NOCHT NICHT GENUG?

Wieder wurde eine neue Satzung der Lehrlingsentschädigung gegen den Widerstand der Bundesinnung der Zahntechniker durchgesetzt. Dabei gingen die Lehrlingszahlen bereits seit der letzten Erhöhung dramatisch zurück.

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Nachdem sie bereits 2017 eine absurd hohe neue Lehrlingsentschädigung gegen den Widerstand der Bundesinnung der Zahntechniker durchgeboxt hatten, forderten Arbeiterkammer und Gewerkschaft vor kurzem gleich noch einmal mehr.

Am 16. Februar gab es dazu wieder eine Verhandlung im Bundeseinigungsamt. Der Senat setzte sich aus zwei Vertretern der Arbeitnehmerseite und zwei Vertretern der Wirtschaftskammer zusammen. Letztere stimmten gegen eine neue Satzung, erstere dafür. So musste die Vorsitzende des Senats – die dem Sozialministerium untersteht – entscheiden. Sie entschied sich für eine weitere Erhöhung der Lehrlingsentschädigung. 
Dabei habe sich, so die Bundesinnung der Zahntechniker, die Lehrlingssituation bereits seit der letzten Satzung stark verschlechtert. So sind die Zahlen von Lehrlingen in Zahnlabors stark zurückgegangen, da viele Labors sich ihre Lehrlinge nicht mehr leisten können.

Es sei, so Bundesinnungsmeister Richard Koffu, außerdem keineswegs so, dass die höheren Sätze dazu geführt hätten, dass sich mehr junge Menschen für den Beruf Zahntechnik interessieren. Und schon gar nicht habe es qualitativ interessantere Bewerbungen gegeben.

Für die Bundesinnung liegt daher die Vermutung nahe, dass es den Arbeitnehmervertretern bei ihrem Vorgehen in keiner Weise um den Beruf und seinen Nachwuchs geht – sondern vielmehr darum, sich nach innen zu profilieren.
 
Editorial Rot&Weiss 1/2019: CHANCEN VON MORGEN

Editorial Rot&Weiss 1/2019: CHANCEN VON MORGEN

Es geht immer weiter. Die Zeit, in der wir leben, ist schnelllebig, unsere Gesellschaft befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Und mit ihr wandelt sich auch unsere Arbeitswelt, die Zahntechnik, rasant. Die große Herausforderung, die uns als Bundesinnung der Zahntechniker seit einiger Zeit umtreibt und bestimmt noch länger beschäftigen wird, ist die Digitalisierung. Wir sehen es als eine ganz zentrale Aufgabe, die Weichen für unseren Beruf so gut es nur geht Richtung Zukunft zu stellen.

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INTERVIEW ZAHN ARZT, NR.9, SEPTEMBER 2018: „ES WIRD AUCH ZUM ABBAU VON ARBEITSPLÄTZEN KOMMEN“

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Interview mit Richard Koffu, Bundesinnungsmeister der heimischen Zahntechniker, über die zukünftigen Herausforderungen eines Berufes, in dem er seitfast vier Jahrzehnten tätig ist.

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Editorial Rot&Weiss 3/2018: BEI 4.0 IST NOCH NICHT SCHLUSS

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Die Zeiten haben sich geändert. Und vieles von dem Neuen um uns herum ist digital. Das merken wir nicht nur als Zahntechniker im Arbeitsalltag, weil immer mehr zahntechnische Arbeiten mit neuen, mit modernen digitalen Mitteln angefertigt werden können und immer mehr Labore diese in ihre Ausstattung integriert haben. Wir haben es in den vergangenen Wochen und Monaten auch als Unternehmer gemerkt, die ihre Firmen und Prozesse ein Stück umgestalten mussten, um der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU zu entsprechen.

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ORF Sendung konkret vom 21.12.2017 - Konformitätserklärung

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Der Beiträg kann nun direkt hier aufgerufen und angesehen werden

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Editorial Rot&Weiss 2/2018: WAS SICH ALLES TUT

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In unserem Beruf verändert sich gerade einiges. Einerseits haben sich die Mittel, mit denen Zahnersatz hergestellt wird, ganz klar in Richtung digital verschoben. Unser Alltag als Zahntechniker sieht heute in vielen Laboren schon ganz anders aus als vor einem Jahrzehnt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben digitale Methoden bereits in ihren Alltag integriert. Und das ist gut so. Denn nur Betriebe, die jetzt den Anschluss nicht verpassen, werden auch in Zukunft erfolgreich sein.

