Interview Zahn Arzt, Nr.9, September 2018: „Es wird auch zum Abbau von Arbeitsplätzen kommen“

Interview mit Richard Koffu, Bundesinnungsmeister der heimischen Zahntechniker, über die zukünftigen Herausforderungen eines Berufes, in dem er seitfast vier Jahrzehnten tätig ist.

Mit Richard Koffu sprach Sonja Streit

Zahn Arzt: Mit welchen Herausforderungen werden Zahntechniker in den nächsten Jahren konfrontiert sein?

Koffu: Mit der sogenannten digitalen Transformation, die uns massiv betrifft. Diese entwickelt sich in einer Geschwindigkeit, die kaum zu erwarten war und bedingt, dass grundsätzlich umgedacht werden muss. Es fängt beim Berufsbild an und geht bis hin zu finanziellen Fragestellungen. Unternehmer müssen sich darüber klar werden, wie und wie viel sie investieren. Es geht um viel Geld, das man aufbringen muss. Die Kollegen wissen, dass sie verlieren, wenn sie ihre Labore nicht modernisieren.

Zahn Arzt: Diese Entwicklung ist sicher für Experten, die schon lange im Beruf sind, schwierig?

Koffu: Richtig, da es auch darauf ankommt, in welchen Dimensionen man umdenken kann. Auf uns wird in den nächsten drei bis fünf Jahren ein Umbruch zukommen, den ältere Generationen möglicherweise nicht mehr realisieren wollen oder können. Das betrifft aber auch ältere Kunden, sprich Zahnärzte, die sich eine Umstellung auch nicht mehr antun wollen. Was die Höhe an Investitionen angeht, sind Zahntechniker allerdings am stärksten betroffen.

Zahn Arzt: Gibt es diesbezüglich Förderungen?

Koffu: Es kommt aufs Bundesland an. Leider ist es oftmals ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn ein paar tausend Euro dankenswerterweise zugeschossen werden. Oft reicht das bedauerlicherweise bei Weitem nicht aus.

Zahn Arzt: Inwieweit muss die Ausbildung neu überdacht werden, wenn schon die Labore sich der Modernisierung nicht entziehen können?

Koffu: Komplett. Ein erster Schritt ist schon getan, denn das neue Berufsbild gilt seit 1. Juni. Obwohl es ein großer Sprung ist, handelt es sich leider doch um einen Kompromiss. Dass es überhaupt dazu gekommen ist, verdanken wir dem damaligen Bundesminister und nunmehrigen Präsidenten der Wirtschaftskammer (WKO) Dr. Harald Mahrer. Dieser hat sich in persönlichen Gesprächen glücklicherweise digitalaffin gezeigt, ist sehr offen und konnte daher mit sachlichen Argumenten schnell überzeugt werden. Gewerkschaft und Arbeiterkammer sprechen leider immer noch ein gewichtiges Wort mit, wenngleich sie eigentlich nicht beurteilen können, wie sich unser Beruf in den nächsten Jahren entwickeln wird und wie auszubilden ist. Unser Ziel war, ab dem ersten Lehrjahr die digitale Fertigung festzuschreiben, aber leider wurde das mit dem Argument abgeschmettert, dass nicht alle Labore mit der digitalen Infrastruktur ausgerüstet wurden. Da das noch eine Weile dauern wird, wurden wir in diesem Bereich massiv eingebremst.

Zahn Arzt: Wirken sich derartige Veränderungen auch auf Lehrende und die Lehrzeit aus?

Koffu: Wir sind gezwungen, auch die Lehrer weiterzubilden und nicht nur die Auszubildenden selbst. Daran führt kein Weg vorbei, zumal unsere Lehre vier Jahre dauert und die Vermittlung enormen Wissens und einer Menge neuer Fertigkeiten beinhaltet. Die Transformation ist gerade erst am Beginn, entwickelt sich aber so schnell, dass manche bereits überholt wurden.

