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Jeder Seitenzahn okkludiert nur mit einem Antagonisten; im natürlichen Gebiss sehr selten. Merkmal der Thomas Aufwachsmethode
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Jeder Seitenzahn okkludiert mit 2 Antagonisten; natürliche Verzahnungsform; Merkmal der Lundeen Aufwachsmethode
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Längsachse durch einen Zahn. Die funktionelle Z. ist so festgelegt, dass bei Krafteinwirkung in ihrer Richtung die maximale Zahl an Desmodontalfasern gespannt wird. Für jeden Zahn besteht eine Vielzahl von funktionellen Z. Die anatomische Z. verläuft durch die Wurzelspitze bzw. bei mehrwurzeligen Zähnen durch die Mitte zwischen den Kanaleingängen zur Kauflächen- bzw. Schneidekantenmitte
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Vorstufe des Zahnes mit Schmelzorgan, Zahnpapille u. Zahnsäckchen; i.w.S. auch noch das Stadium bis zur Bildung der Zahnhartsubstanz (Zahnkrone aus Schmelz u. Dentin). Röntgenologischer Nachweis der Zahnanlage ca. 1-2 Jahre vor Zahndurchbruch, bei Weisheitszähnen bereits zwischen 8. u. 9. Lebensjahr möglich; - vgl. Nichtanlage; Zahnkeim. überzählige zusätzlicher normaler oder dysplastischer Zahn im Kiefer; s.a. Mesiodens, Distomolar, Zahndysplasie.
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Sammelbezeichnung für Anomalien von Zahnanzahl oder -form (numerische oder morphologische Z.): Zahnunterzahl, Zahnüberzahl, Taurodontie, Zwillingszähne, Zahnverschmelzung, Zahnverwachsung, Zahndysplasie.
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Auswahl, Anordnung u. Befestigung industriell gefertigter Kunststoff- oder Keramikzähne an Teil- u. Totalprothesen. Grundlage der Z. sind kaufunktionelle, optisch-ästhetische , phonetische u. hygienische Überlegungen; Unter Berücksichtigung von Form, Größe u. Farbe werden die Zähne in einer Wachsbasis aufgestellt u. beim Patienten probeweise eingesetzt, um Dimensionierung, Funktion, Sitz, Phonetik u. Ästhetik zu kontrollieren. Eventuelle Korrekturen können so relativ einfach vor Fertigstellung des Ersatzes durchgeführt werden.
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physiologische Eigenbeweglichkeit der Zähne in ihrer knöchernen Alveole durch die bindegewebige Verbindung Zahn-Knochen im Unterschied zur pathologischen Zahnbeweglichkeit bei Parodontopathien (Zahnlockerung); als statische Z. wird die Auslenkung eines Zahnes in mm bezeichnet; die dynamische Z. ist die Fähigkeit des Desmodonts, impulsförmig auftreffende Kräfte abzubremsen.
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Positionsänderungen natürlicher Zähne durch Einwirkung biologischer Kräfte, s.a. Zahnwanderung. -kieferorthopädische Z., die durch kieferorthopädische Geräte herbeigeführt wird. Man kann dabei unterscheiden: a) unkontrollierte Kippung: Kraftansatz etwa 10 mm inzisal des Widerstandszentrums; das resultierende Rotationszentrum liegt 1-2 mm apikal des Widerstandszentrums. Die Zahnkrone bewegt sich in Kraftrichtung, die Wurzelspitze entgegen der Kraftrichtung. b) kontrollierte Kippung: Die Kraft greift etwa 5-7 mm oberhalb des Widerstandszentrums an, das Rotationszentrum liegt etwa im Bereich der Wurzelspitze. c) Translation (körperliche Z.): Der Kraftansatz verläuft durch das Widerstandszentrum, es kommt zu keiner Rotation (mathematisch liegt das Rotationszentrum im Unendlichen). Da ein direkter Kraftansatz in Höhe des Widerstandszentrums (mittleres Wurzeldrittel) nicht möglich ist, muss das durch den exzentrischen Kraftansatz entstehende Drehmoment durch ein gleich großes, entgegengesetzt gerichtetes Drehmoment aufgehoben werden. Dies kann z.B. durch Einbiegen eines Torque in einen Vierkantbogen geschehen. d) Wurzelbewegung: Der wirksame Kraftangriff liegt apikal des Widerstandszentrums, es kommt zu einer mehr oder weniger reinen Bewegung des Wurzel um ein Rotationszentrum, das im Bereich der Zahnkrone liegt.
