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vom Bienenwachs abgeleitete Sammelbezeichnung für Substanzen ähnlicher physikalischer Eigenschaften: bei Raumtemperatur fest, mäßig hart, bei Erwärmung plastifizierbar, niedrige Schmelztemperatur, leicht brennbar. W. im chemischen Sinne sind Ester höherer Fettsäuren mit höheren Alkoholen, auch Mischungen solcher Ester; die natürlichen Produkte sind i.d.R. stark verunreinigt mit Alkoholen, Fettsäuren, Geschmacks- u. Geruchsstoffen. Man unterscheidet tierische W. (Bienenwachs, Lanolin, Walrat), pflanzliche W. (Carnaubawachs; fälschlich Japantalg, ein Fett) sowie Mineralwachse (Montanwachs; fälschlich Erdwachs, ein Paraffingemisch). Wachsähnliche Substanzen sind Japantalg, Paraffine u. synthetische Produkte (Chemiewachse) unterschiedlichster Zusammensetzung (z.B. Lanette-W.). Als Dentalwachse (Biss-, Guss-, Klebe-, Modellierwachse) werden Mischungen dieser W. verwendet.
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provisorische Befestigung künstlicher Zähne auf Basisplatten mit Wachs;
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Gerät zum Abbrühen von Wachsen aller Art von Modellen oder Küvetten. Umlaufsystem mit wenig unter 100°C heißem Wasser, geführt von einer Handbrause oder für den Automatikbetrieb aus Düsenreihen.
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das Entfernen des Wachsmodells aus der Einbettmasse durch Aufschmelzen u. anschließendes Ausfließen aus der Gussmuffel. Die erwünschte völlige Entfernung wird sicherer erreicht durch das (rückstandslose) Verbrennen des Wachses bei Temperaturen deutlich oberhalb der Schmelztemperatur;
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Festlegung der Kieferrelation durch Einbeißen in eine Wachsplatte; die Einbisse werden benutzt zur Modellmontage.
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Einprobe einer Wachsaufstellung im Mund des Patienten zur Überprüfung von Zahnform, Zahnstellung, Okklusion u. Artikulation sowie Lautbildung. Da die künstlichen Zähne nur mit Wachs an einer Basisplatte oder auf einem Prothesengerüst befestigt sind, können Veränderungen von Zahnstellung, -form u. -farbe vor der Fertigstellung des Zahnersatzes noch vorgenommen werden.
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plastische Verformung bei erhöhten Temperaturen. Dabei erfolgt die Erwärmung bei Gläsern u. Thermoplasten auf Temperaturen oberhalb der Einfrier-/Glastemperatur; metallische Werkstoffe werden so stark erwärmt, dass die mit der Verformung einhergehende Verfestigung unmittelbar durch Weichglühen kompensiert wird. Die W. erlaubt außerordentlich starke Verformungen.
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Lötgerät, bei dem in einem Generator unter Zuführung von elektrischer Energie aus Methylalkohol u. destilliertem Wasser Wasserstoff u. Sauerstoff erzeugt werden . Das Gasgemisch verbrennt je nach Regelung des Druckes mit einer bis zu 2.600°C heißen, spitzen Flamme, die zum Löten sehr geeignet ist.
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Hydrogenium peroxydatum, H2O2 kurzfristig bakterizide, Sauerstoff freisetzende, unbeständige Verbindung. Anwendung als 3%ige Lösung bei der Wurzelkanalspülung, zur Reinigung von Wundoberflächen u. infizierten Extraktionswunden sowie zur Hämostase, als 10-15%ige Lösung zum Bleichen verfärbter Zähne.
