Editorial Rot&Weiss 1/2019: CHANCEN VON MORGEN

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es geht immer weiter. Die Zeit, in der wir leben, ist schnelllebig, unsere Gesellschaft befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Und mit ihr wandelt sich auch unsere Arbeitswelt, die Zahntechnik, rasant. Die große Herausforderung, die uns als Bundesinnung der Zahntechniker seit einiger Zeit umtreibt und bestimmt noch länger beschäftigen wird, ist die Digitalisierung. Wir sehen es als eine ganz zentrale Aufgabe, die Weichen für unseren Beruf so gut es nur geht Richtung Zukunft zu stellen.

Ein Teil unserer Arbeit als Standesvertretung ist es dabei, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie gravierend der Wandel ist, den die Zahntechnik gerade erlebt. Darum widmen wir dem Thema hier auch regelmäßig so viel Platz. Wir schreiben darüber, wir weisen auf Fachveranstaltungen und in direkten Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen darauf hin und gestalten Programme von Workshops, Messen und Kursen immer mit Blick darauf, wie die neuen digitalen Möglichkeiten die Zahntechnik verändern werden. Das ist das eine.

Aber auch darüber hinaus arbeiten wir daran, den Beruf zukunftsfit zu machen. Dabei ist klarerweise die Ausbildung ein Riesenthema. Im vergangenen Jahr ist ja die „Lehre neu“ gestartet, nach der der Nachwuchs in österreichischen Labors nun ausgebildet wird. Das vierte Ausbildungsjahr, das an die dreijährige Grundausbildung zum Zahntechnischen Fachassistenten angehängt werden kann – und bei vielversprechenden jungen Menschen auch tatsächlich angehängt werden sollte – ist ganz den neuen digitalen Technologien und dem Umgang mit ihnen gewidmet. Die Vermittlung dieser Fertigkeiten in Lehre und Berufsschule ist nicht nur dringend nötig, um den Nachwuchs so auszubilden, dass er kann, was jetzt und in Zukunft gefordert ist. Sie bringt auch ganz neue Perspektiven für die Ausgebildeten und wird den Beruf so für junge Leute mit Potenzial interessanter machen.

Durch eine zeitgemäße Ausbildung mit digitalem Schwerpunkt eröffnen sich schließlich auch Möglichkeiten über die Zahntechnik hinaus: Wer digital bestens ausgebildet ist, wer den Umgang mit CAD/CAM, 3-D-Druck und so weiter beherrscht, der hat in vielen Branchen und Bereichen der Wirtschaft gute Chancen, erfolgreich zu sein. Natürlich muss unser Ansinnen weiterhin sein, die Leute, die wir ausbilden, im Beruf zu halten. Andererseits gab es schon immer Leute, die abwanderten – sei es zu Zahnärzten oder in die Industrie. Es waren jedenfalls zu viele, weil die Chancen, sich zu entfalten und weiterzuentwickeln bisher allein schon technologisch begrenzt waren. Aber diese Grenzen lösen sich mit der digitalen Revolution auf. Daraus ergibt sich eine Chance für die Zahntechnik, die wir nutzen müssen. Und die wir nutzen können, wenn wir den Anschluss nicht verpassen.

Den Ansatz, die Zahntechnik digitaler zu lehren und zu lernen, müssen wir aber auch weit über die Lehre hinaus verfolgen. Daher wird es wichtig sein, auch die Meisterprüfung noch stärker auf diese Herausforderungen hin zu adaptieren. Da wir alle nie auslernen, wird es damit allerdings noch nicht getan sein. Wir haben uns für heuer neben vielem anderen (siehe Bericht auf Seite 12) auch vorgenommen, in Sachen Hochschulausbildung für Zahntechniker(meister) neue Akzente zu setzen.

Für alle, die wir in der Zahntechnik eine Zukunft haben wollen, ist es jedenfalls das Um und Auf, nicht stehenzubleiben, Neues in unsere Arbeit zu integrieren – und laufend dazu- zulernen. Es geht schließlich immer weiter. Und zwar schnell.