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die metrische Erfassung der anterioren u. posterioren Z. erfolgt im Ober- u. Unterkiefer in Höhe sog. korrespondierender Punkte. Als Richtwerte gelten anteriore Z. in cm = SIOK + 8 posteriore Z. in cm = SIOK + 16 SIOK = Schneidezahnbreitensumme im Oberkiefer; s.a. Kölner Sollwerte, Pont* Index.
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mesiodistaler Durchmesser eines Zahnes; Milchzähne u. bleibende Zähne unterscheiden sich in ihrer Z., was beim Zahnwechsel in der Stützzone zu einem (Platz-)Spielraum (leeway space) führt, der sich für die kieferorthopädische Behandlung vorausberechnen lässt.
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die Bildung der Zähne, beginnend in der 5. Embryonalwoche bis zum abgeschlossenen Wurzelwachstum: Das Epithel der embryonalen Mundhöhle verdickt sich als Zahnleiste im mesenchymalen Gewebe, daraus sprossen die einzelnen Zahnknospen für die Milchzähne, die sich zum Glockenstadium des Schmelzorgans entwickeln. Analog werden die Anlagen für die bleibenden ersten Molaren bereits intrauterin angelegt; die Ersatzzahnleiste entsteht lingual von den Milchzahnkeimen. - Eine genetische oder erworbene Entwicklungsstörung der Zähne führt zu Anomalien der Struktur, z.T. auch der Form
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Entfernung eines Zahnes mit Hilfe von Zahnzangen aus seiner Alveole (s. Abb.). Gründe für die Z. sind u.a.: Zerstörung durch Zahnkaries, parodontaler Knochenabbau, Zahnengstand (kieferorthopädische Indikation). Die Z. ist erschwert z.B. nach Kronenfraktur mit Wurzeltrennung;
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die Farbe des natürlichen Zahnes. Bei den Frontzähnen wird sie inzisal u. approximal durch den lichtdurchlässigen Schmelz ohne Dentinunterlage bestimmt; der Farbton des zentralen Kronendrittels wird durch das eher opake Dentin festgelegt, dessen Tönung im Zahnhalsbereich am stärksten zur Geltung kommt. Mit dem Alter werden die Zähne dunkler u. opaker, Grau- u. Brauntöne treten auf. In der oberen Zahnreihe sind die Eckzähne am dunkelsten, die Schneidezähne am hellsten; im Unterkiefer nimmt die Helligkeit von der Mittellinie nach distal ab. - Die Z. wird in der Praxis nicht durch physikalische Messgrößen beschrieben, sondern durch Vergleich mit industriell gefertigten, verschiedenfarbigen Musterzähnen.
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1) für den Patienten abnehmbarer Ersatz von Zahnfleisch, meist zum Ausfüllen von weit offenen Zahnzwischenräumen, i.d.R. aus weichbleibenden Kunststoffen 2) Teil eines Gipsmodells aus einem geeigneten Abformmaterial oder einem speziellen weichbleibenden Kunststoff (elastische Z.); imitiert den Verlauf des Zahnfleisches, auch wenn die Gipsteile vom Zahntechniker abgetragen wurden
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Oberflächen von Kronen, bezeichnet nach ihrer Richtung: Approximalfläche: zum Nachbarzahn gerichtet (mesial bzw. distal); Labialfläche der Frontzähne: der Lippe zugewandt; Bukkalfläche: wangenwärts; Palatinalfläche (im Oberkiefer): zum Gaumen hin; Lingualfläche (im Unterkiefer): zungenwärts. Prämolaren u. Molaren weisen darüber hinaus eine Kaufläche (Okklusalfläche) auf, Frontzähne eine Schneidekante. - Die Bez. dienen v.a. zur Angabe der Lage von Füllungen; ihre Abkürzungen sind nur teilweise vereinheitlicht, so nach DIN mit dem Anfangsbuchstaben für die Eingabe zur Datenverarbeitung (jedoch V für labial u. bukkal, L auch für palatinal).