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Spraygeräte zum Abspülen nicht haftender Zahnbeläge (Materia alba) im Rahmen mundhygienischer Maßnahmen; früher als Atomiseur verwendet, heute als Munddusche in vielfachen Formen, z.B. Aqua-Pik Water-Pik etc. Ein intermittierender Wasserstrahl bewirkt neben der reinigenden Irrigation gleichzeitig eine sanfte Massage der Mundschleimhaut u. ist in der Lage, auch schwer zugängliche Stellen zu erreichen;
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Übergang vom Milchgebiss zum bleibenden Gebiss, d.h., im Kiefer befinden sich Milchzähne u. bleibende Zähne. Das erhöhte Kariesrisiko eben durchgebrochener Zähne ergibt sich aus folgenden Faktoren: a) noch nicht abgeschlossene Schmelzreifung, b) die erhöhte Zahl an Zahnflächen verursacht eine höhere Keimzahl; c) solange die Zähne die Okklusionsebene noch nicht erreicht haben, begünstigt der geringere Abrieb beim Kauen das Entstehen von Belägen. -
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Wärmebehandlung metallischer Werkstoffe zur Beseitigung der im Zuge einer vorausgegangenen Kaltverformung erfolgten Verfestigung u. Versprödung; der Effekt beruht auf dem Abbau der verformungsbedingten Störungen (Versetzungen) des Kristallgitters durch Diffusion; bei hinreichend hohen Glühtemperaturen findet eine Rekristallisation statt; vgl. Relaxation.
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organische, niedermolekulare Substanzen in Kunststoffen, die deren Steifigkeit herabsetzen (weichbleibende Kunststoffe). Der Effekt beruht auf einer Auflockerung der polymeren Struktur durch die "störenden" W. u. der daraus resultierenden Beeinträchtigung der sekundären Bindungen zwischen den Makromolekülen; mit steigendem Gehalt an W. wird die Einfriertemperatur des betroffenen Kunststoffes zunehmend herabgesetzt. Man unterscheidet äußere u. innere W. Äußere W. sind isolierte, diffusionsfähige Moleküle, die somit auch den Kunststoff verlassen können, wodurch dieser dann an Flexibilität einbüßt (Alterung); wichtige äußere W. sind Phthalsäureester, z.B. Dioctylphthalat. Innere W. sind chemisch an die Makromoleküle gebunden u. können somit nicht wandern; der weiche Kunststoff ist dann ein Copolymerisat, meist mit einem geeigneten Derivat des Hauptmonomers, z.B., beim Polymethylmethacrylat, ein Butylester der Methacrylsäure. Restmonomer sowie Lösungsmittel haben ebenfalls eine Weichmacherfunktion.
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der letzte, achte Zahn des bleibenden Gebisses. Wegen Platzmangels im Kiefer häufig verlagert (Zahnverlagerung) oder retiniert (Retention); retinierter infolge Keimverlagerung am Durchbruch gehinderter W.
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der Durchbruch des letzten Zahnes in die Mundhöhle; erfolgt ab dem 16. Lebensjahr, oft unter erschwerten Bedingungen (Dentitio difficilis) oder auch überhaupt nicht, weil er verlagert (Zahnverlagerung) u./oder retiniert (Retention) ist. Bei fehlendem Weisheitszahn beim Erwachsenen ist eine Röntgenkontrolle zur Klärung erforderlich
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Sammelbezeichnung für alle technisch genutzten natürlichen (dann aber meist noch aufbereiteten) u. synthetischen Materialien. Man unterscheidet metallische u. nichtmetallische W. Bei den metallischen W. ist eine Abgrenzung der Eisen- von den Nichteisen-Metallen bzw. -Legierungen üblich. Bei den nichtmetallischen Werkstoffen differenziert man Glas, Holz, Keramik u. Kunststoff. Weitere Klassifizierungen orientieren sich an den Eigenschaften (z.B. Duro-, Thermoplaste, Elastomere), der Verarbeitung (z.B. Guss-, Knetlegierungen) oder dem Verwendungszweck (z.B. Kleber, Lote).
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Warenzeichen für Chrom-Legierungen.
