodukte verschiedene organische Säuren an. Dicht am Zahn entsteht so ein saures Milieu. Mit Intensität, Dauer und Häufigkeit des ph-Wert-Abfalls nehmen die Säureschäden zu und es entsteht Karies.
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Säureätztechnik, SÄT, Schmelzätzung Erzeugen eines zerklüfteten Reliefs (Ätzmuster) am Schmelz der Kavitätenwand durch 30-40%ige Phosphorsäure (für 30-60 Sekunden). Durch die Oberflächenvergrößerung wird eine mikroretentive Oberfläche des ansonsten für Komposite nicht retentiven Schmelzes geschaffen; mit diesen Unebenheiten verzahnt sich ein Haftvermittler, der sich mit dem dann aufgetragenen Füllungskunststoff verbindet. - totales gleichzeitige Konditionierung von Schmelz u. Dentin mit etwa 30-40%iger Phosphorsäure. Die freigelegten Dentinkanälchen werden durch den anschließend aufgetragenen Dentinhaftvermittler verschlossen.
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