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anatomische Form natürlicher u. künstlicher Zähne. Die korrekte Reproduktion der Z. bei Zahnersatz ist sowohl unter funktionellen wie optisch-ästhetischen Gesichtspunkten von Bedeutung. Bei Kronen führt v.a. die Überkonturierung infolge Nischenbildung mit vermehrter Plaqueanlagerung zu Nachteilen. Die Form der Kaufläche künstlicher Zähne wird ebenfalls unter funktionellen Kriterien gestaltet. - Im Rahmen der Totalprothetik ist die Z. der Frontzähne von größer Bedeutung, um ein zum Gesicht passendes, harmonisches Einfügen der künstlichen Zähne zu gewährleisten. Hierfür wurden verschiedene Kriterien angegeben: Gerber sieht einen Zusammenhang zwischen dem Breitenverhältnis der oberen Schneidezähne u. dem Verhältnis zwischen Nasenbasis u. Nasenwurzel. Nach Williams spiegelt sich in der Form der oberen mittleren Schneidezähne (oval, dreieckig, rechteckig) die Gesichtsform wider. Nach Lee entspricht der Abstand zwischen den Eckzahnspitzen der oberen Frontzähne der Breite der Nasenbasis. Nach Hörauf besteht ein Zusammenhang zwischen der Form der oberen mittleren Schneidezähne u. dem Konstitutionstyp nach Kretschmer (leptosom, pyknisch, athletisch).
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Bruch eines Zahnes durch traumatische Einwirkung (Sturz, Schlag) oder beim Versuch seiner Entfernung durch Zahnextraktion. Arten der Zahnfraktur sind komplette oder inkomplette Form, Quer-, Längs- oder Schrägfraktur u. die Differenzierung der Kronen- oder Wurzelfraktur: a) nur Zahnschmelzfraktur; b) Schmelz- u. Dentinfraktur; c) Zahnhalsfraktur mit der Folge des Verlustes der Zahnkrone, die Wurzel bleibt im Kiefer erhalten; d) Fraktur im oberen Wurzeldrittel, Restwurzel oft noch zu erhalten; e) Fraktur im mittleren Wurzeldrittel, Zahnkrone u. Restwurzel gehen verloren; f) Fraktur im unteren Wurzeldrittel, Zahnerhalt ggf. nach operativer Entfernung des Wurzelfragmentes. Bei a-d: konservativ-prothetischer Zahnerhalt durch Füllung, Krone, Stiftzahn; bei e: Zahnextraktion, ggf. Zahnimplantat; bei f: Zahnerhalt durch Wurzelspitzenresektion
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gingivanahe Füllung labial bzw. bukkal, aber auch palatinal bzw. lingual. Als Füllungsmaterial sind Komposite indiziert, sofern die Kavität durchgehend von Schmelz begrenzt ist. Verläuft der zervikale Rand im Dentin, sind Glasionomerzemente oder Kompomere zu empfehlen Dentinhaftvermittler müssen aufgetragen werden, um den mangelhaften Randschluss zu verbessern. Weitere Füllungsalternativen sind Inlays u. Goldhämmerfüllungen.
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Kavität des gingivalen Drittels an labialen, bukkalen oder lingualen Zahnflächen. Der Karies entsprechend ergibt die Präparation meist eine Nierenform, konvex zur Wurzel. Vor der Füllung ist ein Pulpaschutz angezeigt. Sofern die zervikale Kavitätenwand weit subgingival liegt, ist eine elektrochirurgische Abtragung der Gingiva erforderlich.
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Pflege des Zahn- und Mundbereiches zur Erhaltung der Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch
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das Einpflanzen eines Zahnes oder Einsetzen eines alloplastischen Zahnimplantates in einen zahnlosen Kieferabschnitt (Implantation). Für das Einsetzen extrahierter oder ausgeschlagener (eluxierter) Zähne verwendet man den Begriff Replantation.
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1) traumatisches Eindrücken des bereits durchgebrochenen Zahnes in den Kiefer ohne Zahnfraktur, oft bis unter den Gingivalsaum. Erneute regelrechte Einstellung des Zahnes ist von der Ausbildung seiner Wurzel, also dem Zeitpunkt seines Zahndurchbruchs, u. vom Ausmaß des Traumas abhängig. Bei Traumen an Milchzähnen kann der bleibende Nachfolger in seiner weiteren Entwicklung gestört werden. Der Zahnkeim kann verlagert werden, seine Wurzel wächst deformiert oder gar nicht mehr weiter. Therapie: Versuch der orthodontischen Reposition im bleibenden Gebiss, ggf. chirurgische Freilegung der Zahnkrone; Entfernung des intrudierten Milchzahnes häufig indiziert. 2) wachstumbedingte Intrusion von persistierenden Milchzähnen infolge des Durchbruchs der bleibenden Nachbarzähne mit "Überwachsen", wenn der betreffende Zahn nicht zeitgerecht ausfällt oder extrahiert wird.
