Wofür wir uns einsetzen

Die Zahntechnik ist ein dynamischer Beruf und die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit ändern sich stetig – Stichworte: neue Technologien und Globalisierung. Als Bundesinnung der Zahntechniker arbeiten wir daran, den nationalen Rahmen an die neue Entwicklungen anzupassen. Damit die heimische Zahntechnik auch in Zukunft bestehen kann.

Unsere zentrale Aufgabe sehen wir darin, unseren Berufstand politisch bestmöglich zu vertreten. In den vergangenen Jahre haben wir wichtige Herausforderungen an die Zahntechnik definiert und gemeinsam Lösungskonzepte erarbeitet – und einige davon erfolgreich umgesetzt. Dafür, dass Zahntechnikermeister endlich legal an Patienten arbeiten können, haben wir uns zum Beispiel lange eingesetzt. 2012 konnten wir diese wichtige Forderung schließlich gegen heftige Widerstände umsetzen. Seither dürfen Zahntechnikermeister im Auftrag von Zahnärzten in deren Ordinationen Arbeiten im Patientenmund durchführen.

In naher Zukunft möchten wir die Einführung einer verpflichtenden Konformitätserklärung in naher Zukunft durchsetzen. Bis es so weit ist, wollen wir Kolleginnen und Kollegen dazu ermuntern, allen Patienten schon jetzt ein Zertifikat auszuhändigen, das Materialien und die Herkunft einzelner Komponenten von Zahnersatz genau ausweist (nähere Infos und Vorlage zum Download: hier klicken). So wissen Patienten genau, woran sie sind. Sie können sicher sein, dass ihr Zahnersatz nur Materialien enthält, die sie gut vertragen und vor allem: dass sie österreichische Qualität bekommen, wenn ihnen österreichische Qualität versprochen wird.

Eines unserer wichtigsten Anliegen ist es, Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung zu schaffen und zu fördern. In der Akademie für Österreichs Zahntechnik in Baden (AÖZ), welche die Bundesinnung leitet, gibt es etwa ein herausragendes Angebot für ambitionierte  Kolleginnen und Kollegen (Infos zur Akademie und ihrem Angebot: hier klicken). Seit Anfang 2016 gibt es außerdem eine Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden. In Zusammenarbeit mit der Danube Private University (DPU) in Krems haben wir ein Studium erarbeitet, das den Herausforderungen an die Zahntechnik von morgen gerecht wird: den postgradualen Lehrgang Dentale Technik an der DPU (Infos: hier).

Einen zweiten Schwerpunkt haben wir uns darin gesetzt, die Zahntechnik nach außen hin angemessen zu präsentieren. Aus unserem Arbeitsalltag wissen wir, dass die meisten Menschen nur eine sehr vage Vorstellung davon haben, was Zahntechnikerinnen und Zahntechniker leisten. Vielen ist nicht bewusst, dass Zahnersatz, den Zahnärzte ihnen einsetzen aus zahntechnischen Labors kommt. Das möchten wir ändern. Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit wollen wir Patientinnen und Patienten vermitteln, was unsere Arbeit ausmacht und wieso sie auf österreichischen Zahnersatz setzen sollten. Denn heimische Zahntechnik kann vieles, dass industriell gefertigte Massenware nicht kann: Hierzulande bekommen Techniker eine umfassende Ausbildung auf hohem Niveau. In ihrem Job arbeiten sie nur mit Material, das dem strengen österreichischen Medizinproduktegesetz entspricht. Und nicht zuletzt können wir etwas bieten, dass ausländische Billigkonkurrenz nicht schafft: individuelle Beratung und besten Service vor der Haustüre.

In den vergangenen 3 Jahren haben wir mit einer Kampagne, bereits vielen ein konkreteres Bild der Zahntechnik vermittelt. So haben wir haben unter anderem Inserate sowie Radio- und Fernsehspots geschalten, und unseren Job in einer ausführlichen ORF-Dokumentation, die auch im deutschen Fernsehen lief, vorgestellt.