Neben der bereits etablierten CAD/CAM Technologie (subtraktive Technik) kommt nun mit dem 3D- Druck (additive Technik) eine weitere digitale Fertigungsmöglichkeit in die zahntechnischen Labore, die mit neuen innovativen Materialien eine Vielzahl neuer Möglichkeiten ergeben; die gilt es zu nutzen, wenn wir uns behaupten möchten.

Zahn Arzt: Was würden Sie als die größte Herausforderung in diesem Bereich bezeichnen?

Koffu: Grundsätzlich ist es die Digitalisierung in allen Bereichen der Zahntechnik und Zahnmedizin. Durch den digitalen „Abdruck“ mittels Intraoral-Scan kann man die damit gewonnen Daten leichter als analoge Abdrücke „abholen“ und weltweit verschicken, was natürlich auch für international agierende Player interessant ist.

Mit diesen digitalen Datensätzen kann Zahnersatz hergestellt werden, weshalb natürlich auch die Industrie versucht, sich dementsprechend zu etablieren und Kompetenzen zu übernehmen.

Allerdings sind Zahntechniker in puncto Fachwissen, Ästhetik, Funktion, bei der Planung und Fertigung zahntechnischer Rehabilitationen, der Kommunikation (auch mit Pati- enten) und speziell im Teamwork nicht ersetzbar. Kooperation, Teamwork, gemeinsames Arbeiten – all das kann die Industrie nicht leisten. Ich gehe davon aus, dass sich diese Qualitäten durchsetzen werden. Das Dreieck Zahnarzt – Zahntechniker – Patient wird sich nicht so ohne Weiteres auflösen lassen, da es Einbindung erfordert. Man setzt schließlich keine Algorithmen in den Mund, sondern Zahnersatz.

Zahn Arzt: Wird es in Zukunft durch die Digitalisierung zum Abbau von Arbeitsplätzen kommen?

Koffu: Ehrlicherweise ja – das wird passieren. Allein in meinem Betrieb habe ich durch die digitale Infrastruktur zwei bis drei Arbeitsplätze eingespart. Mittlerweile macht die Software schon Designvorschläge, in Datenbanken (Bibliotheken) finden sich abertausende Zähne – das hatte man früher alles nicht. Vielmehr handelte es sich um mühsame Kleinarbeit mit Lupenbrille, man hat analog geplant, modelliert, gegossen, gebrannt, etc.

Heute macht man das mit prothetischer- und implantatprothetischer Planungssoftware. Patientengerechter Zahnersatz setzt allerdings noch immer prothetische Kenntnisse voraus, trotz Digitalisierung. Wenn Zahnärzten von der Industrie suggeriert wird, dass sie das ganz einfach in der Ordination leisten können, ist das fahrlässig. Die Realität zeigt, wie unverzichtbar der Zahntechniker ist und dass man solche Fertigkeiten nicht innerhalb kürzester Zeit erlernen kann. Es gibt Kurse, die die Zahnarzthelferin nach anderthalb Tagen zur „Expertin“ im Bereich digitaler Zahntechnik machen. Das ist Unfug und wird sich nicht durchsetzen.

Zahn Arzt: Finden sich genug Lehrlinge?

Koffu: Es finden sich Lehrlinge, aber leider nicht immer jene, die das Potenzial hätten. Bedauerlicherweise sind Lehrberufe heutzutage schlechter angesehen als ein Studium, selbst wenn man nach diesem keinen Job findet. Somit bleiben nur wenige übrig, die die Voraussetzungen zum Zahntechniker haben. Unser Berufsbild ist enorm umfangreich, aber man muss diese Inhalte auch vermitteln dürfen. Wenn das nicht alles gelehrt, abgefragt und gelernt wird, rächt sich das irgendwann. Dann sind sie nur halb ausgebildet und uns werden auch künftig bestausgebildete Zahntechniker vermehrt fehlen.

Zahn Arzt: Brechen denn viele während der Ausbildung weg?