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der im Alveolarknochen liegende u. dort mit dem Desmodontium verankerte, von Zement bedeckte Teil des Zahnes. An der Wurzelspitze treten Nerven u. Gefäße in den Wurzelkanal ein. - Die W. bildet sich bei der Zahnentwicklung zuletzt u. bewirkt durch ihr Wachstum den Zahndurchbruch. - Eine W. weisen die Frontzähne sowie i.d.R. die Prämolaren auf, ausgenommen der erste obere Prämolar. Dieser u. die unteren Molaren sind zweiwurzelig, drei W. haben die Molaren im Oberkiefer, davon eine palatinal (dies gilt auch für die Milchmolaren). Abweichungen betreffen v.a. die Weisheitszähne. Die Zahl der Wurzelkanäle kann höher sein. Variabel ist auch die für die Verankerung im Kiefer maßgebliche Wurzeloberfläche. - In Anlehnung an den Begriff "klinische Krone" spricht man gelegentlich von einer "klinischen Zahnwurzel" (der auch nach Gingivarezession unsichtbare, also unterhalb des Zahnfleischrandes liegende Wurzelteil).
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das Zahnbein im Bereich der Wurzel zur Unterscheidung vom Kronendentin. Das W. enthält eine geringere Zahl von Dentinkanälchen pro Flächeneinheit als das Kronendentin.
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1) traumatisch entstandene Fraktur der Zahnwurzel , meist als Querfraktur im mittleren Drittel. Symptome: Lockerung u. Perkussionsempfindlichkeit des betroffenen Zahnes (Differentialdiagnose: Zahnluxation). Röntgenologisch nur dann darstellbar, wenn der Zentralstrahl parallel zum Bruchspalt verläuft. Bleibt die Pulpa bei Querfrakturen vital, besteht eine Chance, durch Immobilisation eine Hartgewebsneubildung im Bruchspalt zu erreichen. Bei Pulpatod kann eine Schienung mit einem Wurzelstift versucht werden (Fixation, transdentale). Nach Längsfraktur verbleibt nur noch die Entfernung des Zahnes. 2) bei der Extraktion (z.B. durch zu hohe Kraftanwendung); Entfernung des Fragmentes durch Wurzelzange, Wurzelheber oder durch chirurgische Revision.
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Hohlraum in der Wurzel, am vitalen Zahn von der Pulpa ausgefüllt. Der zunächst, vor Abschluss des Wurzelwachstums, weite W. wird mit zunehmendem Alter durch Sekundärdentinbildung eingeengt, v.a. in mesiodistaler Richtung u. an den Kanaleingängen. Im Querschnitt weicht sein Lumen erheblich von der bei der Wurzelkanalaufbereitung angestrebten Kreisform ab. - Der W. ist im Bereich der Wurzelspitze oft stark verästelt u. aufgezweigt (apikales Delta). Auch apexfern kann er Seitenkanäle (akzessorischer W.) oder blind endende Ausstülpungen aufweisen- Die Zahl der W. entspricht nicht immer der Wurzelanzahl. Als Variation sind 2 Kanäle an unteren Frontzähnen u. Prämolaren möglich; bei diesen zweigt ein lingualer Kanal häufig erst im unteren Wurzeldrittel ab. Auch an oberen 2. Prämolaren sind teilweise 2 Kanäle vorhanden, nach bukkal bzw. palatinal orientiert. An oberen Molaren kann ein 4. akzessorischer Kanal auftreten. An unteren Molaren enthält die mesiale Wurzel meist einen bukkalen u. einen lingualen Kanal. Variationen des apexnahen W.-Verlaufs werden wie folgt klassifiziert: I: ein Kanal; II: zwei apexnah vereinigte Kanäle, III: zwei Kanäle mit getrennten Foramina; IV: ein Kanal, der sich apikal verzweigt.