Euer

sign koffu

Richard Koffu

Editorial Rot&Weiss 1/2019: CHANCEN VON MORGEN

Editorial Rot&Weiss 1/2019: CHANCEN VON MORGEN

Es geht immer weiter. Die Zeit, in der wir leben, ist schnelllebig, unsere Gesellschaft befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Und mit ihr wandelt sich auch unsere Arbeitswelt, die Zahntechnik, rasant. Die große Herausforderung, die uns als Bundesinnung der Zahntechniker seit einiger Zeit umtreibt und bestimmt noch länger beschäftigen wird, ist die Digitalisierung. Wir sehen es als eine ganz zentrale Aufgabe, die Weichen für unseren Beruf so gut es nur geht Richtung Zukunft zu stellen.

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INTERVIEW ZAHN ARZT, NR.9, SEPTEMBER 2018: „ES WIRD AUCH ZUM ABBAU VON ARBEITSPLÄTZEN KOMMEN“

INTERVIEW ZAHN ARZT, NR.9, SEPTEMBER 2018: „ES WIRD AUCH ZUM ABBAU VON ARBEITSPLÄTZEN KOMMEN“

Interview mit Richard Koffu, Bundesinnungsmeister der heimischen Zahntechniker, über die zukünftigen Herausforderungen eines Berufes, in dem er seitfast vier Jahrzehnten tätig ist.

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Editorial Rot&Weiss 3/2018: BEI 4.0 IST NOCH NICHT SCHLUSS

Editorial Rot&Weiss 3/2018: BEI 4.0 IST NOCH NICHT SCHLUSS

Die Zeiten haben sich geändert. Und vieles von dem Neuen um uns herum ist digital. Das merken wir nicht nur als Zahntechniker im Arbeitsalltag, weil immer mehr zahntechnische Arbeiten mit neuen, mit modernen digitalen Mitteln angefertigt werden können und immer mehr Labore diese in ihre Ausstattung integriert haben. Wir haben es in den vergangenen Wochen und Monaten auch als Unternehmer gemerkt, die ihre Firmen und Prozesse ein Stück umgestalten mussten, um der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU zu entsprechen.

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ORF Sendung konkret vom 21.12.2017 - Konformitätserklärung

ORF Sendung konkret vom 21.12.2017 - Konformitätserklärung

Der Beiträg kann nun direkt hier aufgerufen und angesehen werden

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Editorial Rot&Weiss 2/2018: WAS SICH ALLES TUT

Editorial Rot&Weiss 2/2018: WAS SICH ALLES TUT

In unserem Beruf verändert sich gerade einiges. Einerseits haben sich die Mittel, mit denen Zahnersatz hergestellt wird, ganz klar in Richtung digital verschoben. Unser Alltag als Zahntechniker sieht heute in vielen Laboren schon ganz anders aus als vor einem Jahrzehnt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben digitale Methoden bereits in ihren Alltag integriert. Und das ist gut so. Denn nur Betriebe, die jetzt den Anschluss nicht verpassen, werden auch in Zukunft erfolgreich sein.

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DSGVO - 25.05.2018

DSGVO - 25.05.2018

Die Bundesinnung der Gesundheitsberufe/Zahntechniker hat für ihre Mitgliedsbetriebe branchenspezifische Unterlagen und Muster zur EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erarbeitet. 

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Noch nicht genug?

Noch nicht genug?

Wieder wurde eine neue Satzung der Lehrlingsentschädigung gegen den Widerstand der Bundesinnung der Zahntechniker durchgesetzt. Dabei gingen die Lehrlingszahlen bereits seit der letzten Erhöhung dramatisch zurück.