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1) pathologisch erhöhte Zahnbeweglichkeit durch Abbau der Zahnfächer (s.a. Parodontitis marginalis); für Parodontologen ein wichtiges diagnostisches Merkmal. Einteilung in 3 Grade: L I: spür- u. tastbare, ggf. sichtbare Beweglichkeit bis maximal 1 mm horizontal, L II: sichtbare Lockerung über 1 mm horizontal, L III: vertikale Beweglichkeit u. bei Lippen- oder Zungendruck. 2) traumatisch bedingte Lockerung (Zahnluxation). Therapie: Schienung der betroffenen Zähne an festen Nachbarzähnen. Bei stummer, anamnestisch unklarer Z. ist entzündliche Genese (Kieferosteomyelitis), Zystenbildung oder tumorbedingte Ursache (Kieferkarzinom) abzuklären.
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Fehlen der Zähne; durch Z. kommt es zur Veränderung der Gesichtsproportionen: Einfallen von Ober- u. Unterlippe (dadurch Lippenverschmälerung), Bisssenkung (Betonung der Labiomental- u. Nasolabialfalten), Vorschub des Unterkiefers; alle diese Veränderungen zusammen bedingen den "greisenhaften" Gesichtsausdruck.
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abnorme Beweglichkeit eines Zahnes in seiner Alveole , hervorgerufen durch das Zerreißens der Desmodontalfasern; traumatisch (Schlag auf die Zahnkrone) oder iatrogen bei der Zahnextraktion (gewollt zur kompletten Lösung des Zahnes aus seiner Alveole oder ungewollt mit Verlagerung z.B. in die Kieferhöhle).
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Pastaartige Substanz mit Karies hemmenden und erfrischenden Zusätzen, die der Unterstützung der Zahnhygiene dient
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Zahnmark, das den Zahn versorgt. Es ist mit Blutgefäßen und Nerven durchzogenes Bindegewebe
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Herstellung hygienisch einwandfreier Mundverhältnisse durch den Patienten mittels Zahnbürste, Zahnseide, Interdentalbürstchen, Munddusche etc. professionelle Entfernung aller supra- u. subgingivalen, harten u. weichen Beläge durch Zahnarzt oder Fachhelferin Handinstrumente hierzu sind Scaler, Küretten u. Meißel, ferner Ultraschallgeräte, Airscaler u. Pulverstrahlgeräte. Abschließend sind die Zahnoberflächen zu polieren.
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System zur Kennzeichnung der Zähne (s. Abb.). Dabei wird das Gebiss in 4 Quadranten unterteilt. Alle Zahnschemata werden so aufgeschrieben, wie der Untersucher den en face vor ihm stehenden Patienten sieht; s.a. Gebissformel. 1) Internationales Z. der Fédération Dentaire Internationale (FDI-System, 1970): zweiziffriges System, bei dem die erste Ziffer den Quadranten angibt: oben rechts 1, oben links 2, unten links 3 u. unten rechts 4 für die bleibenden Zähne, für die Milchzähne entsprechend 5 bis 8. Die zweite Ziffer gibt die Reihenfolge innerhalb des Quadranten an, beginnend mit 1 für den mittleren Schneidezahn u. endend mit 8 für den Weisheitszahn. Dieses Z. hat sich inzwischen allgemein durchgesetzt. 2) Amerikanisches Z.: wird bei den Streitkräften benutzt; die Zähne, beim rechten oberen Weisheitszahn beginnend, werden fortlaufend von 1 bis 32 durchnumeriert. Die Milchzähne werden analog durch Großbuchstaben (A bis T) gekennzeichnet. 3) Z. nach Zsigmondy* (1861): Die Zähne werden spiegelbildlich registriert, wobei der mittlere Schneidezahn die Nummer 1 u. der Weisheitszahn die Nummer 8 erhalten; die Milchzähne werden analog in römischen Ziffern angegeben. Der Quadrant wird durch ein vom Achsenkreuz abgeleitetes Winkelzeichen bezeichnet (û für oben rechts, ë oben links, é unten links u. ù unten rechts). 4) Z. nach Haderup* (1887): Wie beim Z. nach Zsigmondy werden die Zähne von 1 bis 8 durchnumeriert, wobei die Zugehörigkeit zu Ober- bzw. Unterkiefer durch ein "+"- bzw. "-"-Zeichen gekennzeichnet wird. Dieses Zeichen wird rechts nach-, links vorangestellt. Die Milchzähne werden durch Voranstellen einer 0 unterschieden.
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Sehr harte, widerstandsfähige und porzellanähnliche Außenschicht (natürlicher Überzug), die den Zahn schützt
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Hilfsmittel zur Säuberung von Interdentalräumen, Brücken oder festsitzenden kieferorthopädischen Apparaten. Ungewachste Z. ist dabei effektiver als die ebenfalls angebotene gewachste Zahnseide.