Koffu: Viele erkennen während oder unmittelbar nach der Lehre, dass die Anforderungen in diesem Beruf zu hoch sind und geben daher auf. Zusätzlich hat letztes Jahr die Gewerkschaft eine Satzung der Lehrlingsentschädigung durchgesetzt, wodurch diese um durchschnittlich 70 Prozent erhöht wurde. Das war ein harter Schlag für die Ausbildungsbetriebe, weshalb aktuell bis zu 60 Prozent weniger Lehrlinge ausgebildet werden. Für viele Betriebe geht sich das nicht aus. Mit Schule, Urlaub und Krankenstand sind sie in Wahrheit nur neun Monate im Betrieb, werden aber vierzehnmal bezahlt. Und die Besten verliert man irgendwann. Die machen sich selbstständig, werden Zahnärzte oder Zahntechnikermeister.

Zahn Arzt: Wird in diesem Berufsbild in Fortbildungen investiert?

Koffu: Ja, darauf legten wir schon immer großen Wert. In Baden bei Wien gibt es die Akademie für Österreichs Zahntechniker, in der in allen fachlichen Bereichen Fortbildungen angeboten werden. Sie wird von der Bundesinnung betrieben und ist immer auf dem neuesten Stand. In den letzten Jahren wurden hunderttausende Euro investiert, um bei der Weiterbildung dem gesamten Spektrum des digitalen Workflows gerecht werden zu können. Wir haben jetzt vor, genau diese Aus- und Fortbildung für Unternehmer und deren Mitarbeiter im AÖZ zu subventionieren. Der Fachkräftemangel ist ohnehin so groß, deshalb müssen wir schauen, jene massiv weiterzubilden, die bereits im Beruf sind und die Voraussetzungen dazu erfüllen. Wir müssen die Zeit überbrücken, bis die ersten in diesem Segment Ausgebildeten kommen werden bzw. bereit sind. Deshalb ist neben der adäquaten Ausbildung ein ständiges „Dazulernen“ das Um und Auf.

Zahn Arzt: Gehört der Kontakt mit Patienten bzw. Patientenaufklärung auch zum Berufsbild?

Koffu: In einer vernünftigen Kooperation mit den Zahnärzten sind Zahntechnikermeister Teil des Teams im Dreieck mit den Patienten und zu deren Vorteil. Zahnersatz ist individuell, eine Sonderanfertigung und ein Medizinprodukt, was den Patientenkontakt notwendig macht – denn ohne ihn arbeiten Zahntechniker blind.

In Österreich können sich Patienten im Labor über diverse zahntechnische Möglichkeiten und die dafür infrage kommenden Materialen beraten lassen. Des Weiteren gibt es die sogenannte Konformitätserklärung, die vom Labor jeder neuen Arbeit beigelegt werden muss. Sie muss den vollständigen Patientennamen, den behandelnden Zahnarzt, den Hersteller (Labor), die Art der Arbeit und die Materialien im Detail beinhalten. Gesetzlich verpflichtet ist der Zahnarzt nur, dem Patienten auf Nachfrage Einsicht zu gewähren. Grundsätzlich stehen die Zahnärzte einer verpflichtenden Weitergabe positiv gegenüber, weil es nur im Sinne aller sein kann, diese relevanten Informationen an den Patienten weiterzugeben. Der Patient weiß genau, was er im Mund hat, Zahnarzt und Zahntechniker können jeden Patienten problemlos weiterversorgen. Dem Zahntechniker ist es außerdem möglich, einen Zahnersatz mit sonst unbekannt verarbeiteten Materialien zu reparieren bzw. zu erweitern.

Zusätzlich setzt die Einhaltung der DSVGO voraus, dass diese Daten nach der vorgeschriebenen Frist zu löschen sind, weshalb es für uns Zahntechniker und auch die Zahnärzte von Vorteil wäre, wenn alle Patienten ihre relevanten Daten sammelten und vorlegten.

Ich kann die schönste Arbeit nicht reparieren, wenn ich nicht weiß, aus welchem Material sie gefertigt wurde. Es wäre wünschenswert, dass daher die Konformitätserklärung verpflichtend würde, wie das in Deutschland und anderen EU- Ländern längst der Fall ist.