Wer wir sind

Die Bundesinnung der Zahntechniker setzt sich aus den Landesinnungsmeistern der neun Bundesländer zusammen. Diese werden alle 5 Jahre bei den WKO-Wahlen neu gewählt. 

richard koffu

Richard KOFFU

KÄRNTEN

Landesinnungsmeister seit 1998 und seit 2005 Bundesinnungsmeister

Richard Koffu lernte im Labor Dr. Binder in Klagenfurt. 1980 machte er sich selbstständig und legte zwei Jahre später seine Meisterprüfung ab.

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alfred kwasny

ALFRED KWASNY

NIEDERÖSTERREICH

Landesinnungsmeister seit 1995. Davor ab 1975 in der Standespolitik aktiv, unter anderem als Vorsitzender bei Lehrabschlussprüfungen und als Bezirksinnungsmeister

Bis 1967 absolvierte Alfred Kwasny seine Lehre bei der Firma Gröstenberger in Wiener Neustadt. 1975 legte er seine Meisterprüfung ab und machte sich 1979 in Wiener Neustadt selbstständig.

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franz reisinger

FRANZ REISINGER

OBERÖSTERREICH

Landesinnungsmeister seit 2004

Franz Reisinger machte seine Lehre im Zahnlabor Hamberger in Linz und absolvierte 1978 seine Lehrabschlussprüfung in Baden. 1986 folgte die Meisterprüfung und zwei Jahre später gründete er sein Labor in Linz.

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hoehr

HARALD HÖHR

SALZBURG

Landesinnungsmeister seit 2000. Bereits als Jungunternehmer interessierter und kritischer Teilnehmer von Innungssitzungen

Harald Höhr lernte im Zahntechnischen Labor Franz Rohrmanstorfer in Salzburg und machte 1974 seinen Lehrabschluss. 1982 folgte die Meisterprüfung. Ein Jahr später eröffnete er sein eigenes Labor.

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siegfried sonnleitner

SIEGFRIED SONNLEITNER

STEIERMARK

Landesinnungsmeister seit April 2015

Die Zahntechnikerlehre absolvierte Siegfried Sonnleitner bei Dentist und Ztm. Rudolf Simonischek in Markt Hartmannsdorf. Die Lehrabschlussprüfung legte er 1977 in Baden ab, die anschließenden Praxisjahre führten ihn nach Graz in ein Großlabor, wo er Abteilungs- beziehungs- weise Laborleiter war. 1986 machte er die Meisterprüfung und gründete 1987 sein eigenes Labor.

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markus gapp

MARKUS GAPP

TIROL

Landesinnungsmeister seit 2010 und seit 2006 aktiv in der Standespolitik

Nach der AHS-Matura begann Markus Gapp seine Lehre im Innsbrucker Zahnlabor Aichholzer. 1992 machte er seinen Lehrabschluss und gründete 1999, nach erfolgreich bestandener Meisterprüfung, sein eigenes Labor in Ampass bei Innsbruck.

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horst wielath

HORST WIELATH

VORARLBERG

Landesinnungsmeister seit 2003 und seit 2000 in der Standespolitik aktiv

Im Labor Karl Piskaty machte Horst Wielath seine Lehre und schloss sie 1978 ab. Danach sammelte er in Deutschland Berufserfahrung. 1986 absolvierte er die Meisterprüfung und ist seit 1989 mit eigenem Labor in Feldkirch selbstständig.

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friedrich kriegler

FRIEDRICH KRIEGLER

WIEN

Landesinnungsmeister seit 2010, seit 1992 als Lehrlingswart aktiv

Friedrich Kriegler absolvierte seine Lehre bei den Wiener Werkstätten Schanel und schloss sie 1974 ab. Im Jahr 1991 legte er seine Meisterprüfung ab und gründete anschließend sein eigenes Labor in Wien.

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sascha reindl

SASCHA REINDL

Burgenland

Landesinnungsmeister seit der WKO-Wahl 2015

Sascha Reindl machte seinen Lehrabschluss im Juni 2002 und führt seit 2012 sein eigenes Labor.

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