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Harte Kalkablagerungen an den Zähnen (oder auch am Zahnersatz). Durch Calciumphosphat verfestigte, zahnfleischnahe, weiß- bis graugelbe, harte Plaque v.a. aus Mikroorganismen mit häufigem Sitz in der Nähe von Ausführungsgängen der Speicheldrüsen mit mukösem Sekret, also lingual an den unteren Schneidezähnen. Dem Z. liegt eine parodontalpathogene Plaqueschicht mit noch vitalen Bakterien auf. Subgingivale Konkremente entstehen dagegen aus dem Taschensekret.
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wichtigste u. in regelmäßigen Abständen zu wiederholende Maßnahme zur Herstellung u. Bewahrung parodontalhygienischer Verhältnisse, sie kann sowohl mit Handinstrumenten (Scaler, Zerfing Meißel) als auch maschinell durchgeführt werden.
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Mesenchymzellenverdichtung während der Zahnentwicklung: bindegewebige Umhüllung der Zahnkrone vor dem Zahndurchbruch, die das Schmelzorgan u. die Zahnpapille umgibt. Ihre Zellenlagen (Lamina cemento-, osteo- u. periodontoblastica) dringen zwischen Schmelzepithelscheide u. Wurzeldentin vor, u. ihre Zellen werden zu Zemento-, Osteo- u. Fibroblasten (letztere für das Periodontium).
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handwerkliches Gewerbe zur Herstellung von künstlichem Zahnersatz
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sichtbare Abweichungen von der normalen Zahnfarbe. Sie können bedingt sein durch: a) Strukturanomalien, v.a. des Schmelzes: weiße Flecken als Folge einer traumatischen Reifungsstörung; rosa Flecken bei internem Granulom; dunkle Tönung an der gesamten Krone: altersbedingte Sekundärdentinbildung; perlmuttartige Verfärbung der Krone nach Fehlbildungen. b) präeruptive Farbstoffeinlagerungen: bräunlich nach neonataler Hepatitis oder Tetracyclin-Gabe, grünlich bei Erythroblastose oder kongenitalen Gallengangsdefekten, rötlich-braun bei kongenitaler Porphyrie. c) Posteruptive Farbstoffeinlagerungen: bräunlich mit Verlust der Transparenz nach Blutungen der Pulpa, dunkelbraun bei arretierter Karies. d) Auflagerungen mit exogene Farbstoffen, die nicht in den Schmelz eindringen, sondern in organische Strukturen an seiner Oberfläche (Schmelzoberhäutchen oder bakterielle Beläge). Diese Farbstoffe stammen aus der Nahrung, aus Zigarettenrauch, Arzneimitteln (z.B. Chlorhexidin) oder Bakterien (z.B. als schwarze girlandenförmige Punkte am Gingivalrand bei Kindern).
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physiologische, krankhafte oder iatrogene Positionsveränderung der Zähne. In der Kieferorthopädie als „bodily movement“ (engl. = körperliche Bewegung) des Zahnes mitsamt seinem Schwerpunkt oder als „tipping“ (engl. = kippende Bewegung) der Zahnkrone um seinen Schwerpunkt bezeichnet.
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langsame Bewegung von Zähnen oder Zahngruppen a) aus physiologischen Gründen meist nach mesial; b) als Folge von Fehlbelastungen c) nach Extraktionen ohne nachfolgenden Zahnersatz wandern die Nachbarzähne meist mit gleichzeitiger Kippung in die Zahnlücke; d) durch kieferorthopädische Zahnbewegung; e) bei Wachstum von Zysten oder Tumoren auftretende Veränderung der Zahnstellung, gilt als Frühsymptom bei der Diagnostik.
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Jener Teil des Zahnes, der im Kiefer, in einem sogenannten Zahnfach, verankert ist
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von Befestigungszement ausgefüllter Raum zwischen Präparationsrand am Zahn u. einer Krone oder Gussfüllung Die geforderte Breite von ca. 0,05 mm wird oft überschritten.
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der beim Zementieren einer Krone oder Gussfüllung an deren Rand austretende überschüssige Zement; dieser muss nach dem Erhärten wegen seiner irritierenden u. plaquefördernden Wirkung entfernt werden.
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veralteter Begriff für die zentrische Kondylenposition; abgeleitet von der zentrierten Stellung des/der Gelenkköpfchen in der Gelenkgrube in sagittaler Richtung (überwiegend aufgrund von Röntgenaufnahmen bestimmt).