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Vorbereitung des Wurzelkanals für die Wurzelfüllung durch instrumentelle Erweiterung bis nahe an die Wurzelspitze am Foramen physiologicum. Angestrebt wird ein schlanker Hohlkegelstumpf ("konische" W.), der mit einer Stufe apexnah endet, im Idealfall bis 1 mm vor der röntgenologischen Wurzelspitze. Das oft bizarr geformte Lumen des Wurzelkanals erfordert einen entsprechend starken Abtrag des Wanddentins, da sonst belassene Nischen nicht dicht abzufüllen sind. Als erster Schritt sind bei mehrkanaligen Zähnen die Kanaleingänge aufzufinden u. trichterförmig zu erweitern sowie überhängendes Dentin abzutragen. Für die eigentliche W. werden Feilen bzw. Reamer mit einem meist etwa 8 mm kurzen Handgriff verwendet. Mit einem passenden Schaft werden solche Instrumente auch durch besondere Winkelstücke angetrieben (maschinelle W.). Sie führen Bruchteile einer Drehbewegung oder hochfrequente Schwingungen aus, bis hin zur Ultraschallfrequenz (s.a. Ultraschall-Aufbereitung). Bei gekrümmten Kanälen (v.a. bei mesialen Molarenwurzeln) werden das Vorbiegen der Wurzelkanalinstrumente u./oder der Einsatz flexibler Instrumente empfohlen; letztere tragen jedoch in unerwünschter Weise Wanddentin an der Konvexität ab.
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Maßnahmen zur Versorgung eines Zahnes, dessen Pulpa nicht mehr erhalten werden kann oder schon avital ist; umfasst die Aufbereitung u. Füllung des Wurzelkanals
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Übergang vom koronalen Pulpakavum in die Wurzelkanäle; mit zunehmendem Alter häufig verengt. Ihre Lokalisation ist oft schwer u. nicht vom Umriss der Okklusalfläche abzuleiten. Sie müssen unter Sicht aufgefunden werden; zu ihrem Austasten wird eine abgewinkelte Endosonde empfohlen. An oberen Prämolaren liegen die W. unter der Verbindungslinie der Höckerspitzen, an oberen Molaren ist der distobukkale W. etwas nach mesial orientiert, bei unteren der distale W.
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Ausfüllen des aufbereiteten Wurzelkanals mit körperfremden Substanzen; Ziel ist eine höchstmöglicher Dichte u. Wandständigkeit zum Schutz vor Eindringen von Flüssigkeit u. Bakterien. Voraussetzungen sind Schmerzfreiheit u. Trockenheit des Kanals . Als Mittel der Wahl gilt Guttapercha. Zur Erreichung eines randdichten Verschlusses muss sie erwärmt werden , im Wurzelkanal durch Instrumente, extraoral durch das Guttapercha-Injektionsverfahren oder die Thermafil®-Verfahren. Bevorzugt wird jedoch das Einbringen mehrerer Guttapercha-Stifte, verbunden mit erhärtenden Mischungen (laterale Kondensation). Bei der Zentralstiftfüllung wird nur ein dem aufbereiteten Kanallumen angepaßter Guttapercha-Stift eingeführt. - Komplikationen sind Beschwerden des Patienten, eine akute Exazerbation sowie eine chronische apikale Parodontitis. Mit zunehmendem Abstand der W. vom Apex wächst die Rate der Misserfolge, ebenso bei Überfüllung. -
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Substanzen bzw. deren Gemische, die einen undurchlässigen Verschluss des Wurzelkanals bewirken u. möglichst biokompatibel sein sollten. Bevorzugt wird Guttapercha; allein angewandt, muss sie durch Wärme verformbar gemacht werden. Guttapercha-Stifte dichten den Kanal nur in Kombination mit anzumischenden Präparaten (Kunststoffen, AH26®, Glasionomerzemente, Calciumsalicylat oder Zinkoxid-Nelkenöl) ab. Ein Gewebe schädigender Effekt wirkt sich v.a. bei Überfüllung aus.
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gegossene Metallkappe mit einem angegossenen oder verlöteten Wurzelstift; sie deckt die präparierte Zahnwurzel ab u. ist Teil einer Stiftkrone.
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Neigung der Wurzelachse nach distal, bezogen auf die Kronenachse; dient zur Unterscheidung rechter von linken Zähnen.