Dieses Interview ist auch als PDF verfügbar:

INTERVIEW ZAHN ARZT, NR.9, SEPTEMBER 2018: „ES WIRD AUCH ZUM ABBAU VON ARBEITSPLÄTZEN KOMMEN“

INTERVIEW ZAHN ARZT, NR.9, SEPTEMBER 2018: „ES WIRD AUCH ZUM ABBAU VON ARBEITSPLÄTZEN KOMMEN“

Interview mit Richard Koffu, Bundesinnungsmeister der heimischen Zahntechniker, über die zukünftigen Herausforderungen eines Berufes, in dem er seitfast vier Jahrzehnten tätig ist.

Mehr erfahren


Editorial Rot&Weiss 3/2018: BEI 4.0 IST NOCH NICHT SCHLUSS

Editorial Rot&Weiss 3/2018: BEI 4.0 IST NOCH NICHT SCHLUSS

Die Zeiten haben sich geändert. Und vieles von dem Neuen um uns herum ist digital. Das merken wir nicht nur als Zahntechniker im Arbeitsalltag, weil immer mehr zahntechnische Arbeiten mit neuen, mit modernen digitalen Mitteln angefertigt werden können und immer mehr Labore diese in ihre Ausstattung integriert haben. Wir haben es in den vergangenen Wochen und Monaten auch als Unternehmer gemerkt, die ihre Firmen und Prozesse ein Stück umgestalten mussten, um der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU zu entsprechen.

Mehr erfahren



ORF Sendung konkret vom 21.12.2017 - Konformitätserklärung

ORF Sendung konkret vom 21.12.2017 - Konformitätserklärung

Der Beiträg kann nun direkt hier aufgerufen und angesehen werden

Mehr erfahren


Editorial Rot&Weiss 2/2018: WAS SICH ALLES TUT

Editorial Rot&Weiss 2/2018: WAS SICH ALLES TUT

In unserem Beruf verändert sich gerade einiges. Einerseits haben sich die Mittel, mit denen Zahnersatz hergestellt wird, ganz klar in Richtung digital verschoben. Unser Alltag als Zahntechniker sieht heute in vielen Laboren schon ganz anders aus als vor einem Jahrzehnt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben digitale Methoden bereits in ihren Alltag integriert. Und das ist gut so. Denn nur Betriebe, die jetzt den Anschluss nicht verpassen, werden auch in Zukunft erfolgreich sein.

Mehr erfahren


DSGVO - 25.05.2018

DSGVO - 25.05.2018

Die Bundesinnung der Gesundheitsberufe/Zahntechniker hat für ihre Mitgliedsbetriebe branchenspezifische Unterlagen und Muster zur EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erarbeitet. 

Mehr erfahren


Noch nicht genug?

Noch nicht genug?

Wieder wurde eine neue Satzung der Lehrlingsentschädigung gegen den Widerstand der Bundesinnung der Zahntechniker durchgesetzt. Dabei gingen die Lehrlingszahlen bereits seit der letzten Erhöhung dramatisch zurück.

Mehr erfahren



Editorial Rot&Weiss 1/2018: ÜBER SCHNELLE INFOS

Editorial Rot&Weiss 1/2018: ÜBER SCHNELLE INFOS

Das Tempo, mit dem sich Nachrichten verbreiten, hat zugenommen. Heute erfahren wir von allem Möglichen ganz unmittelbar – auf unseren Notebooks, Tablets und vor allem unseren Smartphones. Nur leider ist das in sehr vielen Fällen alles andere als fundiert – weder stimmt unbedingt, was als Nachricht verkauft wird, noch haben manche, die sich sehr laut äußern, eine Ahnung, wovon sie sprechen. Mit dem Tempo ist die Qualität der Inhalte leider nicht mitgewachsen.

Mehr erfahren


ORF Sendung Bewusst Gesund vom 27.01.2017 - 3D Scanner ersetzt Abdruck

ORF Sendung Bewusst Gesund vom 27.01.2017 - 3D Scanner ersetzt Abdruck

Der Beiträg kann bis zum 02.02.2018 abgerufen werden

Mehr erfahren


Die Lehre von morgen – neues Berufsbild, neuer Lehrplan

Die Lehre von morgen – neues Berufsbild, neuer Lehrplan

Das neue Berufsbild kommt nach langem Widerstand der Arbeitnehmerseite doch. Nach der Einigung, die Ende 2017 zustande kam, wurde das Konzept der Bundesinnung der Zahntechniker übernommen. Ab Anfang Juni werden junge Zahntechniker dann nach dem neuen Modell ausgebildet. Ein Überblick über die Lehre neu.