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ein weiches, praktisch unelastisches Wachs, um mit hoher Präzision den Randschluss von Inlays, Onlays, Kronen etc. auszuformen, ohne dass durch latente Wachskontraktion Ungenauigkeiten entstehen
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bläuliches, duktiles Metall mit hexagonalem Kristallgitter; Dichte 7,1 g/cm©¯; Schmelzpunkt 420°C; Atomgewicht 65,37; Ordnungszahl 30. In Verbindungen 2wertig. Bestandteil zahlreicher Edelmetall-Legierungen; als Oxid im Pulver vieler Zemente. Wichtig für den Stoffwechsel; der Bedarf (10 mg/d) wird durch die Nahrung gedeckt
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wenig lösliches, schwach alkalisches Pulver. Zusatz in zahnärztlichen Mitteln, da bakteriostatisch, anästhesierend u. antiphlogistisch wirksam; als Einlage in Extraktionswunden bei Alveolitis
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erhärtende Mischung von Zinkoxid u. dem flüssigen Phenolderivat Eugenol; es entsteht Zinkoxid-Eugenolat. Das Abbinden wird durch Salze wie Zinkacetat beschleunigt. Bei Zutritt von Wasser wird Eugenol wieder freigesetzt. Anwendung: a) bei Caries profunda zum Abdecken pulpanahen Dentins. Als Phenolderivat schädigt Eugenol sensible Nervenendigungen u. führt so zu Schmerzfreiheit. Aufgrund vergleichender Untersuchungen sollte Z.-E. durch Calciumhydroxid-Präparate ersetzt werden; b) zur Füllung des Wurzelkanals (die Handelspräparate enthalten diverse Zusätze, wobei Paraformaldehyd nicht mehr verwendet werden sollte). Z.-E. muss für eine randdichte Wurzelkanalfüllung mit Guttapercha kombiniert werden. Wird Z.-E. über den Apex hinaus appliziert, treten Nekrosen auf. In der Kieferhöhle gilt die Zinkoxid-Komponente als Ursache für Schimmelpilz-Infektionen (Aspergillose); c) als Parodontalverband mit Zusätzen
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starr-irreversibles Abformmaterial; die pastösen Komponenten enthalten Zinkoxid (ca. 80 m%) u. Kolophonium in einem geeigneten Öl (z.B. Olivenöl) bzw., in der zweiten Paste, Eugenol (ca. 15 m%), Kolophonium u. Füllstoffe, wiederum in Öl; das Abbinden erfolgt unter Bildung von Zinkoxid-Eugenolat. Das Abformmaterial hat ein gutes Fließvermögen u. erzielt eine gute Reproduktion; Anwendung v.a. für die abschließende Korrektur von Funktionsabformungen
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Das Pulver dieser Zemente enthält 80-90 m% Zinkoxid, Magnesiumoxid (10 m%), manchmal Fluoride etc.; die Flüssigkeit ist eine wässrige Lösung der Phosphorsäure (ca. 55 m%), die zur Verzögerung der Abbindegeschwindigkeit mit ca. 10 m% Zink- u. Aluminium-Ionen gepuffert ist (Pufferlösung). Z.-P. werden als Befestigungszemente u. für Unterfüllungen verwendet. In der Kieferorthopädie werden Z.-P. mit Kupferzusatz (bakterizide Wirkung) z.B. zur Befestigung von Bändern eingesetzt. - Nach dem Anmischen gibt Z.-P. noch über Stunden Phosphorsäure ab, v.a. bei geringerem Pulveranteil; dies kann zu einer Pulpaschädigung führen
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2- bis 4wertiges Schwermetall; Atomgewicht 91,22, Ordnungszahl 40. Verwendet in elektrisch, thermisch u. mechanisch hochbeanspruchten Geräten, für chirurgische Instrumente u. Ersatzteile (z.B. Schädelplatten) sowie in Gasentladungslampen; Zr-Phosphat dient als Absorbens für die Hämodialyse
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Bestandteil keramischer Massen (wirkt Rissen entgegen). Anwendung als Wurzelstifte u. für Kronengerüste, die nach dem CAD/CAM-Verfahren gefräst werden
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die im Zugversuch dem Maximum im technischen Spannungs-Dehnungs-Diagramm entsprechende Zugspannung; bis zu diesem Wert der Nennspannung erfolgt die mit der Dehnung einhergehende Querschnittsabnahme gleichmäßig (Gleichmaßdehnung); bei weiterer Belastung beginnt die das Reißen einleitende Einschnürung;
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Osteosyntheseschraube, die direkt oder über eine Osteosyntheseplatte die Kompression der Frakturfläche bewirkt: Das zugehörige Bohrloch besteht aus einem Anteil diesseits der Frakturlinie, in dem die Schraube mit dem Gewinde im Knochen fasst (Gewindeloch) u. einem Anteil jenseits der Frakturlinie, in dem die Schraube nicht gefasst wird (Gleitloch). Beim Eindrehen der Schraube in das vorgeschnittene Gewinde drückt die Unterseite des Schraubenkopfes die Knochenfragmente aneinander. Bei anatomisch genauer Reposition entsteht ein hoher interfragmenteller Druck im Sinne der Kompressionsosteosynthese