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der in der Wurzel befindliche Teil der Pulpa;
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operativer Eingriff an der Zahnwurzel nach Osteotomie des Kiefers, um bei einem pulpatoten, avitalen Zahn die erforderliche orthograde oder retrograde Wurzelfüllung nach Resektion (Amputation) der Wurzelspitze exakt durchführen zu können.Der umgebende Kieferknochen wird geglättet u. das pathologisch veränderte Gewebe (Granulationsgewebe bei einer apikalen Parodontitis, Zystenschleimhaut bei einer radikulären Zyste u.ä.) entfernt.
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1) Guttapercha-Stifte. 2) konfektionierte Stifte zur Verankerung eines Stiftaufbaus (s. Abb.). Sie werden in ein Stiftbett eingesetzt, das zuvor mit entsprechend abgestimmtem Bohrer präpariert wird. - W. aus Titan sind stärker belastbar als W. aus Edelmetall-Legierungen. Sandgestrahlte W., W. mit Gewinde, konisch geformte W. u. angerauhte Kanalwände verbessern die Retention. Die Haftung eines Kunststoffaufbaus wird durch Silanisieren u. Beschichten mit Opakern optimiert. - Bei der Angusstechnik wird der Stumpfaufbau modelliert u. in Metall an den Stift angegossen. 3) im Zuge einer Wurzelspitzenresektion applizierte Stifte aus Aluminiumoxidkeramik oder Titan zum Einbringen in den Wurzelkanal.
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Bildung der Zahnwurzel nach Abschluss der Kronenbildung. Das W. ist bis zu 2 Jahre nach dem Durchbruch des Milchzahnes, 3-4 Jahre nach dem des bleibenden Zahnes abgeschlossen. Beim Vergleich der Zähne untereinander sind Voraussagen über die zeitliche Gebissentwicklung u. über eine für die Altersstufe des Gebisses vorzeitige, zeitgerechte oder verspätete Dentition möglich. - nicht abgeschlossenes Zwischenstadium der Wurzelentwicklung, bevor die definitive Länge nach dem vollständigen Durchbruch des Zahnes erreicht wird. Das Foramen apicale ist weit, bevor es dann später sanduhrförmig eingeengt wird.
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Er dient zur natürlichen Verankerung des Zahnes und umgibt die Zahnwurzel
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anatomische Bez. für die Zahnhartsubstanz, die die Oberfläche der Wurzel überzieht. Azelluläres Faserzement (fibrilläres Zement) bedeckt v.a. das zervikale Drittel der Wurzel. Es inserieren mineralisierte Sharpey* Fasern, die vom Desmodont ausgehen. Das zelluläre Faserzement mit Zementozyten (zellulär-fibrilläres Zement, früher: Osteozement) bedeckt das apikale Drittel u. die Bifurkationen. Neben der regulären Zementbildung entsteht W. in geringem Ausmaß in Spalten von Wurzelfrakturen, an der Wurzelspitze kompensatorisch bei Elongation des Zahnes sowie auch bei chronischen periapikalen Entzündungen. Die Neubildung bei reattachment (Wiederanheftung) des Parodontiums ist möglich
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thermische Ausdehnung - thermische Expansion die im Zuge einer Erwärmung erfolgende Volumenzunahme eines Stoffes. Der Effekt beruht auf der mit der Temperatur zunehmenden kinetischen Energie der Atome/Moleküle der Substanz, woraus ein höherer, mittlerer Platzbedarf resultiert; wird die Ausdehnung behindert, so erfolgt eine Druckerhöhung (innere Spannungen). Das Ausmaß der W. wird vom Wärmeausdehnungskoeffizienten bestimmt. Bei einer Abkühlung erfolgt entsprechend eine thermische Kontraktion.
