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Die beste Investition in die Zukunft ist immer die Investition in die Ausbildung. Das wissen wir nicht nur, wenn es um unsere Kinder geht, auch wer selbst im Beruf steht kann heute auf regelmäßige Aus- und Weiterbildung nicht mehr verzichten. Vor allem unser Berufsbild ist aufgrund der rasanten Entwicklung bei Materialien und Technologie einem ständigen Wandel unterworfen, was auch in puncto Aus- und Weiterbildung neue und innovative Ideen erfordert. Die Bundesinnung der Zahntechniker hat sich daher zum Ziel gesetzt, neue, praxisorientierte und zukunftsweisende Ausbildungswege zu anzudenken und zu initiieren, denn ein gesicherter Fortbestand unseres Berufes ist nur durch bestens ausgebildete Zahntechniker gewährleistet. Die Zusammenlegung der Berufsschule mit verbesserten, praxisnahen Lehrplänen ist ebenso ein wichtiger Schritt wie das umfangreiche Bildungsangebot unsere Akademie zu absolut fairen und leistbaren Preisen! Aus der Sicht der Bundesinnung ist auch eine Berufsausbildung mit Matura, der erleichterte Zugang zum Zahnmedizinstudium ebenso wichtig wie in Zukunft ein FH-Studium, Bachelor- oder Masterstudium.
Blickt man ins benachbarte Ausland, so stellt man fest, dass es dort eine Reihe von innovativen Ausbildungsmöglichkeiten rund um den Beruf des Zahntechnikers gibt. In Deutschland beispielsweise wird an mehreren Fachhochschulen längst das Studium der „Dentaltechnologie und Metallurgie“ angeboten. Die rasche Entwicklung, nicht nur in Sachen Technik, sondern auch bei den Materialien erfordert nahezu neue Bildungswege. Auch in anderen europäischen Ländern wie Frankreich, der Schweiz, Tschechien oder der Slowakei werden solche zeitgemäßen Ausbildungskonzepte umgesetzt. Und wie innovativ all diese Länder sind, zeigte die Jahreshauptversammlung des europäischen Dachverbandes des Zahntechnikerhandwerks (FEPPD) Anfang Juni in Brüssel deutlich. Auch auf gesamteuropäischer Ebene wird sich einiges bewegen, denn ein wesentliches verbrieftes Anliegen des Verbandes ist es die Qualität der Bildung und Ausbildung für Zahntechniker in allen EU-Mitgliedsstaaten zu verbessern.
Das bedeutet für uns, dass wir den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sein müssen. Dazu benötigen wir die Unterstützung aller unserer Kolleginnen und Kollegen, und mit den entsprechenden Bildungsangeboten nehmen wir diese Herausforderung sehr gerne an!
Euer Richard Koffu
Bundesinnungsmeister |