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mechanische Spannung infolge einer äußeren, an der Oberfläche eines Werkstückes ziehenden Kraft; der Wert der Z. berechnet sich als Quotient aus der wirkenden Zugkraft u. dem betroffenen Querschnitt senkrecht zur Kraftrichtung. Z. begünstigen die Rissbildung, insbesondere in spröden Materialien, womit sich deren geringe Zugfestigkeit erklärt
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Maßnahme zur Bestimmung des Verhaltens von Werkstoffen unter Zugbelastung; dabei werden längliche Prüfkörper mit zur Längsachse symmetrischem (rechteckig, kreisrund) Querschnitt an ihren Enden gefasst u. in Richtung der Längsachse auf Zug belastet; es resultiert eine Dehnung bei gleichzeitiger Querkontraktion
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chemische Korrosion von metallischen Werkstoffen bei hohen Temperaturen durch den Luftsauerstoff; die Reaktionsprodukte (beim Eisen Fe3O4 = Zunder) bilden eine in etlichen Fällen auch gut haftende Deckschicht, welche in Analogie zur Passivierung das weitere Z. zunehmend erschwert, allerdings wegen der bei hohen Temperaturen nennenswerten Diffusion durch die Schicht nicht zum Erliegen bringt. Neben Sauerstoff sind Kohlenstoff, Schwefel u. Stickstoff sowie ihre gasförmigen Verbindungen (z.B. CO, SO2, NH3) aggressive Gase, deren Einwirkung bei hohen Temperaturen meist als "Heißgaskorrosion" bezeichnet wird. Überwiegt das Eindiffundieren des Gases die Schichtbildung, ist ein oberflächliches Härten möglich.
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abszedierende Entzündung im Zungenkörper. Ätiologie: meist Traumen (Biss, iatrogene Läsion) oder fortgeleitet aus der Umgebung (z.B. odontogene Abszesse, Kieferverletzungen, infizierte Zungenzysten). Befund: prall-elastische Schwellung im Zungenkörper, starke Bewegungseinschränkung mit Schluck- u. Sprachstörungen. Therapie: Inzision in Intubationsnarkose, Behandlung der Ursache
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1) allgemein: graphische Darstellung von Phasenzuständen (Phase, Phasenregel, Phasenumwandlung) einer Substanz in Abhängigkeit von der Temperatur (Abszisse) u. dem Druck (Ordinate); nur für Reinstoffe ist eine einfache, d.h. zweidimensionale Darstellung möglich; 2) speziell bei Mehrstoffsystemen (insbesondere Legierungen): graphische Darstellung der Phasenzustände von Mischungen in Abhängigkeit von der Konzentration (Abszisse) u. der Temperatur (Ordinate) bei Normal- (d.h. konstantem) Druck. Die einfache zweidimensionale Darstellung ist nur für Zweistoffsysteme möglich u. beschränkt sich i.d.R. auf die festen u. flüssigen Zustände Die Umwandlungstemperaturen werden, z.B. mit Hilfe der thermischen Analyse, für die jeweilige Konzentration ermittelt u. in das Z. eingetragen. Die Verbindungslinie aller Temperaturen für den Erstarrungsbeginn (Liquiduspunkte) heißt Liquiduslinie, die Verbindung aller Temperaturen für das Erstarrungsende (Soliduspunkte) heißt Soliduslinie. Diese Linien (Phasengrenzen) unterteilen das Z. in Zustandsfelder: Oberhalb der Liquiduslinie ist die Mischung flüssig, unterhalb der Soliduslinie (kristallin) erstarrt; in den Feldern zwischen Liquidus- u. Soliduslinie liegen Schmelze u. feste Bestandteile nebeneinander vor (heterogener Zustand). Sofern die Komponenten im festen Zustand nicht beliebig mischbar sind (Mischungslücke), finden sich Felder, in denen mehrere Phasen (bei Zweistoffsystemen zwei) nebeneinander vorliegen
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durch eine Zahnfehlstellung induzierte Fehlpositionierung des Unterkiefers in zentraler Okklusion nach lateral, ventral oder dorsal. - progener Zwangsführung des Unterkiefers in eine sagittal weiter anteriore (progene) Verzahnung aufgrund okklusaler Interferenz; häufig kombiniert mit lateralen Abweichungen. Der p. Z. ist primär reversibel, häufig genügt ein Ausschalten der Interferenz, kombiniert mit funktionelle Umstellung im Rahmen einer Interzeptivbehandlung
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Zweikomponentenabformung: Abformung eines Kiefers mit zwei Abformmassen unterschiedlicher Konsistenz. Eine Z. kann sowohl als Doppelmischabdruck als auch als Korrekturabformung vorgenommen werden
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Teil einer Brücke, der verloren gegangene Zähne ersetzt. Die Gestaltung des Z. sollte sowohl ästhetische als auch hygienische Gesichtspunkte berücksichtigen
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Diese Lücken im Gebiss werden noch von Zähnen begrenzt; im Gegensatz zu Endlücken, die meist mit herausnehmbarem Zahnersatz behandelt werden müssen, lassen Zwischenlücken oft die Versorgung mit stabilen, festen Brücken zu.