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DSGVO - 25.05.2018

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Die Bundesinnung der Gesundheitsberufe/Zahntechniker hat für ihre Mitgliedsbetriebe branchenspezifische Unterlagen und Muster zur EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erarbeitet. 

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Noch nicht genug?

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Wieder wurde eine neue Satzung der Lehrlingsentschädigung gegen den Widerstand der Bundesinnung der Zahntechniker durchgesetzt. Dabei gingen die Lehrlingszahlen bereits seit der letzten Erhöhung dramatisch zurück.

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Editorial Rot&Weiss 1/2018: ÜBER SCHNELLE INFOS

Editorial Rot&Weiss 1/2018: ÜBER SCHNELLE INFOS

Das Tempo, mit dem sich Nachrichten verbreiten, hat zugenommen. Heute erfahren wir von allem Möglichen ganz unmittelbar – auf unseren Notebooks, Tablets und vor allem unseren Smartphones. Nur leider ist das in sehr vielen Fällen alles andere als fundiert – weder stimmt unbedingt, was als Nachricht verkauft wird, noch haben manche, die sich sehr laut äußern, eine Ahnung, wovon sie sprechen. Mit dem Tempo ist die Qualität der Inhalte leider nicht mitgewachsen.

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ORF Sendung Bewusst Gesund vom 27.01.2017 - 3D Scanner ersetzt Abdruck

ORF Sendung Bewusst Gesund vom 27.01.2017 - 3D Scanner ersetzt Abdruck

Der Beiträg kann bis zum 02.02.2018 abgerufen werden

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Die Lehre von morgen – neues Berufsbild, neuer Lehrplan

Die Lehre von morgen – neues Berufsbild, neuer Lehrplan

Das neue Berufsbild kommt nach langem Widerstand der Arbeitnehmerseite doch. Nach der Einigung, die Ende 2017 zustande kam, wurde das Konzept der Bundesinnung der Zahntechniker übernommen. Ab Anfang Juni werden junge Zahntechniker dann nach dem neuen Modell ausgebildet. Ein Überblick über die Lehre neu.

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Editorial Rot&Weiss 6/2017: WIE ES WAR

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Dieses Jahr, man muss es so sagen, hat für uns Zahntechniker nicht sehr erfreu- lich begonnen. Im Bundeseinigungsamt gab es zwar eine Einigung über eine neue Lehrlingsentschädigung – nur wurde die Position der Bundesinnung nicht angehört. Die neue Satzung ist schließlich so absurd hoch ausgefallen, dass klar war, welche Fol- gen sie haben musste. Und mittlerweile ist es genauso gekommen, wie wir es befürchtet hatten: In Österreich gibt es immer weniger Lehrlinge in zahntechnischen Labors. Viele Betriebe wollen sich keine mehr leisten, an- dere könnten nicht, selbst wenn sie wollten. Die Lehrlingszahlen sind heuer um bis zu zwei Drittel zurückgegangen. Gerade heute, wo sich der Beruf so gravierend wandelt, wäre es aber umso wichtiger, vielversprechende junge Menschen so auszubilden, dass sie und die Zahntechnik eine gute Zukunft haben.

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Editorial Rot&Weiss 5/2017: WIE IM GROSSEN SO IM KLEINEN

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In Österreich ist in den vergangenen Monaten viel politisiert worden. Jetzt sind die Natio- nalratswahlen geschlagen und demnächst wird sich eine neue Regierung formieren. Es kann sein, dass es bis dahin noch zähe Ver- handlungen gibt. Jeder will seine Themen im Regierungsprogramm unterbringen, jeder möglichst viele seiner Vorstellungen umsetzen. Und oft geht es dabei nicht so sehr um die Sa- che, sondern vielmehr darum, alte Strukturen zu erhalten und seine Klientel zu bedienen.

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Editorial Rot&Weiss 4/2017: ABWARTEN GEHT NICHT

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Die Zeiten haben sich geändert. Zahntechnik ist nicht mehr, wie sie in den vergangenen Jahrzehnten war. Darüber brauchen wir uns keine Illusionen machen. Einfach nur solides Handwerk zu liefern, ist längst zu wenig. In den kommenden Jahren wird sich das noch weiter zuspitzen. Manche Arbeiten, die wir heute noch von Hand machen, wird es in Zukunft nur noch maschinell gefertigt geben, bei einigen ist das bereits der Fall. Die Zahntechnik befindet sich wie viele andere Branchen im Umbruch.

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