Mehr erfahren


Editorial Rot&Weiss 6/2017: WIE ES WAR

Editorial Rot&Weiss 6/2017: WIE ES WAR

Dieses Jahr, man muss es so sagen, hat für uns Zahntechniker nicht sehr erfreu- lich begonnen. Im Bundeseinigungsamt gab es zwar eine Einigung über eine neue Lehrlingsentschädigung – nur wurde die Position der Bundesinnung nicht angehört. Die neue Satzung ist schließlich so absurd hoch ausgefallen, dass klar war, welche Fol- gen sie haben musste. Und mittlerweile ist es genauso gekommen, wie wir es befürchtet hatten: In Österreich gibt es immer weniger Lehrlinge in zahntechnischen Labors. Viele Betriebe wollen sich keine mehr leisten, an- dere könnten nicht, selbst wenn sie wollten. Die Lehrlingszahlen sind heuer um bis zu zwei Drittel zurückgegangen. Gerade heute, wo sich der Beruf so gravierend wandelt, wäre es aber umso wichtiger, vielversprechende junge Menschen so auszubilden, dass sie und die Zahntechnik eine gute Zukunft haben.

Mehr erfahren


Editorial Rot&Weiss 5/2017: WIE IM GROSSEN SO IM KLEINEN

Editorial Rot&Weiss 5/2017: WIE IM GROSSEN SO IM KLEINEN

In Österreich ist in den vergangenen Monaten viel politisiert worden. Jetzt sind die Natio- nalratswahlen geschlagen und demnächst wird sich eine neue Regierung formieren. Es kann sein, dass es bis dahin noch zähe Ver- handlungen gibt. Jeder will seine Themen im Regierungsprogramm unterbringen, jeder möglichst viele seiner Vorstellungen umsetzen. Und oft geht es dabei nicht so sehr um die Sa- che, sondern vielmehr darum, alte Strukturen zu erhalten und seine Klientel zu bedienen.

Mehr erfahren


Editorial Rot&Weiss 4/2017: ABWARTEN GEHT NICHT

Editorial Rot&Weiss 4/2017: ABWARTEN GEHT NICHT

Die Zeiten haben sich geändert. Zahntechnik ist nicht mehr, wie sie in den vergangenen Jahrzehnten war. Darüber brauchen wir uns keine Illusionen machen. Einfach nur solides Handwerk zu liefern, ist längst zu wenig. In den kommenden Jahren wird sich das noch weiter zuspitzen. Manche Arbeiten, die wir heute noch von Hand machen, wird es in Zukunft nur noch maschinell gefertigt geben, bei einigen ist das bereits der Fall. Die Zahntechnik befindet sich wie viele andere Branchen im Umbruch.

Mehr erfahren


Editorial Rot&Weiss 3/2017: AUS PRINZIP DAGEGEN

Editorial Rot&Weiss 3/2017: AUS PRINZIP DAGEGEN

In Österreich haben in Sachen Arbeit, Ausbildung und Gehälter alle Seiten ein Wort mitzureden. Das ist gut so. Aber nicht immer funktioniert die Sozialpartnerschaft wie sie sollte: nämlich der Sache verpflichtet, mit den Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Fokus. Leider sind wir momentan damit konfrontiert, dass es nicht gut funktioniert. Nachdem die neuen Tarife für Lehrlinge ohne unser Zutun absurd hoch festgesetzt wurden, legen sich Gewerkschaft und Arbeiterkammer nun auch noch in Sachen neues Berufsbild quer. Unser Entwurf sieht vor, Lehrlinge zunächst in drei Jahren analog auszubilden und ihnen bereits digitale Grundkenntnisse zu vermitteln.

Mehr erfahren