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gutartiger, abgekapselter Hohlraum mit epithelialer Auskleidung (Zystenbalg) u. dünn- oder dickflüssigem Inhalt (Zystenflüssigkeit). Zystenähnliche Gebilde ohne epitheliale Auskleidung werden als Pseudozyste bezeichnet. Ätiologie: Je nach Zystenart liegt eine unterschiedliche Genese vor (entzündlich, traumatisch, dysgenetisch). Eine Z. kann sich im Knochen (Kieferzyste) oder in den Weichteilen (Weichteilzyste) entwickeln. Eine Klassifikation der Z. erfolgt primär nach Lokalisation, sekundär nach ätiologischen Aspekten. Zysten wachsen langsam verdrängend durch Zunahme ihres Inhaltes (Zystenwachstum) in die Umgebung ein. Im Kiefer kommt es zur Verdrängung von Nachbarzähnen u. zur Auftreibung des Alveolarknochens, in den Weichteilen der Mund-Kiefer-Gesichtsregion u. des Halses tritt mitunter eine erhebliche Schwellung ein. Röntgenologisch imponiert die Z. im Kiefer durch eine scharf begrenzte Aufhellung. Die röntgenologische Darstellung einer Weichteilzyste gelingt nur durch Kontrastmittelfüllung, ist aber zur Diagnose auch nicht generell erforderlich. Therapie: Da das Zystenwachstum stagniert, wenn der Zysteninhalt Abfluss hat (Zystendrainage), ist prinzipiell eine operative Behandlung indiziert (Zystektomie oder Zystostomie).
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zellgiftig
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Zell-/Gewebegiftigkeit: Jeder Mensch hat eine andere Verträglichkeitsgrenze. Beim Einsatz zahntechnischer Materialien im Mund des Patienten muss die individuelle Zell-/Gewebeverträglichkeit bzw. die Zell-/Gewebegiftigkeit berücksichtigt werden
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die bis zum Reißen eines Werkstoffes erforderliche Verformungsenergie pro Volumeneinheit; sie entspricht der Fläche unter der Kurve im technischen Spannungs-Dehnungs-Diagramm (Kraft/Fläche o Längenänderung/Länge = Energie/Volumen); die elastische Rückstellung der Bruchstücke nach dem Reißen setzt die in der Z. enthaltene elastische Verformungsenergie (Resilienz) wieder frei;
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vom Patienten durchführbare Maßnahme der Zahnreinigung. Wichtigstes Hilfsmittel ist dabei die Zahnbürste; weitere Hilfsmittel sind Zahnpaste, Zahnseide, Wasserstrahlgeräte usw. Das Z. entfernt die interdentale Plaque nur teilweise; der Interdentalbereich ist daher zusätzlich mit Zahnseide, nach Rezession der Papille mit Interdentalbürstchen zu reinigen. - Um alle Zahnflächen beim Z. zu erfassen, muss der Patient eine Systematik mit gleich bleibender Reihenfolge einüben; die Zahnbürste ist dabei ca. 20mal anzusetzen. Horizontale Bewegungen sind zu vermeiden. Meist ist die modifizierte Bass Methode zu empfehlen; weitere Methoden sind die Charters* Methode, die modifizierte Stillman Methode sowie für Kinder die Fones Methode; s.a. Rot-Weiß-Methode. - Bei Kindern ist eine möglichst frühe Erlernung u. Gewöhnung an selbständiges Zähneputzen anzustreben; spezielle Kinderzahnbürsten mit dickem, rundem Griff werden angeboten.
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