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Editorial Rot&Weiss 1/2018: ÜBER SCHNELLE INFOS

Editorial Rot&Weiss 1/2018: ÜBER SCHNELLE INFOS

Das Tempo, mit dem sich Nachrichten verbreiten, hat zugenommen. Heute erfahren wir von allem Möglichen ganz unmittelbar – auf unseren Notebooks, Tablets und vor allem unseren Smartphones. Nur leider ist das in sehr vielen Fällen alles andere als fundiert – weder stimmt unbedingt, was als Nachricht verkauft wird, noch haben manche, die sich sehr laut äußern, eine Ahnung, wovon sie sprechen. Mit dem Tempo ist die Qualität der Inhalte leider nicht mitgewachsen.

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ORF Sendung Bewusst Gesund vom 27.01.2017 - 3D Scanner ersetzt Abdruck

ORF Sendung Bewusst Gesund vom 27.01.2017 - 3D Scanner ersetzt Abdruck

Der Beiträg kann bis zum 02.02.2018 abgerufen werden

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Die Lehre von morgen – neues Berufsbild, neuer Lehrplan

Die Lehre von morgen – neues Berufsbild, neuer Lehrplan

Das neue Berufsbild kommt nach langem Widerstand der Arbeitnehmerseite doch. Nach der Einigung, die Ende 2017 zustande kam, wurde das Konzept der Bundesinnung der Zahntechniker übernommen. Ab Anfang Juni werden junge Zahntechniker dann nach dem neuen Modell ausgebildet. Ein Überblick über die Lehre neu.

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Editorial Rot&Weiss 6/2017: WIE ES WAR

Editorial Rot&Weiss 6/2017: WIE ES WAR

Dieses Jahr, man muss es so sagen, hat für uns Zahntechniker nicht sehr erfreu- lich begonnen. Im Bundeseinigungsamt gab es zwar eine Einigung über eine neue Lehrlingsentschädigung – nur wurde die Position der Bundesinnung nicht angehört. Die neue Satzung ist schließlich so absurd hoch ausgefallen, dass klar war, welche Fol- gen sie haben musste. Und mittlerweile ist es genauso gekommen, wie wir es befürchtet hatten: In Österreich gibt es immer weniger Lehrlinge in zahntechnischen Labors. Viele Betriebe wollen sich keine mehr leisten, an- dere könnten nicht, selbst wenn sie wollten. Die Lehrlingszahlen sind heuer um bis zu zwei Drittel zurückgegangen. Gerade heute, wo sich der Beruf so gravierend wandelt, wäre es aber umso wichtiger, vielversprechende junge Menschen so auszubilden, dass sie und die Zahntechnik eine gute Zukunft haben.

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Editorial Rot&Weiss 5/2017: WIE IM GROSSEN SO IM KLEINEN

Editorial Rot&Weiss 5/2017: WIE IM GROSSEN SO IM KLEINEN

In Österreich ist in den vergangenen Monaten viel politisiert worden. Jetzt sind die Natio- nalratswahlen geschlagen und demnächst wird sich eine neue Regierung formieren. Es kann sein, dass es bis dahin noch zähe Ver- handlungen gibt. Jeder will seine Themen im Regierungsprogramm unterbringen, jeder möglichst viele seiner Vorstellungen umsetzen. Und oft geht es dabei nicht so sehr um die Sa- che, sondern vielmehr darum, alte Strukturen zu erhalten und seine Klientel zu bedienen.

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Editorial Rot&Weiss 4/2017: ABWARTEN GEHT NICHT

Editorial Rot&Weiss 4/2017: ABWARTEN GEHT NICHT

Die Zeiten haben sich geändert. Zahntechnik ist nicht mehr, wie sie in den vergangenen Jahrzehnten war. Darüber brauchen wir uns keine Illusionen machen. Einfach nur solides Handwerk zu liefern, ist längst zu wenig. In den kommenden Jahren wird sich das noch weiter zuspitzen. Manche Arbeiten, die wir heute noch von Hand machen, wird es in Zukunft nur noch maschinell gefertigt geben, bei einigen ist das bereits der Fall. Die Zahntechnik befindet sich wie viele andere Branchen im Umbruch.

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