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materialspezifisches Maß (Dimension = 1/Temperatur) für die mit einer Temperaturerhöhung verbundene Dimensionsänderung (im Regelfall eine Ausdehnung) (s. Tab.). Der Wert entspricht entweder der relativen Längenzunahme l/l0 (linearer WAK, üblich bei Festkörpern) oder, bei Flüssigkeiten u. Gasen, der relativen Volumenzunahme V/V0 (Volumen-WAK), jeweils pro °C Temperaturerhöhung; bei einer Abkühlung erfolgt eine entsprechende Kontraktion. Die WAK steigen (geringfügig) mit zunehmender Temperatur, so dass exakte Angaben immer auch das relevante Temperaturintervall benennen müssen; s.a. Ausdehnungskoeffizient, Temperaturkoeffizient.
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1) Auslösen einer Hyperämie durch Wärmezufuhr; durch Rotlicht wird primär nur die Haut erwärmt, durch Mikrowellen wird das bestrahlte Gewebe bis in Tiefen von 30-50 mm erwärmt. 2) Anlassen, Tempern: gezielte, zeitweilige Temperaturerhöhung eines Werkstoffes, häufig nach seiner endgültigen Formung; dabei sind oft nicht nur die Höhe der Temperatur u. die Dauer (Haltezeit) der Behandlung, sondern auch die Aufheiz- u. Abkühlgeschwindigkeit von Bedeutung. Eine W. dient bei metallischen Werkstoffen durchweg der Beeinflussung des Gefüges (Homogenisieren, Lösungsglühen, Rekristallisieren, Vergüten, Weichglühen) u. der davon abhängigen mechanischen Eigenschaften; bei Gläsern u. Kunststoffen dient die W. meist einer Relaxation;
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ein spezifisches Maß für die Wärmedurchlässigkeit einer Substanz (s. Tab.). Die W., oft mit bezeichnet, z.B. in Watt/(Meter o Kelvin), besagt, welche Wärmemenge pro Zeiteinheit (Joule/Sekunde = Watt) bei einem Temperaturgefälle von 1 Kelvin/Meter durch eine Probe der Substanz mit dem Querschnitt von 1 m©˜ fließt, unter der Voraussetzung, dass die Temperaturdifferenz zwischen den Enden der Probe konstant bleibt (stationäre Situation). Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, was in der Praxis meistens der Fall ist, dann bedingt der Wärmestrom auch Temperaturänderungen (Aufheizen, Abkühlen) in der Probe; diese Änderungen werden mit der Temperaturleitfähigkeit beschrieben. Zwischen der W. u. der elektrischen Leitfähigkeit besteht ein direkter Zusammenhang, so dass Metalle auch gute Wärmeleiter sind.
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1) mechanische Spannungen in einem Werkstück als Folge der Behinderung der mit einer Temperaturänderung einhergehenden Volumenänderung (Wärmeausdehnung beim Erwärmen, Kontraktion beim Abkühlen), z.B. durch angrenzende Konstruktionselemente. 2) Eigenspannungen in einem Werkstück mit innerem Temperaturgefälle (etwa beim Erwärmen, Abkühlen), wenn die wärmeren Bereiche die kühleren in der Kontraktion behindern bzw. in ihrer Expansion von den kühleren behindert werden; kommt es durch den Temperaturgradienten auch zu unterschiedlichen plastischen Verformungen im Werkstück, so verbleiben auch nach dem Temperaturausgleich W. 3) Eigenspannungen in einer Kombination aus unterschiedlichen Werkstoffen (Verbundwerkstoff; geklebte, gelötete, verblendete Werkstücke) infolge unterschiedlicher Wärmeausdehnung/-kontraktion nach einer Temperaturänderung; W. belasten grundsätzlich den Verbund der Werkstoffe. Sofern W. unvermeidbar sind, wird versucht, eventuelle am Verbund beteiligte spröde Werkstoffe von Dehnspannungen freizuhalten; aus W. resultierende Druckspannungen, etwa an den Oberflächen einer Glasscheibe, können durchaus vorteilhaft sein, da sie im Falle einer Dehnung (z.B. Zugzone beim Biegen) zunächst abgebaut werden müssen, bevor die Dehnung tatsächlich Zugspannungen induziert;
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